Breitmaulnashorn

  • Weißes Nashorn
  • Engl. White Rhino (rhinoceros)
  • Ceratotherium simum
  • Größe und Gewicht:
  • Männl. Tiere bis 5 m, 3.600 kg
  • Weibl. Tiere bis 3,60 m, 1.600 kg
  • Höhe: 1,6 bis 2m

Sowohl das Breitmaul- als auch das Spitzmaulnashorn gehören zu den am meisten gefährdeten Arten der Welt, da sie immer noch von Wilderern wegen ihres Horns gejagt werden. Dieses Horn erzielt, zu Pulver zermahlen, auf den asiatischen Märkten unglaubliche Preise.

Nashorn

In fast ganz Asien ist das Pulver als Heilmittel in der stark mit Aberglauben behafteten “traditionellen chinesischen Medizin” beziehungsweise zur Steigerung der Potenz sehr gefragt.Das Breitmaulnashorn ist das zweitgrößte Landsäugetier nach den Elefanten. Die Bezeichnung “Weißes Nashorn” oder “white rhino” ist wohl auf ein Missverständnis zurückzuführen. Es sollte wohl ursprünglich “wide” für “breit” heißen, wurde aber irrtümlich als “white” verstanden.

Beschreibung
Das Breitmaulnashornmännchen ist nach dem Elefanten das zweitgrößte Landsäugetier. Breitmaulnashörner sind weit weniger aggressiv als ihre nahen Verwandten, die Spitzmaulnashörner.
Wie die meisten Nashornarten kann das Breitmaulnashorn nur schlecht sehen, hat aber ein gutes Gehör.
Die Lebenserwartung der Rhinos beträgt ca. 45 Jahre.

Verhalten und Ernährung
Die Männchen sind in der Regel Einzelgänger, während die Weibchen in Gruppen zusammen mit ihren Jungen leben. Die Tiere leben praktisch ausschließlich von Gras, das sie mit ihren breiten, quadratischen Lippen wie mit einem Rasenmäher abpflücken.
Breitmaulnashörner stehen im Ruf sanftmütig und scheu zu sein. Sie sind äußerst empfindlich gegenüber akustischen Lauten und ergreifen bei einer Störung umgehend die Flucht.

Fortpflanzung
Breitmaulnashörner bringen nur alle drei bis vier Jahre nach einer Tragezeit von rund 16 Monaten ein Junges zur Welt.

Lebensraum
Südlicher Sudan und Südafrika, Savanne und Grasland, auch in der Nähe von Flüssen oder Sümpfen.

Spitzmaulnashorn

  • auch Schwarzes Nashorn
  • Engl. Black Rhino (rhinoceros)
  • Diceros bicornis
  • Männl. Tiere bis 5 m, 3.600 kg
  • Weibl. Tiere bis 3,60 m, 1.600 kg
  • Höhe: 1,6 bis 2m

Das Spitzmaulnashorn ist weiterhin stark vom Aussterben bedroht.
Ebenso wie die Bezeichnung “Weißes Nashorn” oder “white rhino” ist wohl auch die Bezeichnung “Schwarzes Nashorn” oder “black rhino” auf ein Missverständnis zurückzuführen. Es sollte wohl ursprünglich “wide” für “breit” heißen, wurde aber irrtümlich als “white” verstanden.

Nashorn

Im Gegensatz zum “white rhino” wurde das Spitzmaulnashorn als “black rhino” bezeichnet, obwohl seine Hautfarbe wie auch die des “white rhino” grau ist.

Beschreibung
Nashörner gehören nach den Elefanten zu den größten und schwersten Landsäugetieren. Auf dem Maul oberhalb der Nasenlöcher trägt das Tier zwei Hörner, ein längeres gefolgt von einem kurzen Stumpf. Nashörner sind haarlos bis auf ein paar Fransen an den Ohren und an der Schwanzspitze. Die Lebenserwartung des Nashorns beträgt ca. 45 Jahre. Das Spitzmaulnashorn ist die kleinere der beiden afrikanischen Nashornarten. Sein Kopf ist kürzer als der des Breitmaulnashorns.

Verhalten und Ernährung
Spitzmaulnashörner bevorzugen Buschland und dichter bewaldete Gegenden. Sie fressen hauptsächlich Blätter, die sie mit ihrer Greiflippe abstreifen. Die aktivsten Zeiten der Nashörner sind der frühe Morgen, der späte Nachmittag und die Nacht, mittags halten sie ausgiebig Siesta. Nashörner sind halbblind, gleichen diesen Mangel jedoch durch einen ausgeprägten Geruchssinn und feines Gehör aus. Das Spitzmaulnashorn kann, wie seine Artgenossen auch, nur sehr schlecht sehen. Dafür haben die Tiere im Ausgleich einen sehr gut entwickelten Geruchssinn und ein gutes Gehör. Trotz ihres plumpen und schwerfälligen Aussehens sind Nashörner erstaunlich schnell und wendig und überwinden auch schwieriges Gelände ohne große Probleme. Sie sind die wilden und draufgängerischen Mitglieder der Nashornfamilie. Wittert ein Nashorn Gefahr, prescht es mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h los, starr geradeaus in die Richtung der vermeintlichen Gefahrenquelle. Für den Beteiligten bleibt nur der nächste Baum als Rettung.

Verhalten & Ernährung
Die Männchen sind in der Regel Einzelgänger, während die Weibchen in Gruppen zusammen mit ihren Jungen leben. Die Tiere leben praktisch ausschließlich von Gras, das sie mit ihren breiten, quadratischen Lippen wie mit einem Rasenmäher abpflücken. Spitzmaulnashörner sind aggressiver als ihre Verwandten, die Breitmaulnashörner.

Fortpflanzung
Die Tragezeit bei Spitzmaulnashörnern beträgt 450 – 480 Tage. Das Junge wiegt bei der Geburt zwischen 60 und 70 kg. Als richtige Huftiere können die Jungen bereits kurz nach der Geburt stehen und laufen. Das Junge sucht dann eigenständig nach den Zitzen der Mutter zwischen deren Beinen und trinkt. Selbstständig wird das Junge mit etwa zweieinhalb Jahren. Die Geschlechtsreife erreichen die weiblichen Tiere mit drei bis vier Jahren, die Männchen vermutlich erst viel später.

Lebensraum
Südlicher Sudan und Südafrika, Savanne und Grasland, auch in der Nähe von Flüssen oder Sümpfen.