Allgemein

Das Rwenzori Gebirge mit den markanten Gletschergipfeln und einer maximalen Höhe von 5.109m, bietet in seinen eindrucksvollen Landschaften zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen, die von leichten bis herausfordernden Strecken reichen.

Lage

Der etwa 1.000qkm große Mount Rwenzori Nationalpark (u. a. auch Ruvenzori und Ruwenzori geschrieben) befindet sich im Südwesten Ugandas an der Grenze zum Kongo und zum Virunga Nationalpark.

Geschichte

Im Winter mit Schnee bedeckt, nennt man sie auch “Mountains of the Moon” – “Mondberge”, denn so hatte sie Ptolomäus aus Alexandrien im Jahre 150 bezeichnet, als er von schneebedeckten Bergen tief in Afrika als der Quelle des Nil schrieb. Aber erst 1889 konnte Henry Stanley die Existenz der Mondberge bestätigen.
1991 wurde der Teil auf ugandischer Seite, bedeckt von üppigen Bergregenwäldern, zum Nationalpark erklärt. Zum UNESCO Weltnaturerbe wurde 1994 ein großer Teil des Ruwenzori.

Flora und Fauna

Der Mount Rwenzori Nationalpark ist eher für seine Flora denn für seine Fauna bemerkenswert. Zwar sind etwa 70 Säugetierarten registriert wie Riesenwaldschwein, Sumpfantilope, Ducker, Schimpansen und Baumschliefer sowie der sehr seltene Rwenzori-Stummelaffe und das Dreihorn-Chamäleon, aber sie zu sehen, ist mit viel Glück verbunden. Außerdem gibt es etwa 241 Vogelarten, von denen nur 19 hier vorkommen. Dazu gehören die Afrikanische Waldohreule, die Ruwenzori-Nachtschwalbe, der Kastanienlist und der Lobelien-Nektarvogel. Im Mittelpunkt eines Besuchs im Mount Rwenzori Nationalpark steht seine außergewöhnliche Flora. Das Schmelzwasser der Gletscher und die hohen Regenfälle lassen eine unglaublich vielfältige und üppige Vegetation entstehen, die von riesenwüchsigen Pflanzen bis zu moosbehangenen tropischen Feuchtwäldern reicht. Hier wachsen, mit Wasser reichlich versorgt, Pflanzen wie das mehrere Meter hohe Riesenkreuzkraut, Riesenlobelien, Baumheide, vielfarbige Moose, Flechten, Wildblumen und Farne.

Beste Reisezeit

Der Park kann das ganze Jahr bereist werden, jedoch regnet es hier sehr viel. Daher empfiehlt sich ein Besuch in den trockeneren Monaten Dezember bis Februar oder Juni bis August.