Elefant von hinten

Allgemein

Der Tarangire Nationalpark gehört zu den schönsten Schutzgebieten Afrikas. Der Fluss Tarangire bildet die Lebensgrundlage der Tiere, die sich beiderseits des Flusses im Grasland und in der offenen Savanne aufhalten. Beeindruckende Baobabs (Affenbrotbaum) prägen diese wunderschöne und vielfältige Landschaft im Norden.

Lage

Der Tarangire-Nationalpark liegt im Norden Tansanias, südwestlich von Arusha in der Nähe des Manyara-Sees.

Geschichte

Der Park war ehemaliges Kolonial-Jagdrevier und ist seit 1970 Nationalpark. Mit einer Fläche von 2850 km² ist er fast so groß wie Luxemburg. Er hat seinen Namen vom Tarangire Fluss, der sich durch den ganzen Park schlängelt

Flora und Fauna

Die Landschaft unterscheidet sich von anderen Nationalparks durch riesige, saisonale Sumpfflächen und endlos wirkende Baumsavannen. Dominierend sind hier Schirmakazien und die Baobabs (Affenbrotbaum). Die Masai hielten den Baobab für den Vater aller Bäume. Dieser Baum jedoch war rastlos und wanderte umher. Deshalb bereitete Gott dieser Unstetigkeit ein Ende und pflanzte ihn anders herum in die Erde, mit den Wurzeln nach oben. Außerdem beeindrucken sehr die Kandelaberbäume (Wolfsmilchgewächs, das an einen Kaktus erinnert), deren “Kerzen” fächerartig in den Himmel ragen.
Neben Tausenden von Elefanten leben Giraffen, Gnus, verschiedene Antilopenarten wie die Elenantilope, Kudu, Kongoni, Impala im Park und es durchstreifen Herden an Steppenzebras dieses Gebiet. Außerdem gibt es Gazellen, Büffel, Leoparden, und viele kleinere Tiere. Der Park ist darüber hinaus für seinen Reichtum an Vogelarten bekannt, der ihn zu einem beliebten Ziel für Ornithologen macht.

Die jahreszeitliche Tierwanderung im Tarangire Nationalpark:
Im Januar und Februar kalben die Gnus und Zebras, im März beginnt langsam die Tierwanderung und die Tsetsefliegen verschwinden.
Im April und Mai sind jede Menge Wasser und frisches grünes Gras vorhanden. Die Tiere ziehen weg vom Tarangire Nationalpark und erreichen den Amboseli Nationalpark.
Im Juni kommen Elenantilopen und Oryxe zurück in den Tarangire Nationalpark, Ende Juni folgen die Elefanten.
Im Juli fangen auch die Zebras und Gnus an zurückzukommen.
Von Mitte August bis Oktober befindet sich der größte Teil der Tiere am Tarangire Fluss und in den Sumpfgebieten.
Im November befinden sich die Tiere im Gebiet des Tarangire Flusses. Nach den kurzen Regenfällen werden die Kälber der Gnus und die Fohlen der Zebras geboren. Dies ist ebenfalls eine gute Zeit zum Besuch des Tarangire Nationalparks.

Beste Reisezeit

Von Mitte August bis Oktober, da sich der größte Teil der Tiere am Tarangire Fluss und in den Sumpfgebieten befindet. In dieser Zeit ist der Tarangire Nationalpark sogar wildreicher als die Serengeti bezüglich der Wildkonzentration, denn die Herden kommen an den Fluss, um den Durst zu stillen.

Unterkünfte

Maramboi Tented Camp, Tarangire View Camp, Sanctuary Retreats Swala Camp