Erleben Sie mit Tansania das authentische Afrika

Tansania, den meisten sicher bekannt durch die Tierdokumentationen des Dr. Bernhard Grzimek, der damals schon sagte: “Es ist unmöglich in Worten die Größe und Schönheit des Ngorongoro Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder!”

Safari-Highlights im Norden Tansanias

Tansania hat noch weit mehr als die Serengeti und den Ngorongoro Krater zu bieten.

Nicht weit entfernt ist die Oldupai Gorge. In der Schlucht haben die bekannten Anthropologen Leaky den frühesten Menschen, den Zinjathropus Boisei, entdeckt.

Die Serengeti ist jedes Jahr Schauplatz großer Tierwanderungen. Tausende von Gnus und Zebras ziehen durch die weiten Steppen der Serengeti. Dieses Ereignis ist kaum in Worte zu fassen, man muss es einfach erlebt haben!

Die Natur im Lake Manyara Nationalpark besticht wiederum durch völlig andere Vegetation. Die vom Steilabbruch herab rieselnden Bäche speisen den flachen Sodasee und haben im Nordteil des Parks eine Waldoase mit üppiger Vegetation entstehen lassen.

Der Tarangire Nationalpark ist für seine beeindruckenden Baobab-Bäume und zahlreiche Elefantenherden bekannt. Landschaftlich gehört er zu den schönsten Schutzgebieten Afrikas.

Der Kilimanjaro: Ein schneebedeckter Berg, südlich am Äquator gelegen. Mit 5895 Metern über NN ist der Kilimanjaro der höchste Berg Afrikas und der größte frei stehende Berg der Welt.

Ausgangsort für eine Safari in die nördlichen Nationalparks ist die Stadt Arusha.

Unentdeckte Juwelen: Die südlichen Nationalparks für Safari-Reisen in Tansania

Noch ein unentdecktes Juwel sind die südlichen Nationalparks Tansanias, das Selous Game Reserve und der Ruaha Nationalpark, die am besten per Flug ab Dar es Salaam erreicht werden.

Abgelegen und selten besucht ist der drittgrößte Nationalpark von Tansania, der Katavi Nationalpark mit seinen riesigen Elefanten- und Büffelherden sowie Krokodilen und Flusspferde.

Tief im Herzen Afrikas und unerreichbar mit dem Auto gibt es einen Ort, der an einen idyllischen Inselstrand im Indischen Ozean erinnert: Den Mahale Nationalpark mit seinen Schimpansen.

Badeaufenthalt auf Sansibar und den umliegenden Inseln

Kombinieren Sie Ihre Safari mit einem Badeaufenthalt auf der Gewürzinsel Sansibar, wo tropisch, exotische Idylle verwöhnt und arabische und afrikanische Kultur verschmelzen. Oder fliegen Sie auf die Inseln Pemba oder Mafia. Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!

Regionen, die teilweise auch zu Tansania gehören

  • Lake Victoria: Er ist der größte See in Afrika und der zweit größte Süßwassersee der Welt und zudem die Quelle des Nils. 66 % des Sees liegen innerhalb des Gebietes von Tansania.
  • Lake Tanganyika: Der längste und zweittiefste Süßwassersee der Welt. 41 % des Sees liegen innerhalb der Grenzen Tansanias.
  • Lake Malawi: Gelegen im Great Rift Valley, wird im Westen von Malawi und im Osten von Tansania und Mosambik begrenzt. Er ist ca. 500 km lang und hat eine durchschnittliche Breite von ca. 48 km. Ein Nebenfluss des Lake Malawi münden in den Zambezi.

Reisen nach Tansania

  • Der wilde Süden

    Der wilde Süden

    Auf der Flugsafari in Südtansania erwarten Sie über die „Big 5“ hinaus eine beeindruckende Artenvielfalt, authentische Safari, sowie Abgeschiedenheit und Ruhe im Busch.

  • Kili Golf Platz Tansania

    Safari meets Golf in Tansania

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  • Baobabs im Abendlicht

    Zwischen Kilimanjaro, Serengeti und Sansibar

    Erkunden Sie die Höhepunkte des Nordens und lassen Sie die Reise am weißen Traumstrand von Sansibar ausklingen.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Ihre Ansprechpartnerin

Daniela Seigert


Daniela Seigert
Geschäftsführerin und Tour Designerin
089 32 21 05 06
d.seigert@ast-reisen.de

Informationen zum Reiseland Tansania

Allgemeine Informationen

Bevölkerungszahl
Etwa 38 Mill., Deutschland 82 Mill. (Stand 2006)

Bevölkerungsdichte
35 pro qkm, Deutschland 231 Einwohner pro qkm (Stand 2006)

Ethnische Zusammensetzung
Die Bevölkerung setzt sich aus über 130 verschiedenen Völkern zusammen. Die Lebenserwartung liegt bei 52 Jahren (Deutschland 76 Jahre), die Säuglingssterblichkeit bei rund 10 Prozent (Deutschland: 0,7 Prozent). Ca. 44 Prozent der Gesamtbevölkerung sind jünger als 14 Jahre. Durchschnittlich bringt jede Frau etwa 5 Kinder zur Welt. Die Analphabetenrate liegt über 22 Prozent. Rund 40 Prozent der Bevölkerung ist arbeitslos.

Fläche
945.087 qkm, Vergleich Deutschland: 357 042 qkm
Tanzania und Zanzibar bilden die United Republic of Tanzania.

Feiertage
1. Jan. Neujahr. 12. Jan. Sansibar-Revolutionstag. 20. März Geburtstag des Propheten. 21. März Karfreitag. 24. März Ostermontag. 26. Apr. Tag der Union. 1. Mai Tag der Arbeit. 7. Jun. Nane Nane (Bauerntag). 2. Okt. Eid al-Fitr (Ramadan). 14. Okt. Nyerere Tag. 9. Dez. Tag der Unabhängigkeit und der Republik. 9. Dez. Eid al-Kebir. 25./26. Dez. Weihnachten.
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen und der Genuss von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Haji, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Unabhängigkeitstag
26.04. Union Day (Jahrestag der Vereinigung von Tanganjika und Sansibar zu Tansania im Jahre 1964)

Fläche
945.087 qkm (gut zweieinhalbmal so groß wie Deutschland), davon Sansibar 2.644 qkm

Flagge
seit 30.06.1964
Die Flagge besteht aus zwei Farbdreiecken in grün und blau. Grün steht für das land, blau für das Meer. Die Flagge wird diagonal von einem schwarzen Streifen durchquert der das Volk darstellt. Die gelben Ränder erinnern an den Reichtum des Landes (Erze). Die Farben grün, schwarz und blau sind der ehemaligen Flagge Sansibars entnommen.

Hauptstadt
nominell: Dodoma (ca. 300.000 Einwohner)
faktisch: Daressalam (ca. 3 Mio. Einwohner)

Geographie
Tansania stellt im wesentlichen ein Hochplateau dar, das von Gebirgszügen und Senken durchzogen wird. Die zergliederte Gebirgskette am Rande des Ostafrikanischen Grabens ist durch Vulkane geprägt.

Klima
Tropisches Klima, an der Küste heiß und feucht, Regenzeiten von Mitte März bis Mai und im November. Äußerst trocken in der Hochebene; im nordwestlichen Hochland herrscht kühles und gemäßigtes Klima mit Regenzeiten von November bis Dezember und Februar bis Mai.

Netzspannung
240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr sowie Samstag von 09:00 bis 12:00 Uhr.

Ortszeit
MEZ 2. Keine Sommer- bzw. Winterzeitumstellung in Tanzania.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 2 Std. und im Sommer 1 Std.

Religion
Moslems (35 %, 97 % auf Zanzibar), Katholiken (33 %), Protestanten (13%), Anhänger von Naturreligionen und hinduistische Minderheit.

Sprachen
Kisuaheli und Englisch, Bantu, nilo-hamitische und khoisanische Sprachen

Telefon & Mobiltelefon
Landesvorwahl von Deutschland aus 00255
Mobiltelefonempfang ist in den größeren Städten möglich.
Bedenken Sie bitte, dass ein “Handy” jedoch auf Englisch ein “cellphone”, “cellular phone” oder ein “mobile phone” ist!
Notrufnummer 112

Einreisebestimmungen

Nach derzeitigem Stand benötigen Deutsche, Österreicher, Schweizer, Niederländer, Belgier und Luxemburger ein Visum für die Einreise nach Tanzania.

Die Formulare dafür erhalten Sie bei Buchung der Reise in unserem Büro. Ihr Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

Es kann vor der Einreise bei der

Botschaft der Vereinigten Republik Tansania
Eschenallee 11
14050 Berlin-Charlottenburg
Tel.: 030-3030800
Fax: 030/30308020

E-Mail: info@tanzania-gov.de
www.tanzania-gov.de

beantragt werden.

Das Visum kann auch bei der Einreise nach Tansania auf den internationalen Flughäfen des Landes, dem Seehafen Sansibar oder den großen Grenzübergängen erteilt werden. Die Gebühr hierfür beträgt zurzeit (2010) 50 US-Dollar oder 50 Euro und muss in einer der beiden Währungen entrichtet werden.

Kinder können mit einem ebenfalls noch 6 Monate gültigen Kinderreisepass einreisen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Botschaften

Botschaft der Vereinigten Republik Tanzania
Eschenallee 11
14050 Berlin
Telefon 0 30 – 3 03 08 00
Fax 0 30 – 30 30 80 20
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 09:00 bis 16:30 Uhr

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Umoja House, Mirambo Street / Garden Ave., 2 nd Floor
Dar es Salaam
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 95 41,
Dar es Salaam
Telefon 00255 – 22 – 211 74 09
Fax 00255 – 22 – 211 29 44
eMail german.embassy@bol.co.tz
http://www.daressalam.diplo.de

Gesundheit & Sicherheit

Gesundheit
Normaler Impfschutz über Tetanus, Diphterie und Polio sollte vorliegen. Hepatitis A und B Schutz sowie Malaria Prophylaxe werden empfohlen.

Bitte konsultieren Sie am besten ein Tropeninstitut. Wir empfehlen eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Nehmen Sie die wichtigsten Medikamente von zu Hause mit. Gelbfieber ist bei Einreise aus einem Infektionsgebiet erforderlich (z. B. Kenya). Nehmen Sie Ihren Impfpaß mit, um diesen Impfschutz nachweisen zu können! Bei Direktflug ist keine Impfung erforderlich.
Wenn Sie aus einem Land mit Gelbfieber kommen, müssen Sie eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

Aktuelle Gesundheitshinweise finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Sicherheit
Aktuelle Hinweise zur Sicherheit finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Geschichte

Tanzanias Geschichte reicht bis in prähistorische Zeiten zurück. Im Norden des Landes um die Oldupai Schlucht, wurden die mit 1,7 Millionen Jahren ältesten Fossile eines Menschen, Zinjanthropus Boisei genannt, von dem Anthropologen Leaky gefunden.
Wahrscheinlich erreichten bereits um 3 000 vor Christus Ägypter, Araber, Perser und Inder die Küste Ostafrikas. Aber über die Zeit bis zum 8. Jahrhundert ist nicht viel bekannt.
Im 8. Jahrhundert n. Chr. richteten arabische Kaufleute auf Zanzibar und anderen Inseln vor der Küste Ostafrikas Handelsstationen ein; von dort aus trieben sie Handel mit dem Festland.
Im Lauf der Zeit wurden einige dieser Inseln, darunter Zanzibar und Kilwa auf Kiswani, einer Insel zwischen Dar es Salaam und Lindi, zu unabhängigen muslimischen Sultanaten mit gemischter arabischer und afrikanischer Bevölkerung.
Nachdem 1498 die Portugiesen unter Vasco da Gama an der Küste gelandet waren, begannen sie den Handel zu beherrschen. 1699 aber konnten die Araber die Portugiesen zwingen, sich nach Madagaskar zurückzuziehen. 1828 verlegte der Sultan von Oman, Said al-Busaidi, seine Residenz nach Zanzibar. Hier förderte er die Erzeugung von Gewürznelken und Palmöl und betrieb Sklavenhandel mit dem Festland. Sein Herrschaftsgebiet umfasste auch Teile des Festlandes, war aber eher ein kaufmännisches als ein territoriales Reich.

Im Jahr 1884 schloss Dr. Carl Peters ohne Regierungsauftrag unter Anwendung krimineller Methoden Schutzverträge mit einigen Häuptlingen ab, die ihr Gebiet unter deutschen Schutz stellten. Im Februar 1885 wurden die Gebiete zum deutschen Territorium erklärt. Fünf Jahre später kaufte die deutsche Regierung einen zehn Meilen breiten Küstenstreifen vom Sultan von Zanzibar. Dadurch gelangte sie in den Besitz des ganzen Festlandes. Das Gebiet von Deutsch-Ostafrika stand seit Abschluss der Verträge mit Peters bis 1891 unter Kontrolle der “Deutsch-Ost-Afrika Compagnie”. 1891 wird Tanganjika deutsche Kolonie, Verwaltungshauptsstadt wird Dar es Salaam. Ab 1885 wurden die Grenzen Tanganjikas in mehreren Verträgen zwischen verschiedenen europäischen Staaten ausgehandelt; so einigten sich das Deutsche Reich und Großbritannien 1890 im Helgoland-Zanzibar-Vertrag über ihre Einflussbereiche in Ostafrika. Koloniale Interessen in dem Gebiet hatten außer Deutschland und Großbritannien auch Portugal und Belgien. Die Verträge übertrugen die Gebiete des heutigen Tanganjikas, Ruandas und Burundis an das Deutsche Reich (Deutsch-Ostafrika). Zanzibar, Kenya und Uganda wurden den Briten zugesprochen, das Kongobecken ging größtenteils an Belgien, Mozambique an die Portugiesen. Die Deutschen investierten große Summen in Tanganjika, um den Nordteil mit Kaffee- und Teeplantagen profitabel zu machen. 1905 kam es zum Maji-Maji-Aufstand. Die antikolonialistisch motivierte Erhebung, die durch Einführung einer Hüttensteuer ausbrach, wurde nach blutigen Kämpfen und einem zweijährigen Buschkrieg 1907 von den Kolonialtruppen niedergeschlagen.
Nach dem 1. Weltkrieg verlor Deutschland seine Kolonien und Tanganjika wurde britisches Völkerbundsmandat, 1946 dann britisches UN-Treuhandgebiet. Treibende Kraft im politischen Kampf um Selbstverwaltung und Unabhängigkeit war die TANU (Tanganjika African National Union) unter der Führung des späteren Präsidenten J.K. Nyerere.
Wenige Wochen nachdem Großbritannien 1963 Zanzibar in die Unabhängigkeit entlassen hatte, wurden der Sultan und die konservative Regierung in einer blutigen Revolution gestürzt. Die links gerichtete Afro-Shirazi Party unter Amani Karume errichtete die Volksrepublik Zanzibar und Pemba.

1964 schloss Tanganjika sich mit Zanzibar zur Vereinigten Republik Tanzania zusammen; TANU und ASP (die Partei Zanzibars) fusionierten zur “Partei der Revolution” CCM.

1961 wird Tanganjika unabhängig und ein Jahr später Republik und Mitglied im Commonwealth. 1964 schließlich verbinden sich Tanganjika und Zanzibar unter dem Namen Tanzania. In den folgenden Jahren versucht die Regierung einer Einheitspartei, einen afrikanischen Sozialismus aufzubauen. Ziele sind die Stärkung des sozialistischen Programms in den Städten und auf dem Lande: die Selbstversorgung auf dem Lebensmittelsektor erreichen; die natürlichen Ressourcen besser nutzen; eine gerechtere Verteilung der erwirtschafteten Güter erreichen; die wirtschaftlichen Unterschiede verringern.

Im Herbst 1984 muss der Regierungschef Nyerere eine Revidierung des Sozialismus Projekts bekannt geben und dessen Misserfolg damit indirekt einräumen. 1986 beschließt die Regierung Reformen, die ein Jahr früher noch als Verrat am Sozialismus gegolten hätten. Die Agrarpreise werden erhöht, die Einkommensteuer wird gesenkt , die Währung abgewertet und die Subventionen reduziert.

1995 finden die ersten Mehrparteien Wahlen statt, aus der die Oppositionsparteien CCM, als Sieger hervorgeht. 2000 werden in Tanzania zum zweiten Mal Mehrparteienwahlen durchgeführt.

Fotografieren & Filmen

Wie in anderen Ländern ist es auch in Tanzania strengstens verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen zu fotografieren. Außerdem ist es untersagt, den Präsidenten und dessen Residenzen, Militär, Polizei, Gefängnisse, Nationalbanken, Flughäfen und Bahnhöfe, Häfen, Rathäuser und andere öffentliche Gebäude sowie die Landes-
fahne zu fotografieren.

Zwar ist es nicht gesetzlich ausdrücklich, aber dennoch praktisch verboten, Einheimische zu fotografieren. Die Aussagen dazu sind nicht immer ganz klar oder übereinstimmend, so dass man zunächst sagen muss, dass es sich auf gar keinen Fall empfiehlt, Einheimische ohne deren Einverständnis zu fotografieren. Das gilt besonders an der Küste, wo etwa 90 % der Menschen Muslime sind. Auf Zanzibar, wo sich ebenfalls die Mehrheit der Menschen zum Islam bekennt, gehen die Menschen aufgrund des langjährigen Tourismus meistens entspannter mit dem Thema Fotografieren um.

Des öfteren wird fürs Fotografieren eine Entlohnung verlangt. Insbesondere die Maasai lassen sich praktisch nur gegen einen Obulus fotografieren und können überaus heftig reagieren, wenn sie ungefragt und unbezahlt fotografiert werden. Mancher Reisende hat die traurige Erfahrung machen müssen, dass selbst für Schnappschüsse aus dem fahrenden Auto heraus Steine flogen.
Fragen Sie also immer erst Ihren Reiseleiter.

Das Fotografieren von Tieren und Landschaften ist natürlich kein Problem.

Unsere eigene Erfahrung mit dem Fotografieren in Tanzania:
Während unserer Reise im Dezember 2007 hörten wir von einem zwar gegenwärtig noch von der Mehrheit der Abgeordneten zurückgewiesenen Gesetzesvorhaben im tanzanischen Parlament, das bei Annahme eine beträchtliche Auswirkung für fotografierende Besucher gehabt hätte. Ob der Gesetzentwurf erneut eingebracht wird, ist zurzeit zwar schwer abzu-
schätzen, Tanzania Kenner halten das aber durchaus für möglich.
Dieses Gesetz hätte das Fotografieren von tanzanischen Staatsbürgern unter Strafe gestellt und somit ein beträchtliches Risiko einer strafrechtlichen Verfolgung auch von ausländischen Besuchern dargestellt.
Dass man als Gast in einem Land die Empfindungen und die Würde der Menschen respektiert, ihnen nicht mit der Kamera vor der Nase herumfuchtelt und sie gegen ihren Wunsch fotografiert, dürfte wohl als selbstverständlich gelten. Wenn man denn schon einzelne Menschen aufnehmen möchte, dann fragt man selbstverständlich vorher um ihr Einverständnis. Die meisten Menschen lassen sich auch gerne aufnehmen.

Was jedoch dieses Gesetzesvorhaben kompliziert macht, ist die Feststellung, dass Aufnahmen jedweder Art, auf denen Tanzanier zu sehen sind, einen Verstoß darstellen. So kann bereits eine Straßenszene, in der unter anderem auch tanzanische Passanten sozusagen als Beiwerk zu sehen sind, dann strafrechtliche Folgen haben, wenn eine dieser zufällig mitfotografierten Personen daran Anstoß nehmen. Nun ist es natürlich wenig wahrscheinlich, dass sofort die Polizei in Erscheinung tritt, den Fotografen festnimmt und ihn in ein Gefängnis wirft. Wesentlich unberechenbarer und möglicherweise auch fühlbarer könnten für den Fotografen aber der handgreifliche Zorn einer gegen ihren Willen fotografierten Person sein.

Als wir in der Nähe von Pagani mit einer Videokamera und mit einem Fotoapparat aufnahmen, wie unser Guide sein Auto auf eine Fähre fuhr, die auch gleichzeitig zahlreiche Einheimische bestiegen, erschien uns dies zunächst als eine normale und keineswegs irgendwie bemerkenswerte oder mit einer Gefährdung verbundene Szene.
Unsere Einschätzung änderte sich jedoch drastisch, als uns unser Kisuaheli sprechende Guide erklärte, einer der zufällig durchs Bild laufenden Passanten habe gedacht, wir hätten ihn fotografiert und dieser habe versucht, die anderen Einheimischen gegen uns und ihn aufzuwiegeln. Es hätte leicht zu Steinwürfen auf uns, ihn selbst sowie das Fahrzeug und zu tätlichen Angriffen kommen können, sagte unser Reiseleiter.

Später erlebten wir auf der Fahrt noch einen weiteren Zwischenfall, der als Indiz für äußerste Zurückhaltung beim Fotografieren verstanden werden muss. Als wir ein Sisalfeld mit Bergen im Hintergrund fotografierten, stellte sich plötzlich ein Zivil gekleideter Mann, der uns, so hatte es uns zunächst geschienen, nur so zugeschaut hatte, als Polizist mit Ausweis vor und erkundigte sich, was wir denn da fotografierten wollten.
Erst nach dem Zeigen des Sisalfeldes auf der Kamera und nach weiteren langen Erklärungen und der Mitteilung, dass wir Reiseveranstalter aus Deutschland sind, unseren Kunden verschiedene Eindrücke von Landschaften vermitteln möchten und deshalb eine Reise von Dar es Salaam nach Arusha unternehmen, war alles in Ordnung. und er wünschte uns eine gute Reise.

Weniger freundlich war allerdings der Uniformierte, der während einer Reise im Jahre 2006 darauf bestand, die Kamera zu konfiszieren, denn wir sollten die Marschübung einer in Zivilkleidung laufenden militärischen Einheit fotografiert haben. Dabei hatten wir aus dem fahrenden Auto heraus eine Gruppe von Frauen aufgenommen. Die in ziemlicher Entfernung laufenden Männer waren nicht einmal auf dem Bild.

Das ist natürlich auch in anderen Ländern verboten, wie auch das Fotografieren von Regierungsgebäuden, Brücken oder öffentlich überall aushängenden Fotos von Staatspräsidenten. Bei Gebäuden aber irgendwo im Land, die wie alle anderen Bauten entlang irgendeiner Straße aussehen und nicht durch Hinweisschilder für einen ortsunkundigen Reisenden kenntlich gemacht sind, ist es schon eine Überraschung, wenn urplötzlich ein Polizist droht, einem die Kamera wegzunehmen.
Erst als nach längerem Hin und Her um Kamera und Geld der Reiseleiter den Ausweis des Offiziers sehen wollte, ließ er uns weiterfahren. Wahrscheinlich ist die Annahme nicht ganz falsch, dass es ein unformierter Wegelagerer war, der sich ein Nebeneinkommen verschaffen wollte.
Eine ausführlichere Beschreibung dieses Zwischenfalls finden Sie im Reisebericht unter
6. November: The Plantation Lodge – Lake Natron – Serengeti, Olakira Camp = 10 Std. 313 km
Dort finden Sie auch den Hinweis, dass unerlaubtes Fotografieren eines Maasai 50 Dollar Strafe kosten und viele Unannehmlichkeiten mit sich bringen kann.

Empfehlung für Ihre Ausstattung:
Nehmen Sie für Ihre Digitalkamera ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus mit und vergessen Sie Ihr Ladegerät nicht!!! Denken Sie an genügend Filme für Ihren Fotoapparat und an eine Ersatzbatterie. Nehmen Sie auch genügend Videobänder mit. Es macht nichts aus, wenn Sie zwei leere Bänder wieder mit nach Hause nehmen. Sie ärgern sich aber sehr, wenn Sie plötzlich feststellen müssen, dass Sie kein Band mehr haben – gerade dann, wenn es besonders interessant ist.

Beste Reisezeit & Klima

Eine beste Reisezeit für das ganze Land gibt es nicht. Es hängt davon ab, welchen Teil des Landes Sie mit welchem Reiseschwerpunkt (Safari mit Tierbeobachtung, Besteigung des Kilimanjaro oder Badeurlaub plus Abstecher zur Tierbeobachtung) besuchen möchten.

Nordosten mit Serengeti – Ngorongoro – Arusha Region
Empfehlenswert sind die Monate Juni/Juli bis Oktober/ November ebenso die Monate Januar bis März, die sowohl von den Temperaturen als auch vom Tierreichtum in den nördlichen Nationalparks eine sehr gute Reisezeit sind. Vor allem die Migration in der nördlichen Serengeti im Juli / September und Januar bis März auf den südlichen Serengeti Ebenen gilt als absolute Hochsaison. In dieser Zeit sind auch die größeren Tierherden am besten zu sehen. Über den Verlauf der Migration informiert eine Landkarte auf unserer Seite zur Serengeti.

Auf Grund der Höhenlage von etwa 1 200 m sind die Temperaturen im nordöstlichen Tanzania kühler als im restlichen Land. Mit Regen muss man in der Zeit von Mitte März/April bis etwa Mitte / Ende Mai rechnen.

DAR ES SALAAM
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temp313232303029292930313131
Mind. Temp242323232219191919202223
Regentage7512171265456811

 

ARUSHA – NGORONGORO KRATER
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temp282828252322212225272727
Mind. Temp131315151513121213131414
Regentage87111710321141010

 

SANSIBAR
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temp313232303029292930313131
Mind. Temp222322232220201918192022
Regentage75121712656571210
Wassertemperatur282828272726252526262728

Süden und Südwesten mit Selous – Ruaha Region
Empfehlenswert sind die Monate von Juli bis etwa Ende Oktober, in denen das Wild zum Wasser kommen muss. Während der übrigen Monate verteilen sich die Tiere weiter übers Land und sind daher schwieriger zu sehen.

Küste
In der Küstenregion herrscht typisch tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad sowie einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit. Empfehlenswert ist die trockenere Zeit von Juni bis September. In dieser Zeit ist die Luftfeuchtigkeit niedrig mit meistens blauem Himmel. Die heißeste Zeit des Jahres liegt zwischen Oktober und Februar, die Regenzeit zwischen März und Mai.

Trekking-Touren im Kilimanjaro-Gebiet zur Besteigung des Kilimanjaro kann man das ganze Jahr über unternehmen. In der Zeit von Juni bis Anfang Oktober ist es kühl und trocken. Von etwa Mitte Dezember bis März ist es relativ warm, wobei die Temperaturen je nach Höhenlage natürlich stark variieren. Besonders bei der Gipfelbesteigung und am Gipfel ist es sehr kalt.

Zanzibar
Die Insel Zanzibar ist ein ganzjähriges Reiseziel.