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Lage

Eine Hauptattraktion des Städtchens Graaff-Reinet und ein Muss für jeden Touristen ist das
Valley of Desolation oberhalb der Stadt. Der Weg dorthin ist mit den einheitlichen braunen Informationsschildern ausgewiesen. Nur 5 Kilometer fahren Sie stadtauswärts in Richtung Murraysburg, dann liegt der Eingang zum Nature Reserve auf der linken Seite.

Geschichte

Entstanden ist das Massiv im Laufe von Jahrmillionen durch Verwitterungserosion. Durch den steten Wechsel von warmer und kalter Luft zerplatzten die Steine schließlich und es blieben Felssäulen von über 100 m Höhe stehen.

Beschreibung

Nach dem Passieren des Eingangs fahren Sie zwischen beeindruckenden Hügel steil bergauf. Nach einigen Kehren und ca. 6 km Bergstrecke erreichen Sie den unteren Aussichtspunkt an einer Spitzkehre der Straße.

Von hier haben Sie etwa 500 m oberhalb von Graaff-Reinet einen herrlichen Blick über den Ort, den Camdeboo Nationalpark, ehemals Karoo Nature Reserve, und die Weiten der Karoo aus der Vogelperspektive. Ein Rundflug ist bei dieser Aussicht nicht notwendig.

Rechts sehen Sie von hier aus den wie einen Spitzkegel geformten Berg Spandaukoppe. Weitere atemberaubende Ausblicke über die schier endlos erscheinende Weite der Great Karoo und die umliegenden Bergketten sind vom den Aussichtspunkten am Valley of Desolation zu genießen. Dazu müssen Sie aber noch einmal in ihr Auto steigen und gut 500 m weiter zum etwas größeren Parkplatz am Ende der Straße fahren. Dort beginnt ein etwa 1,5 km langer Wanderweg.

Nur einen kurzen Spaziergang weit über unebene Steine, vorbei an einer gespendeten Sitzbank am Weg, und Sie stehen an der Kante zum Abgrund mit Blick auf bizarre Felsformationen und die Spandaukoppe. Dies ist der erste der oberen Aussichtspunkte und am leichtesten zu erreichen – daher auch mit einer Mauer gesichert.

Es ist egal um welche Tageszeit Sie zu den beeindruckenden Felsformationen hochfahren, immer sehen sie anders aus. Mittags sind die Schluchten gut ausgeleuchtet, da das Licht härter ist. Am Abend wird es dann weicher, aber auch die Schatten länger. Am besten ist es zum Fotografieren am frühen Nachmittag. Dann können Sie noch bequem den kleinen Rundweg auf dem Gipfelplateau gehen, von dem aus Sie immer wieder schöne Aussichten auf die weite Ebene und die Felsentürme haben.