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Lage

Das Ithala Game Reserve ist ca. 30.000 ha groß und liegt etwas abseits der Hauptreiserouten am Pongola River im hügeligen Norden der Provinz KwaZulu-Natal. Von Durban sind es etwa 400 km, von Johannesburg etwa 500 km auf der gut befahrbaren Nationalstraße N 2.

Geschichte

Ursprünglich wurde das sehr schöne Land, durch dessen Hügel sechs Flüsse Wasser zum Pongola River führen, im Jahre 1972 zum Schutzgebiet erklärt.

Das Gebiet, das jetzt als Ithala Game Reserve proklamiert wird, ist seit Tausenden von Jahren von Menschen bewohnt und es gibt viele Orte, die mit steinzeitlichen Speeren und Axtköpfen übersät sind, die etwa 20.000 Jahre alt sind. Es gibt sogar ein mittleres Steinzeit-Werkzeug, das von Archäologen gefunden wurde und das Datum auf bis zu 200.000 Jahre zurückdrängt.

Flora und Fauna

Wegen der recht wenigen Besucher, der Ruhe und der spektakulären Landschaft zählt das Ithala Game Reserve zu den schönsten und besten Wildreservaten im südlichen Afrika.
Heute leben hier fast 80 Säugetierarten, unter anderem Breit- und Spitzmaulnashorn, Elefant, Leopard und Gepard, Hyänen, Büffel und verschiedene Antilopenarten. Über 320 Vogelarten, darunter der Felsenadler, der Kampfadler und der Sekretärsvogel, machen Itala zu einem beliebten Ziel für Vogelliebhaber.

Der Rotschnabeltoko war aus dieser Gegend für viele Jahre verschwunden, bis 1994 97 Vögel aus dem Krüger Nationalpark hier ausgesetzt wurden. Ein Jahr später wurden bereits 14 Jungvögel gesichtet. Dies bestätigte, dass die Vögel ihre neue Heimat akzeptiert hatten und dass es genügend der von ihnen bevorzugten Zecken gab. Weitere Beobachtungen zeigten, dass die Oxpecker auf einer ganzen Reihe von Tieren überall im Park ihre Nahrung suchten.

Es ist durch seine Gebirge, seine eingeschnittenen Täler und seiner Graslandschaften gekennzeichnet. Die Landschaft des Schutzgebiets steigt über eine Entfernung von 15 km von 400 m im Norden auf 1.450 m im Süden an. In den Ebenen gibt es vorwiegend Akazien-Buschland und Grasland. Die bewaldeten Berge werden von hoch ragenden Klippen beherrscht. De ältesten Felsformationen sind 3.000 Millionen Jahre alt.

Reisezeit

In Ithala herrscht das typische Klima des Bushvelds mit heißen Sommern und gelegentlichen Nachmittagsgewittern und milden, nicht immer frostfreien Wintern. Niederschläge fallen meist in der Sommerzeit zwischen Oktober bis März. Während der Monate Mai bis August ist wärmere Kleidung erforderlich.

Anders als z. B. im Krüger Nationalpark kommt man im Ithala Game Reserve ganz ohne Zäune aus. Kein Zaun trennt das Camp vom Busch und im gesamten Reservat ist es erlaubt, das Fahrzeug zu verlassen. Es gibt nämlich keine Löwen im Game Reserve. Nur der Pongola River ist von dieser Regelung ausgenommen, denn die dort lebenden Krokodile können das Badevergnügen nachhaltig trüben.

Aktivitäten

Durch seine vielseitige Landschaft und Lebensräume bietet Ithala eine Fülle an Aktivitäten. Eine Reihe von geführten Wanderungen führen Sie durch den bewaldeten Berghang oberhalb des Ntshondwe Camp. Gerne können Sie auch an Pirschfahrten bei Tag oder Nacht im offenen Safarifahrzeug teilnehmen und das Reservat auf diese Art mit einem erfahrenen Guide erkunden. Auch mit dem eigenen Fahrzeug sind Beobachtungsfahrten entlang der markierten Auto-Trails möglich. Unterwegs können Sie Rast an einem der Picknickplätze machen und die spektakuläre Aussicht genießen.

Unterkünfte

Im Tierschutzgebiet gibt es Unterkünfte für die verschiedensten Ansprüche. Auch außerhalb des Parks werden Unterkünfte angeboten. Im Park gibt es folgende Camps: die Ntshondwe Lodge, das Ntshondwe Camp, das Mhlangeni Bushcamp, das Mbizo Bushcamp und das Thalu Bushcamp.

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