Eine Welt in einem Land

Atemberaubende Naturlandschaften, die sich vor Ihnen auftun, eine beeindruckende Artenvielfalt, die Sie die Einzigartigkeit dieses Planeten spüren lässt, eine überaus herzliche Gastfreundlichkeit der Einheimischen, die Sie sofort in ihren Bann zieht – und nicht zu vergessen: Kapstadt, eine, wenn nicht sogar die schönste Stadt der Welt. Einmal die „Big Five“ hautnah beobachten, zum Beispiel bei einer Safari im Krüger Nationalpark, die Garden- oder Panoramaroute mit dem Mietwagen erkunden, einmal am Kap der Guten Hoffnung stehen oder das Aufeinandertreffen zweier Weltmeere sehen – all das können Sie schon bald bei Ihrem Traumurlaub in Südafrika erleben!
Oder sind Sie eher ein Strandmensch? Dann nichts wie hin an einen der endlosen Strände Südafrikas, wo Sie entspannen, surfen, oder sich sogar – für die Hartgesottenen – in das kalte Wasser stürzen können. Für die sportlichen Urlauber lohnt sich der Fußweg hoch auf den Tafelberg. Und nicht zu vergessen natürlich die umwerfend guten Tropfen aus den besten Weinregionen des Landes, die Sie in gemütlicher Atmosphäre kosten und genießen können.
Wenn Sie an fremden Kulturen interessiert sind, lohnt sich Südafrika in ganz besonderem Maße. Zahlreiche Museen und Touren bringen Sie näher heran an die spannende Geschichte der Regenbogen-Nation mit insgesamt elf offiziellen Landessprachen.
Egal, für was Sie sich entscheiden – alle Wege führen nach Südafrika, und das 365 Tage im Jahr, abhängig natürlich von Ihren Träumen und Reisewünschen.

Reisen nach Südafrika

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Ihre Ansprechpartnerin

Jana Back


Jana Back
Tour Designerin Südliches & Östliches Afrika
06101 49 90 23
j.back@ast-reisen.de

Informationen zum Reiseland Südafrika

Allgemeine Informationen

Südafrika ist ein faszinierendes Reiseland. Weite, wellige Hochflächen und schroffe Gebirge, breite Sandstrände und zerklüftete Felsküsten, fruchtbares Ackerland und wüstenhafte Trockengebiete prägen das abwechslungsreiche Landschaftsbild. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist in zahlreichen Nationalparks, Wild- und Naturreservaten geschützt. Mit all dem und vielen freundlichen Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur bietet sich Südafrika dar als „Eine Welt in einem Land“ und lockt mit zahlreichen Attraktionen wie dem weltbekannten Krügerpark, den sagenumwobenen Landschaften der Drakensberge, den Stränden am Kap bis hin zur Garden Route.

Bevölkerungszahl
Bevölkerungszahl: ca. 57,8 Mio. (2018)
Zuwachsrate: ca. 1,0 %

Bevölkerungsdichte
42,4 Einwohner pro km² (Deutschland im Vergleich: 232 Einwohner pro km²)

Ethnische Zusammensetzung
Die Bevölkerung setzt sich unter anderem aus afrikanischen Völkern, Coloureds (Farbige unterschiedlicher, auch europäischer Abstammung) sowie Nachfahren meist deutscher, englischer und niederländischer Einwanderer, die ab dem Ende des 17. Jahrhunderts nach Südafrika auswanderten. Die schwarzen Afrikaner stellen etwa 79 % der Bevölkerung und sind wiederum in unterschiedliche ethnische Gruppen wie Zulu, Xhosa, Basotho, Venda, Tswana, Tsonga, Swazi und Ndebele geteilt. Der Anteil der Weißen und Coloureds an der Bevölkerung beträgt jeweils 8,9%.

Nationalfeiertag
27. April (“Freedom Day”; Tag der ersten freien Wahlen 1994)

Fläche
1.219.912 km² (Deutschland im Vergleich: 3,4 x so groß)

Flagge
Bewusst wurde bei Einführung der Flagge (27. April 1994) auf eine Symbolik-Erläuterung verzichtet, deshalb gibt es auch keine allgemeingültige Interpretation der Farben.
Rot, weiß und blau sind die Farben der Buren, also der Afrikaans sprechenden, europäischen Nachfahren. Außerdem repräsentieren sie die Farben der ehemaligen Kolonialmächte Niederlande und Großbritannien.
Grün, schwarz und gelb sind panafrikanische Farben und auch die Farben des ANC (African National Congress), seit 1994 Regierungspartei von Südafrika, der auch Nelson Mandela angehörte. Schwarz ist außerdem die Farbe der Bevölkerungsmehrheit.

Hauptstadt
Südafrika hat drei Hauptstädte:
Pretoria: ca. 2,9 Mio. Einwohner, Sitz der Regierung
Kapstadt: ca. 3,7 Mio. Einwohner, Sitz des Parlaments
Bloemfontein: ca. 464.000 Einwohner, Sitz des Obersten Berufungsgerichts
Das Verfassungsgericht ist in Johannesburg ansässig (ca. 4,4 Mio. Einwohner).

Geographie
Die Republik Südafrika umfasst den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents zwischen 22° und 35° südlicher Breite und 17° bis 33° östlicher Länge und liegt größtenteils südlich vom Wendekreis des Steinbocks (23,5° südlicher Breite). Sie wird im Norden begrenzt von Namibia, Botswana und Simbabwe, im Nordosten von Mosambik und Swasiland. Völlig vom Gebiet Südafrikas umschlossen ist Lesotho. Rund 3.000 Kilometer Küste verlaufen entlang des Indischen Ozeans im Osten und Süden und des Atlantischen Ozeans im Westen.
Mehr als 65% der Menschen lebt in Städten, die meisten davon in den großen Ballungszentren um die Städte Johannesburg, Pretoria, Germiston, Durban und Kapstadt. Entsprechend dünn besiedelt ist daher ein sehr großer Teil des Landes, vor allem die Provinz Nordkap im Nordwesten des Landes.

Klima
Durch seine Lage auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten denen in Deutschland entgegengesetzt.
Insgesamt hat Südafrika ein gemäßigtes und angenehmes Klima, was sich jedoch von Region zu Region zum Teil stark unterscheidet. Die Sommer sind warm bis heiß und die Winter im Süden lassen sich mit gut mit dem deutschen Frühling vergleichen. In höheren Gebirgen und in und um Johannesburg kann Schnee fallen.
In der Provinz Nordkap, vor allem im nördlichen Teil Richtung Grenze zu Namibia und Botswana, kann es zu sehr hohen Temperaturen kommen. Bitte achten Sie unbedingt auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Da es abends allgemein meist abkühlt, empfehlen wir Ihnen, einen Pullover oder eine leichte Jacke mitzunehmen.

Netzspannung
230 Volt Wechselstrom. In Südafrika werden die Steckdosen Typ D, M und N verwendet (dreipolig).

Währung
Zahlungsmittel ist der Südafrikanische Rand (ZAR). 1 Euro entspricht etwa 16 Rand (Stand: Januar 2019).

Banken
In den großen Banken werden Devisen getauscht. Zweigstellen südafrikanischer Banken sind in jeder größeren Stadt sowie an den internationalen Flughäfen zu finden, ebenso Geldautomaten. In den Großstädten halten auch verschiedene internationale Banken ihre Filialen.
EC-Karten, die an das Maestro-System angeschlossen sind, werden an internationalen Geldautomaten akzeptiert. Vorsicht vor der Benutzung von Geldautomaten, die sich außen an Gebäuden befinden. Wir empfehlen an den Automaten in den Banken Geld abzuheben.
Die meisten Geschäfte, Hotels und Restaurants akzeptieren die Bezahlung mit Kreditkarte.
Die meisten Tankstellen akzeptieren keine ausländischen Kreditkarten, sodass immer ausreichend Bargeld mitzuführen ist.

Zeitverschiebung
Während der deutschen Winterzeit geht die südafrikanische Uhr eine Stunde vor, während der Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung.

Religion
Ca. 75% der Südafrikaner sind Christen, doch davon fühlt sich nur etwa jeder Fünfte einer der klassischen Kirchen (römisch-katholisch, evangelisch) zugehörig, der Rest entfällt auf zahlreiche unabhängige afrikanische Kirchen (zum Beispiel die größte Kirche des Landes, die Zion Christian Church) und weiterer christlicher Kirchen.
Ca. 18% gehören nicht-christlichen Religionen an, zum Beispiel 1,4% Hindus, 1,4% Moslems und 0,2% Juden. 7% der Südafrikaner sind konfessionslos.

Sprache
Verkehrssprache von Südafrika ist Englisch, daneben existieren zehn weitere offizielle Sprachen: Afrikaans, isiZulu, Siswati, Süd-Ndebele, Sesotho, Sepedi, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Deutsch gehört zu den von der Verfassung geförderten 14 anderen Sprachen.

Telefon & Internet
Vorwahl von Deutschland nach Südafrika: +27.
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Karten und Roaming-Funktion können in Südafrika benutzt werden. Für kurzfristige Aufenthalte in Südafrika können südafrikanische SIM-Karten, auch mit Datenvolumen, übergangsweise gemietet werden, die allerdings nicht in allen Fällen Gespräche ins Ausland zulassen. Die großen südafrikanischen Mobiltelefonanbieter betreiben an den internationalen Flughäfen und in allen großen Städten Südafrikas Geschäfte, über die eine Anmietung gegen Vorlage des Reisepasses, des Einreisevisums und eines deutschen Adressnachweises unkompliziert erfolgen kann.
WLAN ist in vielen Unterkünften, Restaurants, Läden etc. und teils ganzen Stadtteilen verfügbar. Mobiles Internet und Telefonie klappen meist reibungslos, in Gegenden mit wenigen Funkmasten kann es teils zu Schwierigkeiten kommen.

Trinkgelder
Trinkgelder sind überall in Südafrika üblich, da zum Beispiel Kellner, Taxifahrer und Tourguides ein äußerst niedriges Grundgehalt haben. Als Richtwert können in Restaurants und Taxis 10% gelten, bei sehr guter Leistung natürlich mehr. Pro Gepäckstück kann man einem Träger 2 Rand, einem Zimmermädchen pro Tag 10 Rand geben. Sind Sie mit der Leistung von Ausflügen zufrieden, bekommt ein Tourguide 10 Rand oder mehr, ein Safari-Ranger 50 bis 100 Rand. Gerade in Innenstädten ist es üblich, dass selbsternannte Parkplatzwächter auf Ihr geparktes Auto gegen ein kleines Trinkgeld von 5 Rand oder mehr aufpassen. Bedenken Sie bitte, dass sich angegebene Pauschalbeträge jederzeit aufgrund Inflation o.ä. „ändern“ können. Im Zweifel einfach nachfragen.

Fotografie & Film
Mit langer Sonnenscheindauer, trockener Luft, meist optimalen Lichtverhältnissen und großartigen Wolkenbildungen ist Südafrika ein ideales Land für alle, die Freude am Fotografieren haben. Das intensive Licht beschert der Landschaft kräftige, satte Farben und der Himmel beeindruckt durch ein strahlendes Blau oder eindrucksvolle Wolkenformationen. Die Sonnenuntergänge mit ihren tiefen Rot-, Ocker- und Lilafarben bleiben unvergessen. Fügen Sie die Vielfalt der Naturlandschaften, die reiche Tierwelt und die Menschen der Regenbogennation hinzu und Sie erhalten ein Land, das man einfach festhalten muss!

Sie sollten wissen, dass Gebäude, unter anderem Einrichtungen, die der Verteidigung und Sicherheit dienen, in Südafrika nicht fotografiert werden dürfen. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen.

Einreisebestimmungen

Für Reisen nach Südafrika, die maximal 90 Tage andauern, benötigen deutsche Staatsangehörige vor Einreise grundsätzlich kein Visum. Gegen Vorlage eines am Einreisetag noch ausreichend gültigen deutschen Reisepasses und eines gültigen Rückflugtickets wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor’s visa“) für den Zeitraum der geplanten Reise, jedoch maximal mit einer Gültigkeit von bis zu 90 Tagen erteilt.
Die Reisedokumente müssen maschinenlesbar (Ausnahme gilt für bei Verlust/Diebstahl ausgestellte Ersatzdokumente) sowie mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein und müssen auch bei Ausreise noch über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende daher darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Reisen mit Minderjährigen
Seit dem 01. Juni 2015 müssen Personen unter 18 Jahren bei Ein- und Ausreise eine vollständige internationale Geburtsurkunde (beim Standesamt anzufordern) vorweisen, aus welcher beide Elternteile hervorgehen. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Wenn vorhanden, können Sie auch eine Kopie Ihres Stammbuches mitnehmen. Nachstehend finden Sie eine kurze Übersicht, welche Unterlagen Sie zusätzlich benötigen:

• Kind reist mit beiden Elternteilen: Internationale Geburtsurkunde, gültiger Reisepass
• Kind reist mit einem Elternteil: Internationale Geburtsurkunde, gültiger Reisepass, gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde oder eidesstattliche Versicherung („affidavit“), dass der nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist, sowie beglaubigte Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils
• Kind reist mit Begleiter: Internationale Geburtsurkunde, gültiger Reisepass, gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde oder eidesstattliche Versicherung („affidavit“), dass die nicht anwesenden Eltern mit der Reise einverstanden sind, sowie beglaubigte Passkopie und Kontaktdaten der nicht anwesenden Eltern, Ausweis- und Kontaktdokumente des Begleiters
• Alleinreisendes Kind: Internationale Geburtsurkunde, gültiger Reisepass, gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde oder eidesstattliche Versicherung („affidavit“), dass die nicht anwesenden Eltern oder der gesetzliche Vertreter mit der Reise einverstanden sind, sowie beglaubigte Passkopie und Kontaktdaten der nicht anwesenden Eltern, bzw. des gesetzlichen Vertreters, ein Brief der Person, die das Kind in Südafrika in Empfang nehmen wird, inkl. aller Kontaktdaten und eine beglaubigte Passkopie

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs bzw. die südafrikanischen Botschaft in Berlin verbindlich beantworten.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Die Einreise mit einem verlängerten oder in jedweder Form veränderten Kinderreisepass (mit zum Beispiel Verlängerungs- oder Aktualisierungsetikett) ist nicht mehr möglich. Bitte beachten Sie zudem, dass auch der Kinderreisepass maschinenlesbar sein muss.

Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten.

Mehr Informationen finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts sowie beim Department of Home Affairs.

Unsere Visa Hinweise sind ohne Gewähr.
Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie bei der für Ihren Wohnort zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung.

Botschaften

Südafrikanische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland 
Tiergartenstraße 18
10785 Berlin
Telefon: 030- 22 073 0
Fax: 030 -22 073 190
Konsular-Angelegenheiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: 9 – 12 Uhr
Zuständig für Wohnsitze in folgenden Bundesländern: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
E-Mail: berlin.consular@dirco.gov.za
Website der Botschaft

Das Südafrikanische Konsulat in München ist eine Außenstelle der Südafrikanischen Botschaft in Deutschland.

Generalkonsulat der Republik Südafrika
Sendlinger-Tor-Platz 5
80336 München
Telefon: 089 – 231 16 30
Fax: 089 – 231 163 63
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 09 – 12 Uhr
Zuständig für Wohnsitze in folgenden Bundesländern: Bayern und Baden-Württemberg

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Südafrika
Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, 201 Florence Ribeiro Avenue, Groenkloof Ext 11, Pretoria 0181, Südafrika.
Straßenanschrift: 201 Florence Ribeiro Avenue, Groenkloof Ext 11, Pretoria 0181.
Telefon: +27 – 12 427 89 00
Fax: +27 – 12 427 89 69
Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und und Eswatini (ehemals Swasiland).Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu/Natal, Northern Province, North West und Mpumalanga sowie Lesotho, Mauritius und Eswatini. Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und in Eswatini mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.

Webseite der Botschaft
Auf der Webseite der Botschaft finden Sie Konsulate der Bundesrepublik Deutschland in Südafrika, zum Beispiel in Kapstadt.

Gesundheit

Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut in Südafrika. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird dringend angeraten.

Sonnenschutz
Oftmals wird die Stärke der afrikanischen Sonne unterschätzt – insbesondere, wenn man den ganzen Tag auf Achse ist. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp).

Malaria
In Südafrika gibt es Malaria-Gebiete. Bitte beachten Sie folgende Risiken:

Mittleres bis hohes Risiko: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krüger Nationalpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe ist für diesen Zeitraum empfohlen.
Geringes Risiko: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krüger Nationalpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl. Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).
Eine konsequente Expositionsprophylaxe wird ganzjährig empfohlen.
Malariafrei sind alle größeren Städte und übrige Gebiete.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. 

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen:
-körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden, geschlossene Schuhe),
-vor allem nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen (z.B. No Bite),
-ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe des Auswärtigen Amtes.

Es gibt einen Bekleidungsstoff, der so fest gewebt ist, dass er keine Mückenstiche durchlässt. Der Stoff heißt G-1000. Die Firma Fjäll Räven stellt diesen Stoff her.

Durchfall
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände. Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend (Chlor).

Bitte beachten Sie:
Weitere, detaillierte Informationen zum Thema Impfungen, Medizinische Versorgung, Sonnenschutz, Durchfall und Malaria unter “Medizinische Hinweise” des Auswärtigen Amtes.
Grundsätzlich empfehlen wir vor Reisebeginn mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropen – bzw. Reisemediziner sich über Ihre geplante Reise nach Südafrika hinsichtlich Ihrer Gesundheitsvorsorge individuell beraten zu lassen und welche Mittel Sie als Reiseapotheke auf Ihrer Reise dabei haben sollten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Sicherheit

Südafrika ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Dennoch gibt es Sicherheitshinweise, die Sie beherzigen sollten:

  • Taxis sollten Sie möglichst bei zuverlässigen und seriösen Unternehmen reservieren. Die Unterkünfte sind immer gerne behilflich bei der Wahl des Taxiunternehmens.
  • Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf und führen Sie keine großen Geldsummen mit sich.
  • Vorsicht vor der Benutzung von Geldautomaten, die sich außen an Gebäuden befinden. Wir empfehlen an den Automaten in den Banken Geld abzuheben. Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Diese verfolgen häufig das Ziel, die EC-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen („card swapping“). Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt und nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.
  • Es wird empfohlen, Kreditkarten bei anstehenden Zahlungen nicht aus dem Auge zu lassen.
  • Wertsachen wie Handtaschen, Fotoapparate etc. sollten nie sichtbar im Auto liegen.
  • Grundsätzlich gilt, vor der Dämmerung in den Unterkünften einzuchecken.
  • Bitte seien Sie bei Dunkelheit nicht mehr zu Fuß unterwegs. Nehmen Sie Ihr Auto oder bestellen Sie sich ein seriöses Taxi.
  • Zeigen Sie sich am besten nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.
  • Halten Sie die Fenster in Großstädten geschlossen und verriegeln Sie die Türen von innen.
  • Township-Besuche sollten nicht auf eigene Faust besucht werden.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Geschichte

Seit etwa 20.000 Jahren lebt das Jäger-und-Sammler-Volk San auf dem Gebiet des heutigen Südafrika. 500 v. Chr., möglicherweise aber auch erst später, ließen sich auch die Stämme der Khoikhoi nieder. Um das 16. Jahrhundert wanderten Bantu-Völker, unter anderem Zulu, Xhosa, Swazi und Ndebele, ein und drängten die Khoikhoi und San immer weiter zurück.
Am 6. April 1652 errichtete der Niederländer Jan van Riebeeck eine Versorgungsstation am Kap der Guten Hoffnung. Daraufhin ließen sich immer mehr europäische (meist niederländische, deutsche und französische) Siedler, auch Buren genannt, nieder und dehnten sich aus – zunächst nach Westen, wo es bereits 1659 zu Zusammenstößen mit den San kam, danach in Richtung Osten, wo Sie vor allem auf das Xhosa-Volk trafen. Das führte zu insgesamt neun Grenzkriegen zwischen 1779 und 1879, die den Einflussbereich der Buren und schlussendlich des Britischen Empires enorm ausbauten. Waren es bei den ersten drei Grenzkriegen (bis 1803) noch die Buren, die gegen die Xhosa kämpften, waren es seit der endgültigen Besetzung der Kapkolonie durch Großbritannien (1806) vor allem die britischen Truppen, die sich zum Teil mit anderen Volksgruppen verbündeten, um ihren Einfluss gegenüber der Xhosa und später auch der Buren auszuweiten.
Infolge der Abschaffung der Sklaverei 1833 durch Großbritannien verloren nämlich viele Buren ihre Existenzgrundlage, wichen auf andere Gebiete im Nordosten des heutigen Südafrikas aus (um sich englischem Recht zu entziehen) und gründeten eigene Burenrepubliken, zum Beispiel den Oranje-Freistaat oder die Südafrikanische Republik. Konnten sie sich anfangs während des Ersten Burenkrieg (1880-81) noch erfolgreich gegen Großbritannien wehren, wurden die Burenrepubliken nach dem Zweiten Burenkrieg (1899-1902) in das Britische Empire eingegliedert.
1910 schließlich kam es dann zum Zusammenschluss der Kolonien zur Südafrikanischen Union als ein Dominion des Britischen Reichs. Da man sich über die Hauptstadt nicht einigen konnte, wurde Pretoria zum Regierungssitz, Kapstadt zum Parlamentssitz und Bloemfontein zum Sitz des Obersten Gerichts erklärt. Diese Regelung besteht bis heute fort. 1913 wurde mit dem Natives Land Act die seit der Kolonialisierung bestehende Unterdrückung der schwarzen Mehrheit fortgesetzt, in dem diesen nur etwa 7% des Staatsgebiets als Wohn- und Nutzfläche zugesprochen wurde. Das förderte räumliche Trennung der verschiedenen Ethnien und löste die Gründung des South African Native National Congress aus, der sich später zu ANC umbenannte. Seit 1994 ist er Regierungspartei Südafrikas. Auch die National Party wurde kurz nach dem Natives Land Act gegründet. Sie war seit 1924 an der Macht und trieb die Apartheid-Politik weiter voran. 1936 wurde mit dem Development Trust and Land Act die der schwarzen Bevölkerung zugesprochenen Landfläche auf 13,6% erhöht, faktisch wurde diese Zahl jedoch nie erreicht.
Nach mehreren Abspaltungen und Zusammenschlüssen war die National Party, die offen mit Hitler-Deutschland sympathisiert hatte, von 1948 bis 1994 Regierungspartei. Durch mehrere Gesetze wurde die Apartheid weiter ausgebaut. 1961 löste sich Südafrika gänzlich vom britischen Mutterland und wurde zur unabhängigen Republik Südafrika, die allerdings aufgrund Kritik an der Apartheid nicht mehr dem Commonwealth of Nations angehörte (bis 1994). Ab 1963 saß Nelson Mandela, Aktivist des ab 1960 illegalen ANC, in Haft, gleichzeitig erlebte das Land einen wirtschaftlichen Aufschwung.
1976 kam es in Soweto zu einem Aufstand, bei dem 176 schwarze Schüler und Studenten aufgrund des Vorgehens der Sicherheitskräfte starben. Internationale Sanktionen, Divestment-Kampagnen, Streiks, Protestmärsche und Terrorangriffe isolierten die Regierung schrittweise und zwangen sie seit den 1980er-Jahren zu Reformen, verbunden mit der Hoffnung, die Grundsätze der Apartheid aufrecht zu erhalten. Erst unter dem neuen Premierminister de Klerk ab 1989 wurden die Reformen massiv ausgeweitet, 1990 wurde der ANC wieder zugelassen und Nelson Mandela aus dem Gefängnis entlassen, mit dem de Klerk eine neue Verfassung aushandelte. 1994 fanden die ersten freien Wahlen statt, bei denen der ANC eine überwältigende Mehrheit erlangte.

Führerschein & Verkehr

Führerschein
Wenn Sie eine Reise in Südafrika mit einem Mietwagen planen, ist ein internationaler Führerschein (zusammen mit dem EU-Führerschein) erforderlich, den Sie bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle gegen Gebühr ausstellen lassen können.

Verkehr
In Südafrika herrscht Linksverkehr, an den Sie sich in der Regel schnell gewöhnen werden. Bitte beachten Sie zudem folgende Hinweise und praktische Tipps für Ihre Reise mit dem Mietwagen:

  • Anschnallen ist Pflicht.
  • Auf einigen Autobahnen und Landstraßen wird Maut verlangt, insbesondere in den Regionen Johannesburg/Pretoria/Krüger Nationalpark.
  • Es gibt folgende Geschwindigkeitsbegrenzungen: 100 km/h auf der Landstraße, 120 km/h auf Autobahnen und 60 km/h in geschlossenen Ortschaften, 30 – 40 km/h in den Nationalparks. Die Geschwindigkeit wird per Radar kontrolliert.
  • Schließen Sie Ihr Fahrzeug immer ab und lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto.
  • Vermeiden Sie, nachts zu fahren und nehmen Sie keine Anhalter mit.
  • Das Straßennetz ist für Selbstfahrer gut ausgebaut, und die Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte sind in der Regel gut ausgeschildert.
  • Die rechte Fahrbahn ist die Überholspur. Achtung: Bei dreispurigen Autobahnen wird auch auf der linken Seite überholt (dies ist nicht illegal in Südafrika, es ist allgemein üblich).
  • Das auf die Straße aufgemalte Wort “ROBOT” kündigt eine Ampel an. An den sogenannten 4 Stopp Kreuzungen hat derjenige Vorfahrt, der als erster die Kreuzung erreicht hat.

Tankstellen
Tankstellen sind in den Städten und entlang den Autobahnen gut verteilt. An den Tankstellen in Südafrika gibt es keine Selbstbedienung. Freundliches Servicepersonal betankt Ihren Wagen und säubert häufig auch die Wagenscheiben. Ihr Tankwart nimmt von Ihnen das Bargeld entgegen und bringt Ihnen eventuelles Wechselgeld aus der Tankstelle zurück. Lassen Sie sich einen Beleg geben (Cash slip). Er freut sich über ein Trinkgeld zwischen zwei und fünf Rand.
Es werden überwiegend keine Kreditkarten akzeptiert. Bitte haben Sie immer ausreichend Barzahlung dabei.

Auf Safari

Afrika verbindet wohl jeder vor allem mit Safari und „Big Five“. Zurecht, denn eine Afrika-Reise ohne die Sichtung der „Big Five“, bestehend aus Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard, ist nur halb so schön. Gerade Südafrika eignet sich mit seinen vielen Nationalparks und privaten Wildreservaten (Game Reserve) hervorragend, um die gefährlichsten und zugleich beeindruckendsten Tiere einmal live zu sehen.

Safari in einem Nationalpark
Vom Krüger Nationalpark hat wohl jeder schon einmal gehört, und tatsächlich ist dieser Park der mit Abstand bekannteste, beliebteste und größte Nationalpark in Südafrika. Daneben gibt es natürlich noch viele weitere Nationalparks, die zum Teil auch weniger besucht sind.
Bei einem Nationalpark gehen Sie in der Regel allein, als Paar oder mit der Familie im eigenen Mietwagen selbst auf die Suche nach den Wildtieren. Dabei brauchen Sie ein klein wenig Glück, da Sie nur die offiziellen Wege benutzen dürfen und darauf angewiesen sind, dass sich die Tiere auch in der Nähe dieser aufhalten. Gerade diese Vorgehensweise kann jedoch sehr spannend sein, da Sie die Tiere selbst entdecken müssen ohne die Hilfe eines Guides. Allerdings brauchen Sie im Kontakt mit den Wildtieren auch etwas Fingerspitzengefühl, wie nah man den Tieren kommen kann. Im Addo Elephant Nationalpark zum Beispiel kommen die Elefanten teils auf wenige Meter an die Autos heran.
Selbst auf Safari zu gehen, ist im Gegensatz zu den privaten Wildreservaten die günstigere Variante. Man kann entweder außerhalb des Parks in einer Lodge oder in einem Gästehaus übernachten und Tagesausflüge in die Parks unternehmen. Manche Unterkünfte bieten auch geführte Safaris an. Oder Sie nächtigen innerhalb der Nationalparks, die Restcamps werden staatlich geführt, sind schlicht eingerichtet und rustikal. Verpflegung ist dabei auf Selbstversorger-Basis.

Safari in einem privaten Wildreservat
In einem privaten Wildreservat ist der Besucherandrang zum Teil deutlich geringer und die Chance höher, Wildtiere zu entdecken. In einem privaten Wildreservat gehen Sie mit einem erfahrenen und professionellen Guide in einem offenen Safari-Fahrzeug auf Pirschfahrt. Der große Vorteil daran: Die Guides wissen, wo die höchsten Chancen auf Tiersichtungen sind und können darüber hinaus „off-road“, also außerhalb der Straßen über Stock und Stein fahren, um näher an die Wildtiere heranzukommen.
In einem „Game Reserve“ gibt es zudem weniger Regeln, die der Guide beachten muss. Öffnungszeiten der Nationalparks müssen nicht beachtet werden, die Pirschfahrten können morgens deutlich früher stattfinden und abends länger gehen – also dann, wenn die Tiere am aktivsten sind. Außerdem kann Ihnen der Guide viel Wissenswertes über die Tiere und deren Lebensumwelt erzählen. Je nach Reservat sind nicht nur normale Pirschfahrten, sondern auch Boots- und Kanufahrten, Buschwanderungen, Vogel- und Sternbeobachtungen möglich.
Ein ganz großer Plus-Punkt des privaten Wildreservats ist die typische Buschatmosphäre. Die Camps in den Reservaten sind in der Regel nicht eingezäunt, sodass die Wildtiere nachts sehr nah kommen können und Sie sich deshalb nicht allein im Camp bewegen dürfen. Das laute Brüllen der Löwen und das Grunzen der Flusspferde sorgt für eine einzigartige Gänsehaut-Atmosphäre. Erinnerungen, die Sie nie wieder vergessen werden.
Da der Aufenthalt in einem privaten Wildreservat kostenintensiver ist, empfehlen wir zwei, maximal drei Nächte. Eine großartige Möglichkeit ist auch die Kombination von Nationalpark und privatem Wildreservat.

Ein typischer Aufenthalt von zwei Tagen in einem privaten Wildreservat
Nach dem Check-in gegen Mittag begeben Sie sich mit einem erfahrenen Ranger auf eine erste Nachmittagspirschfahrt in einem offenen Safarifahrzeug. Mitten in der wilden Umgebung wird Ihnen ein “Sundowner-Drink” serviert, bevor Sie zur Lodge zurückkehren, um sich am warmen Holzfeuer aufzuwärmen und ein köstliches Abendessen zu genießen.
Früh morgens, wenn die Wildtiere Afrikas aufwachen, sind Sie bereits auf einer Morgenpirschfahrt im Busch unterwegs. Im Anschluss erwartet Sie ein großzügiges Frühstück in der Lodge. Zwischen Frühstück und Mittagessen können Sie in Ihrem Zimmer oder im Hauptbereich der Unterkunft entspannen und die Wildtiere beobachten, die sich oftmals ganz in der Nähe des Camps aufhalten. Am Nachmittag erwartet Ihr Guide Sie für die Nachmittagspirschfahrt (oder für eines der anderen angebotenen Aktivitäten).
Auch am letzten Morgen beginnt Ihr Tag früh, um noch einmal auf Tierbeobachtung zu gehen. Nach dem großzügigen Frühstück in der Lodge checken Sie aus und verlassen das Wildreservat am Vormittag.

Beste Reisezeit & Klima

Südafrika hat ein gemäßigtes und angenehmes Klima. Die Sommer sind warm bis heiß und die Winter im Süden lassen sich gut mit dem deutschen Frühling vergleichen. Die Morgen- und Abendtemperaturen sind jedoch niedriger und die Jahreszeiten entgegengesetzt zu den europäischen.

Frühling: September, Oktober, November
Sommer: Dezember, Januar, Februar
Herbst: März, April, Mai
Winter: Juni, Juli, August

Das Wichtigste vorweg: Südafrika ist ein ausgezeichnetes Reiseziel für das ganze Jahr und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Aber je nach Ihren Plänen und Vorstellungen – Wildbeobachtungen? Vogelbeobachtungen? Kapstadt und das Weinland? Kalahari Region oder Karoo? Walbeobachtung? Blumenblüte im Namaqualand? –können andere Zeiten besser für Sie sein. Rufen Sie uns also an und lassen Sie sich für Ihre geplanten Regionen kompetent beraten.

Ein Größenvergleich zwischen Europa und Südafrika zeigt, dass sich – wie hier bei uns – die klimatischen Verhältnisse sehr deutlich unterscheiden. Das Klima reicht von der trockenen Landschaft der Kalahari im Nordwesten über das etwa 1.500 Meter hoch gelegene Highveld um Johannesburg bis zu subtropischem Klima im Südosten und im Lowveld. Aufgrund des kühlen Atlantiks ist das Klima an der Westküste trockener, an der Ostküste durch den Indischen Ozean feuchter und wärmer.

Während das Highveld, die höher gelegenen Regionen also, im Sommer angenehm warm sind, kann es im Lowveld sehr heiß werden. An der subtropischen Ostküste gibt es im Sommer meist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der Sommer ist auch die Hauptreisezeit der Südafrikaner; dann empfiehlt es sich, rechtzeitig zu buchen.

Das Klima ist von Provinz zu Provinz unterschiedlich. Wenn Sie abends ausgehen, empfehlen wir Ihnen, einen Pullover oder eine leichte Jacke mitzunehmen, da es abends meistens etwas abkühlt. Sie sollten immer auf genügend Flüssigkeitsaufnahme achten.

KAPSTADT
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temp 26 26 25 23 20 18 17 18 19 21 24 25
Mind. Temp 18 15 14 12 9 8 7 7 9 10 13 15
Regentage 5 4 5 8 12 12 11 13 10 8 5 5

 

DURBAN
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temp 28 28 28 26 24 23 23 23 23 24 25 27
Mind. Temp 21 21 20 17 13 10 10 12 15 17 18 20
Regentage 15 12 12 9 7 5 5 7 10 14 16 15

 

JOHANNESBURG
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temp 25 25 24 21 19 16 16 19 22 24 24 25
Mind. Temp 15 15 13 11 8 5 5 7 10 12 13 14
Regentage 14 11 11 7 3 2 2 2 3 9 13 13

Die besten Reisezeiten nach Reisezielen (von Norden nach Süden):

Nordosten mit Krüger Nationalpark, private Game Reserves & Lowveld
Die beste Reisezeit für die Tierbeobachtung im Krüger Nationalpark und die Sehenswürdigkeiten im Lowveld sind die Wintermonate, also etwa von Juni bis September. Die Tagestemperaturen sind angenehm, nachts ist es kühl. Vor allem aber ist es eine ideale Zeit für Tierbeobachtungen, denn das Wild muss an die Wasserstellen. Außerdem tragen die meisten Bäume und Büsche keine Blätter, so dass man das Wild besonders gut sehen kann. Wer jedoch Jungtiere sehen möchte, muss im Sommer zwischen Dezember und März kommen. Dann kann es sehr heiß und schwül werden und es kann des Öfteren regnen.

Johannesburg, Pretoria & das Highveld
Im Sommer wird es aufgrund der Höhenlage (etwa 1.500 Meter) nie zu heiß, nachts sind die Temperaturen angenehm kühl. Man muss mit gelegentlichen Regenfällen rechnen.
Der Winter ist trocken, tagsüber sind die Temperaturen angenehm, nach Sonnenuntergang kann es sehr kühl bis ausgesprochen kalt werden.

Osten mit KwaZulu-Natal
Das Klima Osten von Südafrika mit KwaZulu-Natal wird vom Indischen Ozean bestimmt, so dass es in den Sommermonaten zu starken Niederschlägen kommt. Dann sind zudem die Temperaturen deutlich höher, oft bis über 30 Grad Celsius. Im Gebiet der Drakensberge herrscht aufgrund der Höhenlage jedoch ein gemäßigtes Klima.

Klimatisch angenehm sind die Monate April und Mai sowie der Winter.

Bademöglichkeiten bieten sich entlang der Küste fast das ganze Jahr über an. Je weiter man in den Süden kommt, desto stärker schränkt sich die Badezeit allerdings ein. Im Winter kann das Baden ab Durban und in Richtung Port Elizabeth nur noch für abgehärtete Schwimmer wirklich eine Freude sein.

Südküste, Garden Route & Kleine Karoo
Entlang der Südküste und der Garden Route ist es im Winter zum Baden definitiv zu kalt.
Ansonsten jedoch kann man diese Regionen und auch die Karoo, ein halbwüstenartiges Land, das ganze Jahr über gut bereisen, auch wenn es im Sommer sehr heiß werden kann. Es ist jedoch eine trockene Hitze, die man selbst bei 30 Grad Celsius und mehr gut ertragen kann.
Von Juli bis November können an der Küste Südafrikas regelmäßig Wale beobachtet werden.

Der Nordwesten mit der Kalahari
In dieser Region muss man im Sommer mit hohen und sehr hohen Temperaturen rechnen, die durchaus belastend für den Kreislauf sein können. Im Winter ist es tagsüber meist sonnig und angenehm, nach Sonnenuntergang fallen die Temperaturen in kurzer Zeit stark ab und es kann sehr kalt werden. Sogar Nachtfröste sind möglich. Warme Kleidung ist absolut vonnöten.

Die Westküste
Das Wetter an der Westküste wird vom Benguelastrom bestimmt, der kaltes Wasser aus der Antarktis an der Küste entlang führt.
In den Monaten Juni bis August steigt das Thermometer kaum höher als 20 Grad Celsius; richtig heiß wird es das ganze Jahr über nicht.

Beste Reisezeit für das Namaqualand ist August und September, in dem sich ein prachtvolles buntes Blumenparadies entfaltet.

Kapstadt, das Weinland & die Kapregion
Kapstadt, das Weinland und die Kapregion erfreuen sich eines angenehmen mediterranen Klimas ohne extreme Temperaturschwankungen, milden Wintern und warmen Sommern, so dass man die Region als ganzjähriges Reiseziel ansehen kann.

Sobald jedoch im Winter die Sonne untergegangen ist, kann es recht kühl werden.
Im Sommer kann es heftige Winde geben.

Die Wintermonate von Mitte Mai bis Ende August/Anfang September sind kühl. In dieser Zeit gibt es auch die meisten Niederschläge; der Regen fällt aber oft in kurzen Schauern, nach denen es wieder sonnig ist.