Eine Welt in einem Land

Südafrika ist eines der schönsten Länder der Erde und besticht durch seine unglaubliche Vielfältigkeit. Atemberaubende Landschaften mit einer mannigfaltigen Tierwelt, hohe, imposante Berge mit steilen Pässen und fantastischen Ausblicken, trockene Steppen und liebliche Täler im Weinanbaugebiet, dazu der afrikanische Busch mit den “Big Five”, Nationalparks und Tierreservate, wunderschöne Strände und wilde Küsten an zwei Ozeanen, charmante Kleinstädte mit kapholländischer Architektur und attraktive Metropolen internationaler Prägung mit bunter Kulturvielfalt, Weltklasseküche und vor allem die gastfreundlichen und sympathischen Menschen lassen Ihre Reise bei mehr als 300 Sonnentagen im Jahr und einer schier unendlich großen Anzahl an Aktivitäten zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Nicht umsonst wird das Land am Kap auch “Regenbogennation” genannt!

Reisen nach Südafrika

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Ihre Ansprechpartnerin

Jana Back


Jana Back
Tour Designerin Südliches & Östliches Afrika
06101 49 90 23
j.back@ast-reisen.de

Informationen zum Reiseland Südafrika

Allgemeine Informationen

Bevölkerungszahl
46,4 Mio. (2003)
Zuwachsrate ca. 2,2 %, Deutschland 82 515 231 (Stand 2006)

Bevölkerungsdichte
36,4 pro qkm, Deutschland 231 Einwohner pro qkm (Stand 2006)

Ethnische Zusammensetzung
Die Bevölkerung setzt sich aus afrikanischen Völkern und indischen (coloureds) und europäischen Einwanderern zusammen. Die schwarzen Afrikaner stellen etwa 79 % der Bevölkerung und sind wiederum in unterschiedliche ethnische Gruppen wie Zulu, Xhosa, Basotho, Venda, Tswana, Tsonga, Swazi und Ndebele geteilt. Der Anteil der Weißen an der Bevölkerung beträgt etwa 10 %. Hauptsächlich sind es Nachfahren niederländischer, deutscher und englischer Siedler, die ab dem Ende des 17. Jahrhunderts nach Südafrika auswanderten.

Unabhängigkeitstag
27. April (“Freedom Day”; Tag der ersten freien Wahlen 1994)

Fläche
1 219 912 qkm (= 3,4 mal Deutschland)
Vergleich Deutschland: 357 042 qkm.

Flagge
Rot, weiß und blau sind die Farben der Buren. Grün schwarz und gelb brachte der African National Congress (ANC) in die Flagge ein, Schwarz ist die Farbe der Bevölkerungsmehrheit.
Gültig seit dem 27.04.1994

Hauptstadt
Pretoria; ca. 1 Mio. Einwohner, (Großraum über 2 Mio. Einwohner)

Geographie
Die Republik Südafrika umfasst den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents zwischen 22° und 35° südlicher Breite und 17° bis 33° östlicher Länge und liegt größtenteils südlich vom Wendekreis des Steinbocks (23,5° südlicher Breite). Sie wird im Norden begrenzt von Namibia, Botswana und Zimbabwe, im Nordosten von Mozambique und Swaziland. Völlig vom Gebiet Südafrikas umschlossen ist Lesotho. Rund 3 000 Kilometer Küste verlaufen entlang des Indischen Ozeans im Osten und Süden und des Atlantischen Ozeans im Westen. Mit einer Gesamtfläche von 1 219 090 qkm ist Südafrika fast dreieinhalbmal so groß wie Deutschland. Mehr als die Hälfte der Südafrikaner leben in Städten mit mehr als 50 000 Einwohner, die meisten davon jedoch in den großen Ballungszentren. Entsprechend dünn besiedelt ist daher ein sehr großer Teil des Landes.

Klima
Südafrika hat ein gemäßigtes und angenehmes Klima. Die Sommer sind warm bis heiß und die Winter im Süden lassen sich mit gut mit dem deutschen Frühling vergleichen. Die Morgen- und Abendtemperaturen sind jedoch niedriger und die Jahreszeiten entgegengesetzt zu den europäischen.
Das Klima ist von Provinz zu Provinz unterschiedlich. Wenn Sie abends ausgehen, empfehlen wir Ihnen, einen Pullover oder eine leichte Jacke mitzunehmen, da es abends meistens etwas abkühlt. Sie sollten immer auf genügend Flüssigkeitsaufnahme achten.

Netzspannung
220 / 230 Volt Wechselstrom, Adapter notwendig.

Öffnungszeiten
In den großen Banken werden Devisen und Reiseschecks getauscht. Zweigstellen südafrikanischer Banken sind in jeder größeren Stadt sowie an den internationalen Flughäfen zu finden, ebenso Geldautomaten. In den Großstädten halten auch verschiedene internationale Banken ihre Filialen.
Montag bis Freitag: 09:00 bis 15:00 Uhr
Samstag: 08:30 bis 11:00 Uhr

Ortszeit
Je nach Sommer- Winterzeit /-1

Religion
Christen: 75,5 %, davon u. a. Independent African Churches (z. B. Zion Christian Church) (25,74 %), Nederduitse Gereformeerde Kerk (8,9 %), Roman Catholic (8,6 %), Methodist Church (7,1 %), Anglican Church (4%), Lutheran Church (2,6 %), Sonstige Religionen: mind. 17,5 %, davon u. a. Hindus: 1,4 %, Moslems: 1,4 %, Juden: 0,2 %, keine Angaben: 5,7 %

Sprache
Alle 11 Landessprachen sind offizielle Sprachen: isi Zulu (22,9 %), isi Xhosa (17,9 %), Afrikaans (14,4 %), sePedi (9,2 %), English (8,6 %), seTswana (8,2 %), seSotho (7,7 %), xiTsonga (4,4 %), siSwati (2,5 %), tshiVenda (2,2 %), isiNdebele (1,5 %), andere Sprachen (0,6 %). Deutsch gehört zu den von der Verfassung geförderten 14 anderen Sprachen

Telefon & Mobiltelefon
von Deutschland nach Südafrika 0027
von Südafrika nach Deutschland 0049
Mobiltelefon: Bringen Sie Ihr Handy aus Deutschland mit!
Die Funkversorgung ist optimal. Es gibt schon für wenig Geld “vorbezahlte Karten” (z. B. Vodago – prepaid) inklusive Telefoneinheiten und Telefonnummer. Sie sind erreichbar und – vor allem – können immer und überall anrufen, wenn Sie sich verfahren haben oder Hilfe benötigen.
Die zwei großen “Cellular-Gesellschaften” Vodacom und MTN bieten neben kostenlosen Notrufnummern auch einen “Crime-Watch”-Service an.
Bedenken Sie bitte, dass ein “Handy” jedoch auf Englisch ein “cellphone”, “cellular phone” oder ein “mobile phone” ist!

Trinkgelder
Trinkgelder sind überall in Südafrika üblich. In Restaurants sind es 10 bis 15 % der Gesamtrechnung; Taxifahrer bekommen 10 % der Gesamtsumme und Träger ZAR 2 pro Gepäckstück. Den Rangern wird nach einer Safari ebenfalls ein Trinkgeld gezahlt.

Einreisebestimmungen

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Am 26.05.2014 traten neue Regelungen für Reisen von Minderjährigen in Kraft. Personen unter 18 Jahren müssen neuerdings bei Ein- und Ausreise eine vollständige Geburtsurkunde (internationale Geburtsurkunde) vorweisen, aus welcher beide Eltern hervorgehen. (Hinweis: Am 10. Juni 2014 teilte das südafrikanische Innenministerium ergänzend mit, dass die Vorlage einer Geburtsurkunde erst ab dem 1. Oktober 2014 zwingend vorgeschrieben ist.)

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben sowie die Kontaktdaten und eine Passkopie derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reisen soll.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs (www.dha.gov.za) bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise und einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum, es ist jedoch ein nach Ablauf des Besuchs in Südafrika noch mindestens 30 Tage gültiger Reisepass vorzulegen. Der Personalausweis reicht nicht aus.

In Ihrem Reisepass müssen mindestens noch 2 freie Seiten vorhanden sein. Im Falle von Besuchern aus der Bundesrepublik, die keinen deutschen Reisepass besitzen, ist eine gültige Aufenthaltsgenehmigung notwendig.

Ausnahme: Journalisten, die in offiziellem Auftrag reisen, benötigen ein Visum, das vor Einreise bei einer südafrikanischen Auslandsvertretung eingeholt werden muss.

Kinder benötigen einen eigenen Reisepass, der ebenfalls mindestens noch 2 freie Seiten haben muss.

Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile. Für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.

Die Überschreitung der Aufenthaltserlaubnis auch um wenige Tage wird mit empfindlichen Geldstrafen, teilweise auch mit Abschiebehaft geahndet. Verlängerungen müssen vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis beim Department of Home Affairs (“Civitas”, Struben Street, Pretoria, Telefon 012 – 314 8911) beantragt werden.

Wenn Sie aus einem Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Impfung nachzuweisen (auch bei Einreise aus Tanzania wird eine Gelbfieberimpfung verlangt).
Kopieren Sie Ihren Pass, eventuell Ihren Führerschein und Ihre eTickets, damit Ihnen im Fall eines Verlustes schneller Ersatzpapiere ausgestellt werden können. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originalen auf.

Informieren Sie sich bitte auch noch beim Auswärtigen Amt über Einreise, Sicherheitshinweise, etc.

Botschaften & Konsulate in D

Botschaft der Republik Südafrika
Tiergartenstraße 18
10785 Berlin
Telefon 0 30 -22 07 30
Fax 0 30 – 22 07 31 90
Öffnungszeiten Mo bis Fr 08:00 bis 16:30 Uhr; sonnabends geschlossen
Konsularangelegenheiten: 09:00 bis 12:00 Uhr; sonnabends geschlossen
Telefon Duty Officer (nach Feierabend und Wochenenden:
01 71 – 3 64 26 79)
Amtsbezirk: Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein
E-Mail botschaft@suedafrika.org
Website der Botschaft

Generalkonsulat der Republik Südafrika
Sendlinger-Tor-Platz 5
80336 München
Telefon 0 89 – 2 31 16 30
Fax 0 89 – 23 11 63 63
Öffnungszeiten Mo bis Fr 09:00 bis 12:00 Uhr
Amtsbezirk: Bayern und Baden-Württemberg

Honorarkonsul der Republik Südafrika
Parkallee 32
Louis Delius GmbH & Co.
28209 Bremen
Telefon 04 21 – 34 62 00
Fax 04 21 – 3 46 20 40
Öffnungszeiten Mo – Fr 08:00 – 13:00 Uhr
Amtsbezirk: Land Bremen

Honorarkonsul der Republik Südafrika
Klönnestraße 99
44143 Dortmund
Telefon 02 31 – 5 64 00 11
Öffnungszeiten Mo bis Do 08:00 bis 17:00, Fr 08:00 bis 13:00 Uhr
Amtsbezirk: Land Nordrhein-Westfalen

Honorarkonsul der Republik Südafrika
Bautzener Straße 113
01099 Dresden
Telefon 03 51 – 5 63 34 70
Fax 03 51 – 5 63 34 71
Amtsbezirk: Der Konsularbezirk umfasst die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt

Honorarkonsul der Republik Südafrika
Commerzbank
Kaiserplatz
60261 Frankfurt am Main
Telefon 0 69 – 13 62 39 44
Fax 0 69 – 13 62 48 99
Öffnungszeiten Mo bis Fr 09:00 bis 17:00 Uhr
Amtsbezirk
Der Konsularbezirk umfasst die Länder Hessen und Thüringen

Honorarkonsul der Republik Südafrika
Palmaille
22767 Hamburg
Telefon 0 40 – 38 01 60
Fax 0 40 – 38 01 66 65
Öffnungszeiten Mo bis Mi 09:00 – 12:00 Uhr
Amtsbezirk: Hamburg

Honorarkonsul der Republik Südafrika
Rominteweg 3
30559 Hannover
Telefon 05 11 – 5 44 54 93
Fax 05 11 – 76 83 55 07
Öffnungszeiten Mo bis Fr 09:00 bis 14:00 Uhr
Amtsbezirk: Land Niedersachsen

Honorarkonsul der Republik Südafrika
Haselbusch 8
24146 Kiel
Telefon 04 31 – 8 00 80
Fax 04 31 – 8 00 83 34
Öffnungszeiten Mo bis Fr 09:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr
Amtsbezirk: Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Honorargeneralkonsul der Republik Südafrika
Plieninger Straße 148 B
70567 Stuttgart
Telefon 07 11 – 7 22 21 75
Fax 07 11 – 7 22 21 80
Öffnungszeiten Mo bis Mi 09:00 bis 12:00 Uhr
Amtsbezirk: Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland

Botschaften & Konsulate in SA

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
180 Blackwood Street, Arcadia,
Pretoria 0083
Telefon 0027 – 12 – 427 8900
Fax 0027 – 12 – 343 9401
Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und und Swaziland.
Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu Natal, Northern Province, North West und Mpumalanga sowie Königreich Lesotho. Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und in Swaziland mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.
Abteilungen:
Rechts- und Konsularreferat der Botschaft Pretoria:
A: “Hadefield” Building B first floor
1237 Pretorius Street
Hatfield, Pretoria 0083
Fax 0027 – 12 – 427 8982
E-Mail: GermanEmbassyPretoria.legal@gonet.co.za
Visastelle:
Telefon 0027 – 12 – 427 8999
Fax 0027 – 12 – 427 8984
E-Mail GermanEmbassyPretoria@gonet.co.za
Website der Botschaft

Gesundheit & Sicherheit

Gesundheit
Gesundheit Besondere Impfungen sind nicht vorgeschrieben.
Normaler Impfschutz über Tetanus, Diphtherie und Polio sollte vorliegen. Hepatitis A und B Schutz sowie Malaria Prophylaxe werden empfohlen. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt.
Die Gesundheitsvorsorge in Südafrika ist relativ gut, medizinische Hilfe ist meist nicht weit entfernt; Krankenhäuser gibt es auch in kleineren Städten.

Besucher, die aus Gelbfieber- Endemiegebieten nach Südafrika einreisen wollen, müssen eine Gelbfieberimpfung durch einen Impfausweis nachweisen.

Schauen Sie bitte auch unsere Seite Allgemeine Gesundheitsvorsorge an. Und nehmen Sie, wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, diese von Deutschland mit.

Der beste Schutz gegen Malaria ist langärmelige Kleidung in möglichst hellen Farben (dunkle Kleidung zieht Moskitos an) und geschlossene Schuhe. Besonders anfällig sind die Knöchel. Sprühen oder reiben Sie ungeschützte Körperstellen mit Insekten abwehrenden Mitteln ein
Ein ungiftiges Insektenschutzmittel ist “Zedan”, ein Hausmittel “Lavendelöl”. Beides erhalten Sie in der Apotheke.

Wir empfehlen Ihnen, eine Auslandskrankenversicherung oder ein ganzes Versicherungspaket abzuschließen Die medizinische Versorgung ist sehr gut, aber Sie müssen selbst für die Kosten aufkommen!

Sicherheit
Es ist sinnvoll, in Großstädten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in allen Metropolen der Welt.

Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen; verschließen Sie immer Ihr Auto und halten Sie die Fenster geschlossen. Versuchen Sie möglichst noch im Hellen das Tagesziel zu erreichen.
Aktuelle Hinweise zur Sicherheit finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

SAT: Call Center
Die Tourismusbehörde South African Tourism hat in Johannesburg ein internationales Call Center eingerichtet, bei dem Touristen anrufen können, wenn sie ein Problem haben oder eine Auskunft benötigen.
Englisch sprachige Nachfragen werden das ganze Jahr über Tag und Nacht beantwortet. Für Anrufe in anderen europäischen Sprachen ist das Center von 09:00 bis 19:00 Uhr Lokalzeit geöffnet.
Die Telefonnummer innerhalb Südafrikas lautet 083 – 123 6789, die eMail-Adresse: info@southafrica.net.
Internationale Anrufer nutzen die Nummer 0027 – 83 – 123 6789 und dieselbe eMail-Adresse, jedoch wäre es für deutsche Anrufer kostengünstiger, 01805 – 7 22 55 zu wählen oder sich auf deutsch an info.de@southafrica.net zu wenden.

Geschichte

Die ersten Bewohner des südlichen Afrika sind die San, die als Jäger und Sammler durch das Land ziehen.

Ab dem 12. Jahrhundert dringen Bantuvölker aus Zentralafrika in den Süden vor. Sie sollten später mit den aus dem Süden in den Norden vorstoßenden Buren, holländischen Farmern, zusammenstoßen. Aufgrund des Fehlens schriftlicher Quellen über die Frühgeschichte ist es allerdings schwer, sichere Aussagen über die Zuwanderung der Bantuvölker zu machen. Archäologische Funde im nördlichen und nordöstlichen Südafrika deuten jedoch darauf hin, dass zwischen 1300 und 1600 die Zuwanderung das Highveld erreicht hat.

Im Jahr 1488 landen Portugiesen unter Bartholomeu Diaz Mossel Bay und 1652 der Holländer Jan van Riebeeck an der Südküste. Die Holländer gründen eine Versorgungsstation der Verenigde Oostindische Compagnie (VOC), des größte Handelsunternehmens der westlichen Welt.

Ab 1653/54 kommen die ersten Sklaven aus Java ans Kap. Nachdem zunächst gute Handelsbeziehungen zwischen den Holländern und den KhoiKhoi bestanden, beginnen bald erste Auseinandersetzungen.
Bereits 1659 wird der erste Wein, der mehr einem Essig ähnelte, produziert.

Von 1666 bis 1679 wird das Castle of Good Hope als Festung, Hauptquartier der VOC, Lager und Gefängnis erbaut. Als Simon van der Stel 1679 neuer Kommandant am Kap wird, erreicht er einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine Ausweitung der Kolonie. So wird auch gegen Ende des 17. Jahrhunderts der erste genießbare Wein hergestellt.
Als 1688 wegen der Aufhebung der Glaubensfreiheit in Frankreich die ersten Hugenotten ans Kap kommen, bringen sie auch ihr Wissen um den Weinanbau mit. Die Hugenotten gründen Franschhoek (das „französische Eck“), Paarl und Stellenbosch.

Um die Jahrhundertwende herum ziehen die ersten so genannten Trekburen, trotz des Verbotes der VOC, gen Osten. So wird das Gebiet um etwa 30-40 Meilen pro Jahr ausgedehnt. Dabei stoßen die Trekburen 1779 auf das Volk der Nguni, die zu den Xhosa gehören. Die gewalttätigen Auseinandersetzungen, die so genannten „Kaffernkriege“, dauern fast 100 Jahre an und enden mit der Niederlage der Xhosa.

Die in Europa ab 1780 zwischen Frankreich, England und Holland in unterschiedlichen Allianzen geführten Kriege führen 1795 zur Übernahme der Kolonie am Kap durch England. Die VOC verliert damit endgültig ihre Vorherrschaft am Kap. Zwar wird durch einen Friedensvertrag zwischen England und Frankreich die Kolonie zwischenzeitlich wieder an Holland übergeben, 1806 besetzt England das Land jedoch erneut, das 1814 britische Kronkolonie wird.

Im Jahre 1820 kommen die ersten britischen Siedler ins Land und gründen u. a. Port Elizabeth sowie Grahamstown und in den folgenden Jahren Durban. Ab 1825 ist Englisch offizielle Amts- und Gerichtssprache. Die Buren sprechen weiterhin ihr Holländisch, das 1857 in Paarl als Afrikaans den Status einer eigenständigen Sprache erhält.

Als 1833 die Briten die Sklaverei in der Kapkolonie abschaffen, verlassen viele Buren, die so genannten Voortrekker das Kap, um der Bevormundung der Briten zu entfliehen. Die Abschaffung der Sklaverei im Britischen Empire entzieht nämlich vielen Buren die Existenzgrundlage als Farmer, die billige Arbeitskräfte nutzen.

Zwischen 1836 und 1854 ziehen mehr als 16000 Buren vom Kap nach Norden, und lassen sich vor allem in Transvaal und Natal nieder. Sie gründen, nach zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Zulus, die Republiken Natal (1839), Oranjefreistaat (1842) und Transvaal (1852) als eigene Staaten.

Natal wird bereits 1843 von den Briten annektiert. Nach Kämpfen zwischen Buren und Briten werden das Transvaal 1852 und der Oranjefreistaat 1854 unabhängig. Transvaal und Oranjefreistaat erklären sich 1857 zur Südafrikanischen Republik.

Als 1867 bei Kimberley Diamanten gefunden werden, besetzen die Briten die Diamantenfelder, obgleich auch die Buren einen Anspruch erheben.

Nachdem England 1877 die Südafrikanische Republik annektiert, endet der „Erste Burenkrieg“ (First Anglo-Boer War oder auch First Boer War – 1880/81) mit dem Sieg der Buren. Sie werden von Paul Krüger angeführt, der auch erster Präsident von Transvaal wird.

Im Jahre 1886 werden im Transvaal große Goldvorkommen gefunden. 1899 bricht erneut ein Krieg aus, der von den Engländern auch rücksichtslos gegenüber der Zivilbevölkerung, u. a. mit der Festsetzung der burischen Bevölkerung in „concentration camps“, in denen man die Insassen geplant verhungern läßt, geführt wird. Am Ende des “Zweiten Burenkriegs” (Second Boer War oder Second Anglo-Boer War) von 1899 bis 1902 annektierte Großbritannien Transvaal und den Oranjefreistaat. Alle Siedlungen der Buren werden vernichtet.

Im Jahre 1910 vereinigen sich britischen Kolonien in Südafrika zur Südafrikanischen Union. Louis Botha, der vorher Premierminister von Transvaal war, wird Premierminister.

Im Jahre 1912 wird die erste Partei für Schwarze, der ANC (African National Congress) als Protest- und Bürgerrechtsbewegungen der Schwarzen gegründet.

Die Nationale Partei schürt anti-britische Ressentiments und propagiert die Überlegenheit des weißen Afrikaanertums gegenüber den Schwarzen.

Als 1924 die Nationale Partei an die Regierung gewählt wird, schafft sie zusammen mit der Labour Party die gesetzlichen Grundlagen der späteren Rassentrennung, der Apartheid, zwischen Weißen, Coloureds und Schwarzen. Ab 1948 wird unter Malan und Strijdom sowie Verwoerd die Apartheid vorangetrieben. Unter anderem werden folgende gesetzlichen Regelungen geschaffen:
Ehen zwischen Angehörigen verschiedener Rassen werden verboten,
sexuelle Beziehungen zwischen Weißen und Angehörigen aller anderen Rassen werden unter Strafe gestellt,
für jede ethnische Gruppe werden bestimmte Wohngebiete, Homelands, festgelegt und Schwarze zwangsumgesiedelt,
die Möglichkeit einer höheren Bildung für Schwarze wird stark eingeschränkt.

Alle diese gesetzlichen Regelungen, die mit repressiven Maßnahmen gegen jegliche Opposition durchgesetzt werden, haben zur Folge, dass die Apartheid die Rassen im gesamten öffentlichen und privaten Leben trennt.

Ein Wendepunkt für das Apartheidregime ist das Sharpville-Massaker vom 21. März 1960, bei dem 69 demonstrierende Schwarze von der Polizei erschossen werden. Nachdem ANC und die kommunistische Partei von der Politik des gewaltfreien Widerstandes zum bewaffneten Kampf übergegangen sind, werden 1962 Nelson Mandela, Präsident des ANC, und andere Anführer des schwarzen Widerstands festgenommen und später wegen Hochverrats und Sabotage zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe auf Robben Island verurteilt. Mit der Verurteilung wichtiger Führer des ANC oder deren Flucht ins Exil gelang es Pretoria, den Widerstand für mehrere Jahre zum Erliegen zu bringen. 1976 flammt der Widerstand jedoch wieder auf u. a. im Schüleraufstand von Soweto. Im landesweiten Widerstand sterben mehrere hundert Menschen.

In diesen Jahren wachsen jedoch auch die internationale Kritik und der Druck auf die Regierung und das System der Apartheid, so dass der Staatspräsident Willem Botha einzelne Apartheidbestimmungen aufhebt. Ab 1984 erhalten Asiaten und Mischlinge erweiterte politische Rechte, u. a. werden die Passgesetze und das Verbot der Mischehe aufgehoben.

Im Jahre 1989 tritt Präsident Botha zurück und Frederik Willem de Klerk wird sein Nachfolger. De Klerk verkündet im Parlament das Ende der Apartheid, hebt das Verbot des ANC und weiterer Parteien auf und ebnet so den Weg für erste offizielle Gespräche mit der Opposition. 1990 wird Mandela freigelassen. Südafrika bereitete die ersten allgemeinen und freien Wahlen vor.

1993 werden Nelson Mandela und Frederik de Klerk für ihre Bemühungen um ein demokratisches Südafrika mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Im selben Jahr beschließt die UNO-Vollversammlung die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Südafrika.
In den ersten freien und allgemeinen Wahlen von 1994 gewinnt der ANC mit über 60 % die meisten Stimmen und Mandela wird erster schwarzer Präsident von Südafrika.

1996 tritt eine neue Verfassung für Südafrika in Kraft.

Bei den zweiten freien Wahlen 1996 wird Thabo Mvuyelwa Mbeki Nachfolger von Mandela.

Weitergehende Informationen finden Sie im Internet u. a.

oder im Sachbuch
Geschichte Südafrikas von Jörg Fisch (Dtv)

oder in dem Roman
Verheißene Erde von James A. Michener (Knauer)

Südafrikanische Fremdenverkehrsämter

Frankfurt am Main
South African Tourist Office
Alemannia Haus
An der Hauptwache 11
D-601313 Frankfurt am Main D-601313 Frankfurt am Main

Cape Town Kapstadt
Cape Town Tourist Board
The Pinacle Building
Corner Burg and Castle Street Corner
Cape Town, Western Cape 8001

Durban Durban
KwaZulu-Natal Tourism Authority
Suite 303
Tourist Junction
160 Pine Street
Durban, KwaZulu-Natal 4001

East London East London
Eastern Cape Tourism Board
Corner Longfellow and Aquarium Road
Quigney
East London, Eastern Cape 5211

Johannesburg Johannesburg
South African Tourist Office
Bojanala House
12 Rivonia Road
Illovo
Johannesburg, Gauteng 2196

Kimberley
Northern Cape Tourism Authority
Private Bag X5107
Kimberley, Northern Cape 8300

Mmabatho
North West Parks and Tourism Board
Ramatlabama Road
Military Village
Khupe Complex
Mmabatho, North West 2735

Nelspruit
Mpumalanga Tourism Authority
Box 679
Nelspruit, Mpumalanga 1200

Polokwane
Limpopo Tourism Board and Parks
Box 2814
Polokwane, Limpopo 0700

Rosebank
Gauteng Tourism Authority
The Rosebank Mall Rosebank,
Gauteng 2196

Welkom
Free State Tourism Marketing Board
Old Anglogold Training Centre
Alma Road, Box 4156
Welkom, Free State 9460

Währung & Wirtschaft

Währung
Südafrikanischer Rand (ZAR).
Devisen können in unbegrenzter Menge als Bargeld oder in Form von Reiseschecks eingeführt und in jeder Bank eingetauscht werden.

Internationale Kreditkarten, wie Visa- und Master Card, werden von den meisten Hotels / Restaurants und Geschäften akzeptiert.
Kreditkarten sind in Shopping Centern und Hotels weit verbreitet.

Achtung: Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten. Zum Tanken immer Bargeld einstecken.

Touristen bekommen die in Südafrika bezahlten 14 % MWSt. (VAT) bei der Ausreise in ihrer Landeswährung erstattet (gilt nicht für Restaurant- oder Hotelrechnungen). Siehe unsere ausführlicheren Hinweise unter Zollbestimmungen & Mehrwertsteuererstattung.

Währungsrechner

Wirtschaft
Südafrika hat mit 182 Mrd. US$ (2003) das höchste Bruttosozialprodukt Afrikas.
Das Land ist reich an Bodenschätzen (Gold, Diamanten, Kohle, Platin, Chrom und Eisenerz) die im Land verarbeitet und exportiert werden.

Die nationale Industrie (Bergbau, Auto- und Textilproduktion, Maschinenbau, Chemie) ist gut entwickelt hat einen Anteil von ca. 32% des Bruttosozialprodukts.

Der Tourismus wird als Wirtschaftszweig zunehmend wichtiger. und trug in 2002 mit über 6 Mil. Touristen bereits ca. 7% zum Bruttosozialprodukt bei.
Die Arbeitslosenquote ist nach wie vor eines der größten Probleme in Südafrika.

Zollbestimmungen & Mehrwertsteuererstattung

Zollbestimmungen
Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden:
200 Zigaretten und 50 Zigarren und 250 g Tabak; 1 l Spirituosen und 2 l Wein; 50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette; Geschenke bis zu einem Wert von 3.000 ZAR.

Mehrwertsteuererstattung
Die Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT) beträgt gegenwärtig 14 % und ist im Preis der meisten Waren und Dienstleistungen eingeschlossen.

Ausländische Besucher können ab einem Warenwert von ZAR 250 die VAT erstattet bekommen. Aber vergütet wird nur, wenn der Verkäufer ein Rechnungsformular (VAT 263) korrekt ausfüllt und eine Rechnung schreibt.
Wichtig: Name und Anschrift von Käufer wie Verkäufer sowie die genaue Beschreibung, Preis und VAT Angabe der gekauften Ware sowie die VAT registration number müssen aufgeführt sein.

Bei der Ausreise wendet man sich an den tax refund Schalter am Flughafen oder, für alle die von Kapstadt aus fliegen, an die Rückerstattungsstelle an der V & A Waterfront.

Tipp: Wenn man schon um 09:00 Uhr dort erscheint, spart man viel Wartezeit (sonst oft lange Schlangen). Alle Waren, für die VAT-Rückerstattung beantragt wird, müssen bei Abreise einem bevollmächtigten Beamten am Flughafen (auch wenn die Formalitäten an der Waterfront in Kapstadt erledigt wurden) zur Prüfung vorgelegt werden. VAT wird nicht erstattet, wenn die Waren nicht zur Inspektion vorgelegt werden können.

VAT-Rückerstattungsstellen befinden sich an folgenden internationalen Ausreisepunkten:
Flughafen Oliver Tambo (Johannesburg)
Flughafen Durban International
Flughafen Cape Town International
Tourist Information, Clock Tower, V & A Waterfront Kapstadt

Die Rückerstattung erfolgt in Rand in Form eines Schecks. Dieser kann im duty-free Bereich in Ihre Landeswährung umgetauscht werden. Bitte beachten Sie, dass Waren über einem Wert von 350 Euro in Deutschland wieder zollrechtlich angemeldet werden und Sie dafür den deutschen Mehrwertsteuerbetrag zahlen müssen.

Verkehr & Führerschein

Verkehr
In Südafrika ist Linksverkehr, an den Sie sich aber schnell gewöhnen werden. Schauen Sie deshalb immer zuerst nach rechts, dann nach links, wenn Sie die Straße überqueren!

Das Straßennetz ist für Selbstfahrer gut ausgebaut, und die Sehenswürdigkeiten sind in der Regel gut ausgeschildert. Die Gästehäuser sind meistens mit einem braunen Schild am Straßenrand angekündigt.

Für Südafrika gelten fogende Geschwindigkeitsbeschränkungen: Stadtgebiet: 60 km/h
Landstraße: 100 km/h (Road / Roads / kurz R / Main Road / kurz M)
Autobahn: 120 km/h (National Route / Motorway / kurz N)
30 bis 50 km/h in den Nationalparks. Die Geschwindigkeit wird per Radar kontrolliert.

Ein internationaler Führerschein (der alte graue Führerschein ist NICHT gültig) ist erforderlich.

Die Automobile Association of South Africa (AA) bietet umfangreiche Dienstleistungen, die Mitgliedern anderer Automobilclubs kostenlos Kartenmaterial etc. zur Verfügung stellt.
Robot – Verkehrsample
Das auf die Straße aufgemalte Wort “ROBOT” kündigt eine Ampel an. An den sogenannten 4 Stopp Kreuzungen hat derjenige Vorfahrt, der als erster die Kreuzung erreicht hat.

Ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig: die Ampeln stehen auf der anderen Seite der Kreuzung, oder aber wie bei uns noch zusätzlich auf der anderen Kreuzungsseite.

Die rechte Fahrbahn ist die Überholspur. ACHTUNG, bei dreispurigen Autobahnen wird auch auf der linken Seite überholt (dies ist nicht illegal in Südafrika, es ist allgemein üblich).

Viele Straßen in Südafrika haben wie bei uns die Autobahnen “Standspuren”. Diese dürfen auch befahren werden. Jedoch sollte man dies mit einer gewissen Vorsicht tun (Fußgänger, parkende / haltende Fahrzeuge, frei laufende Tiere).

Auch sind diese Streifen mal breiter und mal schmäler ausgebaut. Viele die überholen, bedanken sich mit einem kurzen Betätigen der Warnblickleuchte.

Die Straßen sind meist gut ausgeschildert. Die Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil (meist in den Ballungszentren) als Autobahnen ausgebaut. Einige Teilstücke der Nationalstraßen sind Mautstraßen (Toll Roads). Diese Straßen sind in den Straßenkarten und vor der Mautstraße selbst mit einen “T” gekennzeichnet. Die Gebühren schwanken meist beträchtlich, sind aber in der Regel von der Entfernung abhängig. Ausweichstrecken zu den gebührenpflichtigen Straßen sind oft vorhanden, die sind aber meist in einem deutlich schlechteren Zustand und schlecht ausgeschildert.

In gutem Zustand sind aber auch die meisten Regionalstraßen (R), auf denen der Verkehr meist sehr gering ist. Allerdings sind auch Schotterpisten zu finden. Die Straßen, Sand- und Teerstraßen, in den größeren Tierreservaten, auch im Krüger Nationalpark, sind meist gut und können in der Regel mit “normalen” Pkws befahren werden.

Oft sind auch in Südafrika Parkplätze rar. Einweiser helfen bei der Suche und beim Einweisen, was aber meistens gar nicht notwendig wäre. Bedanken Sie sich trotzdem mit einem kleinen Trinkgeld.

Speziell in der Kapregion ist das Tankstellennetz sehr dicht. In anderen Regionen sind Tankstellen seltener vorhanden. Achten Sie also bitte immer auf eine ausreichende Tankfüllung. Viele der Tankstellen sind rund um die Uhr geöffnet.
Anders als bei uns in Deutschland muss man in Südafrika nicht selbst tanken. Dies wird, wie auch das Reinigen der Scheiben, vom Personal der Tankstelle, natürlich gegen ein Trinkgeld, übernommen.
An Tankstellen können Sie NICHT mit Kreditkarte bezahlen, sondern nur in bar oder mit der Karte der jeweiligen Tankstellenkette.

Es gibt auch ein Alkoholverbot. Die Einhaltung der Verkehrsregeln wird streng kontrolliert.

Anschnallen ist Pflicht.

Vermeiden Sie, nachts zu fahren und nehmen Sie keine Anhalter mit.

Schließen Sie Ihr Fahrzeug immer ab und lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto! Öffnen Sie vor den Augen Fremder nicht den Kofferraum, um Dinge ins Auto zu legen!

In den größeren Städten wie Johannesburg, Durban und Kapstadt gibt es zu den Hauptverkehrszeiten, d. h. zu Arbeitsbeginn und -ende auch Staus auf der Autobahn. Versuchen Sie, diese Stoßzeiten möglichst zu vermeiden.

Fahren Sie nicht alleine in Townships und angrenzende Gebiete, nehmen Sie an einer geführten Tour teil.

Nehmen Sie für unterwegs immer genügend Wasser oder “Cooldrinks” mit.

Führerschein
Wenn Sie planen, mit einem Mietwagen zu fahren, benötigen Sie einen internationalen Führerschein. Den können Sie sich bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle gegen Gebühr ausstellen lassen.

Unfall / Panne & Notrufnummern

Unfall – Pannen
Der AA bietet einen 24 Stunden Service. Die kostenlose Notrufnummer ist Tel. 0800 – 010 101. In den meisten Fällen wird auch ohne Mitgliedschaft mit Rat geholfen. Sollte man selber Mitglied im ADAC oder einem anderen internationalen Automobilclub sein, Mitgliedsausweis mitnehmen. Dies berechtigt zur Nutzung vieler Serviceleistungen. Der Autovermieter gibt in der Regel ebenfalls Notrufnummern aus. Sie sind bei den Papieren. Pannenhilfen bieten die meisten Tankstellen.
Bei Schwierigkeiten mit dem Auto ist es ratsam zu versuchen, noch den nächsten Ort oder die nächste Tankstelle zu erreichen. Unnötiges Anhalten am Straßenrand ist zu vermeiden (generell bezieht sich das auf sehr gefährliche Straßen, z. B. um Großstädte, auf abgelegene Routen und Nebenstraßen).
Versuchen Sie bei einer Fahrzeugpanne das nächste Auto sofort anzuhalten. Es gibt so gut wie keine Berichte darüber, dass Überfälle auf mehr als ein Fahrzeug verübt werden.

Im Falle eines Unfalls benötigte Informationen:
Name, Adresse und Telefonnummer des Fahrers
Ausweis-Nummer des Fahrers
Farbe, Marke, Modell und Zulassungsnummer(n) des anderen Fahrzeugs bzw. der anderen Fahrzeuge.
Unabhängige Zeugen sind äußerst wichtig. Alle Kontaktangaben notieren.
Wenn Sie ein Handy mit Kamerafunktion haben, machen Sie eine Aufnahme der Unfallstelle aus so vielen Ansichtswinkeln wie möglich.
Falls möglich, notieren Sie den Straßenzustand, Sicht und ob Lichter an oder aus waren. Machen Sie eine Skizze des Unfallorts.

Nötige rechtliche Formalitäten im Falle eines Unfalls.
Nehmen Sie keinerlei Verpflichtungen oder Schuld auf sich.
Nehmen Sie keinerlei Alkohol oder Medikamente zu sich.
Falls es Schwerverletzte gibt, melden Sie es der Polizei und bewegen Sie keine Fahrzeuge am Unfallort.
Falls Fahrzeuge im Weg sind, markieren Sie deren Position und fertigen Sie eine Skizze an, bevor Sie sie aus dem Weg räumen.
Melden Sie den Unfall bei der dem Unfall am nächsten gelegenen Polizeidienststelle innerhalb von 24 Stunden.
Achten Sie darauf, dass ein Abschleppen Ihres Fahrzeuges gemäß den Bestimmungen Ihrer Versicherungspolice geschieht.

Notrufnummer
Polizei 10111
Im Notfall können Sie die “Police Tourist Assistance Unit” anrufen!
Sie hilft Ihnen gerne weiter.
Zeiten 07:30 bis 23:00 Uhr
Telefonnummer: 418 2853 und danach die 10111.
Südafrikanischer Automobilclub: Pannenhilfe 0800 01 0101

Fotografieren & Filmen

Wie überall auf der Welt, dürfen Sie auch in Südafrika keine militärischen Anlagen fotografieren und wie in Swaziland und Lesotho sollten Sie auch vorsichtig bei Soldaten, Polizisten, Gefängnissen, Flughäfen und Regierungsgebäuden sein.

Nehmen Sie genügend Filme oder Speicherkarten mit und denken Sie an das Ladegerät und die Batterie im Fotoapparat.

Nehmen Sie auch genügend Videobänder mit. Es macht nichts aus, wenn Sie zwei leere Bänder wieder mit nach Hause nehmen. Sie ärgern sich aber sehr, wenn Sie plötzlich feststellen müssen, dass Sie kein Band mehr haben – gerade dann, wenn es besonders interessant ist.

Beste Reisezeit & Klima

Südafrika hat ein gemäßigtes und angenehmes Klima. Die Sommer sind warm bis heiß und die Winter im Süden lassen sich mit gut mit dem deutschen Frühling vergleichen. Die Morgen- und Abendtemperaturen sind jedoch niedriger und die Jahreszeiten entgegengesetzt zu den europäischen.

Frühling: September, Oktober, November
Sommer: Dezember, Januar, Februar
Herbst: März, April, Mai
Winter: Juni, Juli, August

Das Wichtigste vorweg: Südafrika ist ein ausgezeichnetes Reiseziel für das ganze Jahr und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Aber je nach Ihren Plänen und Vorstellungen – Wildbeobachtungen? Vogelbeobachtungen? Kapstadt und das Weinland? Kalahari Region oder Karoo? Walbeobachtung? Blumenblüte im Namaqualand? –können andere Zeiten besser für Sie sein. Rufen Sie uns also an und lassen Sie sich beraten. Unsere Telefonnummer finden Sie in der rechten Spalte.

Ein Größenvergleich zwischen Europa und Südafrika zeigt, dass sich – wie hier bei uns – die klimatischen Verhältnisse sehr deutlich unterscheiden. Das Klima reicht von der trockenen Landschaft der Kalahari im Nordwesten über das etwa 1.500 m hoch gelegene Highveld um Johannesburg bis zu subtropischem Klima im Südosten und im Lowveld. Aufgrund des kühlen Atlantiks ist das Klima an der Westküste trockener, an der Ostküste durch den Indischen Ozean feuchter und wärmer.

Während das Highveld, die höher gelegenen Regionen also, im Sommer angenehm warm sind, kann es im Lowveld sehr heiß werden. An der subtropischen Ostküste gibt es im Sommer meist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der Sommer ist auch die Hauptreisezeit der Südafrikaner; dann empfiehlt es sich, rechtzeitig zu buchen.

Das Klima ist von Provinz zu Provinz unterschiedlich. Wenn Sie abends ausgehen, empfehlen wir Ihnen, einen Pullover oder eine leichte Jacke mitzunehmen, da es abends meistens etwas abkühlt. Sie sollten immer auf genügend Flüssigkeitsaufnahme achten.

KAPSTADT
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temp262625232018171819212425
Mind. Temp1815141298779101315
Regentage54581212111310855

 

DURBAN
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temp282828262423232323242527
Mind. Temp212120171310101215171820
Regentage1512129755710141615

 

JOHANNESBURG
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temp252524211916161922242425
Mind. Temp15151311855710121314
Regentage14111173222391313

Die besten Reisezeiten nach Reisezielen (von Norden nach Süden):

Nordosten mit Krüger Nationalpark, private Game Reserves & Lowveld
Die beste Reisezeit für die Tierbeobachtung im Krüger Nationalpark und die Sehenswürdigkeiten im Lowveld sind die Wintermonate, also etwa von Juni bis September. Die Tagestemperaturen sind angenehm, nachts ist es kühl. Vor allem aber ist es eine ideale Zeit für Tierbeobachtungen, denn das Wild muss an die Wasserstellen. Außerdem tragen die meisten Bäume und Büsche keine Blätter, so dass am das Wild besonders gut sehen kann. Wer jedoch Jungtiere sehen möchte, muss im Sommer zwischen Dezember und März kommen. Dann kann es sehr heiß und schwül werden und es kann des Öfteren regnen.

Johannesburg, Pretoria & das Highveld
Im Sommer wird es aufgrund der Höhenlage (etwa 1.500 m) nie zu heiß, nachts kühl sind die Temperaturen angenehm kühl. Man muss mit gelegentlichen Regenfällen rechnen.
Der Winter ist trocken, tagsüber sind die Temperaturen angenehm, nach Sonnenuntergang kann es sehr kühl bis ausgesprochen kalt werden.

Osten mit KwaZulu/Natal
Das Klima Osten von Südafrika mit KwaZulu/Natal wird vom Indischen Ozean bestimmt, so dass es in den Sommermonaten zu starken Niederschlägen kommt. Dann sind zudem die Temperaturen deutlich höher, oft bis über 30 Gard Celsius. Im Gebiet der Drakensberge herrscht aufgrund der Höhenlage jedoch ein gemäßigtes Klima.

Klimatisch angenehm sind die Monate April und Mai sowie der Winter.

Bademöglichkeiten bieten sich entlang der Küste fast das ganze Jahr über an. Je weiter man in den Süden kommt, desto stärker schränkt sich die Badezeit allerdings ein. Im Winter kann das Baden ab Durban und in Richtung Port Elizabeth nur noch für abgehärtete Schwimmer wirklich eine Freude sein.

Südküste , Garden Route & Kleine Karoo
Entlang der Südküste und der Garden Route ist es im Winter zum Baden definitiv zu kalt.
Ansonsten jedoch kann man diese Regionen und auch die Karoo, ein halbwüstenartiges Land, das ganze Jahr über gut bereisen, auch wenn es im Sommer sehr heiß werden kann. Es ist jedoch eine trockene Hitze, die man selbst bei 30 Grad Celsius und mehr gut ertragen kann.
Von Ende Juli bis Anfang Dezember können an der Küste Südafrikas regelmäßig Wale beobachtet werden.

Der Nordwesten mit der Kalahari
In dieser Region muss man im Sommer mit hohen und sehr hohen Temperaturen rechnen, die durchaus belastend für den Kreislauf sein können. Im Winter ist es tagsüber meist sonnig und angenehm, nach Sonnenuntergang fallen die Temperaturen in kurzer Zeit stark ab und es kann sehr kalt werden. Sogar Nachtfröste sind möglich. Warme Kleidung ist absolut vonnöten

Die Westküste
Das Wetter an der Westküste wird vom Benguelastrom bestimmt, der kaltes Wasser aus der Antarktis an der Küste entlang führt.
In den Monaten Juni bis August steigt das Thermometer kaum höher als 20 Grad Celsius; richtig heiß wird es das ganze Jahr über nicht.

Beste Reisezeit für das Namaqualand ist der Frühling, in dem sich ein prachtvolles buntes Blumenparadies entfaltet.

Kapstadt, das Weinland & die Kapregion
Kapstadt, das Weinland und die Kapregion erfreuen sich eines angenehmen mediterranen Klimas ohne extreme Temperaturschwankungen, milden Wintern und warmen Sommern, so dass man die Region als ganzjähriges Reiseziel ansehen kann.

Sobald jedoch im Winter die Sonne untergegangen ist, kann es recht kühl werden.
Im Sommer kann es heftige Winde geben.

Die Wintermonate von Mitte Mai bis Ende August / Anfang September sind kühl. In dieser Zeit gibt es auch die meisten Niederschläge; der Regen fällt aber oft in kurzen Schauern, nach denen es wieder sonnig ist.