Das Land der Wunder

Simbabwe ist der Geheimtipp schlechthin, wenn Sie nach unberührter und gleichzeitig spektakulärer Natur, einer einzigartigen Tiervielfalt sowie nach angenehmer Ruhe suchen.
Einige der atemberaubenden Highlights, die Sie schon bald erleben können, sind die außergewöhnlichen Victoria Wasserfälle sowie der größte menschengemachte Stausee der Welt, der Lake Kariba. Dieser ist nicht nur Heimat vieler Krokodile und Flusspferde, sondern auch Wasserquelle für viele Landtiere, was für Sie eine exzellente Beobachtungsmöglichkeit darstellt.
Außerdem gibt es viele Nationalparks, die das Land prägen. Eine der größten Elefantenherden der Welt mit vielen Jungtieren wartet auf Sie im Hwange Nationalpark. Der Mana Pools Nationalpark ist UNESCO-Weltnaturerbe, und mit dem Fluss Sambesi ein tolles Ziel für Kanufahrten. Im Gonarezhou Nationalpark hingegen erwartet Sie unberührte Wildnis und viel Ruhe, da dieser Park aufgrund seiner Lage wenig besucht wird. Was diese und weitere Nationalparks, zum Beispiel der Matusadona und Matobo Nationalpark, eint, ist die faszinierende und atemberaubende Landschaft und die große Anzahl an Tieren, die Sie bestaunen können. Und wenn Ihnen das noch nicht genug ist, können Sie auch noch die Ruinen von Groß-Simbabwe, ein UNESCO-Weltkulturerbe, besichtigen. Simbabwe – ein Land voller Möglichkeiten!

Reisen nach Simbabwe

  • Air Cruise: Die Perlen Afrikas

    Air Cruise: Die Perlen Afrikas

    Auf eine außergewöhnlich exklusive Art entdecken Sie während dem Kreuzflug die schönsten Orte Afrikas.

  • Botswana stilvoll erleben

    Botswana stilvoll erleben

    Diese erstklassige Flugsafari vereint die beeindruckenden Victoria Wasserfälle mit unvergesslichen Tierbegegnungen im Chobe Nationalpark und Okavango-Delta.

  • Flusspferd in der Sambesi-Region

    Caprivi – Wunderwelten-Reise

    Diese Reise führt Sie zu den verführerischen Schokoladenseiten Namibias, einer Stippvisite in Botswanas Chobe Nationalpark und mit den Victoria Wasserfällen in Simbabwe als spektakuläres Finale.

  • Elefantenfamilie in Botswana

    Familienreise “Abenteuer Botswana”

    Erleben Sie auf großer Familienreise gemeinsam mit Ihren Kindern ein unvergessliches Abenteuer in Botswana.

  • Flusspferd im Mana Pools Nationalpark

    Höhepunkte Simbabwe

    Erleben Sie die Höhepunkte Simbabwes mit den Victoria Wasserfällen, Hwange Nationalpark und Mana Pools Nationalpark.

  • Mit dem Kanu unterwegs auf dem Sambesi

    Kanusafari auf dem Sambesi

    Erleben Sie bei der viertägigen Kanusafari die unberührte Natur Simbabwes aus einer neuen Perspektive. Eine ideale Reise und unvergessliches Abenteuer für erfahrene Afrikareisende.

  • Magisches Simbabwe

    Magisches Simbabwe

    Simbabwe ist eines der schönsten und vielfältigsten Länder Afrikas und verspricht unvergessliche Safarierlebnisse. Während dieser Reise lernen Sie neben den Viktoria Wasserfällen gleich drei Nationalparks des Landes kennen.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Ihre Ansprechpartnerin

Daniela Ferschke


Daniela Ferschke
Tour Designerin Südliches Afrika
06101 49 90 22
d.ferschke@ast-reisen.de

Informationen zum Reiseland Simbabwe

Allgemeine Informationen

Aktuelle Information
Aufgrund der dramatischen wirtschaftlichen und politischen Situation in Zimbabwe wurde der Zim-Dollar vollständig aus dem Verkehr gezogen. Gültige Zahlungsmittel sind ab April 09 ausschließlich der US-Dollar, der SA-Rand und der Euro. Der gesamte Zahlungsverkehr in Zimbabwe wird nun in diesen Währungen abgewickelt.
Zunächst ist der Zim-Dollar für ein Jahr aus dem Verkehr gezogen.

Bevölkerungszahl
Ca. 12 Millionen

Bevölkerungsdichte
22 pro qkm.

Fläche
ca. 390 000 qkm, Vergleich Deutschland: 357 042 qkm, etwa 10% größer als die Bundesrepublik

Feiertage
1. Jan. Neujahr. 6. April Karfreitag. 9. April Ostermontag. 18. April Unabhängigkeitstag. 1. Mai Tag der Arbeit. 25. Mai Afrikatag. 11. Aug. Heldentag. 12. Aug. Tag der Verteidigungskräfte. 12. Dez. Tag der Einheit. 25./26. Dez. Weihnachten.

Nationalfeiertag
Unabhängigkeitstag: 18. April

Flagge
Je drei dünne horizontale Streifen in grün, gelb und rot laufen von außen nach innen auf einen schwarzes Feld zu. Die Farben sind die der “Zimbabwe African National Union”. An der linken Flaggenseite sieht man ein weißes Dreieck als Zeichen für den Frieden.
Der rote Stern mit dem Nationalvogel ist das Nationalzeichen.
Flagge seit 18.04.1980

Hauptstadt
Harare (1,45 Mio.)

Geographie
Zimbabwe, ein Binnenland, wird umschlossen von Mozambique, Zambia, Botswana und Südafrika. Am Vierländereck treffen sich Zambia, Simbabwe, Botsuana und Namibia.
Der Nordwesten besteht hauptsächlich aus Plateaus, bewachsen mit Buschveld und unterbrochen von kleineren, rauen Felsen und glattgeschliffenen Felsrücken, die eine abwechslungsreiche Landschaft entstehen lassen. Im heißen und trockenen Lowveld im südlichen Simbabwe herrscht hauptsächlich Savanne vor, die sich unmerklich zum Limpopo und der südafrikanischen Grenze hin absenkt. Die Eastern Highlands an der Grenze zu Mozambique sind Zimbabwes Hauptgebirge. Der höchste Gipfel ist der Nyangani mit 2592 m am nördlichen Ende der Gebirgskette gelegen.

Klima
Grundsätzlich kann man Zimbabwe das ganze Jahre über bereisen. Empfehlenswert sind die Wintermonate März bis November. Zu beachten ist, dass die Nächte im Juli / August vor allem im Hwange Nationalpark und in den Eastern Highlands sehr kalt sind! In den Sommermonaten kann es teilweise starke Regenschauer geben und im Westen des Landes sowie im Zambezi Tal sehr heiß werden.
Die Durchschnittstemperaturen im Sommer betragen in Harare und im östlichen Teil des Landes um die 20°C, im Tal des Zambezi um 25°C. In den Wintermonaten bewegen sich die Durchschnittstemperaturen im östlichen Teil des Landes und um Harare bei 15°C und im Westen Zimbabwes bei 20°C. Die Wintermonate sind optimal für die Tierbeobachtung geeignet.

Netzspannung
220/230 V, 50 Hz. Ein Adapter wird benötigt (dreipolig).

Ortszeit
MEZ 1

Religion
50-60% christlich (traditionelle afrikanische Religionen, kleine islamische und jüdische Gemeinden)

Sprache
Englisch, Schona, Ndebele und lokale Dialekte

Telefon & Mobiltelefon
Telefonvorwahl vom Ausland: 00263

Einreisebestimmungen

Visum einmalige Einreise: derzeit 30 US Dollar
Visum zweimalige Einreise: derzeit 45 US Dollar
Visum mehrmalige Einreise: derzeit 55 US Dollar

Zur Einreise nach Zimbabwe benötigen Sie einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültig sein muss. Deutsche Staatsbürger benötigen ein Visum, welches bei Einreise vor Ort ausgestellt wird und derzeit US$ 30 für einmalige Einreise kostet. Ein Visum für zweimalige Einreise kostet derzeit US$ 45 und ist ebenfalls bei Einreise erhältlich.

Die Visa müssen in bar bezahlt werden. Bei mehrmaliger Einreise kostet das Visum U$ 55, dies kann nur in Zimbabwe besorgt werden. Bei anderen Staatsbürgerschaften bitte Nachfrage im Konsulat, ob ein Visum erforderlich ist. Diese Bestimmungen können sich jederzeit ändern!

Botschaften & Konsulate

Botschaft der Republik Simbabwe
(Embassy of the Republic of Zimbabwe)
Kommandantenstraße 80/Leipziger Straße06 02 10,
10052 Berlin
Telefon 030 – 2 06 22 63
Fax 030 – 2 04 55 062
Öffnungszeiten Mo. – Fr. 09.00 – 13.00, 14.00 – 16.30 Uhr

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
(Embassy of the Federal Republic of Germany)
Leiter Dr. Peter Schmidt
30, Ceres Road, Avondale
P.O. Box A 1475
Harare, Zimbabwe
Tel. 0 02 63 (4) 30 86 55, 30 86 56
Fax 0 02 63 (4) 30 34 55
E-Mail: germemb@ecoweb.co.zw

Gesundheit & Sicherheit

Gesundheit
Nützliche Gesundheitshinweise finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Sicherheit
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 14.03.2006
Bei Reisen nach Simbabwe muß berücksichtigt werden, daß die schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung zu einem Anstieg der Kriminalität geführt hat. Vor allem aus den Innenstädten von Harare und Bulawayo sind verstärkt Taschendiebstähle und “smash and grab”-Überfälle zu verzeichnen. Im Auto sollten daher die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen, Spaziergänge sollten nach Einbruch der Dunkelheit nicht unternommen werden.

Das Fotografieren und Filmen von Militäranlagen und -fahrzeugen, Soldaten, Polizisten, VIPs und sicherheitsrelevanten Gebäuden (z. B. der Amtssitz des Präsidenten “Zimbabwe House” oder auch “State House” auf der Borrowdale Road in Harare) ist verboten. Darauf sollte unbedingt geachtet werden!

Bei Reisen mit dem eigenen Auto ist zu beachten, dass Simbabwe unter erheblichem Treibstoffmangel leidet. Diesel und Benzin sind, wenn überhaupt, nur sporadisch an öffentlichen Tankstellen erhältlich. Für weitergehende Auskünfte steht die Deutsche Botschaft in Harare unter den Telefonnummern (00263-4) 308655 oder 308656 zur Verfügung. In Notfällen kann nach Dienstschluss der Bereitschaftsdienst unter der Nummer 011-601937 erreicht werden.

Aktuelle Hinweise zur Sicherheit finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Geschichte

Die frühe Geschichte des heutigen Simbabwe ist im Zusammenhang der Geschichte des südlichen Afrika insgesamt zu sehen, ist aber nur wenig dokumentiert. Etwa in der Zeit von 50.000 bis 10.000 vor Christus besiedelten mit den San (Buschmännern) verwandte Jäger und Sammler den Subkontinent. Bis circa zur Zeitenwende entwickelte sich Viehzucht und Töpferei.

Bis etwa 800 nach Christus drangen Bantu sprechende Völker in das Gebiet zwischen Sambesi und Limpopo. Sie betrieben Viehzucht und Wanderhackbau. Um etwa 1.000 nach Christus folgten ihnen das später Shona genannte Volk.

Ab etwa 1250 entwickelte sich das so genannte Groß-Simbabwe, von dem noch Ruinen im heutigen Simbabwe als “Great Zimbabwe Ruins” erhalten sind. Dieses Reich ging im 15. Jahrhundert aus noch nicht vollkommen geklärten Gründen unter.

Im 15. bis Anfang des 19. Jahrhunderts folgten mehrere Reiche aufeinander, bis aus dem Süden Ndebele, den Zulu zugehörig, aufgrund der Ausdehnung des Zulu-Reiches unter dem Herrscher Shaka in den Norden wanderten. Sie wichen auch vor den aus dem Süden vordringenden Buren und britischen Siedlern nach Norden aus und besiedelten das nach ihnen benannte Matabeleland im heutigen Simbabwe.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang es dem englischen Minen-Magnat Cecil Rhodes mit skrupellosen und betrügerischen Methoden sowie der Anwendung von Gewalt das Gebiet des heutigen Simbabwe und Malawi 1891 zum britischen Protektorat zu machen. Die sich gegen die weiße Vorherrschaft erhebenden Ndebele und Shona wurden vernichtend besiegt und ihrer wirtschaftlichen Grundlagen beraubt.

1907 wurde das Protektorat in die Kolonie Njassaland umgewandelt.
Im Jahre 1923 entscheiden sich die weißen Siedler dafür, dass das nun Rhodesien genannte Land britische Kolonie wird. In den folgenden Jahren wird das Land in schwarze Reservate und weiße Siedlungsgebiete eingeteilt. Den Schwarzen wird lediglich ein knappes Drittel des Landes, zumeist auf den weniger fruchtbaren Böden, zugewiesen. Anfang der fünfziger Jahre wird die wirtschaftliche Lage der schwarzen Bevölkerung durch die Regierung weiter verschlechtert. So darf jede Familie auf ihrem höchstens 3,2 ha umfassenden Land nur noch Vieh in beschränkter Zahl weiden. Die Rechte der Häuptlinge auf Landzuteilung werden beschnitten. Das Gesetz zwingt viele Schwarze in die Städte, wo sie in den ihnen zugewiesenen Townships ein Proletariat und eine Arbeitsreserve für die weiße Wirtschaft bilden.

Im Jahre 1953 bilden Süd- und Nordrhodesien (das spätere Sambia) sowie das Protektorat Nyassaland (Malawi) die Zentralafrikanische Union, die sich 1963 wieder auflöst.
Nachdem in den Jahren von 1957 mehrer politische Parteien der Opposition und Widerstandsbewegung, denen Joshua Nkomo und Robert Mugabe angehörten, gegründet und prompt verboten worden waren, tritt 1961 die Zimbabwe African People´s Union (ZAPU) auf, von der sich aber bald die Zimbabwe African National Union (ZANU) abspaltet. Die ZANU nennt als ihre Ziele Umverteilung des Landes, freie Bildung für alle, Abschaffung der rassistischen Gesetze und die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien.

Im November 1965 erklärt die weiße Regierung der Rhodesian Front ohne Einbeziehung Großbritanniens einseitig die Unabhängigkeit Rhodesiens. Großbritannien und später auch die Vereinten Nationen verhängen Sanktionen. Es gelingt der Regierung, den Guerilla-Verbänden von ZANU und ZAPU, die bereits drei Jahre vorher mit Sabotageakten begonnen hatte, schwere Niederlagen zuzufügen. Nachdem weitere Verhandlungsversuche zwischen Großbritannien und Rhodesien, das sich 1970 zur Republik erklärt hatte, gescheitert waren, u. a. weil die Afrikaner nicht mitwirken durften, begann die ZANU einen Befreiungskrieg von Mozambique aus.
Nach Verhandlungen mit den USA und Südafrika 1976 akzeptiert der rhodesische Regierungschef Smith im Prinzip die Bildung einer Mehrheitsregierung innerhalb von zwei Jahren. Großbritannien beruft alle Parteien zu einer Rhodesien-Konferenz nach Genf ein. Sie scheitert. ZANU und ZAPU schließen sich zur Patriotischen Front (PF) zusammen und verstärken ihre militärischen Operationen. Smith bildet ein Bündnis mit gemäßigten schwarzen Führern wie Bischof Abel Muzorewa, um eine so genannte interne Lösung voranzutreiben.

Bei Wahlen 1979 ohne ZANU und ZAPU wird Muzorewa Ministerpräsident einer Übergangsregierung von Simbabwe-Rhodesien. Sie wird von der britischen Regierung nicht anerkannt.
Der britischen Premierministerin Margaret Thatcher gelingt es Anfang August, alle beteiligten Parteien zu einer Verfassungskonferenz ins Lancaster-House nach London einzuladen. Die Verhandlungen beginnen im September und enden im Dezember mit der Unterzeichnung eines Friedensplanes zur Unabhängigkeit Simbabwes. Die Parteien einigen sich in London auf eine neue Verfassung sowie freie und allgemeine Wahlen. Das Land wird wieder unter britische Verwaltung gestellt.

An den ersten Wahlen im Jahr 1980 nehmen über 93 Prozent der Wahlberechtigten teil. Aufgrund des nie überwundenen Misstrauens treten ZANU und ZAPU wieder getrennt an. Die ZANU gewinnt mit deutlicher Mehrheit und erhält 57 Sitze im 100-köpfigen Parlament (20 Sitze sind nach dem Lancaster-House-Abkommen für Weiße reserviert). Premierminister wird Robert Mugabe von der ZANU. Er beruft auch Joshua Nkomo von der ZAPU sowie zwei Weiße in sein Kabinett. Am 18. April 1980 wird Simbabwe formal unabhängig.

Im April 1995 gewinnt die ZANU/PF in den Parlamentswahlen 118 der 120 Sitze und ein Jahr später wird Mugabe erneut zum Staatspräsidenten gewählt. Im Laufe der folgenden Jahre verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage des Landes zum Teil dramatisch. Die Enteignung von weißen Farmern führt zu einem Einbruch in der Lebensmittelproduktion, Preiserhöhungen führen zu gewaltsamen Protesten in Harare. 1999 bildet sich eine neue Partei, die Bewegung für Demokratischen Wandel – Movement for Democratic Change mit dem Gewerkschaftsführer Morgan Tsvangirai an der Spitze.

Begleitet von zumindest geduldeten Landbesetzungen wird 2000 ein Programm zur Landumverteilung verkündet und mit rechtlich fragwürdigen Mitteln und mit Gewalt durchgesetzt. Neun von zehn kommerziellen Farmen werden konfisziert. Viele dieser Farmen gehen in den Besitz führender Politiker oder einflussreicher einheimischer Geschäftsleute. Diese Politk zerstört praktisch die gesamte kommerzielle Landwirtschaft und führt zu drastischen Verlusten an Devisenerlösen. Die Landfrage hat in Simbabwe – aber auch in den Nachbarländern – eine hohe emotionale Komponente, die von Politikern leicht instrumentalisiert werden kann und in Simbabwe seit Ende der 1990er Jahre instrumentalisiert wurde. Bei den Parlamentswahlen im Juni verliert die MDC nur knapp gegen die ZANU. Im Wahlkampf war es zu massiven Einschüchterungen Oppositioneller und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Parteien gekommen.

Im folgenden Jahr 2001 nimmt der Niedergang der Wirtschaft von Simbabwe weiter dramatische Formen an. Die Auslandsschulden belaufen sich auf 4,5 Mrd. US$, die Inflation steigt über 55%. IWF und Weltbank stellen wegen der fehlenden rechtsstaatlichen Verhältnisse ihre Zahlungen für Simbabwe ein. Augrund der Landbesetzungen fällt die Ernte um ca. 42% geringer aus als im Vorjahr. Obwohl eine Million Menschen an Hunger leiden, verbietet Mugabe im November den Hilfsorganisationen per Dekret, Nahrungsmittelhilfe zu Die Regierung erhöht die Repression.

Das Parlament billigt im Januar 2002 ein umstrittenes Pressegesetz, das alle Medien einer strikten Kontrolle unterwirft. Im Februar verhängt die EU Sanktionen gegen Simbabwe.
Bei den Präsidentschaftswahlen im März setzt sich Robert Mugabe gegen seinen Herausforderer Morgan Tsvangirai von der MDC knapp durch. Der Wahlkampf wird von gewaltsamen Auseinandersetzungen begleitet. Internationale Beobachter erklären die Wahlen als nicht korrekt durchgeführt. Die Opposition erkennt das offizielle Ergebnis nicht an. Morgan Tsvangirai wird mit zwei weiteren MDC-Mitgliedern im April wegen Hochverrats vor Gericht gestellt.

Zu Jahresbeginn 2003 erlebt Simbabwe Hungerrevolten. In Bulawayo und Chitungwiza kommt es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Während der Hochverratsprozess gegen Tsvangirai beginnt, beschließt die EU im Februar die Fortführung der Sanktionen. Auf einen erfolgreichen Generalstreik im März folgt eine Welle von Verhaftungen.

Der regionale und internationale Druck auf die Regierung wächst. Im Mai treffen sich die Staatschefs Südafrikas, Nigerias und Malawis in Harare mit Präsident Mugabe und Oppositionsführer Tsvangirai, um Wege zur Überwindung der andauernden Krise auszuloten. Im Juni wird Tsvangirai erneut verhaftet und des Hochverrats angeklagt.

Die MDC, die nach einem erfolgreichen Generalstreik im März bereits Nachwahlen in Harare gewonnen hatte, erringt im August einen deutlichen Sieg bei Kommunalwahlen in zwölf Städten. Mit Robert Mugabe, der zunächst der Hoffnungsträger Afrikas war, werden nun Korruption, Misswirtschaft und politische Gewalt verbunden.

Tourism Office Zimbabwe

Zahlreiche Informationen zu Zimbabwe finden Sie auf der Webseite der von Zimbabwe Tourism Office.

Adresse des deutsches Büros:
Zimbabwe Tourist Office
Hochstraße 17
60313 Frankfurt am Main
Tel. 069 21995413

Zollbestimmungen

Zollfrei sind Tabakwaren in geöffneten Packungen, 5 l alkoholische Getränke (davon 2 l Spirituosen).

Es dürfen Ein- und Ausgeführt werden: 20 Z$, Fremdwährungen unbeschränkt.

Bei Ausfuhr einer größeren Menge an Kunsthandwerk und Shona-Skulpturen, die zum Verkauf bestimmt sind, muss eine Genehmigung der Zollbehörde vorgelegt werden.

Die Vorschriften können sich ständig ändern, daher empfiehlt es sich, direkt beim Zoll in Harare nachzufragen.

Die Einfuhr von persönlichen Jagdwaffen (Gewehren) für eine Jagdsafari mit dazugehörender Munition ist erlaubt. Für die Einfuhr ist eine befristete Erlaubnis ( “Temporary Import Permit”) notwendig, die man an jedem internationalen Flughafen Simbabwes erhalten kann. Die Einfuhr von automatischen Langwaffen sowie von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet.

Homosexuelle Handlungen sind mit Strafe bedroht (Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft), werden von der derzeitigen Regierung öffentlich verurteilt und, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern, auch traditionell als unmoralisch empfunden.

Klima & beste Reisezeit

In Zimbabwe Simbabwe herrscht subtropisches Klima, das durch die Höhen- und Binnenlage des Landes bestimmt wird.

Die beste Zeit, um Simbabwe zu bereisen, ist während der Trockenzeit im Winter von Mai bis August / September. Gerade für Safaris ist das eine sehr empfehlenswerte Zeit, da einerseits die Vegetation nicht so dicht ist, das Wild sich also nicht so gut verstecken kann, und andererseits gezwungen ist, regelmäßig Wasserstellen aufzusuchen, an denen man es so sehr gut beobachten kann.

Wenn auch im Winter tagsüber die Temperaturen freundlich sind, so sind die Nächte doch oft sehr kühl bis ausgesprochen kalt.

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temp282829282724242731333129
Mind. Temp1818171410106813171818
Regentage151372100004814

Die Sommermonate von November bis März gelten als Regenzeit, in der es zu vermehrten Regenfällen kommt, die aber anders als in Mitteleuropa nicht tage- oder wochenlang anhalten. Allerdings sind zahlreiche Straßen, vor allem in Naturreservaten und Nationalparks, nur sehr schlecht zu befahren.

Viktoria Wasserfälle:
Die Fälle führen in der Zeit zwischen Januar und April das meiste Wasser und sind sicheerlich sehr eindrucksvoll. Allerdings ist dann auch die Sicht auf die Fälle aufgrund der Gischt nicht besonders gut. Auch das Fotografieren kann dann sehr schwierig sein. Die Sicht auf die Fälle ist in der Zeit von Juni bis Ende des Jahres wesentlich besser. Außerdem wird der Besucher dann auch nicht unbedingt so nass wie während der Zeit des Höchstwasserstandes.