Das ursprüngliche Afrika

Sie schätzen authentische Safaris und wollen Natur und Wildtieren so nah kommen wie möglich? Dann haben wir das nächste Reiseziel für Sie: Sambia. Das bisher wenig bereiste Land wird Sie verzaubern – mit riesigen Nationalparks, einer immensen Tiervielfalt, gewaltigen Flüssen, tollen Möglichkeiten für Fußsafaris sowie einer insgesamt beeindruckenden Vielfalt und diversen Kombinationsmöglichkeiten.
Besuchen Sie eines der besten Reservate der Welt, den South Luangwa Nationalpark, wo Sie auf über 400 Vogelarten und 60 verschiedene Tierspezien treffen. Per Flug können Sie einen Abstecher in den North Luangwa Nationalpark machen, wo es nur eine einzige Unterkunft gibt und Sie ganz für sich alleine sind. Im Lower Sambesi Nationalpark haben Sie dank der günstigen Lage am Zambezi-Fluss die Möglichkeit, zwischen Pirschfahrten, Walking Safaris, Sundowner Bootsfahrten und Kanusafaris zu wählen, um sich den Tieren fast geräuschlos zu nähern. Gut für Sie, gut für die Tiere. Ebenfalls eine große Zahl an Löwen, Geparden, Leoparden, diversen Antilopen-Arten und vielen weiteren Tieren erwartet Sie im abgelegenen Kafue Nationalpark, halb so groß wie die Schweiz und einer der größten Wildschutzgebiete der Erde.
Ist Ihnen noch nicht genug? Dann besuchen Sie in jedem Fall noch die Victoriafälle, das i-Tüpfelchen Ihrer Sambia-Reise. Und falls Sie sich nach den eindrucksreichen Tierbeobachtungen nach ein wenig Erholung sehen – im Nachbarland Malawi lädt der Malawi See zum Entspannen und Baden ein.

Reisen nach Sambia

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Ihre Ansprechpartnerin

Jana Back


Jana Back
Tour Designerin Südliches & Östliches Afrika
06101 49 90 23
j.back@ast-reisen.de

Informationen zum Reiseland Sambia

Allgemeine Informationen


Bevölkerunsgzahl
ca. 16,5 Millionen
Zuwachsrate: +2,9%

Bevölkerungsdichte
ca. 22 pro km² (Deutschland: 232)

Ethnische Zusammensetzung
Die Bevölkerung Sambias ist höchst verschieden und besteht aus vielen ethnischen Gruppen. Insgesamt gibt es rund 70 Bantustämme. Die größten sind Bemba (21%), Tonga (13,6%), Chewa (7,4%), Lozi (5,7%), Nsenga (5,3%), Tumbuka (4.4%), Ngoni (4%) und Lala (3.1%). Insgesamt 1,2% Europäer und Inder.

Feiertage
08.03. Internationaler Frauentag
12.03. Tag der Jugend
25.05. Afrika-Tag
01.07. Heldengedenktag (1. Montag im Juli)
02.07. Tag der Einheit (1. Dienstag im Juli)
05.08. Tag der Farmer (1. Montag im August)
18.10. Tag des Gebets

Nationaltag
24. Oktober (Independence Day)

Fläche
ca. 752.000 km² (etwas mehr als doppelt so groß wie Deutschland)

Flagge
Grün steht für die Felder und Wälder, der größte Anteil an Sambias Staatsgebiet.
Im rechten unteren Feld der Flagge sieht man drei vertikale Farbstreifen. Rot symbolisiert den Unabhängigkeitskampf, schwarz steht für das Volk (bzw. dessen Hautfarbe) und orange für die Ressourcen des Landes (v.a. Kupfererz).
Der Adler des Nationalwappens schwebt am rechten oberen Ende der Flagge und symbolisiert das Streben zu höheren Zielen.
Flagge seit 24.10.1964.

Geographie
Sambia grenzt im Westen an Angola, im Norden an die Demokratische Republik Kongo, im Nordosten an Tansania, im Osten an Malawi, im Südosten an Mosambik, im Süden an Simbabwe, Botswana und den Caprivi-Zipfel Namibias.
Im Süden bilden der Fluss Sambesi und der Kariba See die Grenze zu Simbabwe. Die Victoria Fälle am Südende des künstlichen Kariba Sees sind eines der erstaunlichsten Naturwunder Afrikas, wenn nicht sogar der Welt. Im Osten und Nordosten des Landes steigt das sambische Plateau auf 1.200 Meter an. Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt. Die Tierwelt in den herrlichen Luangwa und Kafue National-
parks ist eine der Artenreichsten Afrikas.

Hauptstadt
Lusaka (ca. 2,5 Millionen Einwohner)

Klima
Mildes, tropisches Klima. Durch Hochlage gemäßigte Temperaturen, außer in den Tälern. Es gibt drei Jahreszeiten: den kühlen, trockenen Winter von Mai bis September; die heiße Trockenzeit im Oktober und November und die heiße und schwüle Regenzeit von Dezember bis April mit teils heftigen, tropischen Stürmen.

Netzspannung
230 V, 50 Hz (identisch zu Deutschland, kein Spannungsumwandler nötig). In Sambia werden Steckdosen des Typs C, D und G verwendet, für D und G benötigen Sie einen Adapter. In Sambia kommt es regelmäßig, vor allem in der Regenzeit, zu mehrstündigen Stromausfällen in allen Landesteilen.

Ortszeit
Während der deutschen Winterzeit geht die Uhr in Sambia eine Stunde vor, während der Sommerzeit gibt es keine Unterschiede.

Religion
1996 wurde Sambia per Verfassungsänderung als christliche Nation definiert. Etwa 75% der Bevölkerung sind Protestanten, 20% sind römisch-katholisch. Daneben existieren afrikanische Religionen. 0,5% Muslime, außerdem noch Bahai, Hindus, Buddhisten.

Sprache
Die Amtssprache, obwohl nur von 1,7% als Muttersprache gesprochen, ist Englisch. Daneben gibt es 7 offiziell anerkannte Stammessprachen: Bemba (33 %), Nyanja (15 %), Lozi (6 %), Tonga, Lunda, Kaonde, Luvale sowie 72 Dialekte

Telefon & Internet
Vorwahl: +260
Allgemein gibt es in Sambia nur wenig Festnetzanschlüsse, dafür ist der Mobilfunkmarkt stark am Wachsen. Telefonieren über einen deutschen Mobilfunkanbieter ist in Sambia praktisch nicht möglich. Roaming funktioniert nur sehr eingeschränkt. Für einen Gegenwert von wenigen Euro kann eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters erworben werden, sodass nach dem Prepaid-System nach Deutschland telefoniert werden kann bzw. man aus Deutschland angerufen werden kann. Der Versand/Empfang von SMS-/Textnachrichten nach/aus Deutschland ist nur eingeschränkt und abhängig vom Netzanbieter möglich. In größeren Städten ist der Empfang durchweg positiv, auch in ländlichen Gegenden gibt es zum Teil Empfang. Stromausfälle legen allerdings das Telekommunikationsnetz regelmäßig lahm.
Immer mehr Lodges bieten W-LAN an, auch eröffnen – vor allem in den Städten – immer mehr Internetcafés, die Geschwindigkeit lässt meist noch zu wünschen übrig. Auch hier sorgen Stromausfälle für Komplikationen.

Währung
Landeswährung ist der Kwacha (ZMW), auch Sambischer Kwacha (zur Unterscheidung vom Malawischen Kwacha) genannt, unterteilt in 100 Ngwee. Für 1 Euro bekommt man derzeit etwas mehr als 13 Kwacha (Stand: April 2019).
Kwacha können nur im Land selbst eingetauscht werden. Banken und Wechselstuben akzeptieren häufig nur US-Dollar zum Umtausch, der Euro hat sich noch nicht flächendeckend durchgesetzt. US-Dollar-Banknoten der Serien vor 1996 und oft auch vor 2007 werden im Regelfall nicht umgetauscht oder angenommen. Kleine Scheine werden häufig nur zu schlechteren Kursen umgetauscht. Reisechecks werden nur noch selten akzeptiert, wenn, dann in US-Dollar.
Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit Bank- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich, man sollte sich auf diese Möglichkeit jedoch nicht verlassen. Zudem können pro Tag und Bank in der Regel nur begrenzte Beträge abgehoben werden (ca. 100,- bis 250,- Euro).
Bezahlung mit namhaften Kreditkarten wird von vielen Lodges und größeren Unternehmen/Geschäften angeboten. Allerdings kommt es häufiger zu Übertragungsfehlern, sodass Kreditkartenzahlung nicht selten an der Technik scheitert. Rechnen Sie immer damit, dass die bargeldlose Bezahlung nicht funktionieren könnte und nehmen Sie immer ausreichend Bargeld mit.

Einreisebestimmungen


Für deutsche Staatsangehörige ist ein Visum für Sambia notwendig.

Visa werden von der sambischen Botschaft in Berlin erteilt. Deutschen Staatsangehörigen können Touristenvisa auch gebührenpflichtig bei der Einreise nach Sambia erteilt werden. Die Gebühren für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) betragen für deutsche Staatsangehörige ca. 50,- US-Dollar. Für eine zweifache Einreise (Double Entry) fallen Visagebühren in Höhe von ca. 80,- US-Dollar an. Wenn das Visum direkt bei Einreise beantragt wird, sind die Gebühren in US-Dollar bar zu entrichten. Wechselgeld ist meist nicht vorhanden. Bei Einreise wird häufig die Vorlage des Rück- bzw. Weiterflugtickets verlangt. Es sollte umgehend nach Erhalt geprüft werden, ob das korrekte Visum erteilt wurde.

Mehr Informationen zu den Einreisebestimmungen finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Botschaften


Botschaft der Republik Sambia
Axel-Springer-Straße 54 A, D-10117 Berlin
Tel. 0 30 – 2 06 29 40
Fax 0 30 – 20 62 94 19
E-Mail: info@zambiaembassy.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr; Samstag und Sonntag geschlossen
Hier gelangen Sie zur Webseite der Botschaft von Sambia in Berlin

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Embassy of the Federal Republic of Germany
5219 Haile Selassie Avenue, 15101 Lusaka, Sambia
Tel. +260 211 25 06 44
In dringenden Notfällen (keine Visaangelegenheiten!) erreichen Sie den Bereitschaftsdienst der Botschaft unter:+260 977 773 000
Fax +260 211 25 40 14 oder +49 30 1817 67 227
E-Mail: info@lusaka.diplo.de
www.lusaka.diplo.de

Öffnungszeiten: Mo-Do 07:30-16:00 Uhr, Fr bis 13:30 Uhr
Konsularabteilung: Mo-Fr 09:00-11:00 Uhr

Gesundheit


Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Das betrifft auch Zwischenaufenthalte in betroffenen Ländern während der Anreise, die länger als 12 Stunden dauern (Umsteigen in Nairobi und Addis Abeba).
Sambia ist offiziell von der WHO als gelbfieberfrei eingestuft worden, so dass nach einem Besuch des Landes (z.B. Livingstone, Victoria-Fälle) von den Nachbarländern Namibia, Botswana und Zimbabwe kein Impfnachweis verlangt wird. Gleiches gilt für die Weiterreise nach Südafrika.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten (Pertussis) sowie gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Meningitis (ACWY) empfohlen.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist personell, technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind daher dringend empfohlen.
Bei der Einfuhr von Medikamenten für den Eigengebrauch, die als Betäubungsmittel klassifiziert werden könnten, sind die gesetzlichen Bestimmungen des Gastlandes zu beachten, ggf. sollte bei der sambischen Botschaft in Deutschland nachgefragt werden.

Malaria
Sambia gehört zur Malaria-Region.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. 

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen:
-körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden, geschlossene Schuhe),
-vor allem nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen (z.B. No Bite),
-ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe des Auswärtigen Amtes.

Es gibt einen Bekleidungsstoff, der so fest gewebt ist, dass er keine Mückenstiche durchlässt. Der Stoff heißt G-1000. Die Firma Fjäll Räven stellt diesen Stoff her.

Durchfall
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände.

Bitte beachten Sie:
Weitere, detaillierte Informationen finden Sie unter “Medizinische Hinweise” des Auswärtigen Amtes.
Grundsätzlich empfehlen wir vor Reisebeginn mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropen – bzw. Reisemediziner sich über Ihre geplante Reise nach Sambia hinsichtlich Ihrer Gesundheitsvorsorge individuell beraten zu lassen.
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.