Lage

Das Quivertree Forest Rest Camp liegt auf dem Gelände der Farm Gariganus etwa 13 km nordöstlich von Keetmanshoop an der M29. Hier können Sie den bekannten Köcherbaumwald und die Dolerit-Felsformationen des Giants Playground, Spielplatz der Giganten, besuchen.

Unterkunft

Das Quivertree Forest Rest Camp ist ein Farm, wo täglich gearbeitet wird, daher bietet sie seinen Gästen nur Unterkunft und keine besonderen Annehmlichkeiten, wie ein Restaurant an. Gäste die Halbpension gebucht haben, bekommen die Mahlzeiten im Essensbereich der Farm serviert. Ein Swimmingpool ist jedoch auf der Farm vorhanden.

Für die Übernachtung im dem Quivertree Forest Rest Camp können Sie zwischen den folgenden Unterkunftsmöglichkeiten wählen:

Das Gästehaus A hat zwei Doppelzimmer, von denen jedes mit zwei Einzelbetten ausgestattet ist, sowie ein Doppelzimmer mit einem Doppelbett. Jedes Zimmer hat eine eigene Dusche und ein WC. Vorhanden sind außerdem eine Lounge mit einer Minibar und eine voll eingerichtete Küche. Das Gästehaus hat eine Klimaanlage.

Das Gästehaus B hat zwei Doppelzimmer, jedes mit zwei Einzelbetten, und zwei Doppelzimmer mit jeweils einem Doppelbett. Jedes Zimmer ist klimatisiert und hat eine eigene Dusche und ein WC.

Darüber hinaus gibt es acht Iglu-Bungalows. Drei der Iglu-Bungalows sind mit einem Doppelbett und einem Einzelbett ausgestattet. Fünf Iglu-Bungalows haben jeweils drei Einzelbetten. Jeder Iglu-Bungalow verfügt über eine voll eingerichtete Küche, eine Minibar, eine Dusche, WC sowie eine Klimaanlage.

Das Familienzimmer hat ein Doppelbett und drei Einzelbetten sowie Dusche, WC, Minbar und Klimaanlage.

Aktivitäten

Das Quivertree Forest Rest Camp liegt ideal für den Besuch des Köcherbaumwalds, Quiver Tree Forest, und des Spielplatzes der Giganten, Giants Playground. Auf der Farm selbst leben eine Reihe von Haustieren und zahmen Wildtieren. Höhepunkt ist die Fütterung der zahmen Geparde.

Exkursion Köcherbaum:
Der Köcherbaum oder “kokerboom” ist eine der interessantesten Pflanzen der sehr heißen Region von Namibia und des nordwestlichen Teiles der Kapprovinz in Südafrika. In Wirklichkeit ist es kein Baum sondern ein Aloe. Der botanische Name ist Aloe dichotoma, Dichotoma verweist auf die gegabelten Äste der Pflanze. Frühere einheimische Buschleute höhlten die faserigen, schwammigen Äste aus, um sie als Köcher für ihre Pfeile zu gebrauchen. Der Kocherbaum ist ein stämmiger Baum, der bis zu 9 Meter hoch wird, und eine wachsartige glatte Borke hat. Der Stamm wird bis zu einem Meter im Durchmesser an der Basis. Meist wächst er einzeln, jedoch kommt er in manchen Gegenden in waldartigen Gruppen vor. Der Köcherbaum pflanzt sich durch Samen fort. Er blüht zum ersten Mal im Alter von 20 – 30 Jahren. Die verästelten hellgelben Blüten werden bis zu 30 cm lang. Blütezeit ist im Winter, Juni und Juli. Die großen Bäume, welche Sie sehen können, sind zwischen 200 und 300 Jahre alt.
Der Köcherbaum kommt meistens in der schwarzen Felsformation,”ysterklip”, vor, welche in der heißen Zeit sehr viel Hitze absorbiert. Der Köcherbaumwald ist am 01. Juni 1955 zum Nationale Monument erklärt worden.

Exkursion Spielplatz der Giganten:
Auf dem bizarren Spielplatz der Giganten liegen zahlreiche Doleritfelsen so, als hätten sie Riesen aufgetürmt. Die Felsen sind jedoch vor 160 bis 180 Millionen Jahren als Magma aus dem Erdinneren an die Oberfläche gepresst worden, abgekühlt und über die Zeit verwittert, bis sie ihre heutigen Formen angenommen haben.
Bewohnt wird der Spielplatz der Giganten von scheuen Klippschliefern, die die hellen Streifen auf den Felsen hinterlassen, flinke Eidechsen und Gottesanbeterinnen.
Auf dem Gelände ist ein Rundweg ausgeschildert, der in etwa 20 Minuten absolviert werden kann.