Allgemein

Der Aberdare Nationalpark mit seiner einzigartigen Vegetation und den teilweise spektakulären Wasserfällen gehört zu den schönsten Wildschutzgebieten in Kenia. Der Park besteht aus den sich von Nord nach Süd erstreckenden Aberdare Bergen und den dicht bewaldeten Vorgebirgen am Osthang.

Lage

Der Park liegt etwa 170km von Nairobi, auf einer Höhe von 400m bis 1.829m. Die Straßen zum Park sind in gutem Zustand und er ist in gut 2,5 Stunden von Nairobi aus zu erreichen.

Geschichte

Der Park wurde 1950 gegründet. Die Aberdares erhielten ihren Namen von ihrem Entdecker Thomas, der sie nach Lord Aberdare benannte, dem damaligen Präsidenten der Royal Geographic Society.

Flora und Fauna

Je nach Höhenlage passiert man einen anderen Vegetationsgürtel. Lässt man die intensiv bewirtschafteten Felder der Kikuyus hinter sich, so kommt man durch dichten Bambuswald. Dieser wird abgelöst von Johanniskrautbäumen, Erikagewächsen, offenen Flächen mit Tussock Gras, Senezien, Lobelien, Lilien und Gladiolen. Hagenia- und Podobäume, Zedern, Kapkastanien und viele mehr bilden Waldpartien.
Moore gibt es auf einer Höhe von 3.000m mit Felsinseln, Waldstücken und Bächen.
Es gibt hier verschiedene Wasserfälle, darunter auch Kenias größter Wasserfall, wo das Wasser gleich Hunderte von Metern in die Tiefe stürzt.
Das Moor ist mit Bültgras, Kreuzkraut und Rosenholzinseln, Johanniskraut und Bambus bedeckt. Eine Reihe eiskalter Bäche, die sich manchmal in Wasserfallkaskaden ergießen, durchfließen das Moor. Die Bäche sind reich an Bach- und Regenbogenforellen, daher gibt es auch Angelcamps im Gebiet. Die starken Regenfälle in diesem Gebiet machen die Wege oft schlecht befahrbar und Allradantrieb ist somit erforderlich.
Wild ist reichlich vorhanden, allerdings versperrt der dichte Wald oft die Sicht. Elefant, Nashorn, Büffel, Riesenwaldschwein, Buschbock und Colobus Affe sowie Weißkehl Meerkatze sind verbreitet.
Vogelliebhaber werden von den zahlreich vertretenen Arten begeistert sein: zimtbrüstige Bienenfresser brüten in Löchern entlang der Parkwege, der Schopfadler – Afrikas kraftvollster Vogel – lebt im Wald, wo er Moschusböckchen jagt (eine winzige Antilope, kleiner als ein Dikdik), während Augurbussarde über das Moor gleiten und Jackson-Frankolin-Hühner, die ausschließlich in Kenia leben, im Bültgras nach ihrem Futter suchen.

Beste Reisezeit

Den Park kann man das ganze Jahr über bereisen. Oft ist es kühl und wolkig, in den Regenzeiten zwischen März und Juni sowie zwischen September und Dezember kommt es zu starken Regenfällen.

Unterkünfte

Wir empfehlen in der Umgebung folgende Unterkünfte:

Aberdare Nationalpark
Samburu National Reserve

Elephant Bedroom Camp

Aberdare Nationalpark
Laikipia Plateau / nördlich vom Mount Kenya

Lewa Safari Camp

Aberdare Nationalpark
Laikipia Plateau / westlich vom Mount Kenya

Ol Pejeta House