Lage

Das Zarafa Camp und The Dhow Suites befinden sich im östlichen und außergewöhnlich wildreichen Gebiet des 1.350 km² großen privaten Selinda Reserve.

Das kleine, intime Zeltcamp ist auf einer mit Palmen bewachsenen Insel am Rande der im nördlichen Botswana Linyanti Sümpfe gelegenen. Ganz in der Nähe ist die Zibadianja Lagune, nach der das Camp ursprünglich benannt wurde. Vom Camp aus überblickt man das Panorama der mit Palmen bewachsenen Inseln auf der Schwemmebene.

Das Zarafa Camp kann ausschließlich per Kleinflugzeug erreicht werden. Die Flugzeit von Maun zum Selinda Airstrip beträgt etwa 45 Minuten, von Kasane nach Zarafa etwa 50 Minuten. Die Flugzeiten sind abhängig vom jeweils verwendeten Flugzeugtyp. Die Fahrt vom Airstrip zum Camp ist gleichzeitig eine erste Pirschfahrt und dauert etwa 15 Minuten, je nachdem wie viele Tiere Sie unterwegs sehen und wie viele Fotostopps Sie einlegen möchten.

Unterkunft

Ursprünglich bereits 1976 als Zibadianja Camp gegründet, wurde es zu Zarafa Camp umbenannt und im Jahre 2008 völlig neu aufgebaut. Seitdem hat das Zarafa Camp zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Übrigens, „Zarafa“ ist arabisch und bedeutet „die Liebliche“, wie die Tiere auf Arabisch bezeichnet wurden. Und warum „The Dhow Suiten“? Lesen Sie dazu unten mehr.

Im Hauptbereich des Zarafa Camps im Schatten mächtiger Ebenholzbäume finden Sie eine Lounge, die mit ihrer Ausstattung mit dunklem Holz und Leder an die Tage der großartigen afrikanischen Safaris erinnert. Auch die Bücherei mit einer Sammlung von Werken über Afrika ist im selben Stil gehalten. Am Abend können Sie sich auf der Hauptveranda am offenen Feuer und unter den Sternen Afrikas zu Gesprächen über die Safarierlebnisse des Tages bei Ihrem Lieblingsdrink mit den anderen Campgästen treffen. Im Camp gibt es außerdem einen kleinen Boutiqueshop mit einheimischen Waren und afrikanischem Kunsthandwerk. Im Fitnessbereich stehen einige Geräte zur Verfügung. Gegen eine zusätzliche Gebühr können Sie in Ihrem Zimmer eine Massage genießen.

Alle Unterkünfte stehen so großzügig entfernt voneinander, dass Sie eine ungestörte private und exklusive Atmosphäre genießen können. Das Zarafa Camp beherbergt höchstens 8 Gäste in 4 sehr geräumigen Zeltsuiten, die auf erhöhten Holzplattformen mit einer Veranda und im Schatten von Ebenholzbäumen stehen. Jedes Zelt besteht aus drei Räumen. Sie sind mit Einzel- oder Doppelbetten ausgestattet. Im Eingangsbereich sind ein Ledersofa, Sessel, eine Bar und ein Schreibtisch. An die Lounge schließen sich das Hauptschlafzimmer und der Ankleidebereich mit einem Deckenventilator an. Ein schöner kupferner Gasheizer steht zwischen Badezimmer und Schlafzimmer für die kühleren Abende. Das Hauptbadezimmer ist mit einer Kupferbadewanne und Dusche, Doppelwaschbecken und einem WC ausgestattet. Neben dem Badezimmer befindet sich die Außendusche, die rundum mit Duschköpfen versehen ist. Auf der großzügigen Veranda, die sich über die ganze Frontseite des Zelts erstreckt, gibt es Ihren eigenen kleinen Pool und die Außenlounge, von der Sie auf die Lagune schauen können.

Das luxuriöse und sehr hochwertige Zarafa Camp hat mit den Dhow Suites eine weitere sehr exklusive Unterkunft bekommen, die sich für anspruchsvolle Reisende empfehlen. Camp und Suiten verwirklichen die Vorstellungen des berühmten Forscher- und Filmerpaares Dereck und Beverly Joubert vom „perfekten“ Safaricamp als Ergebnis ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Busch.

Die Dhow Suiten sind unweit des Zarafa Camps. Die Suiten empfehlen sich für maximal vier Gäste oder vier Gäste plus ein Kind. Sie sind völlig vom Hauptcamp abgetrennt, haben einen eigenen Koch und eigenes Personal und bieten Ihnen so eine absolut private Atmosphäre. Die beiden Suiten verfügen über 220 m² Wohnfläche mit einer großen Veranda für einen entspannten Aufenthalt im Raum und im Freien.
Im Hauptbereich gibt es eine großzügige Veranda, über zwei Ebenen mit einem Swimmingpool auf der unteren und dem Speisebereich sowie ein Lagerfeuerplatz auf der oberen Ebene. Vom gesamten Hauptbereich bietet sich ein schöner Ausblick über die Lagune.

Bemerkenswert: Jedes Zelt ist mit einer professionellen Kamera und Wechselobjektiven ausgestattet, die von Ihnen kostenlos genutzt werden können. Am Ende Ihres Aufenthalts können Sie Ihre Bilder gleich auf eine DVD brennen lassen.

Weiterer Service:
Allen Gästen steht täglich ein kostenloser Wäscheservice für ihre Wäsche zur Verfügung.
Das Zarafa Camp ist eines der wenigen Luxuscamps, das ausschließlich mit Solarstrom versorgt wird. So haben Sie rund um die Uhr Strom von 220 V und können natürlich auch die Akkus laden. Ein Akku zum Tauschen ist natürlich immer empfehlenswert.

Aktivitäten

Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Region Selinda Spillway, einen Wasserlauf, der das Okavango Delta mit dem Sumpfgebiet des Linyanti verbindet. Die Camps sind klein und exklusiv, so dass jeder Gast eine Safari im besten Sinne afrikanischer Tradition erleben kann.

Natürlich stehen die Tierbeobachtungsfahrten im Mittelpunkt der Aktivitäten des Zarafa Camps und The Dhow Suiten. Pirschfahrten werden am Vormittag und am Nachmittag durchgeführt. Die nachmittägliche Pirschfahrt wird nach einem Stopp mit Sundowner zum Sonnenuntergang in die Nacht hinein fortgesetzt, damit Sie auch die Gelegenheit haben, einige der nachtaktiven Tiere zu sehen. Alle Tierbeobachtungsfahrten werden von erfahrenen Guides in speziellen 4×4 Safarifahrzeugen unternommen. Nachts leuchtet der Guide mit einem lichtstarken Spotlight die Tiere so aus, dass Sie bis zu einem gewissen Maße sogar Aufnahmen machen können. Natürlich darf das helle Licht die Tiere nicht blenden und gefährden.

Außerdem können Sie zusammen mit Ihrem Guide Fußsafaris unternehmen und so den Busch einmal aus einer völlig anderen Perspektive ganz intensiv erleben.

Je nach Wasserstand werden auch Bootsausflüge auf der Zibandianja Lagune unternommen.

Sehr zu empfehlen ist eine Kanutour, an die Sie sich anschließend im Zarafa Camp entspannen können.

Exkursion Zarafa-Erklärung:
Zarafa hieß die Giraffenkuh, die dem französischen König Charles X 1826 vom ägyptischen Vizekönig geschenkt wurde und die als erste seit der sogenannten Medici-Giraffe nach über 300 Jahren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Europa erreichte. Man nimmt an, dass „Giraffe“ vom arabischen „zarafa“ kommt.

Die Bezeichnung „Dhow“ Suiten wurde von Dereck und Beverly Joubert gewählt, weil die Giraffe für den französischen König in einer Dhau, dem traditionellen arabischen Segelschiff, den Nil hinab transportiert wurde. Für die Giraffe hatte man einfach ein Loch ins obere Deck geschnitten.