In der Masai Mara

Die meisten Reisen unserer Kunden nach Afrika werden ganz individuell nach ihren Vorstellungen und Wünschen für den Reiseverlauf, ihren Terminvorstellungen und ihrem Budget geplant.

Die Preise für die Reisen variieren nicht unbeträchtlich und werden von folgenden Faktoren bestimmt:

Flugpreis
Je früher Sie buchen, um so eher ist es möglich, einen günstigen Flugtarif zu bekommen.

Terminwahl
Die Wahl des Reisetermins – Hoch-, Zwischen- oder Nebensaison ist eine weitere wichtige Entscheidung.

Unterkunft
Die Preisspanne von Lodges, Hotels und Gästehäusern in den verschiedenen Kategorien ist besonders groß. Sie sehen auf dieser Webseite, dass wir Ihnen ein umfangreiches Angebot an Unterkünften machen und so Ihren Budgetvorstellungen entsprechen.

Setzen Sie sich zur Beratung mit uns in Verbindung, damit wir Ihnen bei allen Fragen helfen können.

Häufig gestellte Fragen

Für Tierbeobachtungen empfiehlt sich natürlich die Zeit, in der das Wild am besten zu sehen und zahlreich ist. Wann genau diese Zeit ist, hängt jedoch vom Reiseland ab und der Zeit, in der Sie reisen können. Denn die beste Safarizeit hängt vom Land und der Jahreszeit ab.

Wer sich jedoch z. B. für die Blütezeit der Wildblumen im Namaqualand in Südafrika interessiert, der sollte sich natürlich nach anderen Kriterien richten.

Generell kann man sagen, dass die Trockenzeiten für Tierbeobachtungen empfehlenswert sind. Während der Regenzeit, im Frühling oder Sommer, ist das Wild zwar schwieriger zu sehen, weil es sich über größere Flächen verteilt und in der Vegetation verstecken kann, dafür ist die Vegetation umso üppiger.

Nicht vergessen sollte man allerdings, dass sich die Regen- und Trockenzeiten nicht immer an an Terminpläne halten und sich durchaus verschieben können. Mehr als tröstlich ist jedoch die Tatsache, dass es normalerweise auch während der Regenzeit – oft auch „green season“ oder „emerald season“ genannt – nicht so ununterbrochen regnet wie in Mitteleuropa manchmal im Spätherbst.

Der beste Zeitpunkt für eine Safari nach Ländern

Kenia
Die beste Zeit für eine Safari zur Wildbeobachtung in Kenya ist die jährliche Wanderung von Gnus, Zebras und weiterem Wild, denen zahlreiche Raubtiere folgen. Für die Masai Mara empfehlen wir die Zeit vom Juli bis Oktober. Außer stationären Camps und Lodges gibt es auch mobile Camps, die der Wanderung der Tiere folgen.
Als sehr gute Besuchszeit für die anderen Parks in Kenya empfehlen wir die Trockenzeiten etwa in den Monaten Januar bis März und Juli bis Oktober. In der Trockenzeit konzentrieren sich nämlich die Tiere an Wasserstellen und sind so leichter zu finden.

Tansania
Wenn Sie die Tierwanderung in Tanzania erleben wollen, empfehlen sich die Parks im Norden des Landes, Serengeti und Ngorongoro. Die besten Monate sind Februar – März, wenn Zebras und Gnus ihren Nachwuchs zur Welt bringen. Dies zieht wiederum zahlreiche Raubtiere an.
Die Monate Juni bis November sind die Trockenzeit in Tanzania und somit die beste Zeit für Wildbeobachtungen. Diese Monate empfehlen sich auch die Parks im Süden des Landes.

In der Regenzeit von März bis Mai im Norden und November bis Mai im Süden und Westen verteilt sich das Wild in den Parks, was Tierbeobachtungen erschwert, zumindest bezüglich größerer Herden. Außerdem sind die Wege schlechter befahrbar.
Besonders im westlichen und südlichen Tanzania kann es von Dezember bis März sehr heiß werden.

Uganda
Nationalparks in Uganda besucht man am besten  von Dezember bis März oder von Juni bis September, wenn es vorwiegend trocken ist. Viele Gäste besuchen das Land, um Berggorillas zu sehen. Obgleich es das ganze Jahr hindurch regnen kann, ist es dennoch ratsam, die Regenzeit in den Monaten März – April und Oktober – November zu meiden.

Sambia
Die Zeit von September bis Mitte November als Ende der Trockenzeit ist für Safaris am besten geeignet. Dann versammeln sich zahlreiche Tiere im Lower Zambezi Valley, weil sie dort Wasser finden. Auch die Monate April bis September sind durchaus empfehlenswert.

Die Viktoria Wasserfälle sind nach der Regenzeit im März und April am eindrucksvollsten. Aber Achtung: Sie laufen Gefahr, bis auf die Haut nass zu werden. Wegen der Gischt hat man allerdings nicht immer die beste Sicht.

Simbabwe
Juli bis Oktober sind die besten Monate für eine Safari in die Nationalparks von Zimbabwe, insbesondere den Hwange Nationalpark.
Wildwasserfahrten auf dem Zambezi ist von August bis Dezember am besten, denn das ist der Wasserstand niedrig und die Stromschnellen sind schnell.

In Zimbabwe, wie in Zambia, sind die Viktoria Wasserfälle im März und April nach der Regenzeit am eindrucksvollsten. Aber Achtung: Auch hier können Sie bis auf die Haut nass werden und wegen der Gischt nicht immer die beste Sicht haben.

Botswana
Die Monate Juni bis September sind für eine Safari in Botswana empfehlenswert. Dann ist das Wetter gut und tagsüber angenehm. Große Tierherden versammeln sich im Okavango Delta.
Auch für die Parks in Botswana gilt: Während der Regenzeit regnet es nicht ununterbrochen, wie wir das von Mitteleuropa her kennen. Heftige Regenfälle wechseln mit Sonnenschein ab.

Namibia
Namibia ist ein Reiseziel für das ganze Jahr. Der Sommer (Oktober bis April) ist mit Temperaturen zwischen 18°C und 35°C sehr heiß, der Winter (Mai bis September)  mit Temperaturen zwischen 0°C und 20°C tagsüber sonnig und angenehm, die Nächte sind kühl. Die empfehlenswerte Zeit für Safaris sind die Monate von Mai bis September, in denen sich das Wild wie im Etoscha Nationalpark an Wasserstellen konzentriert.
Für Vogelliebhaber ist der Sommer etwa von Dezember bis März eine sehr gute Zeit.

Südafrika
Im nördliche Südafrika mit dem Krüger Nationalpark und den privaten Game Reserves empfehlen sich für die Wildbeobachtung die Monate Juni bis September, wenn es trocken und kühler ist. Erfreulicherweise verfügen Südafrikas Tierschutzgebiete und Parks meistens über eine bessere Infrastruktur wie befestigte oder geteerte  Straßen, zumindest Zufahrtsstraßen, so dass der Wege- und Straßenzustand nicht die Rolle spielt wie in anderen Ländern. Der schon bei geringer Feuchtigkeit äußerst schwierig zu befahrende „black cotton soil“, wie er u. a. in Botswana, Kenya oder Tanzania häufig vorkommt, ist manchem Reisenden in unguter Erinnerung.

Die Wildparks im Süden des Landes, in den Kapprovinzen, erleben in den Wintermonaten weniger Regenfälle als im Norden von Südafrika.

Solarzellen

Viele der Camps und Lodges im südlichen und östlichen Afrika liegen weit entfernt von Regionen, in denen eine öffentliche Stromversorgung vorhanden ist.  In diesen abgeschiedenen Gegenden verwendet man zur Stromerzeugung Generatoren oder Solarzellen. So steht den ganzen Tag über oder während einiger Stunden, insbesondere natürlich am Abend, Strom zur Verfügung.

Sobald abends der Generator abgeschaltet wird, sorgen Batterien für die Beleuchtung in Ihrem Zelt oder Zimmer. Sollte es in Ihrer Unterkunft keine Steckdose geben, können Sie Ihre Akkus an der Rezeption aufladen lassen.

Bedenken Sie bitte, dass Sie in afrikanischen Ländern unterschiedliche Stecker brauchen. Am besten eignet sich wahrscheinlich ein internationaler Adapter, den Sie auch in Australien, etc. verwenden können. Hier können Sie mehr über Adapter lesen.

Game Drive

Fast alle Camps und Lodges führen täglich zwei Tierbeobachtungsfahrten durch, eine am frühen Morgen und eine am Nachmittag.

In den privaten Tierschutzgebieten (Private Game Reserves) werden meistens auch nächtliche Pirschfahrten unternommen. Game Drives bei Nacht bieten die Gelegenheit, auch nachtaktive Tiere zu sehen. Dazu verwenden die Ranger starke Spotscheinwerfer, versuchen jedoch, die Tiere möglichst wenig zu beeinträchtigen.

In staatlichen Tierschutzgebieten und in Nationalparks müssen Pirschfahrten in der Regel bei Anbruch der Dunkelheit enden.

Die Tierbeobachtungsfahrten dauern normalerweise um die drei Stunden, können aber je nach Umständen (z. B. Sichtungen, Wetter) auch kürzer oder länger sein.  Manche Lodges und Camps bieten auch ganztägige Ausflüge mit Picknick Mittagessn an.

Während einer Tierbeobachtungsfahrt sehen Sie schon einfach deshalb mehr Tiere als während einer Fußsafari, weil man im Fahrzeug einen größeren Bereich übersehen und befahren kann.

Safaris zu Fuß / Bushwalks

Sehr beliebt sind Fußsafaris mit einem erfahrenen Ranger / Guide. Eine Fußsafari ist oft ein ganz besonderes Erlebnis, denn Sie erleben zu Fuß die Natur und das Wild aus einer völlig anderen Perspektive. 

Zwar kommt man den Tieren nicht so nahe wie mit dem Safarifahrzeug, andererseits bedeutet dies, dass es zwischen Ihnen und den Tieren immer einen beruhigenden Abstand gibt. Die meisten Tiere verhalten sich nach dem Motto “Vier Beine gut, zwei Beine Gefahr!”. Sie dürfen auf einer Fußsafari also erfreulicherweise keine engen Begegnungen mit Löwen erwarten, denn auch die gehen Menschen in der Regel lieber aus dem Wege. Und Sie haben ja noch Ihren Ranger / Guide bei sich. 

Eine Fußsafari ist auch deshalb ein besonderes Erlebnis, weil Sie ohne den Schutz des Fahrzeugs die Spannung einer Pirsch besonders intensiv erleben wie die Forscher und Reisenden in den so genannten guten alten Safaritagen. Außerdem kann man sich ganz der Beobachtung der Bereiche der Natur widmen, die man vom Fahrzeug aus nicht so gut sehen kann wie kleine Tiere, Ameisen, Insekten, Vögel, Büsche, Gräser und Bäume, Früchte, Samen und Kot. 

Familienreisen in Namibia

Zahlreiche Camps, Lodges und Gästehäuser im südlichen Afrika nehmen Kinder erst ab einem bestimmten Alter oder gar nicht auf. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Deswegen haben wir ganz spezielle Touren für Eltern mit Kindern zusammen gestellt.

Sicherheit
Da die meisten Camps und Lodges in der freien Natur nicht eingezäunt sind, kann für Kinder eine erhöhte Gefahr bestehen. Deshalb dürfen Kinder auch teilweise nicht an Tierbeobachtungsfahrten teilnehmen. In manchen Camps und Lodges werden für Kinder besondere Pirschfahrten angeboten.

Störung
Das Management mancher Unterkünfte befürchtet, dass sich die anderen Gäste durch die Anwesenheit von Kindern gestört fühlen könnten.

Schäden
Außerdem befürchtet man, dass Kinder an wertvollen antiquarischen Einrichtungsgegenständen, Kunstobjekten oder Porzellan Schäden verursachen könnten. Genaue Informationen finden Sie, so weit sie uns verfügbar waren, jeweils bei den Unterkünften.

Sugarbird Manor Guesthouse Stellenbosch, Ausblick

Fynbos (gesprochen [feinbos] heißt ‘feiner Busch´) ist die Bezeichnung für die niedrige Busch- und Heckenvegetation der Winterregenfälle in der westlichen Kapprovinz in Südafrika.

Diese Pflanzen haben sich hervorragend an die trockenen Sommer mit den heftigen Küstenwinden so angepasst: Manche, wie z. B. die Familie der Proteen, haben relativ harte, ledrige Blättern; andere haben sehr kleine, feine Blätter mit gebogenen oder eingerollten Enden wie z. B. die Erika-Familie; andere wiederum haben lange Stämme ohne Blätter und schließlich gibt es noch Pflanzen im Fynbos, die, wie Lilien und Orchideen, ihre Nahrungs- und Wasservorräte in der Erde schützen.

Das Fynbos ist ungeheuer artenreich; Von den 8.500 Arten sind 5.800 heimische Arten, die nur hier und nur in ganz begrenzten Gebieten und sonst nirgends in der Welt vorkommen. Viele Menschen missverstehen oder unterschätzen die Bedeutung des Feuers für die Fynbos Vegetation. Sie denken, dass das Feuer Pflanzen und Tiere tötet; es schafft aber gleichzeitig neuen Lebensraum und verbessert den Boden, ermöglicht Licht und Wasser den Boden zu erreichen. Feuer ist also ein notwendiger Bestandteil des Fynbos, ohne Feuer gäbe es überhaupt keinen Fynbos. Durch das Feuer erhält der Boden die für neues Wachstum der Pflanzen notwenige Mineralien. Es ist aber auch unabdingbar in einer anderen Weise, denn es ermöglicht überhaupt erst die Freisetzung der Samen aus den Zapfen, somit die Keimung und letztendlich das Wachsen neuer Pflanzen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein “twin-bed”?
Ein “twin-bed” ist ein Einzelbett. In manchen Englisch sprachigen Ländern heißt es auch “single-bed”. “Twin-beds” sind also zwei separate, dicht neben einander oder mit einem Abstand von einander aufgestellte Betten. Jedes Bett hat eine eigene Matratze und eigenes Bettwäsche.
Schreibung auch ohne Bindestrich.

Was ist ein “double-bed”?
Ein “double-bed” ist ein Doppelbett, d. h. ein Bett für zwei Personen mit einer oder zwei Matratzen. Meistens hat ein “double-bed” eine Matratze und eine Zudecke und Bettwäsche.

Wie groß sind Betten eigentlich? 
Die Bettenmaße in Englisch sprachigen Ländern unterscheiden sich von denen in Ländern auf dem europäischen Kontinent. Es gibt recht unterschiedliche Größen.

Ein “Queen-size bed” ist 1,50 m breit; es ist das kleinste Doppelbett.
Man findet auch hier unterschiedliche Schreibweisen.

Ein “King-size bed” ist zwischen 1,80 m und 2 m oder sogar 2,20 m breit. Es ist sowohl in der Variante mit einer als auch mit zwei Matratzen anzutreffen.

Französische Betten” liegen mit 1,40 m bis 1,60 m Breite zwischen diesen beiden Modellen.
Im Deutschen findet man findet man die Bezeichnungen “King-Size Bett” und “Queen-Size Bett”.

Die gängigsten Bettgrößen sind:
Double: 1,35m x 1,90m
King Size : 2,00m x 2,00m
Queen Size : 1,50m x 2,00 m

In Südafrika sind Betten normalerweise 1,87 m lang. “Extra lange Betten” sind 2,0 m oder auch 2,20 lang.

Afrika

Für die Herkunft von ‘Afrika’ gibt es einige Vermutungen, die in der “taz-Serie: Die Kontinente” zu finden sind.
Neben den Deutungen

a) Ableitung aus dem hebräischen Männernamen Epher;
b) Ableitung aus dem hebräischen Männernamen Ophir;
c) Ableitung aus dem Namen des Landes Ophir, aus dem König Salomon zu Schiff Gold und Edelsteine, Pfauen und Affen bezog, das man aber heute nicht nur in Afrika, sondern auch in Südarabien, Ostindien und an verschiedenen anderen Stellen Asiens sucht.
d) hebräisch ‘afar’ = ‘trockene Erde, Staub’
e) arabisch ‘feriq’ = ‘Divisionsgeneral’
f) französisch ‘afrique’ von ‘a-phrike’ = ‘kältelos, Land ohne Kälte’

die eher als (teilweise unseriöse) Vermutungen aufgeführt sind, wird folgende Herleitung favorisiert:

‘Afrika’ geht auf eine semitisch beeinflusste Bezeichnung der Römer für die Punier, mit denen sie ab dem 5.Jh.v.u.Z. in Berührung kamen. Nach dem Sieg über den großen Gegenspieler der Römer, nannten sie die neue Kolonie ‘Africa’, nach einem dort ansässigen Volk, den ‘Afarika’ oder ‘Awrighas’. Diese Bezeichnung benutzten sie später auch zur Bezeichnung des Gebietes an der nördlichen Küste westlich von Ägypten. (Ägypten selbst und Äthiopien zählten noch nicht zu Afrika.)
Die Griechen, die zuerst mit dem Volk der ‘Libu’ oder ‘Rbu’ in Verbindung traten, nannten Nordafrika ‘Libye’. Im Lauf der Geschichte setzte sich die römische Bezeichnung für den ganzen Kontinent durch.

Blick in die Landschafft aus einem Zelt in der Chilo Gorge Lodge

Ein Fly-Camp kann ein einfaches, nur mit dem Nötigsten ausgestattetes Zeltcamp oder auch ein luxuriöses Zeltcamp sein, das für eine oder zwei Übernachtungen abseits eines Hauptcamps ausschließlich für ein Gästepaar aufgestellt wird und Gästen die Möglichkeit bietet, eine Nacht oder mehrere Nächte ganz alleine, manchmal beschützt von einem Ranger, in der freien Natur zu verbringen. Manchmal steht ein Fly-Camp auch auf einem erhöhten Holzdeck, manchmal stehen die Betten nur unter einem Moskitonetz, befinden sich also nicht in einem Zelt.

In einem Fly-Camp sind Sie der Natur noch näher als in fest aufgebauten Camps oder Lodges. Im Fly-Camp erleben Sie die Geräusche der Wildnis, Wind, Mond und Sterne so intensiv, wie Sie sie wahrscheinlich noch nie in Ihrem Leben erlebt haben. Für viele Gäste ist eine Nacht in einem Fly-Camp ein absoluter Höhepunkt ihrer Reise.

Woher kommt der Ausdruck?
Sie kennen sicherlich das englische Verb “to fly” = “fliegen”. Wie bei so vielen englischen Verben und idiomatischen Ausdrücken kann die Bedeutung vielfältig sein. So bedeutet “on the fly” “spontan, ohne Vorbereitung”.

Natürlich wird Fly-Camping heutzutage sorgfältig vorbereitet, damit Sie gut versorgt werden können und für Ihre Sicherheit gesorgt ist. Deshalb empfiehlt es sich, mindestens eine Nacht vor und nach dem Fly-Camping im Hauptcamp zu verbringen.

Fußsafari

Da die meisten Säugetiere nur schwarz und weiß wahrnehmen, ist es sehr wichtig, dies auf einer Fußsafari zu bedenken.

Tragen Sie daher bitte neutrale oder gedeckte Farben. Alle leuchtenden Farben ziehen manchmal unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich. Unangenehm kann es werden, wenn ein Elefant sich Ihnen allzu sehr nähert!

Dunkle Farben werden von den Tieren häufig als bedrohend empfunden, die sie möglichst meiden.

Versuchen Sie tagsüber Insektensprays zu vermeiden (sie sind ohnehin nur abends und nachts notwendig) wie auch Parfüm und kräftige Deodorants, die die Tiere auf den Menschen aufmerksam machen.

Rauchen ist während aller Aktivitäten nicht gestattet; zum einen würde es wieder die Tiere aufmerksam machen, zum anderen besteht während des größten Teil des Jahres Brandgefahr.

Nutzen Sie während der Fußsafari Ihre Augen, Ihre Ohren, Ihre Nase, aber bitte nicht Ihren Mund! Wenn Sie sich lautstark unterhalten, geht Ihnen ein großer Teil der Freude und Spannung einer Fußsafari verloren.

Mit Ihren Reiseunterlagen erhalten Sie detaillierte Vorschläge für Ihr Reisegepäck.

Reisegepäck Afrika

Auf manchen Reisen z. B. Flugsafaris und geführten Touren mit 4 x 4 Allradfahrzeugen gibt es eine Gewichtsbegrenzung meistens zwischen 10 und 12 kg. Zudem werden Sie dringend gebeten, keine Hartschalenkoffer, sondern weiche Taschen oder Koffer zu benutzen, da die sich leichter verstauen lassen.

Genaue Informationen finden Sie jeweils bei den Touren.

Ohnehin: Versuchen Sie immer mit leichtem Gepäck zu reisen, nicht nur, weil Sie dann nicht so viel zu schleppen brauchen. In fast allen Camps, Lodges und Hotels können Sie Ihre Wäsche waschen lassen oder selbst waschen. Allerdings wird in den Camps Ihre persönliche Unterwäsche nicht vom Personal gewaschen, da es sich meistens um männliches Personal handelt.

Boma in der Jock Safari Lodge

Ein Boma ist im weiteren Sinne jede Art von Umzäunung, von der einfachsten Hecke bis zur Befestigung aus dicken Baumstämmen um ein Dorf.

Boma ist ein Suaheliwort. Man findet in deutschen Texten sowohl “die Boma” als auch “der Boma” und “das Boma”.

Ein Boma war auch der Platz in einem Dorf, an dem sich die Männer trafen, um die Dorfangelegenheiten zu besprechen oder sich auch einfach nur zu unterhalten.

Wenn im Zusammenhang mit einer Lodge von einem Boma die Rede ist, handelt es sich um einen runden Platz, der von hohen Baumstämmen oder Zaun umgeben ist. Meistens gibt es in der Mitte ein offenes Lagerfeuer. Ein Boma ist nicht überdacht, sondern nach oben offen, so dass man den Himmel und die Sterne sehen kann. Zahlreiche Lodges servieren das Abendessen in Form eines Buffets im Boma.

Ein Zelt im Kati Kati Tented Camp

In vielen Lodge- und Campbeschreibungen finden Sie das Wort “en-suite”, manchmal auch mit Schreibungen wie “en suite” oder “ensuite”.

Gemeint ist mit “en-suite facilities” oder “en-suite bath” ein an das Zimmer oder den Zeltraum unmittelbar angeschlossenes Bad, meistens mit Waschbecken, WC und Dusche. Sie brauchen also Ihr Zelt abends oder nachts nicht zu verlassen, wenn Sie zur Toilette wollen.

Sie finden Bäder, die überdacht oder auch offen sind, manche sind von halb hohen Steinmauern oder Schilfrohrwänden umgeben, über die man hinwegschauen, aber nicht von anderen Räumen einblicken kann.

Wir haben “en-suite” mit “eigen” wiedergegeben und sagen “mit einem eigenen Bad” oder “mit einem eigenen Badezimmer”.

Durban Sonnenuntergang

Man kann fast überall in Südafrika mit Kreditkarten seine Rechnung begleichen, nicht aber an Tankstellen! Für Ihre Benzinrechnung brauchen Sie also Bargeld.

Wir empfehlen, einen ersten Betrag gleich nach Ihrer Ankunft am Flughafen zu tauschen, denn wenn Sie später irgendwo in einer Kleinstadt zur Bank gehen, kann der Umtausch recht lange dauern.
Sie können aber auch mit Ihrer EC-Karte oder einer Kreditkarte vom Automaten Geld ziehen, wenn Sie Ihre Pin-Nummer wissen.

Gelduatomaten finden Sie nahezu überall. Sie heißen ATM = Automatic (auch Automated) Teller Machine.  Ein “teller” ist der Kassier einer Bank.

Stadtansicht Swakopmund

Neu ist für diejenigen Reisenden, die zum ersten Male in Südafrika Auto fahren – abgesehen natürlich vom Linksverkehr und den zahlreichen Schwellen in Wohngebieten – die Einrichtung der “4-Way Stops”.

An Kreuzungen stehen an allen vier Zufahrtsstraßen Stoppschilder.

Man fährt nach dem Anhalten ganz einfach in der Reihenfolge weiter, in der man gekommen ist! Eigentlich eine prima Lösung, vermeidet man so doch unnötige Wartezeiten an unnötigen Ampeln.

Offenbar sind in Südafrika die Einkommen der Bürgermeister nicht an die Anzahl der Ampeln im Ort gebunden und die südafrikanischen Behörden trauen den Autofahrern offenbar mehr zu als die Behörden hieerzulande.

Während des Aufenthalts im Okavango-Delta geht es zu Fuß und im traditionellen Mokoro auf die Pirsch. Dabei wird von den einheimischen Polern (Mokoroführern) und Campbetreuern einiges über die Flora und Fauna Botswanas gelernt. Am abendlichen Lagerfeuer k

Diese beiden Wörter tauchen häufig im Zusammenhang mit dem Okavango Delta in Botswana auf. Dort unternimmt man Ausflüge im Mekoro. Ein “mekoro” ist ein Boot und “mokoro” sind mehrere Boote. Der Plural wird also von der ersten Silbe bestimmt.

Dank eines eMails von Sandy Fowler von Gametrackers Botswana hat sich auch für mich inzwischen die Frage nach “mekoro” und “mokoro” gelöst. Es handelt sich nämlich nicht um einen Schreibfehler, sondern:
Ein “mekoro” wird nicht gepaddelt, sondern mit einer etwa 3,50 m langen Stange vorwärts bewegt; die Stange heißt auf englisch “pole” (Stab, Stange). Das Verb ist “to pole”, das man wohl am besten mit “staksen” übersetzt. Der Mann, der die Stange benutzt, ist der “poler”, schwierig zu übersetzen, nicht wahr, denn “Stakser” kann man ihn wohl nicht nennen. “Flößer” mag ich ihn hinwiederum auch nicht nennen, bleiben wir also vielleicht beim “poler” (gesprochen: poule, mit einem schwachen “e” am Ende wie bei “Ende” selbst.

Übrigens heißt auch der Startplatz Nr. 1 bei Autorennen “pole position”, mögen manche Reporter auch noch so oft fälschlicherweise von einer “pool position” reden.

In der Masai Mara

Wie lange schlafen Elefanten eigentlich?
Elefanten sind etwa 17 Stunden auf Futtersuche und schlafen nur 3 bis 4 Stunden. Warum? Elefanten sind sehr vorsichtig. Sie müssen immer auf der Hut vor Feinden sein, selbst wenn ein ausgewachsener Elefant keinen Feind fürchten muss. Bei Elefantenbabys sieht das schon anders aus. Deshalb schläft auch nie die gesamte Herde. Selbst wenn sich einige Tiere auf die Erde legen, wie wir das in mehreren Wildschutzgebieten Afrikas gesehen haben, bleiben die anderen wach und sichern so die Schlafenden. Manchmal lehnen sich Elefanten auch gegen ein Baum und dösen so im Stehen. Die 3 bis 4 Stunden schlafen Elefanten aber nicht am Stück.

Schlafen Wale eigentlich?
Und falls ja, wie? Denn sie müssen als Säugetiere ja regelmäßig zum Atmen auftauchen. Sie müssen ganz bewusst atmen, während beim Menschen das Atmen ein unbewusster Vorgang ist. Man weiß von verschiedenen Delfin- und Robbenspezies, dass sich die Hirnhälften beim Schlafen abwechseln. Der Fachbegriff für diese Schlafform ist unihemispherischer Schlaf, Halbseitenschlaf. Die aktive Hirnhälfte befindet sich in einer Art Dämmerzustand, in dem das Tier aber auf Feinde oder Hindernisse achten kann. Das der schlafenden Gehirnhälfte gegenüberliegende Auge wird in der Regel geschlossen. Etwa alle zwei Stunden wechseln sich die Gehirnhälften ab.
Pottwale jedoch schlafen wie Menschen und nicht wie andere Wale und Delfine. Sie schlafen etwa sieben Prozent der Zeit vollständig und tief, so wie Menschen. Dabei treiben sie entweder an der Oberfläche oder in bis zu zehn Metern Wassertiefe. Wenn sie unter Wasser sind, atmen sie während der gesamten Zeit nicht.

Wie lange schlafen Giraffen?
Giraffen schlafen noch weniger als Elefanten. Der Mensch verschläft etwa ein Drittel seines Lebens, Löwen sogar bis zu 20 Stunden täglich. Giraffen schlafen kaum länger als insgesamt 20 bis 30 Minuten pro Nacht, wobei der Giraffennachwuchs, wie auch Babys und Menschenkinder, länger als die Erwachsenen schlafen. Die Giraffe muss, wie alle anderen Tiere auch, stets auf der Hut vor Feinden sein. Sie ruht also eher; ihre Sinne bleiben wach. Dieser Halbschlaf findet häufig im Stehen statt oder im Liegen mit erhobenem Kopf. Beim Tiefschlaf legt sich die Giraffe auf den Boden, biegt den Hals nach hinten zum Körper und legt den Kopf auf den Unterschenkel. Gerade im Liegen ist Wachsamkeit für die Giraffe äußerst wichtig, denn das Aufstehen ist sehr mühsam und dauert lange.

Rudel Wildhunde

Formulierung: z. B. a pride of lions. Wäre es nicht viel einfacher, im Englischen hieße es immer “a herd of …”? Ja, aber das wäre nun zu einfach. Zu vielen Tierarten gibt es Gattungsbezeichnungen, wie z. B. a troop of baboons.
Einige weitere Beispiele:

Affen, Paviane – troop, shrewdness
Ameisen – army, colony
Antilopen – herd
Elefanten – herd, parade
Gnus-  herd, implausability
Hunde – pack, litter (junge Hunde, Wurf)
Insekten – swarm
Krokodile –  congregation, nest, float
Leoparden –  leap
Löwen – pride, sault
Nashörner – crash
Rinder – drove
Vögel – flock oder flight
Vögel (jagdbare) – covey
Wale – pod, school
Zebras – herd, dazzle, zeal

Schlange in Botswana

Um das herauszufinden, haben Forscher der University of Maryland folgendes Experiment durchgeführt: Ausgestattet mit einem Visier, das die eigenen Kopfbewegungen aufzeichnet, haben sie mit 500 Bildern pro Sekunde Angriffe von Speikobras gefilmt. Dabei fanden die Forscher heraus, dass die Kobras zunächst der Bewegung des Feindes folgten und gleichzeitig berechneten, wo er sich nach 200 Millisekunden befinden würde. Dorthin haben die Kobras dann gezielt – und getroffen.

Die Tiere können über mehrere Meter gezielt spucken. Wird das Gift nicht aus den Augen ausgewaschen, kann die Spuckattacke blind machen.

Zoologen der Universität Bonn haben herausgefunden, wie die Schlangen ihre Trefferquote maximieren.  Während sie das Gift mit hoher Geschwindigkeit aus ihren Fangzähnen herausschießen, bewegen sie den Kopf kreisend oder wippend hin und her. Der ganze Vorgang dauert durchschnittlich nur eine zwanzigstel Sekunde und ist mit bloßem Auge nicht zu sehen.  Die Kopfbewegung bewirkt, dass sich das Gift auf dem Ziel verteilt. Eine Kobraart schaffte es so, bei jedem Spucken mindestens ein Auge zu treffen.

Weitere Versuche zeigten, dass verschiedene Kobraarten unterschiedlich erfolgreich sind. Die Schwarzhals-Speikobras trafen bei acht von zehn Versuchen mindestens ein Auge, die Roten Mosambik-Speikobras waren sogar zu 100 Prozent erfolgreich.

Forscher haben in Kenia die weltweit größte Speikobra entdeckt und als bislang unbekannte Art eingetragen. Die Ashe Speikobra (Naja ashei) wird knapp drei Meter lang und hat in einem Biss genug Gift, um 15 bis 20 Menschen zu töten:

Leopardenporträt im Morgenlicht bei einer Pirschfahrt von Camp Pompom

Zunächst einmal: Der Leopard hat Tasthaare an der Schnauze und über den Augen. Beide erfüllen die gleichen Aufgaben, wobei die Tasthaare an der Schnauze die wichtigeren sind.

Sie ergänzen die anderen Sinne wie Sehen, Hören und Riechen und dienen als Tastsinn. Sie sind äußerst empfindlich und können sogar den geringsten Luftzug wahrnehmen.

Die Tasthaare helfen dem Leoparden bei der Orientierung in der Dunkelheit. Sie können dem Tier helfen, den engeren Abstand von Objekten, beispielsweise einem Beutetier, einzuschätzen, um so den Biss genauer anzusetzen.

Der Tastsinn ist bei nachaktiven Katzen wesentlich stärker ausgeprägt als bei Geparden, die ja tagaktive Jäger sind.

Die Tasthaare erfüllen aber auch eine Aufgabe bei der Kommunikation der Tiere untereinander. Bei Hauskatzen weiß man, dass nach vorn gerichtete Tasthaare Anspannung, Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft darstellen. Seitwärts oder nach hinten gerichtete Tasthaare zeigen Entspannung an.

Oryx Grootberg Plateau im Sonnenuntergang

Warum eigentlich?  
Antilopen gehören zu den Fluchttieren. Für sie ist es eine Frage von Leben und Tod, sich annähernde Feinde und Gefahren so rechtzeitig und so schnell wie nur möglich zu erkennen, um fliehen zu können. Die Position der Augen rechts und links am Kopf gewährt ihnen eine dafür vorteilhafte Rundumsicht.

Auch für Raubtiere ist die Position der Augen lebenswichtig. Für eine erfolgreiche Jagd und die Beschaffung von Futter müssen sie die Entfernung zu ihrem potentiellen Opfer genau abschätzen können. Uund das ist mit nach vorne gerichteten Augen möglich, weil sich die Gesichtsfelder stark überschneiden und eine dreidimensionale Wahrnehmung ermöglichen. So kann ein Raubtier seine Augen sozusagen an ein potentielles Opfer heften und zum richtigen Zeitpunkt, also der richtigen Entfernung angreifen.

Löwe in der Abendsonne

Das Sehvermögen eines Löwen oder eines Geparden entspricht bei Tag in etwa dem eines Menschen, bei Nacht jedoch sieht er 5 bis 6 Mal besser als der Mensch.

Das macht eine Licht reflektierende Schicht, Tapetum lucidum genannt, auf der Netzhaut möglich, durch die die Sehzellen auf der Netzhaut von einem Lichtimpuls zweimal angeregt werden. Dadurch wird das Licht verstärkt.

Büffel – mächtige Tiere

Wenn Sie auf einer Pirschfahrt eine Büffelherde sehen, hören Sie vielleicht auch den Ausdruck „dagga boys“. Was meint Ihr Guide damit?
Dagga Boys sind alte Büffelbullen, die ihre Herde verlassen haben und nun alleine oder mit anderen alten Bullen zusammen leben. Büffel sind im allgemeinen schon sehr störrische und übellaunige Tiere, die alten Bullen jedoch ganz extrem.

Das Wort „dagga“ bedeutet in der Sprache der Zulu „Schlamm“. Man nennt die Bullen so, weil sie sich oft suhlen und dann mit dem trockenen, verkrusteten Schlamm bedeckt schmutzig aussehen. Schlammbäder sind ja nicht nur für Büffel, sondern auch für viele andere Tiere, u. a. auch Elefanten, sehr wichtig, dient der Schlamm doch dem Schutz der Haut vor Parasiten und Hautschädlingen. Außerdem kann ein Schlammbad an heißen Tagen abkühlen.

Übrigens, „dagga“ ist auch ein südafrikanischer Slang-Ausdruck für Haschisch. Auch eine südafrikanische Pflanze, das Großblättrige Löwenohr, auch Löwenschwanz genannt (Leonotis leonurus), ist als “wild dagga” bekannt.

Ampitheatre, Drakensberge

Das Wort „veld“ („feld“ gesprochen) gehört zur Sprache Afrikaans und bezeichnet  zunächst nur eine Region oder Landschaft mit einer bestimmenden Eigenschaft.

So bezeichnet man als Highveld das zwischen 600 und 3000 m hoch gelegene Hochland. Es bedeckt den größten Teil des Binnenlandes von Südafrika mit Johannesburg und der Provinz Gauteng als Zentrum. Das Klima ist das ganze Jahr über erträglich. Im Sommer wird es nie zu heiß, nachts kühlt es ab. Im Winter wird es nachts zwar recht kühl, tagsüber aber scheint fast immer die Sonne  mit Temperaturen von bis zu 25 Grad. Mit Regenfällen ist allenfalls in den Sommermonaten von Oktober bis März zu rechnen, ansonsten herrscht hier ein trockene Klima.

Als Lowveld bezeichnet man einen schmalen Landschaftsstreifen im Nordosten Südafrikas etwa zwischen Mozambique und den Drakensbergen. Das Lowveld liegt auf etwa 150 bis 300 m Höhe. Im Sommer wird es von teils sehr hohen, tropischen Temperaturen und Regenfällen bestimmt. Es ist eine Malariaregion.

In deutschen Übersetzungen werden meistens  die Begriffe Lowveld und Highveld übernommen, manchmal findet man allerdings auch „Hochland“ für „Highveld“ und „Tiefland“ für „Lowveld“. Der Vorteil der Verwendung von Lowveld und Highveld besteht darin, dass sie sich direkt auf die Landschaft in Südafrika beziehen, während es „Hochland“ und „Tiefland“ in vielen Regionen der Welt gibt.

Häufig gestellte Fragen

An Banken stehen ATMs. “Ich hole mal Geld am ATM”, hört man in Südafrika, oder auch in anderen Englisch sprachigen Ländern, oft.

Aber was heißt ATM eigentlich?
Das Kürzel ATM steht für Automatic Teller Machine oder Automated Teller Machine, also Geldautomat.

Ein “teller” ist eigentlich ein Bankansgestellter, der im Geldverkehr mit Kunden zu tun hat, also ein (Bank-) Kassierer. Da, wie so oft im Englischen Begriffe mehrere Bedeutungen haben können, spricht man zur Präszisierung von einem “bank teller”.

Blick in die Savannah

Ein Biom ( engl.: biome [baioum]) ist ein größerer geographischer Lebensraum, der von einer typischen Tier- und Pflanzen besiedelt ist.
In Südafrika gibt es sieben, einige Wissenschaftler sprechen auch von neun Biome, die sich durch die ihnen eigene Fauna und Flora unterscheiden: Fynbos als vorherrschender Vegetationstypus, Karoo, (manchmal unterschieden in Succulent Karoo und Nama Karoo), Wald, Savanne, Buschland und Grasland.

Rufiji River Camp

Eine “cabana” kann eine kleine Hütte oder ein kleines Haus mit einem Strohdach und leichten oder soliden Wänden sein.

Der Ausdruck wird u. a. in Zusammenhang mit Camps und Lodges in Tanzania verwendet und bezeichnet dann eine einfache Unterkunft.

Blick auf das satte Grün des Ngorongoro Kraters in der Regenzeit

Emerald Season – Green Season: Zwei neue Begriffe für die jahreszeit, die man auch Rainy Season – Regenzeit – nennst. Abeer Regenzeit klingt nicht so gut. Das fanden jedenfalls einige Werbegurus.

Emerald Season – Smaragdgrüne Jahreszeit oder Smaragdjahreszeit, das klingt viel edler, auch wenn es die bekannte Regenzeit meint.

Zambia: In Zambia zeigt sich diese Jahreszeit in sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Von Reisen in einige Region ist abzuraten, andere Regionen sind durch empfehlenswert, präsentieren ihre Attraktion sogar nur zu dieser Zeit. Hier einige Empfehlungen, um das Beste der Emerald Season in Zambia zu erleben.

  • Kapani Safari Lodge, South Luangwa Nationalpark
  • Chichele Presidential Lodge, South Luangwa Nationalpark
  • Kafunta River Lodge, South Luangwa Nationalpark
  • Nkwali Camp, South Luangwa Nationalpark
  • Mfuwe Lodge, South Luangwa Nationalpark
  • Mchenja Camp, South Luangwa Nationalpark
  • Kapamba Bushcamp, South Luangwa Nationalpark
  • Bilimungwe Bushcamp, South Luangwa Nationalpark
  • Shumba Bush Camp, Kafue Nationalpark
  • Kaingo Camp, South Luangwa Nationalpark

Zwar sind die meisten Lodges, Hotels und Camps in der Region Livingstone und Victoria Falls das ganze Jahr über geöffnet. Allerdings können aufgrund niedriger Wasserstände Flussaktivitäten beschränkt sein. Die Fälle führen im November und Dezember wenig Wasser, was aber andererseits eine bessere Sicht auf die Fälle ermöglicht. Ab März ist der Wasserstand am höchsten.

Blüten in der Wüste, Damaraland

Die Bezeichnung geht auf den lateinischen Namen eines griechischen Arztes aus dem ersten Jahrhundert zurück: Euphorbus.

Der deutsche Name Wolfsmilch kommt wohl von der ätzenden und giftigen Wirkung des Pflanzensaftes.

Wenn man nämlich die Pflanze verletzt, tritt ein milchiger Saft aus, der in kurzer Zeit gerinnt und so seine eigentliche Funktion zeigt, nämlich die Wunde zu verschließen. Gleichzeitig schützt er die Pflanze vor Fressfeinden.

Sonnenaufgang über dem Sambesi

Ich gebe zu: Mit den Flächenmaßen habe ich immer Probleme. Wenn es Ihnen auch so gehen sollte, hier ist eine kleine Hilfe.

Flächenmaße:

1 qm
100 qm1 a (Ar)
100 a (Ar)1 ha (Hektar)
100 ha (Hektar)1 qkm

Temperaturen:

CELSIUSFAHRENHEIT
37,5100
3086
2068
1050
032
-17,50
-40-40
Der mächtige Rufiji Fluss im Selous Reservat

31.12.1815 – 04.01.1917

Frederick Courteney Selous war ein Forscher, Offizier und Jäger, der zum Umweltschützer wurde – nachdem er so alles Wild abgeschossen hatte, das ihm vor die Flinte kam. .

Er war auch Vorbild für die Romanfigur Allan Quarterrmain des Schriftstellers Sir H. Rider Haggard, dessen Bücher auch verfilmt wurden.

Ab 1872 lebte Selous in Afrika und bereiste die damals eher unbekannten Regionen nördlich des Transvaal und südlich des Kongobeckens. Er jagte Elefanten uns sammelte alle möglichen Artefakte für Museen und Privatsammler.

In diesen Jahren begründete er seinen Ruf als Großwildjäger und Elfenbeinjäger.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Großbritanien kehrte er nach Afrika zurück und nahm am Esten Matabele Krieg (1893)und später auch am Zweiten Matabele Krieg (1896) teil.

Selous starb 1917 im Kampf gegen die deutschen Kolonialschutztruppen.

Details einer Netzgiraffe

Wussten Sie, dass Giraffen das größte Herz aller Landtiere haben?
Es wiegt bis zu 11 kg und pumpt bis zu 75 Liter Blut pro Minute durch den Blutkreislauf.

Nilpferd im Wasser mit offnem Maul

Man glaubte lange Zeit, dass Flusspferde mit Schweinen verwandt seien. Das scheint nicht zuzutreffen, denn Genanalysen weisen eher darauf hin, dass Flusspferde und Wale einen gemeinsamen Vorfahren haben.

Reiseleiter in Sambia

Unglaublich, aber in Zambia werden über 72 Sprachen und Dialekte gesprochen!
Zu den wichtigsten Sprachen gehören Bamba mit etwa 2,25 Millionen Sprechern, Nyanja mit etwa 1 Million Sprechern, Lozi mit etwa 500 000 Sprechern, Tumbuka mit etwab 420 000 Sprechern und Nsenga mit etwa 330 000 Sprechern.

Löwe in Kenia

In nahezu allen Ländern des südlichen und östlichen Afrika, so auch in Botswana, nehmen die Konflikte zwischen Nutztieren, insbesondere Rindern, und Raubtieren beständig zu. Bisher wurden Raubtiere wie Löwen, Wildhunde, Geparde und Leoparden, die Rinder oder andere Nutztiere getötet hatten, entweder von den Besitzern der Haustiere ihrerseits getötet oder gefangen und in andere Gebiete umgesiedelt. Diese Umsiedlungsaktionen, die sich zwar positiv auf den Genpool des Artenbestandes im Umsiedlungsgebiet auswirkten, lösten das Problem jedoch nur unzureichend, da die frei gewordenen Territorien bald wieder von neuen Tieren besetzt wurden und damit die Nutztierhalter wieder vor dem selben Problem standen.
Auch Zäune und Pufferzonen zwischen Rinderweiden und den Schutzgebieten der Wildtiere stellen keine Lösung dar. Jährlich haben Farmer im Ghanzi Distrikt etwa 500 Rinder im Wert von ungefähr US$ 200.000 durch Raubtiere verloren. Über 50 Löwen und andere Raubtiere wurden von Farmern getötet.

Das Kalahari Predator/Livestock Conflict Project, das vom Besitzer der Grassland Safari Lodge und dem Rinderzüchter, Willie de Graaff, gesponsert wird, versucht nun einen ganz neuen Ansatz.

Der zufällige Besuch des Biologen Bill Given, der sich in Nordamerika mit dem Konflikt zwischen Wölfen und Nutztieren beschäftigt hatte, brachte die Lösung: Conditioned Taste Aversion (CTA) – die konditionierte Geschmacksabschreckung. Man mischt dem Köderfleisch, beispielweise einem Rind, für ein Raubtier, ein Mittel bei, das eine etwa 30minütige Übelkeit im Raubtier auslöst. Das Raubtier verbindet diese Übelkeit mit dem Rind und wird in Zukunft diese Beutetierart meiden. Dieses Verfahren hat sich im Großen und Ganzen, wie Versuche mit Füchsen, Ratten, Habichten, Pumas, Schwarzbären und anderen Spezies gezeigt haben, als durchaus erfolgreich erwiesen.

Die Erfahrungen der Grassland Safari Lodge zeigen, dass das Ekelgefühl bei manchen Raubtieren so stark ist, dass sie Rinder vollständig meiden. Andere Raubtiere töten zwar immer noch das eine oder andere Rind, sie fressen aber wegen des Ekelgefühls und der Furcht vor der Übelkeit das Fleisch nicht mehr; sie lernen so, dass es sinnlos ist, wertvolle Energie dafür zu verschwenden, ein Tier zu jagen und zu töten, das sie dann doch nicht fressen können.

Deutsche Literatur zum Thema Conditioned Taste Aversion (CTA) ist im Internet kaum zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Kommensalismus ist eine symbiotische Beziehung zwischen Organismen, in der der Organismus A von Organismus B profitiert, ohne dem anderen zu schaden.

Wenn beide Organismen profitieren, spricht man von Mutualismus (eng. mutualism).

Wenn ein Organismus profitiert, der andere Schaden nimmt, spricht man von Parasitismus (engl. parasitism).

Die Bezeichnung “Kommensalismus” kommt vom lateinischen “cum mensa” (wörtlich cum = mit, mensa =  Tisch), d. h. das Teilen der Nahrung.

Ein Beispiel für Kommensalismus ist die Beziehung zwischen Vögeln, die einer Herde Büffel folgen. Die Büffel scheuchen beim Laufen und Fressen Insekten vom Boden auf. Die den Büffeln folgenden Vögel fressen die Insekten und kommen  so leicht an Beute.
Auch aus der Pflanzenwelt sind zahlreiche kommensalische Beziehungen bekannt.

Ruaha River Lodge Terrasse

Als “lapa” bezeichnet man eine Art offenes, oft rundes Gartenhaus (ohne Wände). Das Dach kann aus Stroh, Zeltstoff oder einem anderen Material bestehen.

Afrikanischen Ursprungs war es einfach eine von einem Zaun umgebene Fläche, die für Feiern oder Mahlzeiten genutzt wurde.

Impala im Samburu Reservat

Zu den verschiedenen Arten von Wäldern zählt man unter anderem

  • Saisonregenwälder
  • Passatwälder und Monsunwälder
  • Trockenkahle Wälder
  • Dornwälder
  • Sukkulentenwälder
  • Savannen und
  • in Afrika den  Miombo

Manche Ökologen klassifizieren Miombo unterschiedlich: als Savanne, Waldland (woodland) bzw. Wald (forest). Miombo ist die Bezeichnung für das afrikanische Waldland, in dem folgende Pflanzengattungen dominieren:

  • Brachystegia: 21 Arten
  • Julbernardia: 3 Arten
  • Isoberlinia: 3 Arten

Abweichend von den meisten anderen Leguminosen, bilden diese drei Gattungen kein Nitrogen.

Alle drei gehören zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae), Unterfamilie Caesalpinioideae. Unzerstörter Miombo im Reifezustand ist weitgehend laubabwerfendes, dornenfreies Waldland. Im allgemeinen kommt Miombo auf geologisch alten, nährstoffarmen Böden vor. Die Gebüschschicht ist uneinheitlich in Dichte und Zusammensetzung. Der Bodenbewuchs variiert zwischen dichtem Bewuchs mit Hartgräsern bis zu dünnem Krautbewuchs und Kleingräsern. Feuer sind ein charakteristisches Merkmal des Miombo.

Miombo bedecken ca. 2,5 Mio. ha und beherbergen ca. 40 Mio. Menschen. In Miombo-Wäldern gibt es nicht viel Wild; sie sind aber reich an verschiedenen Vogelspezies.

Open Bedroom Beispiel in Botswana

In Beschreibungen von Zimmern spricht man seit einiger Zeit oft von “open-plan bedroom”. Hier lesen Sie, was sich hinter dem Begriff “open-plan bedroom” verbirgt.

“Open-plan bedroom” – Webseiten preisen es als das neue Architekturkonzept für die Gestaltung von offenen Schlaf- und Badezimmern. Im Grunde genommen heißt das für Gästehäuser und Hotels: Schlafzimmer und Badezimmer sind nicht mehr durch feste Mauern von einander getrennt, sondern bilden einen mehr oder minder großen offenen Raum. Waschbecken, Dusche und Badewanne sind Teil der Einrichtung des Zimmers und sichtbar. Manchmal gibt es eine halbdurchsichtige Glaswand. Das WC ist normalerweise davon getrennt.Im privaten Hausbau bedeutet “open-plan”, dass sich Bereiche verschiedener Funktionen wie Küche, Wohnbereich, Speisebereich in einem offenen, großen Raum und nicht mehr getrennt in separaten Zimmern befinden.

Oryx Antilopen im Abendlicht im Samburu Reservat

Der Begriff „plains game“ ist eher ziemlich ungenau und wird im Allgemeinen zur Bezeichnung von Wild verwandt, dessen Lebensraum offene Ebenen und Savannen sind. Als deutschen Begriff findet man die Bezeichnung „Steppenwild“. In zahlreichen deutschen Texten wird aber auch der englische Begriff verwendet.

Es handelt sich dabei vorwiegend um verschiedene Antilopenarten und Gazellen vom Dikdik und Springbok bis zu Kudus und Elenantilopen. Aber auch Zebras werden zu „plains game“ gezählt.

Aussicht vom Maweninga Camp

Manche Camps und Lodges haben ein Gazebo. Es ist ein offener Pavillon, der oft erhöht auf Holzpfeilern steht und ein Dach aus Ried, Stroh oder Palmblättern hat.

In manchen Lodges hat sogar jedes einzelne Haus oder Chalet ein eigens Gazebo.

Camping am Fluss, South Luangwa-Nationalpark

Die englischen und deutschen Bezeichnungen für Zelte sind nicht besonders einheitlich; mit dem selben Begriff werden oft identische oder sehr ähnliche Zeltformen bezeichnet.
Wir stellen Ihnen hier einige Formen vor, wie Sie sie auf Ihrer Reise durchs südliche Afrika antreffen können.

Dome Tent
Kuppelzeit

Diese Zeltform wird vorwiegend bei Campingsafaris verwendet, denn das Zelt läßt sich leicht und schnell auf- und abbauen.
Dank eines gummierten Bodens schützt es auch nach unten.
In Regionen mit Niederschlägen wird manchmal zur Sicherheit auch ein wasserdichtes Überzelt angebracht.