Madagaskar – zauberhaftes Land des Schönen und Seltenen

25. Februar 2019 von Xenia Kuhn
Individuelle Tour, Madagaskar, Natur, Safari

Ein Kindheitstraum wird wahr –
endlich reise ich nach Madagaskar, die riesige Insel im Indischen Ozean, die so viel Schönes und Seltenes beherbergt!

Schon im ersten Nationalpark östlich der quirligen Hauptstadt Antananarivo sind wir überwältigt davon, welch Farben und Formen sich die Natur hier ausgedacht hat: große Chamäleons in den schillernden Blau- und Türkistönen, oder auch ganz bunt. Handtellergroße Schmetterlinge in leuchtendem Gelb und dann erst die Frösche… knallrot oder weiß mit Streifen.

Einfach unglaublich – die meisten der hier vorkommenden Tiere gibt es sonst nirgendwo auf der Welt!

Besonders ins Herz geschlossen habe ich die Lemuren, die sich quasi federleicht von Baum zu Baum schwingen. Diese kuscheligen kleinen Halbaffen, von denen es ungefähr 100 verschiedene Arten in den unterschiedlichsten Farben und Größen gibt, kommen in allen Regionen des Landes vor. Manche sind so zutraulich, dass man sie sogar berühren kann. Die größten Lemuren heißen Indris und sehen aus wie Teddybären mit ihren runden Ohren und schwarzem Gesicht, das eingerahmt ist von weißem Fell. Ihre eindrucksvollen Gesänge, mit denen sie kommunizieren, schallen kilometerweit durch den Urwald und wer das einmal erleben durfte, wird diesen Klang nie mehr vergessen. Als besonders spannend empfinde ich die Begegnung mit dem nachtaktiven Aye-Aye Lemur, das vom Aussterben bedroht ist. Das sogenannte Fingertier (es hat einen sehr langen Mittelfinger zum Auskratzen von Kokosnüssen) mit gelben Augen und hervorstehenden Augen erinnert eher an einen Troll und wird seit jeher mit dem Bösen verbunden und getötet. Glücklicherweise gibt es aber auch Orte, an dem dieses Tier geschützt leben kann.

Und dann die faszinierenden Landschaften, die Madagaskar zu bieten hat…

Das hügelige Hochland, das dann übergeht im Osten in das satte, dichte Grün des Regenwalds, der so viele Pflanzen beherbergt. Riesige Farne in allen Grünvariationen, diverse Palmen wie die Schraubenpalmen oder der Baum der Reisenden, und erst der Reichtum an Orchideen – die Farbpalette erscheint unendlich groß zu sein!

Im Norden begeistern mich die Tsingys: großartige Felsformationen mit nadelspitzen Gesteinen ragen meterweit in den Himmel!

Ob die roten Tsingys de Bemaraha, die aus Sandstein bestehen, oder die grauen aus Kalkstein im Ankarana Nationalpark – beides sehr besondere Landschaftsformen, die es ausschließlich in Madagaskar gibt.

Als Ausklang einer Madagaskar Reise würde ich immer wieder ein paar Strandtage am Indischen Ozean empfehlen.

Wie sehr genieße ich den palmengesäumten, weißen Strand, das warme Wasser und die schöne Unterkunft auf der sogenannten Vanille-Insel Nosy Be.

Apropos Vanille: einmal selbst zu sehen, welche Mühe der Anbau und die Aufzucht dieses duftenden und vielfältigen Gewürzes macht,

ist sehr eindrucksvoll. Bei solchen Besuchen kommt man auch mit den Menschen in Kontakt, was mir immer besonders wichtig ist auf Reisen.
Fazit: Madagaskar ist ein absolutes Muss für alle, die sich für Natur und Tiere interessieren! Ich bin begeistert und komme wieder, ganz bestimmt – die Insel ist so riesig und vielfältig, dass ich noch mehr von diesem sogenannten Achten Kontinent sehen möchte.

Haben Sich nun Lust auf Madagaskar? Melden Sie sich, ich freue mich mit Ihnen die Reise zu planen.

Ihre Xenia Kuhn

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