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Wale & Walbebachtung

Englische und deutsche Bezeichnungen für Wale:

Whale Wal (zool.), Walfisch (allg. Sprachgebrauch)
Baleen Whale Bartenwal, lat. Mysticetus
Beaked Whale Cuvier Schnabelwal
Blue Whale Blauwal, lat. Balaenoptera musculus
Bowhead Whale Grönlandwal, lat. Balaena Mysticetus   
einzige Art seiner Gattung, fast ausgerottet,
jedoch steigt der Bestand
Grey Whale (brit. Engl.)
Gray Whale (am. engl.)
Grauwal, lat. Eschrichtius robustus
Humpback Whale Buckelwal  lat. Megaptera novaeangliae
Killer Whale Schwertwal, lat. Orcinus orca
Minke Whale Minkewal oder Zwergwal. lat. Baleanoptera acutorostrata
Pilot Whale Grindwahl, lat. Globicephala melaena
Pot Whale Pottwal, lat. Physeter catodon, Physeter macrocephalus
Right Whale
Southern Right Whale
Glattwal, lat. Physeter catodon, Physeter macrocephalus
Südlicher Glattwal, lat. Eubalanae australis
Sperm Whale Pottwal, at. Physeter catodon, Physeter macrocephalus
Toothed Whale Zahnwal, lat. Odontocetus

Walbeobachtung
Walbeobachtung

In ganz Südafrika können Sie Walbeobachtungen unternehmen, denn die Wale halten  sich etwa von Juli bis Oktober/November im Meer vor den Küsten von Südafrika auf.  Die beste Walbeobachtungszeit sind die Monate Oktober und September.

Empfehlenswerte Orte zur Walbeobachtungen sind die Regionen um Hermanus. Betty's Bay, Kleinmond, De Kelders, Gansbaai, das De Hoop Nature Reserve und, noch weiter im Norden an Küste, St. Lucia mit dem Greater St. Lucia Wetland Park.

Hermanus

Hermanus liegt etwa anderthalb bis zwei Autostunden von Kapstadt entfernt und ist ein sehr guter Ort für die Walbeobachtung. De Kelders 

Der kleine Ort De Kelders bietet ebenfalls die Möglichkeit, Wale von einer Küste aus zu beobachten. De Kelders liegt etwa eine halbe Autostunde oder 45 Kilometer östlich von Hermanus und gehört zu Gansbaai.
Wir selbst sind während unseres Aufenthalts in Grootbos durch De Kelders die Küste westwärts gefahren und haben von der Anhöhe der Dünen und Felsen Wale beobachtet.

Ansonsten bietet die Küste in diesem Bereich hauptsächlich flache Sand- und Kiesstrände, die für die Walbeobachtung nicht so gut geeignet sind.


Informationen über Wale

In 2000 km Entfernung in den südlichen Polargewässern fressen sich die Glattwale ihren Fettvorrat an. Um ihre Jungen zu gebären,  unternehmen sie die Reise bis nach Südafrika, wo sie in den warmen Gewässern ihren Nachwuchs bekommen.

Im August werden die meisten Jungen geboren. Sie haben schon bei der Geburt eine Länge von 6 Metern und das Muttertier versorgt die Jungen mit ca. 500 Litern Muttermilch pro Tag. Die Jungen wachsen enorm schnell und werden jede Woche ca 20 cm, vom Körperumfang gemessen, größer.

An den Küsten von Südafrika halten sich in der Zeit von August bis Mai ca. 1500 Wale auf. An der ganzen afrikanischen Küste sind es ca. 4.500 Wale.

Die Wale haben eine Sprache, die noch nicht ganz erforscht ist. Einige Verhaltensweisen sind jedoch für jedermann ersichtlich und erklärbar. Wenn Wale mit ihrem riesigen Oberkörper auf die Wasserfläche klatschen, so fühlen sie sich wohl und wollen sich mit ihren Artgenossen unterhalten, spielen oder Aufmerksamkeit erzielen.

Falls der Wal seine Umwelt außerhalb des Wassers erkennen möchte, so stellt er seinen Körper fast senkrecht im Wasser auf. An der Wasseroberfläche zu sehen ist jedoch nur sein Kopf. Somit kann er alles oberhalb des Wassers erkennen und sich an der Küste orientieren.

Der kommerzielle Walfang begann Ende des 18. Jahrhunderts und bereits ein knappes Jahrhundert später waren die Bestände vor der südafrikanischen Küste soweit dezimiert, dass der Walfang nicht mehr profitabel war; der Walfang verlagerte sich in die antarktischen Gewässer. In den vierziger Jahren dieses Jahrhunderts waren die Southern Right Whales fast ausgerottet, lediglich 200 - 300 Exemplare gab es noch. Endlich begannen die Nationen, über einem Schutz der Wale nachzudenken. Heute schätzt man den Bestand der Southern Right Whales weltweit auf ca. 7000, etwa 2000 davon halten sich in den Gewässern vor der Küste Südafrikas auf. Die Geburtenrate liegt bei 7 %, d.h. alle 10 Jahre verdoppelt sich der Bestand.

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