Leierantilope oder Halbmondantilope
Engl.: Tsessebe, Topi
Lat.: Damaliscus lunatus
Schulterhöhe bis 120 cm
Gewicht von 90 bis 170 kg
Beide Geschlechter tragen ein geringeltes Gehörn.
Diese Antilope gehört zur Gruppe der Kuhantilopen. Es sind Paarhufer. Man unterscheidet mehrere Unterarten. Zwei davon sind:
Topi (Damaliscus lunatus topi) als die bekannteste Unterart. Vorkommen auf den Savannen Ostafrikas
Tsessebe (Damaliscus lunatus lunatus) im südlichen Afrika

Beschreibung
Leierantilopen
sind recht auffällig aufgrund ihres Gehörns und ihrer Fellfärbung von
dunklem Rotbraun mit purpurnem Glanz mit dunkleren Beinen, Schultern und
Kopf.
Vorkommen
Sie kommen vor südlich der Sahara von
Senegal, Sudan bis Ostafrika, Kenia, Somalia, Sambia, Namibia, Angola.
Als Grasfressern bevorzugen Leierantilopen offene Savannen. Sie fressen
auch die von anderen Antilopen verschmähten trockenen Halme höherer
Gräser. Gelegentlich werden Kräuter aufgenommen. Sie trinken morgens und
abends, können aber das Wasser auch lange Zeit entbehren.
Verhalten
Leierantilopen
leben in kleineren Gruppen von bis zu 15 und 20 Tieren, die sich aus
einem dominanten Männchen und mehreren Weibchen sowie Jungtieren
zusammensetzen. Sie sind eher langsam unterwegs, können aber auf der
Flucht Geschwindigkeiten von 70 km/h erreichen.
Fortpflanzung
Die Trächtigkeit dauert 7 bis 8 Monate. Es wird jeweils nur ein Jungtier zur Welt gebracht, in seltenen Fällen auch zwei.