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Wie lange schlafen Tiere?

Wie lange schlafen Elefanten eigentlich?

Elefanten sind etwa 17 Stunden auf Futtersuche und schlafen nur 3 bis 4 Stunden.
Warum?
Elefanten sind sehr vorsichtig. Sie müssen immer auf der Hut vor Feinden sein, selbst wenn ein ausgewachsener Elefant keinen Feind fürchten muss. Bei Elefantenbabys sieht das schon anders aus. Deshalb schläft auch nie die gesamte Herde. Selbst wenn sich einige Tiere auf die Erde legen, wie wir das in mehreren Wildschutzgebieten Afrikas gesehen haben, bleiben die anderen wach und sichern so die Schlafenden.
Manchmal lehnen sich Elefanten auch gegen ein Baum und dösen so im Stehen.
Die 3 bis 4 Stunden schlafen Elefanten aber nicht am Stück.

Informationen zu Elefanten finden Sie auf der Webseite von Serengeti.org.


Schlafen Wale eigentlich?

Und falls ja, wie? Denn sie müssen als Säugetiere ja regelmäßig zum Atmen auftauchen. Sie müssen ganz bewusst atmen, während beim Menschen das Atmen ein unbewusster Vorgang ist.
Man weiß von verschiedenen Delfin- und Robbenspezies, dass sich die Hirnhälften beim Schlafen abwechseln. Der Fachbegriff für diese Schlafform ist unihemispherischer Schlaf, Halbseitenschlaf.
Die aktive Hirnhälfte befindet sich in einer Art Dämmerzustand, in dem das Tier aber auf Feinde oder Hindernisse achten kann. Das der schlafenden Gehirnhälfte gegenüberliegende Auge wird in der Regel geschlossen. Etwa alle zwei Stunden wechseln sich die Gehirnhälften ab.
Pottwale jedoch schlafen wie Menschen und nicht wie andere Wale und Delfine. Sie schlafen etwa sieben Prozent der Zeit vollständig und tief, so wie Menschen. Dabei treiben sie entweder an der Oberfläche oder in bis zu zehn Metern Wassertiefe. Wenn sie unter Wasser sind, atmen sie während der gesamten Zeit nicht.

Wie lange schlafen Giraffen?

Giraffen schlafen noch weniger als Elefanten. Der Mensch verschläft etwa ein Drittel seines Lebens, Löwen sogar bis zu 20 Stunden täglich.
Giraffen schlafen kaum länger als insgesamt 20 bis 30 Minuten pro Nacht, wobei der Giraffennachwuchs, wie auch Babys und Menschenkinder, länger als die Erwachsenen schlafen.
Die Giraffe muss, wie alle anderen Tiere auch, stets auf der Hut vor Feinden sein. Sie ruht also eher; ihre Sinne bleiben wach. Dieser Halbschlaf findet häufig im Stehen statt oder im Liegen mit erhobenem Kopf. Beim Tiefschlaf legt sich die Giraffe auf den Boden, biegt den Hals nach hinten zum Körper und legt den Kopf auf den Unterschenkel.
Gerade im Liegen ist Wachsamkeit für die Giraffe äußerst wichtig, denn das Aufstehen ist sehr mühsam und dauert lange.


Einen durchaus lesenswerten Artikel zum Thema "Wie Tiere schlafen" finden Sie auf der Webseite von Quarks & Co.
oder in der Zeit-online.