Tanzania mit Kindern  - Unberührtes Tanzania - Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft Arusha
Wenn Sie mit KLM fliegen kommen Sie abends am Flughafen Kilimanjaro an.
Ihr Guide empfängt Sie am Flughafen und bringt Sie zur Kiboko Lodge. Die Fahrt wird ca. 25 Minuten dauern. Der Safari Manager trifft Sie hier und gibt Ihnen eine kurze Einführung in Ihre Tour.
Übernachtung und Frühstück: Kiboko Lodge (A)  

2. Tag Ausflug in den Arusha Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren Sie in den Arusha Nationalpark, während Sie Herden von Zebras, Buffalos und Giraffen bestaunen können. Genießen Sie ein Picknick Lunch an den Momella Seen mit seinen farbenfreuen Flamingos und dem prächtigen Blick auf den Kilimanjaro
Der 137 qkm große Arusha Nationalpark ist ein verstecktes Kleinod. Er ist nicht nur der der Stadt Arusha am nächsten liegende, sondern auch einer der bezauberndsten Nationalparks von Tanzania. Die Fahrt von der Stadt Arusha zum Park ist problemlos und dauert ca. 40 Minuten. 
Drei unterschiedliche Zonen prägen den Park: die üppigen Sümpfe des Ngurdoto Kraters, die stille Schönheit der sich farblich unterscheidenden Momella Seen und die kühlen felsigen Höhen des 4 566 Meter hohen Mount Meru. Es gibt mehr als 400 Vogelarten.
Aus der Ferne wacht der Kilimanjaro. Hier jedoch herrscht sein bescheidener Verwandter, der Mount Meru, und bietet eine unvergleichliche Aussicht auf den berühmtesten Berg Afrikas.
Übernachtung: Kiboko Lodge (F/M/A)

3. Tag: Arusha –  Tarangire Nationalpark (oder Lake Manyara Nationalpark)
Nach dem Frühstück fahren Sie in ca. 2 ½ Stunden in den traumhaft schönen Tarangire Nationalpark mit seinen auffallenden Akazien und Affenbrotbäumen.
Der 2 600 qkm große Tarangire Nationalpark gehört zu den schönsten Schutzgebieten Afrikas. Er hat seinen Namen vom Tarangire Fluss, der sich durch den ganzen Park schlängelt. Er bildet die Lebensgrundlage der Tiere, die sich beiderseits des Flusses im Grasland und in der offenen Baumsavanne aufhalten.
In der Trockenzeit von etwa Juli bis Oktober ist der Tarangire Nationalpark sogar wildreicher als die Serengeti bezüglich der Wildkonzentration, denn die Herden kommen an den Fluss, um den Durst zu stillen. Manchmal gibt es Elefantenherden mit mehr als 50 Tieren zu sehen sowie andere Säugetiere wie das seltene Kudu oder die ebenfalls seltene Oryxantilope. Auch der Vogelreichtum im Park ist beeindruckend. Gelegentlich sind mit Glück sogar ein Gepard oder Wildhunde (Hyänenhunde – wild dog) zu sehen.
Sie übernachten heute im Maramboi Tented Camp, das ca. 14 km außerhalb des Nationalpark am Ufer des Lake Manyara und am Wanderweg des Wilds von Manyara und Tarangire liegt. Das Camp liegt auf einem 25 000 Hektar großen privaten Konzessionsgebiet, das die örtliche Maasai Gemeinde als Wildschutzgebiet ausgewiesen hat.
Das Maramboi Tented Camp verfügt über 20 Zelte, die mit einem Doppelbett oder mit Kingsize Betten ausgestattet sind. Jedes Zelt hat selbstverständlich ein eigenes Bad mit Dusche und eine großzügige private Veranda. Die Elektrizität (240 Volt) wird von Solarzellen produziert oder nötigenfalls von einem Generator.
Übernachtung:
Maramboi Tented Camp (F/M/A)

Bitte beachten:  Abhängig von den Jahreszeiten und der Wanderung der Tiere, kann als Alternative zum Tarangire NP, auch der Lake Manyara NP besucht warden. Hier können sie am Fluss Flamingos, Büffel, Elefanten, Giraffen, Impalas, Nilpferde und viele andere bestaunen.
Übernachtung hier im Ol Mesera Tented Camp (F/M/A)

4. – 5. Tag: Lake Manyara –  Lake Natron
Heute geht es auf einer ziemlich holprigen und sandigen Straße über die Engaruka Ruins Richtung Lake Natron. Die Fahrt wird ca. 6 bis 7 Stunden dauern.Sie passieren Maasai Dörfer und gegegnen Gazellen, Giraffen, Zebras, Baboons, Strauße und viele weitere afrikanische Tiere.
Der stark alkalische Natron-See liegt im Nordosten von Tanzania zwischen den Ngorongoro Highlands und den Ebenen der Serengeti am Vulkan Ol Donyo Lengai. Es ist einer der zahlreichen alkalischen Seen des großen Afrikanischen Grabenbruchs.
Der See ist einer der bekanntesten Vertreter der Sodaseen. Sein Wasserspiegel ist beträchtlichen Schwankungen unterworfen. Bei der Hitze auf Seehöhe verdunstet viel Wasser und das sodahaltige Mineral bleibt zurück und lagert sich Schicht für Schicht auf dem See ab. Diese grell-weiße Oberfläche kristallisiert, zieht Risse und große, aus der Luft wie Wabenmuster aussehende Salzschollen.
Im Gegensatz zu den anderen Regionen wie der Serengeti oder dem Loliondo Wildschutzgebiet und anderen Nationalparks Kenyas steht hier weniger das Wild im Mittelpunkt, sondern die großartige Landschaft des Sees und um den See. Die Gegend um den Lake Natron gehört zu den schönsten und unberührtesten Regionen Afrikas.
Es ist nicht nur die Heimat der Maasai, die hier seit Jahrhunderten leben, sondern auch Lebensraum von Millionen von Wasservögeln wie Flamingos, Pelikanen und vielen anderen. Der See ist die Hauptbrutstätte des Kleinen Flamingos und gehört zu den weltweit wichtigsten Flamingobrutstätten.
Sie übernachten zwei Nächte im Lake Natron Tented Camp. Vom Camp bietet sich ein Ausblick auf die Berge und den Natron See.
Das Lake Natron Tented Camp bietet 9 geräumige Zelte mit bequemen Betten und mit eigenem Bad mit fließend Wasser und Strom / Licht. Jedes Badezimmer ist mit Dusche / WC und Waschbecken ausgestattet.
Gehen sie auf eine Wanderung hoch zum Ngaro Sero River, der in den Lake Natron fließt, allerdings im Gegensatz zu der umrandenden trockenen Umgebung, ein kleines Paradies freigibt. Sie können aber auch bis zu Quelle hinauflaufen, wo der Fluss in strömenden Wasserfällen aus dem Berg entspringt. Schwimmen Sie im Fluss, erfrischen Sie sich unter dem Wasserfall oder entspannen Sie in der Sonne, während Sie das Wildleben um sich herumbeobachten.
Übernachtung: Lake Natron Tented Camp (F/M/A)

6. Tag: Lake Natron – Serengeti Nationalpark
Nach einem zeitigen Frühstück geht es weiter durch Maasai Dörfer und durch das Loliondo Gebiet immer weiter in Richtung Western Corridor, wo Sie der eigentlichen großen Tierwanderung begegnen müssten. Die Great Migration mit den Tausenden von Gnus, gefolgt von Zebras und Raubtieren zieht normalerweise Ende Juni / Juli durch diese Gegend in die Masai Mara. Hier erstrecken sich die wildreichen weiten Ebenen, die Sie auf dem Weg zu Ihrer Unterkunft durchfahren. Picknick Lunch auf einer Felserhebung (kopje) und Tierbeobachtungen unterwegs.
Sie übernachten heute im Mapito Tented Camp, das an der Grenze zum Serengeti Nationalpark in der Region von Ikoma liegt, durch die zwischen Juni und August sowie zwischen November und Januar die große Tierwanderung der Gnus und Zebras zieht. Außerdem sind von hier aus viele Bereiche der Serengeti leicht zu erreichen, in denen sich ebenfalls ganzjährig Wild aufhält.
Das Zeltcamp verfügt über 10 geräumige Zelte für maximal 20 Gäste. Jedes Zelt hat ein eigenes Bad mit WC und Dusche, Moskitonetze und Elektrizität auf Basis von Sonnenenergie.
Der Name Serengeti weckt in vielen Erinnerungen an Bernhard Grzimek und seinen Michael, die eine große Pionierarbeit leisteten zur Erhaltung dieses Parks. Ihnen gelang es, den Park in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit zu bringen und die Menschen für die Erhaltung der Natur zu sensibilisieren. Michael Grzimek kam auf tragische Weise während der Dreharbeiten des Films „Serengeti darf nicht sterben“ beim Absturz seines Flugzeugs ums Leben.
Der Park ist etwa so groß wie Nordirland. Etwa 3 Millionen Tiere leben hier, von denen die meisten an der saisonalen Migration teilnehmen.
Übernachtung:
 Mapito Tented CampIkoma, Nördliche Serengeti (F/M/A)

7. Tag: Serengeti Nationalpark 
Sie haben einen ganzen Tag, um die bekannte Serengeti zu entdecken. Früh am Morgen machen sie sich auf eine Pirschfahrt um zu beobachten wie die Raubtiere vom Jagen zurückkehren und andere Tiere gerade aufwachen. Picknickmittagessen. Selten enttäuscht die Serengeti ihre Gäste mit dem gebotenen Wildlife. Vielleicht haben auch Sie Glück, unterwegs Löwen, Geparden oder Leoparden an den Kopjes zu sichten. Lassen Sie sich einfach von diesem magischen Umfeld der Natur berauschen.
Übernachtung: Mapito Tented Camp (F/M/A)

8. Tag: Serengeti Nationalpark – Ngorongoro, Karatu, Bouganvillea Safari Lodge   
Nach dem Frühstück geht es durch das Ngorongoro Conservation Gebiet mit einer wunderschönen Pirschfahrt im Ngorongoro Krater. Sobald Sie den Ngorongoro Krater erreichen, geht die Fahrt auf einer sehr schlechten und kurvenreichen Sand-, Schotter- und Felsbrockenstraße hinunter in den 262 qkm großen Krater, der die größte perfekte Caldera in der Welt bildet. Der nicht überflutete Kraterkessel der Welt hat einen Durchmesser von 19,2 km und ist 610 Meter tief. 
In diesem äußerst unterschiedlichen, doch relativ kleinen Lebensraum gedeiht eine Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Hier gibt es Steppen, Sumpf, Seen, Flüsse, Wald, Gebirge und in allen Bereichen lebt eine reichhaltige Fauna.
Während Ihres Aufenthalts im Krater haben Sie vielleicht Glück, Nashörner zu sehen, riesige Büffelherden, Thomson Gazellen, Hyänen, Kronenkraniche, Paviane, viele Gnus und Zebras. Die Gnus und Zebras und auch einige der Nashörner ziehen auf ihrer Suche nach Futter und Wasser durch und über den Ngorongoro hinaus.
Die üppigen Weidegründe und stets vorhandenes Wasser des Kraterbodens ernähren eine große Zahl von Tieren. Bis zu 25 000 Tiere, vorwiegend Grasfresser, halten sich gleichzeitig im Krater auf. Zu ihnen gehören Gnus, Zebras, Gazellen, Büffel, Elenantilopen, Kongoni (Kuhantilopen) und Warzenschweine.
Die Bouganvillea Safari Lodge liegt in Karatu, ca. ½ Stunde Autofahrt vom Gate zum Ngorongoro Krater entfernt.  Die 24 geräumigen Zimmer mit Bad / Dusche und WC sind in Bungalows untergebracht und haben einen Kamin, Moskitonetze und eine private Veranda.
Übernachtung: 
Bouganvillea Safari Lodge (F/M/A)

9. Tag: Karatu – Lake Eyasi , Tindiga Tented Camp  
Heute geht die Fahrt noch zum Lake Eyasi zu den Hadzabe Bushmen. Um den See herum lebt auch noch der Datoga Tribe. Der Tag ist ausgefüllt mit vielen Besuchen und kulturellen Erlebnissen um den Lake Eyasi.
Das Tindiga Tented Camp ist ein kleines, traditionelles Camp am Lake Eyasi. Das Camp ist nur etwa 1,5 km vom Lake Eaysi entfernt. Vom Camp blickt man in das Buschland des Eyasi Ökosystems und zu den Hügeln des Ngorongoro in der Ferne.
In der Nähe des Camps befindet sich die Ortschaft Qaund´ded, im Osten der Mount Masumbuku und im Norden das Ngorongoro Schutzgebiet (Conservation Area). Im Westen des Lake Eaysi erstrecken sich die endlosen Ebenen der Serengeti. Der Lake Eyasi ist ein saisonaler, alkalischer See, der in der Trockenzeit fast völlig austrocknet.
Bei einem Besuch dieses Gebiets liegt der Hauptaugenmerk nicht auf der Tierbeobachtung, wenn auch Wildtiere wie Flusspferde, Flamingos, Pelikane und Affen zu sehen sind, sondern auf der Vogelbeobachtung und dem Besuch der Hadzabes bzw. des Datoga Stammes.
Sie wohnen im Tindiga Tented Camp, das über 10 klassische cremefarbene und geräumige Zelte verfügt. Jedes Zelt ist mit Moskitonetz, elektrischem Licht und zwei Betten ausgestattet und hat ein eigenes Badezimmer mit Dusche, WC und Waschbecken. Seife, Handtücher und Mineralwasser sind ebenfalls vorhanden. Jedes Zelt hat auch eine eigene Veranda.
Die Bushmänner vom Volk der Hadzabe am Lake Eyasi gehören zu den ältesten Jäger und Sammlern Afrikas. Ihre Lebensweise hat sich seit etwa 10 000 Jahren kaum verändert. Sie jagen immer noch mit Pfeil und Bogen und sammeln Früchte wie es auch unsere Vorfahren in der Steinzeit taten. Ihre Zahl ist ständig kleiner geworden und man schätzt, dass es heute nur noch etwa 2000 Menschen dieser Volksgruppe gibt. Sie sind wahrscheinlich die einzige Gruppe von Menschen, die noch in wahrer Harmonie mit der Natur leben und sie vefügen über ein breites Wissen über Fauna und Flora, die sie gernen mit Ihnen teilen werden.
Übernachtung:
Tindiga Tented Camp am Lake Eyasi (F/M/A)

10. Tag: Lake Eyasi – Arusha – Zanzibar - Bwejuu, Kilimani Kwetu    
Rückkehr nach Arusha.
Transfer zum Flughafen zu Ihrem Flug nach Zanzibar:
Bei Ankunft in Zanzibar werden Sie erwartet und zu Ihrer Unterkunft für die nächsten Tage zu Kilimani Kwetu in Bwejuu gebracht.
Das Kilimani Kwetu ist eine familiäre Bungalow Anlage in der Nähe des Dorfes Bewjuu an der Ostküste von Zanzibar am langen,  weißen Sandstrand.
Es gibt ein Restaurant, in dem täglich ein 3-Gänge Menü reserviert wird und ein Strand Café.  Übernachtung: Kilimani Kwetu (F)

11. bis 14. Tag: Zanzibar, Bwejuu, Kilimani Kwetu
Genießen Sie die Tage die Strände von Zanzibar und erholen Sie sich gut!
Übernachtung:
Kilimani Kwetu (F) 

15. Tag: Bwejuu – Zanzibar, Stone Town
Nach dem Frühstück Transfer nach Stonetown.
Unterwegs unternehmen Sie eine Gewürztour und probieren dort auch die verschiedenen Gewürze und Früchte bei einem ausgezeichneten Lunch. Sie bekommen detaillierte Informationen über Gewürze aber auch wie die ürsprünglichen Kräuter in der traditionellen Medizin, Kosmetik und zum Kochen verwendet werden.
Genießen Sie Stonetown mit seinen Einkaufsmöglichkeiten oder entspannen sie am Pool ihres Hotel. Am Abend läd die Waterfront zum gemütlichen Sonnenuntergang bewundern, ein.
Übernachtung: Dhow Palace Hotel (F/M)
 

16. Tag: Zanzibar, Stone Town
Morgens unternehmen Sie eine „Historical Stone Town Tour“ u. a. mit Besuch des House of Wonders, des Palace Museum (People’s Palace) und des Arab Fort. Bewundern sie Zanzibar in voller Pracht!
Am Nachmittag können Sie mit einem einheimischen Fischer zusammen auf eine nachgelegende Sandbank fahren und dort snörcheln, während sie die alten Fasaden von Stonetown von weitem betrachten können.
Übernachtung: Dhow Palace Hotel (F) 

17. Tag: Zanzibar – Dar es Salaam
Transfer zum Flughafen Zanzibar zum Flug nach Dar es Salaam.
Abflug  nach Deutschland. 

Mahlzeiten: F = Frühstück, M= Mittagessen, A= Abendessen