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Geschichte des Madikwe Game Reserve

Ursprünglich war das Land Farm- und Ackerland, das wieder in einen Wildpark verwandelt wurde. Man begann Ende der 80er Jahre mit der Renaturalisierung nördlich des Molatedi Stausees. Die meisten der verlassenen Farmen und die Weidezäune wurden abgerissen. Nachdem man auch die Kulturpflanzen entfernt hatte, wurde um das etwa 60 000 Hektar große Land ein etwa 150 Kilometer langer Wildzaun errichtet. Dieser Zaun wurde später noch elektrifiziert, damit die Elefanten und Raubtiere an der Flucht gehindert werden.

Mit der "Operation Phoenix" begann man 1993, mehr als 8 000 Tiere im Park anzusiedeln. 1996 wurden auch Raubtiere in Madikwe eingeführt, zunächst Geparde, Wildhunde und Hyänen, später auch Löwen aus dem Etosha Nationalpark (Namibia) sowie dem benachbarten Pilanesberg Nationalpark. 180 Elefanten kamen aus dem von einer katastrophalen Dürre betroffenen Gonarezhou Game Reserve in Zimbabwe. Die Umsiedlung der Dickhäuter verlief sehr erfolgreich, und die Elefanten Population in Madikwe ist auf stattliche 250 Tiere angewachsen.

Heute leben mehr als 12 000 Tiere im Madikwe Wildreservat. Sämtliche Großwildarten sind vertreten, einschließlich Breit- und Spitzmaulnashörner, Büffel, Giraffen, Zebras und eine Vielzahl von Antilopen. Außerdem konnten über 350 Vogelarten registriert werden.
Das Madikwe Wildreservat wurde gemeinsam durch die Naturschutzbehörde der Nordwest Provinz als auch durch private Investoren finanziert. Sämtliche Hotels und Game Lodges gehören Privatfirmen, die dafür Konzessionsgebühren an die Parkbehörde zahlen. Einbezogen sind auch die umliegenden Gemeinden, die einen jährlichen Anteil an den Parkgewinnen bekommen und damit eigene Infrastruktur Projekte fördern können.

Das Tierschutzgebiet ist in zwei Bereiche aufgeteilt.
Das Gebiet nördlich des Molatedi Damms ist eingezäunt und jetzt wieder Lebensraum ursprünglich hier vorkommender Pflanzen und Wildtiere wie Elefanten, Nashörner, Löwe, Leopard, Büffel und mehrer Antilopenarten. Außerdem gibt es Giraffen, Zebras.

Der zweite Bereich wird separat umzäunt, so dass kleinere, nicht hier einheimische Tiere ausgesetzt werden können. In diesem Bereich, ohne Großwild und Raubtiere, können sich Besucher dann freier bewegen.

In das Madikwe Wildschutzgebiet werden keine Tagesbesucher zugelassen, nur Gäste der Lodges.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der South African National Parks Behörde.