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Kwandwe Private Game Reserve 

Mitglied von Relais & Chateaux

Das Kwandwe Private Game Reserve liegt inmitten der Malaria freien Provinz Eastern Cape in der Nähe von Grahamstown.
Das Tierschutzgebiet umfasst 20 000 Hektar und ist ein Zeugnis für eine vorausschauende Bewahrung der Umwelt und der Tiere auf einstigem Farmland am Great Fish River. Heute ist das Land wieder Heimat von Tausenden Tieren wie Löwe, Spitzmaul- und Breitmaulnashorn, Büffel, Elefanten, Antilopen und vielen mehr.


Kwandwe Private Game Reserve Südafrika


Im Kwandwe Private Game Reserve befinden sich: Ecca Lodge Kwandwe Game Reserve Südafrika
Kwandwe bedeutet "Place of the Blue Crane" in der Sprache der Xhosa. Der Paradieskranich (Blue Crane, Anthropoides paradiseus) gehört zu den bedrohten Tierarten. Im Kwandwe Private Game Reserve lebt noch eine stabile Population dieses eindrucksvollen und seltenen Vogels.

Das Kwandwe Private Game Reserve ist darüber hinaus ein Land mit einer reichen Geschichte und Kultur. Während der so genannten Grenzkriege (Frontier Wars) in den Jahren 1779 und 1878 zwischen Xhosa und den Great Fish River Lodge Kwandwe Game Reserve Südafrikaeuropäischen Siedlern war dies eine heiß umkämpfte Region. So stammt auch das Empfangsgebäude Heatherton Tower als eine festungsartige Anlage aus der Zeit dieser Grenzkriege.

Das Tierschutzgebiet erstreckt sich über etwa 30 km entlang des Great Fish River und liegt damit am Rande des Karoo Bassins, wo sich mehrere Vegetationszonen überschneiden und eine vielfältige Flora und Fauna bildeten. Die Landschaft wird bestimmt von offenen Ebenen und Hügeln, die mit Büschen, Euphorbien, Aloen und Speckbaum bewachsen sind.
Der Speckbaum oder Pfennigstrauch (Portulacaria afra) wird auch Pfennigbaum, Elefantenstrauch, Jadebaum und Strauchportulak genannt, fälschlicherweiser auch Geldbaum oder Fetthenne. Seine Bezeichnung in Afrikaans ist Spekboom.

Der bekannte Künstler und Forscher Thomas Baines beschreibt in seinem Journal of Melton Manor Kwandwe Game Reserve SüdafrikaResidence 1842-1853 die Schönheit der Region und berichtet von "den dichten Wäldern des Zurreberg und des Fish und anderer Flüsse" sowie von den "Elefantenherden, die hier lebten, als die Siedler 1820 ankamen."
(Thomas Baines ist Ihnen vielleicht von den Baines Baobabs im Nxai Pan Nationalpark in Botswana bekannt, die der Künstler 1861 malte und die heute noch existieren. Übrigens begleite Baines 1858 David Livingstone auf seiner Expedition entlang des Zambezi und unternahm von 1861-1862 zusammen mit James Chapman eine Expedition durch das Gebiet des heutigen Botswana und Namibia.)

Die Elefantenherden, die Baines erwähnte, wie auch die meisten anderen Wildtiere, waren allerdings bereits Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend ausgerottet und sind jetzt erst durchUplands Homestead Kwandwe Game Reserve die Bemühungen von Einrichtungen wie z. B. Kwandwe Private Game Reserve und anderen Schutzgebieten oder Addo Elephant Nationalpark geschützt oder wieder angesiedelt worden.

Die Geschichte der Region reicht allerdings viel weiter zurück, denn vor Tausenden von Jahren lebten hier San und Khoi Völker. Sie hinterließen Felszeichnungen und Steinwerkzeuge als sichtbare Spuren. Im Valley of the Ancient Voices, etwa 20 Minuten von Grahamstown entfernt, können Sie diese Spuren sehen.
(Wegbeschreibung zum Valley of the Ancient Voices: Von Grahamtown nehmen Sie die R350 in Richtung Bedford. Nach 18 km biegen Sie nach links auf die R400 in Richtung Riebeek East. Nach 9 km auf dieser Sandstraße sehen Sie den Parkplatz von Valley of the Ancient Voices zu Ihrer Linken.)

Die Spuren der ersten europäischen Siedler sind in der einzigartigen Architektur von Städten wie Grahamstown oder Fort Beaufort und in den kolonialen Möbeln und Einrichtungen der Herrenhäuser sichtbar.

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Aktivitäten:
Und so könnte ein Tag in Kwandwe aussehen.

Tierbeobachtungsfahrt am Morgen
Beim ersten Licht des Tages weckt Sie ein sanftes Klopfen an der Tür zu neuen Unternehmungen. Bei einer ersten Tasse Tee oder Kaffee und Rusks, dem typisch südafrikanischen harten Zwieback besprechen Sie mit Ihrem Ranger, was Sie heute unternehmen können. Dann brechen Sie zu Ihrer Pirschfahrt in einem offenen Allrad-Safari-Fahrzeug auf und der Fährtenleser versucht die Tiere aufzuspüren, die Sie gerne sehen möchten.



Frühstück
Nach der Tierbeobachtungsfahrt kehren Sie in die Lodge zurück, wo Sie Ihr Frühstück bereits erwartet. Es gibt frische Früchte, Tee und Kaffee, Fruchtsäfte, Müsli, Käse, Aufschnitt, Toast, Eier in jeder Art der Zubereitung und eine weitere große Auswahl.

Kurzwanderung & Mittagessen
Wenn Sie möchten, können Sie im Anschluss an das Frühstück eine kleine Wanderung in der Nähe der Lodge in Begleitung Ihres Rangers unternehmen, der Ihnen die kleineren Bewohner und Pflanzen des Buhvelds näher bringt. Sie kommen rechtzeitig zum Mittagessen zurück.

Nachmittagstee
Nach einer geruhsamen Siesta oder einer Runde im Swimming Pool wird Tee und Kaffee mit Gebäck und Kuchen serviert. Daran schließt sich die Nachmittagspirschfahrt an, die bis in den Abend hinein andauert.

Tierbeobachtungsfahrt
Sie beginnt, wie gesagt, nach den Tee am späten Nachmittag und dauert bis in die Dunkelheit.
Sobald die Sonne untergeht, machen Sie eine Pause und genießen Ihren Sundowner. In der Dunkelheit wird dann ein Handscheinwerfer benutzt, damit Sie auch einige der nachtaktiven Tiere sehen können. Vielleicht sehen Sie ein Stachelschwein oder sogar einen Erdwolf.

Abendessen
Nach der Rückkehr zur Lodge wird das Abendessen im Speiseraum oder im Boma unter dem freien Himmel an einem wärmenden offenen Feuer serviert.
Dann suchen Sie Ihr Zimmer auf oder lassen den Tag mit einem Glas Wein ausklingen.