


Mit einer Fläche von etwa 20.000 qkm ist der Park ungefähr so groß wie Rheinland-Pfalz oder Hessen. Im Westen erweitern eine Reihe von privaten Wild- und Naturschutzgebieten den Nationalpark und bilden zusammen den Greater Kruger National Park. Zu diesen privaten Schutzgebieten zählen u. a. Balule Nature Reserve, Kapama Private Game Reserve, Manyeleti Game Reserve, Sabi Sand Game Reserve, Thornybush Game Reserve, Timbavati Game Reserve, die hervorragende Lodges und Camps für ausgezeichnete Wildbeobachtungen bieten.
In der Zukunft soll der Krüger Nationalpark nach Mozambique
und Zimbawe zum Great Limpopo Transfrontier Park vergrößert werden, der nicht nur
Besuchern, sondern auch dem Wild und den Menschen der Region große Vorteile
bringen soll. Der Great Limpopo Transfrontier Park wird dann mit über 100.000
qkm das weltweit größte Wildschutzgebiet sein. Der Park ist dann etwa so groß
wie Irland oder Island und größer als Ungarn. Zum Vergleich: Deutschland ist
etwa 360.000 qkm groß, die Schweiz etwas über 40.000 qkm. 
Camps und Lodges im
Krüger Nationalpark
Im Krüger Nationalpark gibt es 13 Main
Camps, die meistens über Restaurants, Geschäfte und Tankstellen verfügen,
sowie kleinere Bushveld Camps. Die Main Camps sind (in alphabetischer
Reihenfolge): Berg-en-dal, Crocodile Bridge, Letaba, Lower Sabie, Mopani,
Olifants, Orpen, Pretoriuskop, Punda Maria, Satara, Shingwedzi und Skukuza.
Die wichtigsten Bushveld Camps, die nur dort übernachtenden Gästen offen stehen sind Balule, Bateleur, Biyamti Bushveld Camp, Malelane, Sirheni und Shimuwini Bushveld Camp.
Außerdem gibt es im Krüger Nationalpark eine Reihe von privaten Camps
und Lodges in Konzessionsgebieten, die in der Regel nur Gästen dieser
Camps und Lodges zugänglich sind. Hier finden Sie Beschreibungen zu Camp Shawu, Camp Shonga, Hamiltons Tented Camp, Hoyo Hoyo Tsonga Lodge, Imbali Safari Lodge, Lukimbi Safari Lodge, Pafuri Camp,
Plains Camp, Rhino Post Safari Lodge, Shishangeni Private
Lodge, Singita Sweni Lodge, Singita Castleton Camp und Singita Lebombo. 
Geographie
Der Krüger Nationalpark liegt auf einer Höhe zwischen 200 und 800 m. Zum
größten Teil ist das Parkgebiet bis auf den etwas hügeligeren Nordbereich und
einigen Erhebungen eher flach. Er bedeckt eine Fläche von fast 20.000 qkm und
misst 322 km in der Nord-Süd- und durchschnittlich 65 km in der
Ost-West-Ausdehnung. Im Süden begrenzt ihn der Crocodile Fluss, im Norden der
Luvuvhu Fluss; im Osten trennt ihn die Lebombo Bergkette von Mozambique und im
Westen entstand seine Grenze hauptsächlich durch eine behördliche Festlegung
und einen Rinderzaun. Er liegt im Lowveld östlich des Grabenabbruchs der
Drakensberg Mountains.
Der nördliche Teil des Krüger Nationalparks sind weniger Tiere zu sehen als im mittleren und südlichen Teil, Dafür hat man eher daas Gefühl, in einer unberührten Wildnis zu sein. Obgleich es schwierig ist, Wild in den Mopane Wäldern zu entdecken und zu beobachten, entschädigen doch die rauen Landschaften und der Vogelreichtum ebtlang des Limpopo und des Luvuvhu River.
Der mittlere Teil des Krüger Nationalparks bietet gute Tierbeobachtungen. Hier befinden sich auch zwei der attaktivsten größeren Camps: Olifants und Letaba.
Im südlichen Teil des Parks ist der Wildreichtum am größten, er zieht auch die meisten Besucher an. Hier befindet sich auch die Parkverwaltung in Skukuza, wo sich auch ein Flughafen, Autovermietung, Geschäfte und Unterkünfte befinden,
Wildbestand
Neben etwa 150 Säugetierarten leben im Krüger Nationalpark 505 Vogelarten, 116
Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 amphibische Arten. Weiterhin gedeihen hier
unzählige verschiedene Pflanzenarten.
Hier finden Sie weitere Details zu Flora und Fauna im Krüger Nationalpark.
Krüger Park Wetter /
Temperaturen und beste Reisezeit
Die Tagestemperaturen bewegen sich in den Sommermonaten (September bis April)
um durchschnittlich 30 Grad C, wobei im
Januar bis zu 47 Grad Celsius erreicht werden können. In den Wintermonaten (Mai
bis Juli) kann es nachts auch schon mal recht frisch sein; normalerweise
bewegen sich die Nachttemperaturen um 7 bis 18 Grad C, tagsüber kann es dann
aber auch im kältesten Monat Juli 35 Grad Celsius warm werden.
In den Monaten April bis August
herrscht sehr trockenes Wetter. Dies ist für die Wildbeobachtung vielleicht die
empfehlenswerteste Zeit, da hier das Grün der Büsche und
Bäume auch wesentlich spärlicher ist und dadurch die Sicht weniger behindert
wird. In den Sommermonaten kann es dann ab und zu plötzliche stärkere
Gewitterregen geben, nach denen aber meistens sofort wieder schönes Wetter
vorherrscht.

Pirschfahrten
Natürlich ist es verboten, von den offiziellen Wegen, die übrigens sehr gut
ausgebaut und zum großen Teil sogar asphaltiert sind, abzuweichen oder aus
ihrem Auto, außer an erlaubten Stellen, auszusteigen (die Löwen würden sich
freuen!).
Im Krüger Nationalpark dürfen Sie auch Ihre Arme nicht aus dem Fenster hängen
oder sich aus dem Schiebedach hinauslehnen. Die Parkpolizei, meistens in
Zivilfahrzeugen, kontrolliert ständig das Einhalten der Regeln und auch der
vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen. Besucher, die gegen die Regeln
verstoßen, werden verwarnt oder ganz und gar des Parks verwiesen. Wir haben auf
unseren Reisen schon das verrückteste Verhalten von Touristen gesehen, die sich
leichsinnig in große Gefahr begeben haben.
Einer der
großen Unterschiede zwischen dem Krüger Nationalpark und den privaten
Tierschutzgebieten (Private Game Reserves) besteht darin, dass sie in den
privaten Schutzgebieten nicht in Ihrem Auto, sondern nur in offenen
Safarifahrzeugen des Camps oder der Lodge fahren dürfen. Diese Fahrzeuge sind
natürlich höher als Ihr PKW und bieten so eine wesentlich bessere Sicht. In den
privaten Schutzgebieten fahren die Ranger auch "off-road", also
abseits der Wege, allerdings verständlicherweise nur dann, wenn es etwas
Besonderes wie einen "kill" oder ein Nashorn zu sehen gibt und nicht
wegen eines Impalas.
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