Bevölkerungszahl 46,4 Mio. (2003) Zuwachsrate ca. 2,2 %, Deutschland 82 515 231 (Stand 2006) Bevölkerungsdichte 36,4 pro qkm, Deutschland 231 Einwohner pro qkm (Stand 2006) Ethnische Zusammensetzung Die
Bevölkerung setzt sich aus afrikanischen Völkern und indischen
(coloureds) und europäischen Einwanderern zusammen. Die schwarzen
Afrikaner stellen etwa 79 % der Bevölkerung und sind wiederum in
unterschiedliche ethnische Gruppen wie Zulu, Xhosa, Basotho, Venda,
Tswana, Tsonga, Swazi und Ndebele geteilt. Der Anteil der Weißen an der
Bevölkerung beträgt etwa 10 %. Hauptsächlich sind es Nachfahren
niederländischer, deutscher und englischer Siedler, die ab dem Ende des
17. Jahrhunderts nach Südafrika auswanderten. Unabhängigkeitstag 27. April ("Freedom Day"; Tag der ersten freien Wahlen 1994) Fläche 1 219 912 qkm (= 3,4 mal Deutschland) Vergleich Deutschland: 357 042 qkm.
Flagge Rot, weiß und blau sind die Farben der Buren. Grün schwarz und gelb
brachte der African National Congress (ANC) in die Flagge ein, Schwarz
ist die Farbe der Bevölkerungsmehrheit. Gültig seit dem 27.04.1994 Hauptstadt Pretoria; ca. 1 Mio. Einwohner, (Großraum über 2 Mio. Einwohner) Geographie Die Republik Südafrika umfasst den südlichen Teil des afrikanischen
Kontinents zwischen 22° und 35° südlicher Breite und 17° bis 33°
östlicher Länge und liegt größtenteils südlich vom Wendekreis des
Steinbocks (23,5° südlicher Breite). Sie wird im Norden begrenzt von
Namibia, Botswana und Zimbabwe, im Nordosten von Mozambique und
Swaziland. Völlig vom Gebiet Südafrikas umschlossen ist Lesotho. Rund
3 000 Kilometer Küste verlaufen entlang des Indischen Ozeans im Osten
und Süden und des Atlantischen Ozeans im Westen. Mit einer Gesamtfläche
von 1 219 090 qkm ist Südafrika fast dreieinhalbmal so groß wie
Deutschland. Mehr als die Hälfte der Südafrikaner leben in Städten mit
mehr als 50 000 Einwohner, die meisten davon jedoch in den großen
Ballungszentren. Entsprechend dünn besiedelt ist daher ein sehr großer
Teil des Landes. Highveld - Lowveld - Karoo: Klima Südafrika hat ein gemäßigtes und
angenehmes Klima. Die Sommer sind warm bis heiß und die Winter im Süden
lassen sich mit gut mit dem deutschen Frühling vergleichen. Die Morgen-
und Abendtemperaturen sind jedoch niedriger und die Jahreszeiten
entgegengesetzt zu den europäischen. Das Klima ist von Provinz zu
Provinz unterschiedlich. Wenn Sie abends ausgehen, empfehlen wir Ihnen,
einen Pullover oder eine leichte Jacke mitzunehmen, da es abends
meistens etwas abkühlt. Sie sollten immer auf genügend
Flüssigkeitsaufnahme achten. Netzspannung 220 / 230 Volt Wechselstrom, Adapter notwendig. Hier finden Sie Informationen zu Steckern
und Steckdosen. Öffnungszeiten In
den großen Banken werden Devisen und Reiseschecks getauscht.
Zweigstellen südafrikanischer Banken sind in jeder größeren Stadt sowie
an den internationalen Flughäfen zu finden, ebenso Geldautomaten. In den
Großstädten halten auch verschiedene internationale Banken ihre
Filialen. Montag bis Freitag: 09:00 bis 15:00 Uhr Samstag: 08:30 bis 11:00 Uhr Ortszeit Je nach Sommer- Winterzeit /-1 Religion Christen: 75,5 %, davon u. a. Independent African Churches (z. B. Zion
Christian Church) (25,74 %), Nederduitse Gereformeerde Kerk (8,9 %),
Roman Catholic (8,6 %), Methodist Church (7,1 %), Anglican Church (4%),
Lutheran Church (2,6 %), Sonstige Religionen: mind. 17,5 %, davon u. a.
Hindus: 1,4 %, Moslems: 1,4 %, Juden: 0,2 %, keine Angaben: 5,7 % Sprache Alle 11 Landessprachen sind offizielle Sprachen: isi Zulu (22,9 %), isi
Xhosa (17,9 %), Afrikaans (14,4 %), sePedi (9,2 %), English (8,6 %),
seTswana (8,2 %), seSotho (7,7 %), xiTsonga (4,4 %), siSwati (2,5 %),
tshiVenda (2,2 %), isiNdebele (1,5 %), andere Sprachen (0,6 %). Deutsch
gehört zu den von der Verfassung geförderten 14 anderen Sprachen Telefon & Mobiltelefon von Deutschland nach Südafrika 0027 von Südafrika nach Deutschland 0049 Mobiltelefon: Bringen Sie Ihr Handy aus Deutschland mit! Die
Funkversorgung ist optimal. Es gibt schon für wenig Geld "vorbezahlte
Karten" (z. B. Vodago - prepaid) inklusive Telefoneinheiten und
Telefonnummer. Sie sind erreichbar und - vor allem - können immer und
überall anrufen, wenn Sie sich verfahren haben oder Hilfe benötigen. Die
zwei großen "Cellular-Gesellschaften" Vodacom und MTN bieten neben
kostenlosen Notrufnummern auch einen "Crime-Watch"-Service an. Bedenken Sie bitte, dass ein "Handy" jedoch auf Englisch ein "cellphone", "cellular phone" oder ein "mobile phone" ist! Trinkgelder Trinkgelder sind überall in Südafrika üblich. In Restaurants sind es 10
bis 15 % der Gesamtrechnung; Taxifahrer bekommen 10 % der Gesamtsumme
und Träger ZAR 2 pro Gepäckstück. Den Rangern wird nach einer Safari
ebenfalls ein Trinkgeld gezahlt.