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Serengeti Nationalpark

Der Name Serengeti weckt in vielen Erinnerungen an Bernhard Grzimek und seinen Sohn  Michael, die eine große Pionierarbeit leisteten zur Erhaltung dieses Parks. Ihnen gelang es, den Park in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit zu bringen und die Menschen für die Erhaltung der Natur zu sensibilisieren. Michael Grzimek kam auf tragische Weise während der Dreharbeiten des Films "Serengeti darf nicht sterben" beim Absturz seines Flugzeugs ums Leben.

Löwe Serengeti Nationalpark
Die Serengeti erstreckt sich über eine Fläche von etwa 12 500 qkm zwischen dem Kraterhochland des Ngorongoro und dem Viktoria See. Im Norden grenzt die Serengeti an die Masai Mara in Kenya. Der Park ist etwa so groß wie Nordirland. Etwa 3 Millionen Tiere leben hier, von denen die meisten an der saisonalen Tierwanderung (Migration) teilnehmen.

An den Serengeti Nationalpark grenzen an: im Südwesten das Maswa Tierschutzgebiet (Maswa Game Reserve), im Südosten das Ngorongoro Schutzgebiet (Ngorongoro Conservation Area), im Nordosten das Loliondo Kontrollgebiet (Loliondo Controlled Area), im Nordwesten die beiden Kontrollgebiete Grumeti Reserves und Ikorongo (Grumeti Controlled Area und Ikorongo Controlled Area).

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Serengeti Nationalpark Grumeti Reserves Map Landkarte Lodges
Die jahreszeitliche Tierwanderung in der Serengeti

Die jährliche Tierwanderung im Serengeti-Masai Mara Ökosystem ist eines der größten Ereignisse in der Tierwelt. Diese Wanderung findet nicht immer zu genau den selben Zeiten statt, sondern ist von von Verschiebungen der Regenfälle und dem Wachstum der Gräser sowie weiteren jahreszeitlichen Änderungen abhängig.So verlassen die Gnus die Ebenen manchmal früher und halten sich dafür länger in den bewaldeten nördlichen Gebieten länger auf.
Bei den hier genannten Gnus handelt es sich um Weißbartgnus, die auch Wildebeest und White Bearded Gnus heißen. Die Zebras sind Burchell Zebras.

November bis Januar:
Seit November bewegt sich die Tierwanderung aus der Masai Mara entlang der Loliondo Grenze in Richtung der südlichen Ebenen. Dank der Regenfälle, die vom Süden Richtung Norden kommen, beginnt frisches Gras zu wachsen. Im Januar erreicht die Tierwanderung die Ebenen der Serengeti. In dieser Zeit werden zahlreiche Zebrafohlen geboren.

Im Februar halten sich etwa zwei Millionen Gnus, 300 000 Zebras, Gazellen, Elenantilopen, Topis und die ihnen folgenden Raubtiere auf den Ebenen der Serengeti auf. Jetzt werden die Gnukälber geboren.

Im März beginnen heftige Regenfälle, so dass die Tiere im April langsam in den Nordwesten wandern.

Geyer, Serengeti Nationalpark
Im Mai bietet auch der "Western Corridor" den Tieren genügend junges Gras. Die Tiere wandern von den Naabi Hügeln entlang dem Mbalageti Fluss bis zum Grumeti Fluss. Die Gnus ziehen in langen Marschsäulen durch die bewaldeten Gebiete. Ende der Regenzeit.

 Im Juni bewegt sich die Tierwanderung auf den Ebenen des "Western Corridor". Der vorherrschende Boden ist "black cotton soil" (Tierse Boden), ein dunkler, sehr feinkörniger Boden, der bei Nässe sehr glitschig und nahezu unbefahrbar wird. Die Tiere überqueren den Grumeti Fluss, in dem zahlreiche Krokodile bereits auf ihre Beute warten.

Im Juli wandern die meisten Tiere nun ins Grumeti Gebiet und bewegen sich weiter nordwärts, während ein kleinerer Teil sich in das Lobo Gebiet begibt. Winter: morgens ist es sehr kalt.

Im August erreichen die Tiere das Ikorongo Gebiet. Winter: morgens ist es sehr kalt.

September und Oktober: Nun haben die Tiere die kenianische Masai Mara erreicht und halten sich dort auf, denn dort finden sie immer Wasser.

Der Oktober ist der trockenste Monat in der Serengeti.

Im November wird es Zeit, in den Süden zurückzukehren. Die Tiere fühlen, dass es bald wieder regnen und das Gras wachsen wird. So beginnt ein neuer Zyklus.

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