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Selous Game Reserve

Das Selous Tierschutzgebiet ist mit etwa 55 000 qkm das größte in Afrika und etwa vier Mal so groß wie die Serengeti und fast so groß wie Irland. Seine Landschaftsformen sind sehr vielfältig. Der nördliche Bereich dieses riesigen Gebietes ist für den Fototourismus reserviert. Die südlichen Teile des Selous sind größtenteils noch unerschlossen. Nur sehr wenige Touristen finden den Weg hierher. Dadurch hat er seine besondere Ursprünglichkeit erhalten können.

Selous Game Reserve Tanzania Lodges & Camps
Landkarte der Region

Typisch sind seine weiten Landschaften mit den trockenen Miombo Wäldern, die den Flusslauf des sich dahin schlängelnden Rufiji River umgeben. Zusammen mit seinen vielen Wasserarmen und Flussauen vermittelt dieser Fluss eine einmalige Atmosphäre. Nicht nur Flusspferde und Krokodile, sondern auch Wasservögel der verschiedensten Arten können wunderbar aus der Nähe beobachtet werden.

Durch das viele Wasser können Sie im Selous Game Reserve auch mit dem Boot auf "Pirschfahrt" gehen, denn es kommt auch immer Großwild ans Wasser zum Trinken. Aus diesem Grund zählt das Selous Game Reserve zu den abwechslungsreichsten Parks. Ein Aufenthalt von mindestens drei bis vier Nächten ist deshalb sehr zu empfehlen.

Elefanten, Flusspferde, Büffel (die größte Population in Afrika), Gnu, Wasserbock, Elenantilope, Warzenschwein, Zebra und Giraffe kommen vor ebenso wie Löwe, Leopard, Fleckenhyäne und Hyänenhund (Wild dog). Außerdem sind hier Großer Kudu und Rappenantilope zu finden. Es gibt über 350 Vogelarten und Reptilien wie Krokodile, Schlangen und Eidechsen.

Selous liegt tief und vergleichsweise nahe am Ozean. Das Klima ist moderat feucht-heiss. Die Nächte sind wesentlich wärmer als in den Parks im Hochland.
Der Park ist während der Trockenzeit von Juli bis Oktober am Interessantesten. Mit dem ersten Regen, der im November einsetzen kann, ziehen sich die Tiere von den Wasserstellen zurück. Die so genannte Regenzeit dauert etwa bis Mai.

Das 1905 von der deutschen Kolonialverwaltung gegründete Reservat wurde 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Seinen Namen erhielt das Reservat nach Captain Frederick G. Selous, einem großen Naturforscher und Jäger, der im Jahr 1917 dort umkam und in der Nähe des heutigen BehoBeho Camps begraben ist. Ungefähr zu gleicher Zeit zog der deutsche General von Lettow-Vorbeck mit seiner Schutztruppe durch die Weiten des Selous, bevor er kapitulierte.

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