Rothschildgiraffe - Netzgiraffe Engl.: Reticulated giraffe - Rothschild´s giraffe Tiere Afrikas Säugetiere Vögel Wale deutsch-englische Bezeichnungen

Rothschildgiraffe - Netzgiraffe

Engl.: Reticulated giraffe - Rothschild´s giraffe
Giraffa camelopardalis rothschildi
Länge / Länge Schwanz: M: 4,9 - 5,3m W: 4,1 - 4,5m
Gewicht: 550 - 1980 kg
Siehe auch Giraffe.
Der Hals ist wie bei fast allen Säugetieren durch 7 Halswirbel gestützt.

Beschreibung
Die Netzgiraffe ist eine von acht Unterarten der Giraffe (Giraffa camelopardis).
Die Rothschildgiraffe ist auch unter den Namen, Uganda-Giraffe und Baringo-Giraffe bekannt. Sie ist die größte der bekannten Unterarten. Markant sind die knöchernern Auswüchse vor den eigentlichen Hörner, gerade bei Bullen sind diese extrem ausgeprägt.
Giraffen leben in Herden, die sich aus Kühen, Kälbern und Jungbullen zusammensetzen. Giraffenbullen sind Einzelgänger.
Der einzige wirkliche Feind einer ausgewachsenen Giraffe ist der Löwe. Ansonsten braucht die Giraffe keine Feinde zu fürchten. Ihre Größe und die langen und kräftigen Beine, die sie zum Zutreten und Stampfen einsetzen, sind eine gefährliche Waffe.
Besonders bedroht ist das Tier sitzend oder liegend, denn es braucht einige Sekunden, um aufzustehen. Jungtiere sind allerdings auch durch Hyänen und Leoparden bedroht.

Verhalten & Ernährung
Giraffen bringen etwa die Hälfte ihrer Zeit mit Fressen Fressen. Hauptnahrung bilden verschiedene Akazienarten, junge Triebe von Bäumen und Büschen und nur in den seltensten Fällen Gras. Giraffen sind Wiederkäuer.
Bei den Rangkämpfen unter den Bullen schwingen die Tiere ihre Hälse wie Keulen. Das geschieht zum Teil so heftig, dass selbst ein mächtiger Bulle sein Gleichgewicht verlieren kann.

Fortpflanzung
Die Tragezeit einer Giraffenkuh beträgt etwas über 450 Tage. Bei der Geburt fällt das Kalb, das dann bereits etwa 100 kg wiegt, aus einer Höhe von etwa 2,5 m auf den Boden.

Das Fell der Rothschildgiraffe hat große, unregelmäßig geformte Flecken von tiefbrauner Farbe. Getrennt werden diese durch relativ breite, schwach abgegrenzte beige Linien.