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Geschichte von La Réunion 

Im Jahre 1502 wurde die Vulkaninsel von dem portugiesischen Seefahrer Maskarenhas entdeckt und auf einer Seekarte verzeichnet.
1638 besetzten die Franzosen die Insel und nannten sie 1642 Ile Bourbon zu Ehren der Königsfamilie.
Die erste Besiedlung beginnt etwa Mitte des 17. Jahrhunderts (1665), als sich französische Siedler und Sklaven von Madagaskar in der Umgebung von Saint-Paul niederließen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden große Kaffeeplantagen angelegt. Ein großer wirtschaftlicher Erfolg ist die Bourbon-Vanille.
1793 erhält die Insel zum ersten Mal ihren heutigen Namen. Die Gründe für die Umbenennung der Insel sind umstritten. Dass die Anführer der französischen Revolution den Namen der Königsfamilie loswerden wollten ist verständlich.
Möglicherweise wurde der Name Réunion gewählt, weil das Wort die während der französischen Revolution stattfindende Generalversammlung der drei Stände bezeichnet.
Nach einem kurzen Besitzerwechsel (die Engländer hatten nach der Niederlage von Napoleon die Insel übernommen), und nach zwei weiteren Namenswechseln, ging die Insel dann definitv in den Besitz Frankreichs über.
1848 wird die Sklaverei abgeschafft.
Im Jahre 1946 wird Réunion ein französisches Überseedepartement (Département français d'Outre Mer oder kurz "DOM"). 1982 wird Reunion eine französische Region und erhält damit einen Status, der eine besondere staatliche Förderung mit sich brachte.

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