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Reiseberichte 2011
nachfolgend ein kurzes Feedback über die Reise nach Zimbabwe in den Hwange Nationalpark im November 2011.
Herzlichen Dank nochmals für Ihre gute Beratung und Organisation. Zimbabwe ist absolut eine Reise wert! Die Leute dort sind sehr freundlich und hilfsbereit, und man kann wundervolle Tierbeobachtungen machen. Die großen Schwierigkeiten im Land (aber es wird anscheinend seit etwa einem Jahr langsam besser) haben auf die Touristen (zumindest in Vic Falls und im Nationalpark) offenbar keine negativen Auswirkungen. Aber klar ist, dass man durch den Tourismus den Leuten dort direkt helfen kann, da z. B. die Camp-Angestellten von außerhalb des Parks kommen und dort Familien versorgen.

Die Abholung vom Flughafen in Vic Falls und die Anfahrt zum Eingang des Hwange Nationalpark verlief problemlos und war sehr interessant. Das Fahrzeug zur Weiterfahrt zum Somalisa Camp hatte eine Panne, aber ein Guide vom Main Camp (Patrick) sprang kurzfristig ein und erwies sich als sehr guter Guide. Die Fahrt zum ersten Camp am Nachmittag war dadurch ein wundervoller Game Drive mit tollen Beobachtungen an diversen Wasserlöchern.

Insgesamt waren alle besuchten Camps sehr schön, die Zelte sauber und das Essen sehr gut bis ausgezeichnet.

Beim Somalisa Camp, dem rustikalsten Camp, ist das besondere Highlight natürlich der "Swimmingpool", der von den Elefanten in eine Tränke umgewandelt wurde. So kann man diese wundervollen Tiere aus wenigen Metern Entfernung von der anderen Seite des Swimmingpools beim Trinken beobachten (angeblich seien auch schon Gäste geschwommen, während die Elefanten getrunken haben). Es sind täglich und des Nachts Hunderte von Elefanten vorbeigekommen, um sich das notwendige Wasser zu holen, und um vorher oder nachher im Wasserloch dahinter ein Schlammbad zu nehmen. Auch Vögel und Schmetterlinge haben die Tränke ausgenutzt, andere Tiere tranken meist am Wasserloch. Einmal war große Aufregung unter den Elefanten und den Menschen, als ein Baby-Elefant in den Swimmingpool gefallen ist. Aber es konnte alleine bei den Stufen wieder raus klettern. Auch die sonstigen Tierbeobachtungen, z. B. viele Giraffen und Zebras, waren wundervoll und der Guide Raymond kannte sich gut aus, sogar mit den vielen Vogelarten der Gegend.

Das Camp Little Makalolo ist ebenfalls sehr empfehlenswert, die Zelte wunderschön und der Blick vom Hauptzelt auf das etwas weiter entfernte Wasserloch mit immer neuen Tieren. Beim Wasserloch gab es ein Versteck im Baumstammverhau, von wo aus man mittags eine Stunde lang direkt am Wasserloch den Elefanten, Rappenantilopen und Vögeln beim Trinken zusehen konnte. Es ist wunderbar, das Verhalten der Tiere so nahe zu beobachten. Bei den Safai-Fahrten gab es wundervolle Sichtungen von u.a. Elefanten, Büffeln, Löwen, Pavianen, verschiedenen Antilopen und vielen wundervollen Vögeln. Der Guide Lewis war absolut hervorragend, immer gut gelaunt und sehr kenntnisreich bezüglich der Tiere und Pflanzen.

Das dritte Camp war das Davisons Camp, ebenfalls sehr schön gelegen, die Zelte komfortabel, in einem wunderschönen offenen Wald mit Blick auf ein Wasserloch. Nachts waren etliche Springhasen rund ums Zelt, wundervoll. Die Pirschfahrten mit Robert und am letzten Tag mit Ruby (falls richtig geschrieben) waren sehr ergiebig und schön. Sogar ein Gepard war direkt neben dem (offenen) Fahrzeug, so etwas ist immer ein besonderes Erlebnis. Auch ein großes Löwenrudel mit Löwenkindern am "Kill" war ganz nahe zu beobachten. Der Sundowner mit Blick in den roten afrikanischen Abendhimmel, mit Büffeln und Elefanten in der Nähe bleibt ebenfalls in wundervoller Erinnerung.

Mit besten Grüßen

Ariane S.
geschrieben am 08.01.2012 um 11:19 Uhr.