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Reiseberichte 2011

Reisebericht August 2011 The Residence Zanzibar
Jambo – ein Gruß des Herzens aus dem The  Residence Zanzibar

„Oh, das ist noch nicht Dar es Salam?“ sagt der Herr vor mir, schon mit dem Fuß auf der Treppe zum Ausstieg. „Nein“, erklärt ihm die freundliche Stewardess der Oman Air, „das ist Sansibar!

Wenn alle ausgestiegen sind, sind wir in 20 Minuten in Dar es Salam.“ Wäre er mal ausgestiegen – denn die Reise nach Sansibar lohnt sich in jedem Fall!

The Residence Zanzibar The Residence Zanzibar
Fatma holt mich ab. Sie steht mit strahlendem Lächeln am Ausgang und begrüßt mich mit einem freundlichen „Jambo“, während Ihre rechte Hand auf dem Herz liegt. Mir wird warm ums Herz…

In der The Residence Ich fühle mich sofort zu Hause. Die The Residence Limousine wartet auf mich – natürlich nicht ohne Schokolade, ein Vorgeschmack auf die kulinarischen Highlights die mich in dieser Woche noch    erwarten. Der Fahrer kennt sich bestens aus mit Sansibar und mit den Dingen, die man gerne wissen möchte, wenn man – wie ich – noch nie auf Sansibar war und berichtet wild gestikulierend und voller Heimatstolz von seiner Insel.

The Residence Zanzibar The Residence Zanzibar

Nach ca. einer Stunde Fahrt biegen wir in einen Schotterweg ein. Wir passieren ein kleines, afrikanisches Dorf und Felder – und erreichen den Eingang des The Residence Zanzibar. Das ist es also – ich bin aufgeregt!

Wir machen uns auf dem Weg zur Lobby - sofort fällt mir etwas auf: Fahrräder! Tatsächlich fahren viele Mitarbeiter mit dem Fahrrad durch die Anlage. Aber nicht nur die – auch Gäste sehe ich auf Mountain Bikes gut gelaunt durch die weitläufige Gartenanlage radeln. Was für eine großartige Idee!

The Residence Zanzibar The Residence Zanzibar

Beim Anblick des Empfangs- Komitees bekomme ich Gänsehaut: Ein strahlendes Lächeln, gepaart mit dem mir schon bekannten „Jambo“ und dem Gruß des Herzens. Ich bin angekommen.

Kaum habe ich meine großzügige Villa erreicht, klopft es auch schon sanft an der Türe. „Jambo– I am Vicky, and I am your butler. I hope you had a nice trip?“ Vicky zeigt mir die Räumlichkeiten in allen Details    – Räumlichkeiten ist hierbei wörtlich zu verstehen, denn die Villa ist mit Ihren 99 qm Fläche deutlich größer als meine Stuttgarter Wohnung. Wir öffnen die hölzernen Sonnenschutz Schiebetüren und der private Pool    erstreckt sich auf meiner Terrasse. Leider muss Vicky nun los – was mir jedoch gelegen kommt, denn ich springe, begeistert wie eine 10-jährige, ins kühle Nass…

Mir fällt auf, dass mein Magen knurrt und ich schwinge mich auf mein Fahrrad Richtung Restaurant. Auf dem Weg begegne ich Vicky. Sie empfiehlt mir heute das Restaurant „The Dining Room“, weil es hier fangfrischen    Fisch gibt. In der Tat ist der Fisch köstlich – und der Service hervorragend. Ich lehne mich zurück und genieße den Blick aufs Meer und auf den 40m langen Hauptpool. Sofort beschließe ich, hier morgen meine Runde zu drehen.

Ich wache auf…  in dem riesigen Himmelbett habe ich geschlafen wie eine Prinzessin. Jetzt weiß ich, wie sie sich gefühlt hat, die Prinzessin Shirazi, der einst das Land gehört hat, auf dem sich nun das The Residence    Zanzibar erstreckt.

 

Ich freue mich auf die Außendusche, die mir Vicky gestern gezeigt hat. 30 Minuten später sitze ich auf meinem Fahrrad auf dem Weg zum The Dining Room. „Jambo Martina, how are you today? What would you like to    eat?” Nala kennt mich schon von gestern. Die Erinnerung an mein Fondant au chocolat zaubert mir ein seliges Lächeln ins Gesicht. Eigentlich bin ich noch immer satt – aber man kommt eben nicht ins The Residence, um nur dann zu essen, wenn man Hunger hat…

 

Während  meinem letztlich doch sehr ausgiebigen Frühstück mit frisch gepresstem Orangensaft fragt mich Nala, ob ich schon eine Spice Safari gemacht habe.  Natürlich – Sansibar, die Insel wo der Pfeffer wächst! Da darf die    Tour durch die Gewürzfelder natürlich nicht fehlen. Und mal wieder, wie aus heiterem Himmel, steht Vicky vor mir und organisiert direkt mit mir die Tour.

Um 11.00 Uhr geht es los. Wir wandern durch verschiedenste Gerüche, ich erfahre, wo tatsächlich der Pfeffer her kommt und dass Nelken nicht nur gegen Zahnschmerzen helfen. Und ich erfahre ein beeindruckendes Engagement von Bakari, meinem Guide. Man spürt seine Leidenschaft für seine Heimat und ganz nebenbei wird mir klar, wie viele aufregende Geschichten die Insel Sansibar zu erzählen hat.

Wieder im Hotel angekommen, mache ich mich sofort auf den Weg zum SPA. Ein kurzfristiger Termin ist zum Glück möglich, ich verbringe die Zeit bis dahin in der Sauna und im Außenpool. Ich habe mich für die Ohashiatsu Massage entschieden – etwas Besonderes, denn es ist weltweit der erste Pavillon dieser Art. Während Saalim meinen Körper dehnt, entferne ich mich in eine andere Welt. Nach 45 Minuten kehre ich zurück – und fühle mich wie neu geboren.

Der 2. Tag geht zu Ende. Ich werde noch viel erleben in den nächsten 5 Tagen in diesem paradiesischen Resort… keinen Abend werde ich dem charmanten Service in den beiden Restaurants widerstehen können (übrigens auch nicht dem Fondant au chocolat), ich begegne beim Schnorchel Ausflug Delphinen, ich schwimme dem Sonnenuntergang 40m weit durch den Hauptpool entgegen, höre noch viele Male das fröhliche „Jambo“, drücke Vicky beherzt zum Abschied - und ich erfahre, dass man Stille hören kann.

Am letzten Abend widme ich mich dem atemberaubenden Blick auf den Ozean im Sonnenuntergang… und in weiter Ferne sehe ich die Konturen von Dar es Salam. Vicky hat mir vom Sundowner Cocktail auf dem Badesteg erzählt – das probiere ich aus…  und bin ein bisschen wehmütig, dass meine Vorfahren im 19. Jahrhundert nicht mehr um Sansibar gekämpft haben. Aber Helgoland ist ja auch ganz schön!

Martina Ulrich

Sales–Manager

geschrieben am 08.09.2011 um 15:16 Uhr.