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Reiseberichte 2007

Tanzania


Tagebuch von Christl Nennstiel über meine Reise vom 2. bis 12. November 2006
2. November: Nairobi - Kilimanjaro - Arusha
Um 13:45 Uhr komme ich mit Air Kenya von Nairobi am Kilimanjaro Airport an. Björn von Renaissance Photographic Safaris - unser Partner in Tanzania - erwartet mich.

Als erstes besuchen wir verschiedene Gästehäuser.

Die Fahrt zur Ngare Sero Mountain Lodge dauert ca. 25 Minuten. Die Lodge liegt Richtung Arusha in einem großen gepflegten Garten und ist ein altes Kolonialhaus.

Dann geht es weiter zur Arumeru River Lodge, die in einem großen gepflegten Garten liegt.

Das Onsea Guest House mit seinen 5 Zimmern auf einem Hügel gefällt mir ausgezeichnet. Dieses Haus werden wir in Zukunft für unsere Kunden buchen, wenn eine Nacht in Arusha anfällt.

Die Kigongoni Lodge liegt ebenfalls auf einem kleinen Hügel in einem schönen Garten, hat großzügige Zimmer mit Terrasse und Kamin und einen Swimming Pool.

Mount Meru Game Lodge. Es ist das dritte Mal, dass ich die Lodge besuche. Im November 2003 war ich das letzte Mal hier und seit dieser Zeit hat sich allerhand verändert. Die Badezimmer wurden erneuert und Suiten in einem separaten Block erbaut. Ich bin angenehm überrascht. Auch das Dinner am Abend schmeckt gut.

Die Beschreibungen der Unterkünfte finden Sie auf unserer Webseite.

3. November: Arusha - Tarangire Nationalpark, Oliver's Camp
Nach dem Frühstück fahren wir los, d. h. unser Fahrer Soldja (er wird zur Zeit ausgebildet), Björn und ich. In die Stadt sind es ca. 25 Minuten.

Wir besichtigen noch das Kibo Palace Hotel. Es ist ziemlich neu, liegt zentral in der Stadt, hat einen sehr großen Garten und Swimming Pool und hat 63 unterschiedliche Zimmer und Suiten.

Es geht durch die Stadt durch und auf sehr guter Teerstraße in ca. 2 Stunden zum Tarangire Nationalpark. Die Fahrt geht durch Maasailand und wir sehen immer wieder große Kuhherden und Maasai Hirten.

Am Eingang des Tarangire Nationalparks hat sich seit 2003 viel verändert. Es gibt neue Toilettengebäude - sehr sauber - einen Souvenirladen und verschiedene Tafeln mit Erklärungen. Das Eingangstor mit dem Elefanten und dem Baobabbaum ist verschwunden.

Im Park darf man max. 50 km fahren. Das Dach unseres Fahrzeuges ist komplett zurück gerollt und man kann sehr gut die Tiere beobachten, ohne dass eine Stange im Weg ist. Auch meinen Akku von der Kamera kann ich im Auto laden, da es dafür extra Steckdosen gibt. Die Sitze sind super bequem und man hat sehr viel Platz, da es nur vier Sitze im Auto gibt. Die Getränke sind im Kühlschrank und für die Flaschen gibt es Halter. In den Sitzüberwürfen sind Taschen eingearbeitet, so dass man die diversen Dinge gut unterbringen kann.
Wir machen an einem Picknick Platz Halt und nehmen unser Picknick ein. Eine Schulklasse in der Nähe hält ebenfalls Mittagspause.

Dies ist ein schöner Aussichtspunkt auf den Fluss mit Elefanten, Giraffen, Zebras usw. Die Vögel warten schon darauf, dass einige Brösel von unserem Picknick abfallen!!!!

Anschließend besuchen wir die Maweninga Lodge. Eine kleine Anlage mit nur 13 Zelthäusern auf Pfählen und einem herrlichen Blick auf den Tarangire Nationalpark.

Dann setzen wir unsere Fahrt durch den Tarangire Nationalpark fort.

Unter einer Brücke sehen wir einen seltenen Vogel mit Riesenbeinen, später drei Klipspringer graziös von einem Felsblock aus uns beobachtend, immer wieder Herden von Zebras und Elefanten, Impalas, Hartebeest, eine Straußenfamilie mit mindestens 15 Küken, die so gut getarnt sind, dass wir sie mit bloßem Auge kaum sehen.

Vor uns scheint noch die Sonne, aber hinter uns regnet es bereits. Hoffentlich kommen wir noch rechtzeitig ohne Regen ins Camp!

Doch dann liegt plötzlich eine Löwin auf dem Weg vor uns. Warten wir mal ab, bis sie aufsteht und sich auf die Seite legt. Siehe da, nach einiger Zeit hat sie ein Einsehen mit uns und verlässt die Straßenmitte.

Danach fahren wir immer weiter in den Süden bis wir Oliver´s Camp erreichen. Es ist schon gleich dunkel und so genießen wir unseren Sundowner mit Blick über die weite Ebene auf die Berge, wo es bereits regnet.

Beim gemeinsamen Abendessen treffen wir ein deutsches Ehepaar. Der Mann ist Arzt am Krankenhaus in Moshi.

4. November: Tarangire Nationalpark - Karatu, The Plantation Lodge
Wir genießen noch das Frühstück, beobachten die Love Birds, wie sie zur Tränke kommen, und fahren dann wieder durch den Park zum Ausgang.

Da die Eintrittsgebühren immer im 24 Stunden Rhythmus gelten und wir nicht bereit sind, noch einmal 71,50 USDollar zu bezahlen, müssen wir uns beeilen und um 13:00 Uhr den Park verlassen. Wir halten aber dennoch an, weil wir eine Elefantengruppe sehen, die dabei ist, einem Baum die Rinde abzuschälen.

Dann fahren wir Richtung Lake Manyara und kommen durch den Ort Mto Wa Mbu. Ein buntes Durcheinander die Straße entlang. Viele Straßenstände, Bananenverkäufer, blühende Bäume.....

Dann fahren wir ganz steil einen Hügel hoch, um dort oben unser Picknick einzunehmen. Ein einzelner Maasai, wohl der Wächter vom Telemast, leistet uns Gesellschaft.

Anschließend geht es weiter die kurvenreiche Straße zum Manyara Airstrip hoch und weiter auf einer sehr guten Teerstraße immer weiter bergauf, manchmal auch wieder bergab, nach Karatu.

Durch den Ort durch und dann 2 km auf sehr schmaler Sandstraße, dann erreichen wir unser Ziel des heutigen Tages, The Plantation Lodge.

Wir kommen in der Plantation Lodge an und ich bin überrascht, dass wir durch einen großen gepflegten Garten mit vielen blühenden Pflanzen zur Rezeption gehen.

Ich bekomme ein sehr schönes Zimmer: "Plantation left" mit Terrasse. Als erstes fotografiere ich natürlich mein Zimmer und lasse mir dann die anderen Zimmer zeigen, bevor die restlichen Gäste eintreffen. Die verschiedenen Zimmer liegen in kleinen Häuschen in einem großen Garten, sind geschmackvoll eingerichtet und haben vor allem für unsere deutschen Gäste auch bei den Doppelbetten zwei einzelne Matratzen und Zudecken.

Von der Terrasse aus hat man einen schönen Blick auf den Garten und kann dabei wunderbar die Vögel beobachten.

Nach einem sehr schmackhaften Abendessen mit ausgezeichnetem Wein setzen wir uns noch an die Bar. Ich fühle mich sehr wohl in The Plantation Lodge und genieße die Gespräche mit Renate, der Besitzerin, Manuela und Björn.

5. November: The Plantation Lodge
Ausschlafen. Leckeres Frühstück mit Björn auf dem Balkon des Courtyard Houses. Das Frühstück wird gebracht (Saft, Tee, Kaffee, Cornflakes, frisches Obst, eine Wurst- und eine Käseplatte und selbst gebackenes frisches Vollkornbrot sowie verschiedene Marmeladen und Scones. Eier auf Bestellung.)

Danach fahren wir zum Ngorongoro Farmhouse. Ich hatte mir diese Anlage viel kleiner vorgestellt. Sie besteht jetzt schon aus 40 Zimmern, einem sehr großen Speisesaal mit Lounge, einem kleinen Souvenirladen und einem Swimming Pool. Vom letzten Zimmer benötigen wir 6 Minuten bis zur Rezeption. Der große Garten ist gepflegt mit vielen schönen Pflanzen. Neben den Wegen zu den Zimmern ist eine Kaffeeplantage angelegt.

In einigem Abstand auf der gegenüber liegenden Seite sollen noch 24 Zimmer errichtet werden.

Als nächstes besichtigen wir die Crater Forest Tented Lodge. Wir fahren dem Schild C.F.T.L. nach. Es ist ein sehr schlechter Weg, der bergauf - bergab geht, später durch den Wald und an Kaffeeplantagen entlang. Wir denken schon, dass wir uns verfahren haben, aber nach 30 Minuten = 10 km sind wir da.
Die Anlage liegt auf einer leichten Anhöhe mit Blick auf das Ngorongoro Hochland. Die Lounge und der Speiseraum sind sehr rustikal eingerichtet mit einem Grasdach. Dann gibt es 14 Zelthäuser auf Pfählen mit Dusche und Toilette, ebenfalls sehr rustikal.

Nun besuchen wir noch die Kifaro Lodge. Die Lodge liegt ca. 10 Minuten von der Hauptstraße entfernt auf einer Anhöhe. Man kommt durch das in deutschem Besitz befindliche Shangri La Estate, das die umliegenden Lodges mit Gemüse und Milchprodukten beliefert.
Die Kifaro Lodge liegt in einem wunderschön angelegten und sehr gepflegten Garten mit ausgezeichnetem Blick auf die Umgebung. Es gibt verschiedene Gebäude, in denen die Zimmer untergebracht sind.
Die Zimmer im Haupthaus sind sehr klein, aber die beiden Zimmer im neuen Gebäude sind zu empfehlen.

Zurück in der Plantation Lodge erwartet uns ein ausgezeichnetes Mittagessen auf dem Balkon des Courtyard Houses nur für Björn und mich.

Endlich habe ich einmal Zeit für mich, setze mich auf meine Terrasse und lese ein Buch. Dann lasse ich mich noch verwöhnen und gönne mir eine Ganzkörpermassage (1 Stunde = 40 USDollar), die von Mary sehr gut ausgeführt wird und man herrlich dabei entspannen kann.

6. November: The Plantation Lodge - Lake Natron - Serengeti, Olakira Camp = 10 Std. 313 km
Um 07:00 Uhr treffen wir uns zu einem gemütlichen Frühstück. Da wir eine weite Fahrtstrecke vor uns haben, bestelle ich mir heute auch ein Omelett.
Soldja wartet schon auf uns und um 07:45 Uhr geht es los. Zuerst wieder auf sehr guter Teerstraße nach Mto Wa Mtu. Nach 45 Minuten biegen wir auf eine Sand- und Schotterstraße ab. Wir haben einen wunderbaren Blick auf den Losiminguri.

Die Fahrt geht durch Maasai Land und am Ngorongoro Hochland sowie Great Rift Valley entlang. Man sieht immer wieder Ziegen und Kühe mit Hirten sowie schwer beladene Esel mit Wasserkanistern und wir kommen durch einige Dörfer.

Die "Waschbrettpiste" ändert sich in eine reine Sandstrecke, dann folgt ein felsiger Teil, abwechselnd Schotter und Black Cotton Soil. Björn fährt sehr schnell, da Regenschauer hinter uns zu sehen sind. Wir hoffen, dass sie uns nicht einholen.

Die beiden Vulkanberge sind in Wolken. Plötzlich ist die Straße zu Ende und vor uns liegt eine weite Grasebene. Nun geht es also "off-road" weiter. Andere Fahrzeuge begegnen uns sehr selten.

Wir halten an einem Kraterrand. Die Aussicht ist sehr eindrucksvoll. Man blickt in den Krater und dahinter steht majestätisch der Kerimasi. Jetzt zeigt er sich sogar ohne Wolken. Einfach traumhaft schön!!!!!!!!

In einiger Entfernung sehen wir zwei Touristenfahrzeuge. Sie fahren aber geradeaus weiter und verpassen diesen herrlichen Aussichtspunkt. Ich bin sehr froh, dass Björn die Gegend kennt und selbst immer wieder von der überwältigenden Landschaft fasziniert ist. Auch Soldja ist beeindruckt.

Die Fahrt geht weiter durch Geröll und ausgetrocknete Flussbetten.

Ich mache immer wieder Aufnahmen vom Ol Donyo Lengai, der für die Maasai ein heiliger Berg ist und hoffe, dass sich bald die Wolken verziehen und sich auch dieser Gipfel zeigt.

Nun fahren wir Richtung Lake Natron. An der Schranke muss ich als Ausländerin noch 15 US Dollar Eintrittsgebühr bezahlen. Nach 4 Stunden Fahrt kommen wir im Ngare Sero Natron Camp an. Von weitem sieht das Camp wie ein Armee Lager aus. Da es nirgends Schatten gibt - kein Baum weit und breit - ist ein Armee Netz über die Lounge und die Zelte gespannt.
Sehr einfache Einrichtung der Lounge und der Zelte. Doppel- oder zwei Einzelbetten mit Nachtischlampe und dahinter getrennt, aber unter demselben Netz ein Waschtisch mit Wasser aus der Flasche, Eimerdusche und Plumpstoilette.

Vom Camp aus hat man einen herrlichen Blick auf die Berge und den Ol Donyo Lengai.

Da ein kleiner Fluss am Camp fließt wird Wasser per Manneskraft per Pedale zum Tank hoch gepumpt.

Hier sollte man 2 Nächte einplanen. Am ersten Tag kann man eine Fußwanderung zum Lake Natron unternehmen und zwischen den Flamingos laufen und am zweiten Tag empfiehlt sich eine Wanderung zu den Wasserfällen. Bis zum 1. Wasserfall ist es ziemlich einfach, bis zum 2. Wasserfall, der der schönere und größere ist, sollte man ziemlich fit sein.

Die Fahrt geht nun am Natron See entlang. Es türmen sich Regenwolken auf und wir sehen, dass es beim Ngare Sero Natron Camp schon vermutlich auch ziemlich kräftig regnet.

Wir fahren schneller. Es geht durch sehr unterschiedliche Landschaft: durch einen Fluss, durch eine sehr felsige, wie eine rote Mondlandschaft aussehende Schlucht und auf einer Schotterstraße immer bergauf zum Teil in sehr engen Haarnadelkurven.

Auf der Höhe in ca. 2200 m halten wir an und essen unser Picknick. Die Maasai Hirtenjungen schauen uns zu und freuen sich, dass sie auch etwas abbekommen. Sie möchten, dass ich sie fotografiere und sind dann mächtig stolz, als sie sich in der Kamera betrachten.

Die Regenwolken kommen näher, d. h. für uns, schnell aufbrechen und weiter fahren.

Die Straße wird ziemlich sandig und schlammig, da es wohl hier schon geregnet hatte.

Wir erreichen Soitsambu. Unterwegs kommen uns immer wieder Schulkinder in ihren blauen Kleidchen entgegen.

Im nächsten Ort sehen wir, wie drei Gruppen das Marschieren üben. Da die Frauen auf einer Bank am Straßenrand sehr hübsch aussehen, fotografiere ich diese. In diesem Moment geht von dem Ausbilder der Gruppe weiter hinten ein fürchterliches Gebrüll los und er rennt in unsere Richtung. Wir sollen anhalten. Ein uns entgegen kommender Mann stellt sich vor unser Auto in die Straßenmitte, so dass uns gar nichts anderes übrig bleibt.

Nun hat uns der Mann von der Armee erreicht. Er fordert meine Kamera. Ich versuche ihm zu erklären, dass ich nicht ihn und seine Truppe, sondern die Frauen am Straßenrand fotografiert habe und möchte ihm die Fotos auf der Kamera zeigen, doch diese interessieren ihn nicht. Der Mann ist fürchterlich aufgebracht und versucht, mir die Kamera zu entreißen. Unser Fahrer Soldja spricht in seiner Sprache beruhigend auf den Mann ein, der aber immer wieder aufgebracht reagiert und auf die Kamera deutet. Schließlich fordert er Geld, das ich aber nicht bereit bin, ihm zu geben. Erst als Björn die ID Karte von dem Mann verlangt, lässt er von uns ab und lässt uns weiter fahren. Das war ein Schreck!!! Ich habe eine teure Lumix Kamera und alle meine Fotos wären weg gewesen! Darum merke: Fotografiere NIE in der Nähe von Militäranlagen oder nur, was so ähnlich aussieht.

Auch Maasais möchten auf keinen Fall fotografiert werden. Ganz strikt wird dies am Ngorongoro Krater gehandhabt. Wenn ein Tourist unerlaubterweise einen Maasai fotografiert, muss er dafür 50 US Dollar bezahlen. Weigert er sich, diesen Betrag zu entrichten, dann wird die Polizei geholt und die Person kann erst gehen, wenn die 50 US Dollar bezahlt sind.

Nach insgesamt 10 Stunden kommen wir um 17:45 Uhr müde im Olakira Camp an. Das Camp liegt unter Schatten spendenden Bäumen und zieht je nach Jahreszeit um. Bis zum 15. Dezember ist es noch hier in der Serengeti, dann wird das Camp in das Ndutu Gebiet verlegt.

Die Zelte sind einfach eingerichtet und es gibt eine Eimerdusche und Chemietoilette.

Eine heiße Dusche macht uns wieder munter und wir finden uns vor dem Dinner am Lagerfeuer ein.

Nach dem Abendessen fallen wir todmüde ins Bett.

7. November: Olakira - Kleins Camp - Sayari Camp, 90 km = ohne Pirschfahrt ca. 3 Std. Fahrt
Es geht ein fürchterlicher Wind, so dass sich die Zeltwände bewegen und es überall klappert. Um œ 2 Uhr nachts, als der Regen einsetzt, kann ich endlich einschlafen. Gut, dass wir erst um 08:00 Uhr frühstücken.

Es sind nur 4 km bis zum Konzessionsgebiet vom Kleins Camp. Leider können wir nur die Lounge und den Speiseraum ansehen, da alle Zimmer belegt sind. Schade! Ich hätte die Zimmer gerne gesehen, denn seit meinem letzten Aufenthalt im Kleins Camp sind 10 Jahre vergangen.

Die Aussicht ist wie immer überwältigend! Da es leicht regnet, lassen sich zunächst nicht so viele Tiere sehen. Natürlich begegnen uns ständig Zebras und Gnus, auch Giraffen.

Wir fahren durch die Serengeti und bald hört es auch zu regnen auf. Das Gras ist schon grün und auf den Hügeln sieht man die Gnus ziehen.

Wir halten an und beobachten wie eine riesige Herde Gnus aus dem Gebüsch kommt und auf die freie Ebene zieht.

Zwischen den Gnus laufen Impalas, Thomsen Gazellen und Elen Antilopen. Und im Gebüsch versteckt sind Elefantenmütter mit ihren Babys zu sehen.

Wir machen Picknick mit Blick auf die Gnus und die Berge.

Wir kommen auch an einem toten Gnu vorbei, an dem sich verschiedene Geierarten sättigen. Den Höhepunkt bilden aber nun 29 Giraffen in allen Größen. Sie bleiben stehen, blicken in unsere Richtung, drängen sich dann zusammen und laufen anmutig weiter.

Wir überqueren den Mara Fluss und beobachten Hippos, die faul im Wasser liegen. Am gegenüber liegenden Ufer sonnt sich ein riesiges Krokodil. Auf unserer Seite suchen 2 African Geese nach Futter.

Spät nachmittags erreichen wir dann das Sayari Camp am Mara Fluss in der Nord Serengeti.

Die Anlage ist komfortabler als Olakira. Es gibt 2 Waschbecken und eine Dusche sowie Spültoilette.

Wir treffen ein deutsches und ein Schweizer Ehepaar, die zusammen reisen und insgesamt 7 Nächte im Sayari Camp verbringen. In den ersten 6 Tagen haben sie bereits 4 Mal die Durchquerung der Gnus durch den Mara Fluss erlebt, davon die größte Gruppe zwischen 40.000 und 50.000 Gnus gewesen sein soll. Außerdem haben sie "alles" gesehen. Sie konnten täglich einen Leoparden beobachten, sahen Geparden, Löwen usw.

Heute ist ein herrlicher Mondaufgang, den ich fotografiere. Es ist eine eigenartige Stimmung, wie der Mond hinter den Wolken zieht. Fantastisch!!!!!!!! Ich könnte jeden umarmen, so schön ist es!

Abendstimmung
8. November: Sayari Camp - Singita Sasakwa, Grumeti Reserves

Nach einem gemütlichen Frühstück (habe schon den Sonnenaufgang fotografiert) fahren wir um 08:30 Uhr los. Nachts hatte es stark geregnet, jetzt nieselt es nur noch.

Wir fahren den ersten Teil wieder zurück und dann weiter zum Tabora Ranger Posten, an dem wir die Serengeti verlassen.

Es geht durch verschiedene Villages. Hier leben die Sukuma. Da diese den Ruf haben, ein kriegerisches Volk zu sein, getraue ich mich nicht zu fotografieren, erst recht nicht, nach meinem Erlebnis.

Um die Hütten ist vielfach Sisal gepflanzt. Wir kommen durch einen größeren Ort, der sich über viele Kilometer hinzieht: Mugumu.

Es geht den Berg hoch und dann erreichen wir Sasakwa. Es ist eine fantastische Anlage, eigentlich ein Hotel im Busch. Die Häuser sind im Kolonialstil erbaut und man spürt die Liebe zum Detail.

Die Aussicht ist grandios! Ich reise nun seit 32 Jahren, aber so eine Anlage mit diesem Blick habe ich noch nicht gesehen!

Als erstes sehe ich mir alle Räume im Haupthaus an - man kann sich richtiggehend verirren, so viele Zimmer sind es! Und dann geht es zu meinem Haus. Wohnzimmer mit Kamin, Schlafzimmer, Ankleideraum, großes Bad mit separater Dusche und eigenem Plunge Pool auf der Terrasse. Ich setze mich erst einmal auf die Terrasse und genieße diesen fantastischen Blick und schaue per Fernrohr, das zu jedem Zimmer gehört, die Gegend an. Noch vor 3 Wochen war die Ebene voller Gnus und Zebras.

Zum High Tea gibt es verschiedene Köstlichkeiten.

Ich freue mich, Horst Frehse (den ich seit 1993 vom Grande Roche Hotel in Paarl her kenne und ihn zuletzt gesehen habe, als er im Mai 2006 noch im Singita Ebony Camp im Sabi Sand Reserve war), wieder zu sehen. Horst ist bei Singita Grumeti Reserves, (Sasakwa, Sabora Camp und Faru Faru Lodges) Senior General Manager.

Um 15:30 Uhr fährt uns Stuart zu den Pferdestellen und zum Konferenzraum. Hier kann man auch Pfeil und Bogen schießen oder sich ein Mountainbike ausleihen. Auch Tennisplätze sind vorhanden.

Dann fahren wir zum Sabora Camp, das ca. 45 Minuten von Sasakwa entfernt liegt.

Wir brauchen eine Stunde, da wir unterwegs viele Tiere sehen. Ein einzelner Elefant kommt uns auf dem Weg entgegen. Durch den vielen Regen ist schon alles schön grün.

Sabora gefällt mir sehr gut. Es ist ein exklusives Zeltcamp im Stil von 1920. Sehr gemütlich und mit Blick zur Ebene. Man muss sich wundern, wo man die vielen alten Einrichtungs- und Dekorationsstücke aufgetrieben hat.

Das Camp kann max. 12 Gäste beherbergen. Im nächsten Jahr sollen die Zelte erneuert und der Swimming Pool vergrößert werden.

Auf dem Rückweg sehen wir riesige Herden von Gnus, einige Hyänen, viele Zebras und immer wieder viele Topis. Ich habe bei den vielen Game Drives, die ich schon gemacht habe, noch nie eine so große Anzahl an Topis erlebt.

Die Sonne geht bereits unter und Stuart fahrt uns auf einen Hügel, damit wir die Aussicht genießen können.

Vor uns, schon am leichten Abgrund, liegt eine Löwin mit 3 Jungen. Es ist schwer, die Tiere zu fotografieren.

Bei Dunkelheit fährt Stuart zurück ins Camp, dabei sehen wir ein Bushbaby und eine Civet ganz deutlich und sie verschwindet ganz langsam im Busch.

Die Lichter von Sasakwa auf dem Berg leuchten sehr stark und es sieht aus, als ob dort oben ein ganzes Dorf ist.

Das ausgezeichnete Dinner nehmen wir im Freien ein in dem kleinen Courtyard. Wir, das sind Conny, eine Reiseveranstalterin aus Amerika (wir können viele Ideen austauschen), Horst, Björn und ich.

Mit einem Golfcart werden wir zu den Zimmern gebracht.

9. November: Sasakwa - Faru Faru - Ndutu Safari Lodge
Nach dem Frühstück treffen wir wieder Stuart, der uns den Weg zu Faru Faru zeigt.

Der Abschied von Sasakwa fällt schwer, hier wäre ich gerne langer geblieben! Alle kommen noch um uns zu verabschieden: Horst, Jason und der Hauptranger Lee.

Vom Airstrip nach Faru Faru sind es ca. 45 Minuten. Das Camp soll Ende Januar 2007 eröffnet werden. Es liegt leicht erhöht mit Blick auf 2 Wasserlöcher, viele Schirmakazien und zum Teil eine offene Fläche.

Es wird 6 Luxuszelte geben. Das Dach besteht aus vier Schichten, so dass es im Zimmer schön kühl bleibt. Die ganze Vorderfront besteht aus Glasschiebefenstern und zu jedem Chalet gehört auch eine Sala (erhöht liegendes Aussichtsdeck mit Sitzgelegenheit).

Es gibt viele Mauern aus aufeinander geschichteten Steinen, so wie ursprünglich der hier lebende Stamm gebaut hat.

Im Eingangsbereich ist ein kleiner Souvenirladen vorgesehen, eine sehr große Lounge und ein separates Speisezimmer. In beiden Räumen gibt es bereits aus Steinen bzw. Felsbrocken aufeinander geschichtete Kamine. Die Einrichtung wird modern werden - total anders als die beiden anderen Camps.

Es geht weiter durch das riesige Reserve, das insgesamt mit Ikorongo fast so groß wie die Masai Mara ist. In den Grumeti Reserves hat man also viele Möglichkeiten zu Pirschfahrten.

Beim Ikoma Fort verlassen wir das Reserve.

Wir fahren nun auf der Main Road durch die Serengeti. Es ist eine breite Sandstraße, auf der auch die ganzen Lastautos, die zum Victoria See nach Mwanza müssen, fahren. Die Straße ist zum Teil sehr schlecht (Waschbrett), dann kommt ein langes Stück, wo die Strasse repariert werden soll und große Haufen Sand auf der Straße liegen und fast die ganze Straßenbreite einnehmen, so dass man am Rand vorbei fahren muss.

Bis zum Naabi Hill Gate geht es mit dem Verkehr. Allerdings in der Gegend um Seronera begegnen uns immer mehr Safarifahrzeuge. Am Gate machen die meisten Touristen Mittagspause und der ganze Platz ist voll von Menschen und Fahrzeugen.

Soldja erledigt die Formalitäten und wir fahren wieder los. Kurz danach sehen wir Löwen im Gras liegen. Ein Auto nach dem anderen hält natürlich, um die Löwen zu beobachten.

Am Tor, das die Grenze zwischen dem Serengeti Nationalpark und dem Ngorongoro Schutzgebiet anzeigt, sehen wir auch wieder viele Fahrzeuge. An der Landschaft ändert sich eigentlich nichts. Rechts und links der Straße sind riesige offene Flächen, die im Januar und Februar voll mit Gnus sind.

Ich finde diesen Teil der Fahrtstrecke insofern nicht schön, da einen ständig Fahrzeuge überholen und dabei eine riesige Staubfahne hinterlassen (50 km / Std). Es kommt einem wie eine Rennstrecke vor. Wir sagen zum Spaß "Ferrari Safari".

Ich bin froh, als Björn von dieser Hauptstraße zum Ngorongoro abbiegt und off-road fährt. Unter einem Baum mit Blick zum Macarot machen wir Mittagspause.

Dann fahren wir weiter und besichtigen das Oldupai Camp, das in der Nähe der Oldupai Schlucht liegt.

Die Anlage ist in Felsen eingebettet. Die 34 Zelte stehen nah beieinander und sind sehr einfach eingerichtet, desgleichen der Speiseraum und die Bar. Aber so lange man Wasser zum Duschen bekommt und eine Toilette vorhanden ist, finde ich, ist es Luxus inmitten im Busch.

Nun müssen wir ein ganzes Stück wieder zurück, da wir in der Ndutu Safari Lodge übernachten werden.

Björn fährt wieder off-road, zuerst über die freie Fläche, dann durch einen Wald aus Sträuchern und Gebüsch bis wir einen Weg erreichen, auf dem wir dann soweit möglich bis zur Lodge fahren. Es geht ein Stück den Ndutu See entlang, der allerdings fast ausgetrocknet ist. Mit dem Fernglas kann man einige Flamingos entdecken.

Die Lodge hat sich verändert. Es sind immerhin 6 Jahre, dass ich zuletzt hier war. Die Lodge hat nun 34 Zimmer - 22 auf der einen und 12 auf der anderen Seite. Es sind alles kleine Steinhäuschen, manchmal einzeln, dann doppelt, aber auch Häuschen aneinander gereiht. Von den Häuschen hat man einen Blick auf die Ebene, auf der viele Akazien und Büsche stehen. Man kann sehr gut Vögel beobachten.

Während des Abendessens kommen zwei Genets in den Raum und setzen sich auf einen Balken und die andere in ein Geweih.

10. November: Ndutu Safari Lodge - Ngorongoro Crater Lodge - The Plantation Lodge
Wir fahren von der Lodge los und es geht wieder off-road durch eine Art Wald mit vielen Bäumen und Sträuchern. Es ist nicht ganz einfach, hier einen Weg zu finden.

Björn verlässt sich auf sein GPS und zwischendurch gibt es auch immer einen Track bis wir Endulen erreichen. Hier gibt es einen Airstrip für flying doctor und ein Krankenhaus.

Es ziehen ganz dunkle Wolken auf und man sieht es bereits hinter uns regnen. Wir hoffen sehr, dass wir ohne Regen die Straße erreichen, denn die Pfade sind alle Black Cotton Soil. Ab Endulen ist es eine verhältnismäßig gute Straße, auf alle Fälle besser als die Main Road und vor allem sind wir hier alleine unterwegs. Die ganze Strecke haben wir kein einziges Auto gesehen. Die Landschaft ist wunderschön, viele Hügel und Villages.

Nach 2 œ Stunden ab Ndutu erreichen wir die Main Road und kurz darauf kommen wir an den Abzweig zur Ngorongoro Crater Lodge.

Links stehen die 12 Häuser des North Camps, dann weiter unten kommen die 12 Häuser des South Camps (man sieht vom North Camp auf das South Camp). Dazwischen sollen noch 6 Häuser errichtet werden!!! Die beste Aussicht zum Ngorongoro Crater hat man vom South Camp aus - Nummern 14 bis 20 sind die besten Häuser.

Die Zimmer des North und South Camp sind gleich groß mit Kristall Leuchtern, Badewanne und Dusche und zwei Waschbecken.

Jedes Camp hat einen eigenen Speisesaal und eine Lounge, wobei das North Camp für Familien eingerichtet ist.

Noch weiter unten befindet sich das Tree Camp, das aus nur 6 Häusern besteht und auch nicht erweitert werden soll. Die Zimmer des Tree Camp sind kleiner und haben einen anderen Leuchter, eher wie ein afrikanisches Horn. Leider haben die Zimmer des Tree Camps fast keine Aussicht auf den Krater. Am ehesten sieht man noch vom Haus Nummer 26.
Im Tree Camp muss man viele Stufen zum Esszimmer und zur Lounge laufen, deshalb nichts für gehbehinderte Menschen.

Das Foto, das man auf dem CCAfrica Prospekt von der Ngorongoro Crater Lodge sieht mit dem Tisch und dem Blick zum Crater ist zwar vom Tree Camp aufgenommen, aber diesen Blick hat man nur von der Lounge des Tree Camps und von den Zimmern des North und South Camps.

Wir trinken Tee an diesem Tisch, müssen uns aber dann verabschieden, um noch rechtzeitig das Eingangstor, das Lodoare Gate, zu erreichen.

Die Eintrittsgebühr gilt nämlich auch hier im 24 Stunden Rhythmus, d. h. wir müssen um 13:00 Uhr das Ngorongoro Schutzgebiet verlassen, sonst müssen wir noch einmal pro Person 50 US$ (Björn ebenfalls) für das Fahrzeug und für Soldja, unseren Fahrer, bezahlen.

Wir schaffen es noch rechtzeitig bis zum Tor.

Wenn man in den Krater fahren will, kostet das Fahrzeug 200 US$ und man darf nur 6 Stunden bleiben. Die Wege in den Krater und insbesondere der Rückweg bergauf sind derart schlecht. Besucher erzählen, dass sie das nächste Mal den Krater auslassen würden. Auch zurück in der Lodge hören wir von Gästen, dass diese den Krater nicht mehr besuchen würden.

Als wir wieder in The Plantation Lodge ankommen, habe ich schon heimatliche Gefühle. Dieses Mal wohne ich im Grevellea Zimmer und fühle mich sofort wieder wohl. Für uns ist schon auf dem Balkon des Courtyard Houses gedeckt und wir genießen unser Mittagessen.

Um 16:00 Uhr treffe ich mich wieder mit Björn, um die unterwegs entworfenen Touren im Computer niederzuschreiben.

Nach meiner jetzigen Erfahrung muss man ab Mitte Oktober nicht mehr nach Kenya reisen, um dort die Migration zu sehen, sondern kann dies auch von Tanzania aus. Die Chancen eine Überquerung zu sehen, sind vom Sayari Camp aus wesentlich größer. Allerdings hängt die ganze Migration mit den Regenfällen zusammen. Deshalb kann es gut sein, dass die Gnus wieder nach Kenya zurück wandern, wenn sie in Tanzania noch nicht genügend grünes Gras vorfinden.

Wenn die Witterungsverhältnisse es erlauben, sollte man die Strecke über Endulen wählen und nicht über Olduvai fahren. Auf den hiesigen Landkarten heißt es immer Oldupai, das ist wohl auch der ursprüngliche Namen.

11. November The Plantation Lodge
Ausschlafen, gemütliches Frühstück, dann eine Ganzkörpermassage um 10:00 Uhr und schon ist der ganze Vormittag vorbei.

Eigentlich wollte ich heute zur Hatari Lodge fahren und dort übernachten, aber Marlies hat angerufen, dass ein Filmteam dort ist und sie mit dem Team unterwegs sind. Ich könnte zwar auch mit kommen, aber ich habe dann doch lieber abgelehnt. Ich war ja im Februar 2005 für 4 Nächte dort.

Zu Beginn der Reise hat mir Björn ein in Leder gebundenes Tagebuch überreicht: "My Personal Safari Diary". So hatte ich während der Reise wirklich täglich die Ereignisse aufgeschrieben. Nun muß ich den Bericht noch in den Computer übertragen. Bis zum Mittagessen habe ich noch 1 œ Stunden Zeit und so mache ich mich gleich an die Arbeit.

Heute ist für Björn und mich im Garten unter einem großen Baum gedeckt - stilvoll mit weißer gestärkter Tischdecke und Servietten. Wir lassen uns mit einem vollen Mittagessen verwöhnen!

Dann entspanne ich mich am Swimming Pool, denn die Liegen sind sehr bequem.

Da mein Bericht noch nicht fertig ist, schreibe ich weiter.

Es ist wieder eine Gruppe Franzosen angekommen. Gruppen speisen in einem getrennten Raum, sind somit unter sich und die anderen Einzelgäste werden nicht gestört.

Ich genieße mein Abschiedsabendessen!

12. November: The Plantation Lodge
Heute ist mein letzter Tag in Tanzania. Es ist herrliches Wetter und es fällt mir schwer, Abschied zu nehmen.

Es war eine wunderschöne Reise, bei der ich sehr viel erlebt und gesehen habe und viele neue Ideen entwickeln konnte. Mein herzlichstes Dankeschön gebührt Björn, der alles so wunderbar organisiert hatte. Da er die schwierigen Strecken immer selbst fuhr, habe ich mich immer sicher gefühlt, obwohl ich eine sehr ängstliche Autobeifahrerin bin. Ich bin sehr froh, mit einem Unternehmen wie Renaissance Photographic Safaris zusammen zu arbeiten, denn da sind unsere Kunden in den besten Händen!!!!!!!!!!!!

Sehr wichtig für mich ist, dass ich auch Makuru und Alex, die einheimischen Guides, kennen gelernt habe. Beide haben auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht.

Ich habe schon meine Tasche gepackt und um 12:00 Uhr werden wir zu Mittag essen, bevor wir dann um 13:00 Uhr nach Arusha und weiter zum Flughafen fahren.

Mein Flug mit Ethiopian Airlines ist um 18:30 Uhr ab Kilimanjaro, 2 Stunden vorher da sein und 2 œ Stunden Fahrt plus 1 Stunde Puffer, falls unterwegs irgendetwas ist.

So, nun schicke ich meinen Bericht per email an meinen Mann, dann weiß er schon, wie es mir ergangen ist und er kann ihn schon auf unsere Webseite setzen.

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Auf dem Weg zum Flughafen hatten wir noch eine Reifenpanne. Gut, dass wir so zeitig los fuhren. Björn hat so noch bewiesen, dass er auch einen Reifen wechseln kann.

Ansonsten war die Maschine von Kilimanjaro, die aus Dar es Salaam kam, brechend voll. In Addis Abeba konnte ich für 300 USDollar noch ein Upgrade in die Business Class kaufen und habe so ganz gut die Nacht überstanden.
geschrieben am 20.04.2011 um 14:39 Uhr.