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Reiseberichte 2007

Tanzania


Tagebuch über die eindrucksvollste Reise meines bisherigen Lebens
Bericht & Bilder von Christian Peters
Christian Peters & Mutter Ansicht des Kilimanjaro
Donnerstag 21.7.2005
Wir sind um 20.15 Uhr abends gelandet und wurden von unserem Führer Moses freundlich empfangen. Wir haben eine Decke aus dem Flugzeug verloren und ich habe bei der Info nachgefragt: "I lost my fliet!" Die Frau sagte: "You lost your flyet? Ich sagte: No, I lost my fliet. It's something to hold warm." Die Frau fragte: "Do you want to go home?" Ich sagte "No" und ging [ich weiß heute, dass Decke 'cave' heißt]. Dann fuhren wir mit Moses zur Lodge. Dort aßen wir noch etwas und gingen ins Bett. Dort war ein großes Moskitonetz gegen Mücken. Gutenacht!
Guides, Ansicht des Kilimanjaro Aufstieg zum Kilimanjaro
Zelt Aufstieg bei Schnee
Freitag 22.7.2005
Wir mussten uns erst mal vom Flug ausruhen und haben deshalb bis 8.15 Uhr geschlafen. Dann haben wir gefrühstückt und sind anschließend in die Boutique gegangen. Dort haben wir uns mit vielen Andenken eingedeckt. Danach haben wir uns die vielen Tiere der Lodge angeguckt. Das waren: ein Alligator, ein Kronenkranich, ein Steppenadler, Schildkröten, Affen, Afrikanische Eulen, Strauße, Zebras, Marabus, die größten Antilopen auf der Welt und abends konnte man Buschbabies hören. Dann haben wir zu Mittag gegessen und um 14.00 Uhr haben wir eine Dorftour mit Frank gemacht. Er zeigte uns viele Pflanzen. Das waren: Mangobäume, Süßkartoffeln, Mais, Kaffeebäume, Guavenbäume, Bananenbäume, Kokosnusspalmen, Advokadobäume, Affenbrotbäume, Papayabäume und ein schöner Blütenbaum Namens Nandic Flamme. Wir haben ein bisschen mit den Einwohnern geredet und gesehen, dass sie auch hier Fußball kennen. Dort gab es eine katholische Kirche, eine Disco, einige kleine Bars, eine Polizeistation und eine kleine Arztpraxis. Dann, als wir zurück waren, haben wir uns geduscht und mit unserem Guide Moses alles für den morgigen Tag geplant. Am Abend haben wir uns an ein kleines Feuer gesetzt und sind um ca. 23.00 Uhr ins Bett gegangen.

Samstag 23.7.05
Mama ist schon um 6.00 Uhr aufgestanden, um die letzten Sachen zu packen. Ich um 6.30 Uhr. Um 7.00 Uhr gab es Frühstück und um 8.00 Uhr hat uns Moses abgeholt. Die erste halbe Stunde ging es über normale Straße. Die letzte viertel Stunde über einen sehr holprigen Schlammweg. Tommi von Hausmeister Krause hätte da gesagt: HI, H1, ey voll krass, ey wackel, wackel. Dann wurde das Gepäck verteilt und wir gingen mit unserem Hilfsführer Godfrey los. Nach der Hälfte eine Mittagspause und leckeres Essen. Dann ging es mit Moses weiter. Im Machame-Camp (3048m) angekommen, waren wir über den Luxus überrascht. Wir hatten zwei Klappbetten und eine Toilette nur für uns. Alles von den Trägern mitgebracht. Nach dem Abendessen, kleine Besprechung für Morgen mit Moses. Dann sind wir ins Bett gegangen und schliefen " Like a baby" Zitat Godfrey.

Sonntag 24.7.05
Wir wurden morgens um 6.30 Uhr von den Trägern freundlich geweckt. Dann gab's Frühstück mit Tee und getoastetem Brot. Um 8.15 Uhr ging's los. Auf dem Weg zur Mittagspause habe ich zwei Blumen fotografiert. Einmal eine Gladiole und einmal eine Feuerball Lilie. Anschließend gab es um ca. 12.00 Uhr Mittagessen. Es war, wie schon der Rest an Essen besser oder genau so gut, wie in der Lodge. Wir machten eine lange Pause zur Akklimatisation. Es ging um 13.00 Uhr weiter und ich fotografierte noch eine Pflanze, deren Namen ich aber vergessen habe. 14.30 Uhr sind wir angekommen im Shira- Camp (3810m). Moses hat gesagt wir sollten uns eine halbe Stunde legen. Ich hatte (habe) ein bisschen Kopfschmerzen, sehr wahrscheinlich kommt das von der Höhe. Jetzt schreibe ich gerade und ich glaube, dass das Essen wieder sehr gut wird und wir wieder, wie schon gestern um ca. 21.30 Uhr ins Bett gehen. Ich hoffe, dass es mir Morgen, von den Kopfschmerzen her besser geht. Gleich werde ich ein paar Vögel, riesige Raben mit weißem Nacken, fotografieren.

Montag 25.7.05
Gestern Abend nach Tagebuch schreiben, habe ich mich sehr stark übergeben. Moses sagt, dass das von der Akklimatisation kommt und es bedeutet, dass sich der Körper gut akklimatisiert. Wir sind um 8.15 Uhr losgegangen. Die erste halbe Stunde ging's mir nicht so gut, aber danach war alles ok. Ich habe ein Paar SMS zu Papa geschickt und war froh, dass wenigstens diese ankamen, weil wir wenig Empfang hatten. Mittagessen war um 14.00 Uhr. Es schmeckte wie immer gut und wir waren schon auf 4400m. Nach dem Essen sind wir in Richtung Lava Tower gegangen (4600m). Wir waren auf 4500m eine dreiviertel Stunde nach dem Mittagessen. Die letzten 100 Höhenmeter mussten wir viel klettern. Oben hatten wir Empfang und haben Papa angerufen. Auf dem Abstieg ins Barranco-Camp (3962m), musste ich mir natürlich die Hand aufschürfen und gut fallen. Tommi von Hausmeister Krause hätte gesagt: Hl, Hl, ey voll krass, ey fall, fall. Am Abend war mir schwindelig und ich hatte Kopfschmerzen. Nacht!

Dienstag 26.7.05
Wir sind um 7.00 Uhr aufgestanden. Gegen 9.00 Uhr ging's los. Die erste halbe Stunde merkte ich den Schwindel vom Abend nur ein wenig, aber ab dann war mir sehr schwindelig. Mama hatte 2 Stöcke und Moses sagte, dass ich besser mit Stock gehe. Papa hatte mir und Mama einen Sternzeichenstein geschenkt. Er sagte, dass wir ihn in die Hand nehmen sollen, wenn es uns nicht gut geht. Ich nahm ihn in diesem Moment in die Hand und ließ ihn bis zum höchsten Punkt des Tages (4200m) nicht mehr los. Ich glaube ohne den Stein wäre ich nicht hochgekommen. Oben machten wir eine sehr lange

Pause und ein paar Fotos. Mama redete die ganze Zeit mit einer Engländerin, die gut Deutsch konnte und ich genoss ein bisschen die Sonne. Dann ging es weiter aber leider bergauf und wieder bergab und immer so weiter. Um 13.30 Uhr kamen wir im Karranga-Camp (3950m) an und es gab Tee. Anschließend legte ich mich hin, damit der Schwindel weg ging. Um 18.15 Uhr gab es wie immer leckeres Essen von "Lasaro", aber ich dachte, dass ich mich trotzdem auf Omas Kohlrabi usw. freue. Nun geht's ins Bett. Es ist gerade 20.00 Uhr.

Mittwoch 27.7.05
Um 7.00 Uhr klingelte der Wecker, also weckten uns Fra und Steven mit Tee oder Kakao oder Kaffee. Ich dachte sofort, als ich aufstand: "Mist! Heute müssen wir zweimal aufstehen". Denn wir mussten um ca. 23 Uhr noch mal aufstehen, aber zur Uhuru Tour erst Morgen mehr. Es gab Frühstück und dann ging's los. Heute gehen wir nur 3 Stunden ohne etwas Besonderes. Dann kamen wir schon 12.00 Uhr im Barafu-Camp auf (4634m) an. Wir sollten noch was herumlaufen zum akklimatisieren. Ich habe ein kleines Steinmandl gebaut und Mama traf wieder ihre Freundin "Miss England". Anschließend gab es Mittagessen, alles wie oft lecker. Danach haben wir uns ein bisschen hingelegt um uns für Morgen schon vorauszuruhen. Es gab um 17.00 Uhr Abendessen, damit wir früh ins Bett können. Um 19.00 Uhr bin ich eingeschlafen; Mama erst um 20.00 Uhr.

Plötzlich wurden wir beide aus dem Schlaf gerissen von Fra und Steven. Es war 22.30 Uhr. Wir sollten uns umziehen und ins Zelt zum kleinen "Mitternachtsfrühstück" kommen. Um 23.30 Uhr ging's mit Stirnlampen los. Man sah viele andere Leute in der Ferne leuchten. Wir gingen durch tiefe Nacht und man konnte alle Sterne und Sternbilder sehen. Damit die Zeit etwas schneller verging dachte ich über alles mögl... Oh, schon 00.01 Uhr.

Donnerstag 28.7.05
... ich nach. Einmal machten wir eine Pause und Moses gab mir afrikanische Schokolade für neue Energie. Die schmeckte ganz komisch! Irgendwann ging es durch lehmiges und glattes Sandzeug nach oben. Fast am Stella-Point (5600m) angekommen hatte Mama ein bisschen Atemprobleme. Ich zog mir die zweite Sturmhaube über, weil es sehr windig und kalt war. Um schätzungsweise 6.00 Uhr waren wir am Uhuru Peak auf 5895m am höchsten Punkt von Tansania und Afrika, auf dem höchsten Vulkan von Afrika und auf dem zweithöchsten der Welt [heute weiß ich noch, dass es der höchste allein stehende Berg der Welt ist]. Mama hat geweint (aus Freude) und ich war 99% glücklich. 1% dachte ich: Schade ohne Papa, der könnte sich jetzt auch freuen. Wir machten mehrere Bilder, nachdem ich den Fotoapparat gut gewärmt hatte. Dann ging es durch das Sandzeug nach unten. Wir alle gingen geröllfahrend runter, aber für Mama war das nichts. Bald war sie sehr müde und brauchte ein Stück Traubenzucker. Dann ging es wieder. Die letzte halbe Stunde zum Barafu-Camp (4634m) war schrecklich. Wir waren beide sehr müde. Im Camp angekommen gratulierten uns alle und dann ging es für 2 Stunden ins Bett. Ich konnte zwar nur ca. 1 Stunde schlafen, war aber ausgeruht. Anschließend gab es leckeres Mittagessen und wir gingen in Richtung Mweka-Camp (3100m). Man sah gut, dass wir immer tiefer kamen. Nicht nur Steine sondern auch mehr Gräser und später Büsche. Wir machten eine kleine Rast im Unbekannt-Camp (3800m). Dann gingen wir weiter und es kam schon kleiner Wald später sah man sogar wilden Rhododendron. Wir kamen um 17.00 Uhr im Mweka-Camp (3100m) an. Es gab um 18.00 Uhr Abendessen und ich schlief um 20.00 Uhr ein [Das war die Nacht wo ich bis jetzt am Besten geschlafen habe].

Freitag 29.7.05
Um 7.00 Uhr wurden wir wie immer vom Weckerduo geweckt. Ich hatte 11 Stunden geschlafen, hätte aber noch 3 mehr gebraucht. Es gab Frühstück und wir haben Lasaro gefragt, wie er die Tomatensuppe macht. Er tat dort Ingwer "Ginga" rein was man nicht schmeckte, aber trotzdem nichts für mich war. Ich gab Steven, der Mister Mountain Lion oder Mister Chris zu mir sagte meine E-Mail Adresse. Dann tanzten wir und die Träger einen Abschiedstanz und sangen das "Kilimanjaro Lied". Zum Schluss ließen sie uns beide noch Hochleben. Dann ging es los in Richtung Mweka-Gate. Es gab nichts besonderes, außer, dass wir noch sehr viel mit Walter geredet haben. Unten wurden wir von den Trägern freundlich empfangen und verteilten Trinkgeld. Danach stiegen wir ins Auto ein und wurden zur Kia-Lodge gebracht. Hier haben wir noch nicht viel gesehen, aber ich gehe gleich mal ein bisschen erkunden. Hier gibt es viele Vögel und Pflanzen sogar Affenbrotbäume. Ich und Mama machen im Dunkeln noch eine Kerzentour und sitzen am großen Feuer. Sankt Martin, Sankt Martin usw. Gute Nacht bis Morgen!

Samstag 30.7.05
Erst mal bis 8.15 Uhr ausschlafen und dann warm duschen. Gestern gab es kein Wasser mehr. Schluchz! Dann Frühstücken und Ameisen killen. Die Lodge liegt gar nicht so ruhig, man hört öfters Flugzeuge. Wir werden Tansania Shilling mit nach Hause nehmen (schmuggeln), weil mich diese Währung interessiert. Wir verbringen hier die letzten Stunden mit Tiere beobachten und Quiz-Spiel spielen. Um 18.30 Uhr werden wir zum Flughafen gebracht. Dort werden wir noch "Gifts" für die "Jute (H.K. spezial)" Verwandtschaft gekauft und es geht nach Haus.

Aachener Zeitung

Montag, 8. August 2005
Mit 13 Jahren steht Christian auf dem Dach AfrikasPius-Schüler bezwingt den 5895 Meter hohen Kilimandscharo. Mutter Vera begleitet ihn. Nächste Tour ist schon fest eingeplant.
VON UNSEREM REDAKTEUR HANNS BITTMANN
AACHEN. Allein schon die Aussicht auf eine 16-stündige Wande­rung dürfte die meisten Jugendli­chen davon abhalten, ihren Ur­laub mit den Eltern zu verbringen. Nicht so Christian Peters: Der 13-jährige Eilendorfer hatte seine helle Freude an einer entsprechenden Tour, überwand nebenbei noch 4100 Höhenmeter - 1300 bergauf, 2800 bergab. Und damit zählt der 13-jährige Eilendorfer nachweislich zu den wenigen ganz jungen Erdenbürgern, die den Kilimandscharo bestiegen ha­ben.
Langgehegter Traum
Die Bezwingung des höchsten afrikanischen Berges war schon seit langem ein Traum Christians und seiner Eltern. Vera und Rolf Peters hatten als passionierte Berg­wanderer das Glück, den Sohn schon früh für Gipfelstürme begeistern zu können. Bei den ersten hochalpinen Familientouren wur­de der Junior noch vom Vater auf den Schultern getragen, doch bald schon war er gern auf eigenen Fü­ßen unterwegs. Der Traum, den 5895 Meter hohen Kilimandscharo zu erklimmen, sobald der Sohn groß genug dafür ist, sollte sich in diesen Sommerferien erfüllen.
Nach einem umfangreichen Gesundheits-Check bei Christian, ein paar Hochtouren zur Vorberei­tung und etlichen Impfungen für die Reise ins infektionsträchtige Tansania wurde Papa Peters dann zur tragischen Gestalt der geplan­ten Tour: Er zog sich 14 Tage vor der Abreise einen Achillessehnenriss zu und musste zu Hause bleiben. "Wir waren schon traurig, dass wir ohne ihn raufmussten%u201D, bekennt Christian. Aber die fest gebuchte Reise konnte nicht mehr verschoben werden - und wurde so zumindest für die "Restfamilie%u201D zum unvergesslichen Erlebnis.
Dass sich Vera und Christian Peters bei ihrem Aufstieg auf 17 per­sönliche Begleiter verlassen konn­ten, hat den Daheimgebliebenen beruhigt. Neben dem Bergführer, dem Hilfsführer und einem Koch zählten vor allem Träger zum Trupp; schließlich fanden die ersten fünf Tage der einwöchigen Bergtour zwecks Akklimatisierung zwischen 3048 und 4600 Metern Höhe statt. Und an jedem Tag trank der durchschnittliche Teil­nehmer gut vier Liter Wasser. Zelte, feste Nahrung und ein Sauerstoffzelt zählten ebenfalls zu den Lasten - und sogar eine moderne Errungenschaft, auf die Vera Pe­ters gar nicht zu holten gewagt hatte: "Unser Veranstalter ließ sogar eine chemische Toilette mittransportieren!%u201D Die Aachener Teilnehmer griffen darauf in Anbetracht der ziemlich ekligen Hö­henplumpsklos gern zurück.

Der anstrengendste und längste Abschnitt wurde bereits kurz vor Mitternacht angegangen: sechseinhalb Stunden vom 4600 Meter hohen Barufa-Camp hoch zur Uhuru-Spitze 1295 Meter darüber, kurzer Aufenthalt, drei Stunden zurück, zwei Stunden Pause und dann noch einmal vier Stunden Abstieg bis auf 3109 Meter Höhe.
"Es war ein tolles Gefühl, plötzlich vor dem Schild am Gipfel zu ste­hen, das man so oft vorher gese­hen hat%u201D, schwärmt Christian Peters. Dass gerade die letzten 300 Höhenmeter sehr beschwerlich waren, dass ausgerechnet an die­sem Tag der Gipfel im Nebel lag und schließlich die Batterien des Fotoapparates ob der Kälte den Geist aufgaben, war ob dieses Glücksmomentes egal. Schließlich hatten ja schon die Tage zuvor herrliche Perspektiven eröffnet, da der Kilimandscharo bis in 4500 Meter Höhe eine interessante Ve­getation zu bieten hat.

Eine einfache Route
Besonders schwierig sei die Strecke nicht gewesen, zeigt sich der Pius-Schüler bescheiden. "Wir ha­ben die einfachste der sechs mög­lichen Routen genommen, da brauchte man noch nicht einmal eine Sicherung mit dem Seil.%u201D Dass dennoch fast ein Drittel der jährlich 15 000 potenziellen Kilimandscharo-Gipfelstürmer - zumeist geübte erwachsene Berg­wanderer und -steiger allein we­gen der Höhenkrankheit umkeh­ren muss, sei dennoch erwähnt. Zwei Männer aus Aachen, die im gleichen Zeitraum den Gipfel sa­hen, traf man übrigens im Flugzeug Richtung Heimat .. .
Hier hat sich Christian Peters rasch wieder eingelebt. "Allerdings schläft er fast doppelt so viel wie sonst%u201D, meint Vera Peters. Christian freut sich schon auf den nächsten Sommer in Tansania. Dann geht's auf den Mount Meru - "der ist nur 4666 Meter hoch, aber klettertechnisch anspruchsvoller%u201D. Und wenn Papa genesen ist, darf er endlich wieder mit.
geschrieben am 20.04.2011 um 14:54 Uhr.