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Campberichte 2013

Newsletter November 2013 Remote Africa Safaris, Zambia, Tafika, Crocodile River Camp, Mwaleshi

John Coppinger berichtet zunächst davon, dass Jenny, Johns und Carols Tochter, zum Team von Remote Africa Safaris gestoßen ist und das Team verstärkt. Wir von AST kennen Jenny noch aus der Zeit, bevor sie Tafika zur weiteren Schulausbildung verlassen musste.

Leopard, Tafika Camp, Remote Africa Sfaris, South Luangwa Nationalpark, Zambia Sambia

Remote Africa Safaris hat seine Transportmöglichkeiten durch den Kauf einer C210 erweitert.
Die Cessna 210 Centurion ist ein einmotoriges Reiseflugzeug mit sechs Sitzplätzen und Einziehfahrwerk und es wird die Reise zum Mwaleshi Camp im North Luangwa Nationalpark ganz deutlich erleichtern. Außerdem sind nun sogar Tagesausflüge in die Bangweulu Swamps und zu anderen Zielen wie Shiwa N’gandu und den Kasanka Nationalpark möglich. Auch Flüge zu Camps und Lodges im South Lunagwa Nationalpark oder im Lower Zambezi Nationalpark sind nun einfacher und kostengünstiger.

Die Coppingers sind nun seit gut 30 Jahren im Luangwa, 15 Jahre davon sogar das ganze Jahr über. Dabei gab es jedes Jahr fünf Monate lang überhaupt keine Straßenverbindung zu Tafika. Die Familie musste warten, bis der Wasserstand im Luangwa River hoch genug war, um Mfuwe per Boot erreichen zu können. Und dann dauerte die Fahrt hin und zurück über einen nicht ganz ungefährlichen Fluss auch noch mindestens vier Stunden. Dennoch schätzen sich die Coppingers sehr glücklich, in einer so reichen Natur gelebt zu haben.

 John Coppinger schreibt:

„Nicht einmal ein ganzes Leben reicht aus, um die Artenvielfalt  und den Wildreichtum im Luangwa Tal zu erleben, und jedes Jahr bringt Neues. Im North Luangwa Nationalpark habe ich oft Tüpfelhyänen Beute jagen und töten gesehen. Dies ist auch für andere Regionen wie die Serengeti belegt. Aber ich habe dieses Verhalten von Hyänen niemals im South Luangwa Gebiet gesehen, in dem Hyänen alle oder in Paaren umherstreifen und Aas suchen und fressen. Während eines Rundflugs am frühen Morgen mit einem unserer Gäste sahen wir, wie fünf Hyänen ein Warzenschwein töteten – eine ganz außergewöhnliche Sichtung. Die Hyänenpopulation hat dieses Jahr zugenommen und dies mag zur Verhaltensänderung beigetragen haben.

Tafika Camp, Remote Africa Sfaris, South Luangwa Nationalpark, Zambia Sambia

Wir haben immer wieder Leoparden gesichtet und hoffen, dass das so bleibt, insbesondere in Anbetracht der zahlreichen Hyänen. Auch Wildhunde wurden dieses Jahr des Öfteren gesichtet. ‚Unser’ Rudel hat über die letzten vier Jahre ein ganz bestimmtes Verhaltensmuster entwickelt: Zu Beginn der Saison ist das Rudel nur sporadisch zu sehen; Anfang Juni verschwinden sie und kommen im September mit ihrem neuen Wurf zurück, so dass sie dann mit den Welpen und Jungtieren regelmäßiger gesichtet werden. Am Ende der Saison sehen wir sie fast täglich. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich der Bestand an Wildhunden, nachdem sich ihre Zahl in den späten 80iger und 90iger Jahren so sehr verringert hatte und ihr Überleben bedroht war, offenbar wieder erholt hat.

Dieses Jahr hat die Regierung keine Jagderlaubnis in den Gebieten um die Nationalparks am Luangwa erteilt. Natürlich wurde das Thema kontrovers diskutiert, es ist ja auch eine komplexe Frage. Was ich aber feststelle, ist dies: Als Folge des Jagverbots haben sich die Löwenrudel in unserem Gebiet stabilisiert und es gibt nun einige eindrucksvolle männliche Löwen, die wir auch regelmäßig zu sehen bekommen. Hoffentlich bleibt das so.

Heute verabschieden sich unsere letzten Gäste, die Stotts, die die letzte Woche mit uns verbracht haben und fast Teil unserer Familie waren. Nun kommt der Regen wieder und wird unsere Wege fortspülen. Ein neuer Lebenszyklus beginnt. Die Tiere werden ungestört durch Menschen leben … bis zum nächsten Mai.

Wir hoffen, Sie dann als unseren Gast begrüßen zu können.
John Coppinger

Direktor“

Hier finden Sie den Original-Newsletter vom November 2013.

geschrieben am 14.11.2013 um 11:57 Uhr.