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Reiseberichte 2011
von Kwando Safaris, Botswana

Der Wasserspiegel steigt wieder im Delta. Die örtlichen Regenfälle überfluten die Landepisten; auch Kwando musste die Landepiste für die Kwara Konzession schließen. Zurzeit wird die der Nachbarn benutzt.

Wildhunde, Jagd auf ein Kudu, Kwando Safaris, Botswana
Zu dieser Jahreszeit ist das ein weit verbreitetes Problem, denn aufgrund der heftigen lokalen Regenfälle sind Überflutungen der Landepisten unvermeidlich. Dieser Anstieg des Wassers ist allerdings nicht mit der jährlichen Flut, die aus Angola ins Delta kommt, zu verwechseln. Diese Flut kommt wegen des sehr geringen Gefälles zwischen Angola und Botswana erst viel später im Jahr. Das Wasser braucht für seine Reise lange drei Monate.

Kwara Konzession
Ein Pangolinn und ein Erdwolf waren die Stars dieses Monats. Diese scheuen nachtaktiven Tiere sind nur äußerst selten zu sehen, und selbst Guides und Tracker haben oft nur ihre Spuren gesehen, nie aber die Tiere selbst. Was dieses Mal aber och ungewöhnlicher war: die Tiere wurden tagsüber gesichtet! Hoffentlich konnten alle Gäste gute Aufnahmen machen.

Fahrzeug von Kwando Safaris, Botswana

Auch eine große Python wurde gesichtet. Sie war etwa vier Meter lang, ganz schön eindrucksvoll. Gäste fragen uns oft nach Schlangen, aber wir sehen Schlangen nur sehr selten. Besonders eine Python dieser Länge ist äußerst selten. Schlangen sind sehr scheu und versuchen uns aus dem Weg zu gehen; im Allgemeinen sehen wir sie nur, wenn ihr Fluchtweg versperrt ist.

Zu unser aller Freude kommen Mutterherden zurück ins unser Gebiet. Büffel sind allerdings kaum zu sehen, obgleich sie immer den Elefanten folgen. Impala, Kudus, Zebras, Tsessebe, Giraffen und Gnus wurden ebenfalls gesichtet.

Heute nur ein Satz zu den Löwen. Das Rudel der großartigen Sieben wurde diesen Monat zusammen gesichtet und in der Nacht gehört. Was für ein Konzert!

Lebala
Lebala hatte eine sehr gute Raubtierwoche. Mehrere Leoparden, darunter ein weibliches Tier mit einem Welpen, wurden gesichtet. Jedes der Tiere hatte eine getötete Beute in einem Baum hängen; das bedeutet, dass es den Leoparden gut geht.

Gepard jagt Gnus, Kwando Safaris, Botswana
Andererseits haben wir diesen Monat nur eine einzige erfolgreiche Jagd eines Geparden gesehen. Wir sind dennoch nicht beunruhigt, denn wir sehen es natürlich nicht jedes Mal, wenn die Geparden eine Beute töten.

Auch Wildhunde wurden mehrere Male gesichtet. Zurzeit jagen sie immer noch vorwiegend junge Impalas, von denen es erfreulicherweise viele gibt.

Wildhund - wild dog, Kwando Safaris, Botswana

Vogelbeobachtungen sind auch sehr gut, denn die Zugvögel sind hier.

Streifen- und Schwarzrückenschakale sowie Hyänen wurden des Öfteren gesichtet.

Während der Nachtfahrten wurden Stachelschweine, Afrikanische Wildkatzen, Zibetkatzen, Honigdachse und Servals gesichtet.

Lagoon
Kwando Lagoon ist im Augenblick wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Nxai Pan
Die Regelfälle haben viel Wild angezogen. Wir sehen zahlreiche Zebras, Gnus, Springböcke, Oryxantilopen, Elefantenbullen, Steinböcke und andere Tiere. Elefantenbullen verbringen viel Zeit am Wasserloch. Die Schwarzrückenschackale haben vier Welpen Es macht Spass, ihnen zuzuschauen.

Geparden wurden regelmäßig gesichtet, u. a. eine Mutter mit einer Tochter und eine Gruppe von zwei männlichen Geparden.

Auch unsere Löwen ließen sich immer wieder beobachten. Welpen, weibliche Tiere und auch männliche Tiere waren sichtbar.

Fotograf & Löwe, Kwando Safaris, Botswana

Tau Pan
In Tau Pan sind die Löwen sehr aktiv und sorgen für Nachwuchs. Wir freuen uns schon auf die Welpen. Schlagzeilen machten jedoch weniger die Löwen als die Wildhunde. Vier Wildhunde wurden in der Tau Pan gesichtet; das kommt recht selten vor, denn die Tau Pan ist kein Lieblingsaufenthaltsort von Wildhunden. Einer der Wildhunde trug ein Funkhalsband; das Tier steht also unter der Aufsicht von Forschern, die sie überwachen. Ein solch trockener Lebensraum ist eher für Löffelhunde (auch Löffelfuchs genannt, bat-eared foxes) geeignet.

Fast jeden Tag lassen sich Löwen am Camp sehen. Natürlich sehen wir sie wie auch Geparden regelmäßig während unserer Tierbeobachtungsfahrten.

Antilopen werden ebenfalls häufig gesichtet, insbesondere Oryxantilopen, die so perfekt an Wüstenhabitats angepasst sind. Oryxantilopen sind in der Lage, ihre Körpertemperatur bis über 40 Grad Celsius ansteigen zu lassen. Ein spezielles Kapillarsystem in der Nase sorgt dafür, dass das Blut soweit gekühlt wird, dass es das Gehirn nicht schädigt.

Wenn Sie weitere Sighting Report lesen möchten, Sie finden sie auf der Webseite von Kwando Safaris.

Auf der Seite Unsere Partner stellen wir Ihnen Kwando Safaris vor. Dort finden Sie auch Direktlinks zu den Camps und Lodges von Kwando Safaris.

geschrieben am 26.03.2011 um 08:45 Uhr.