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Reiseberichte 2011
Bericht und Fotos von Morné Hamlyn
Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Dies ist unser erster Bericht zu Beginn des Sommers. Überall sind Baby-Impalas zu sehen. Wir hoffen, dass die guten Regenfälle den Sommer über andauern.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Leopard
Anfang November konnten wir sehen, dass die Leopardinnen Ntombi und Rockfig Jr. Trächtig sind.
Ntombi hat Ende des Monats viel Zeit südlich und westlich des Camps verbracht. Wir nehmen an, dass sie ihr Junges im Zebenine Flussbett zur Welt gebracht hat. Sobald wir mehr wissen, informieren wir Sie sofort.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Ntombis Sohn Umfani ist jetzt selbständig. Als junger männlicher Leopard verbringt er viel Zeit in seinem Geburtsrevier, in dem er sich gut auskennt. Wir sehen ihn oft im und ums Camp herumlaufen. Wahrscheinlich wird es nicht mehr lange dauern, bis ein größerer männlicher Leopard ihn verjagt und so zwingt, sein eigenes Territorium zu finden.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Rockfig Jr. hat Berichten eines unserer Guides zufolge ihren Nachwuchs im Machaton Flussbett zur Welt gebracht. Der Guide hat ein Junges beim Trinken gesehen, so dass wir nicht sicher sind, wie viele Babys Rockfig Jr hat. In den nächsten fünf bis acht Wochen werden wir uns sehr vorsichtig in diesem Gebiet bewegen und dann die Situation neu bewerten. Sobald Rockfig Jr ihren Nachwuchs in ein neues Versteck gebracht hat, beginnen wir uns ihr langsam zu nähern, immer nur mit einem Auto und nur in Anwesenheit der Mutter.

Die ältere Leopardin M’bali im Norden wandeert viel umher. Sie ist 14 Jahre alt; es wird immer schwieriger für sie, ihr Territorium gegen jüngere und kräftiger Weibchen zu verteidigen. Wir sehen M’bali nur unregelmäßig.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Wir haben noch eine Reihe anderer Leoparden gesichtet; unter anderem Xinope-nope, ein Männchen im Süden, Tumbela, die Tochter von Rockfig Jr, Kuhanya, eine Tochter von Mbali’s Tochter im Norden, Argyle, ein dominantes Männchen im Norden und Hlakise, ein etwa 17 Monate altes männlcihes Tier.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Löwen
Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir gegen Ende des Monats November einige gute Löwensichtungen erlebt.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Das Machaton-Rudel hat sich in den ersten beiden Wochen innerhalb und außerhalb unseres Gebiets bewegt, aber gegen Ende des Monats wurden die Sichtungen im Kings Camp Gebiet besser. Die sieben verbleibenden Tiere des Rudels sahen zwar ein bisschen hungrig aus, schienen ansonsten aber in guter Form zu sein. Ihre Jagdbeute war eine junge Giraffe, später in Kudu und ein Büffelkalb.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Das Ross Rudel besteht aus sieben Löwinnen, vier Welpen und zwei männlichen Löwen. Wir haben sie zwei Mal im westlichen Bereich gesehen. Normalerweise folgen sie Büffeln aus dem beanchbarten Klaserie Schutzgebiet. Alle Tiere des Rudels sind in guter Verfassung, und wir hoffen, dass sie in Zukunft mehr zeit in unserem gebiet verbringen werden.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Die drei Xakubasa, d. h. weißen Jungtiere wurden drei Mal Anfang des Monats gesichtet, aber dann zogen sie weiter in die weit entfernte nördliche Ecke der Klaserie und Umbabat Schutzgebiete. Es fällt ihnen offenbar noch schwer, ohne die erwachsenen Löwinnen zu jagen, sie sind aber noch in relativ guter Verfassung.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Außerdem haben wir einen kräftigen männlichen Löwen an seiner Büffelbeute gesehen. Er fraß drei Tage lang, wurde dabei aber gelegentlich von Hyänen gestört. Wir wissen nicht, woher dieser Rüde kam und wohin er dann wieder verschwand.

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Elefanten und Kapbüffel
Seit Beginn der Regenfälle haben wir einige wunderbare sichtungen von Elefanten und Löwen erlebt. Den elefanten gefällt es, dass es soviel Wasser gibt; wir haben sie einige Male beim Schwimmen gesehen. Größere Büffelherden wurden des Öfteren in den nördlichen und südlichen Bereichen des Schutzgebiets gesichtet.

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Nashörner
Die Nashornsichtungen waren gut. Wir hatten sogar das Glück, eine Gruppe von drei Tieren zusammen zu sehen. Darüber haben wir uns sehr gefreut, denn die Nashorn-Wilderei ist immer noch ein großes Problem in Südafrika. Berichten zufolge wurden alleine in diesem jahr 405 Nashörner gewildert. Mehr Informationen dazu finden sie auf der Webseite von SANParks.

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Vögel
Dieses Mal möcten wir auch von den Vogelsichtungen berichten, denn sie waren ein besonderes Erlebnis.

Wir haben einen jungen Gaukler (Bateleur Eagle) gesehen, der seine Erwachsenenfarben erst im Alter von 6 bis 7 Jahre annimmt. Aber selbst als Teenager sind sie sehenswert.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Ein Verreaux’s Eagle-Owl war so nett, eine halbe Stunde lang für Fotos zu posieren. Es sind die größten afrikanischen Eulen. Abgesehen von ihrer Größe sind sie gut an ihrem ovalen, schwarz umsäumten Gesicht und rosa Augenlidern sowie Federn übeer ihren Ohren zu erkennen.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Es war schön, einfach da zu sitzen und dem Yellow Billed Stork zuzuschauen. Man sieht sie zwar relativ oft, es war dennoch schön, ihn beim Fischen im Wasser zu beobachten.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn
Der Blacksmith Lapwing fühlte sich durch den Tawny Eagle ziemlich gestört; deshalb störte er den Adler solange, bis der schließlich davonflog.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Außerdem hatten wir das seltene Glück, den Kampf zweier männlciher Red Crested Korhaan zu sehen. Meistens sieht man diese Vögel nur, wenn sie vor einem über die Straße rennen und im Dickicht verschwinden, manchmal auch, wenn sie ihre Selbstmordshow abziehen. Sie fliegen dabei steil hoch in die Luft und lassen sich dann senkrecht fallen, um den Weibchen zu zeigen, wo sie sind.

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Besondere Sichtungen
Zwei besondere Sichtungen möchte heute Ihnen teilen.
Dabei handelt es sich um Wild Dogs, die wir mehrere Male in diesem Monat gesehen haben. Eine Sichtung betrifft einen kranken Büffel, der in der Nähe des Camps starb. Er zog 6 Hyänen und 2 Schakale an, die sich dann das Fleisch teilten. Die Wildhunde hörten die aufgeregten Laute der Hyänen und untersuchten die Situation. Bei ihrer ankunf t entwickelte sich ein lebhafter Konflikt.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Ein anderes Mal jagte ein Rudel von 13 Wildhunden ein Impala in den elektrischen Zaun, der das Camp umgibt. Das Impala war auf der Stelle tot, so dass die Hunde ihr erstes „gekochtes“ Mahl Hatten. Den Rest des Vormittag hielten sich die Wildhunde zur Freude der Gäste am Wasserloch vor dem Camp  auf.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Ein „kleineres“ Erlebnis betraf eine Eidechse, die ihre Beute fing, während wir Rockfig Jr beobachteten, die ein Impala verzehrte.

Kings Camp, Wildlife Report November 2011, Morné Hamlyn

Mit den besten Grüßen

Morné und die Guides vom Kings Camp

geschrieben am 15.03.2012 um 15:30 Uhr.