Parc National des Volcans, Ruanda, Rwanda, Berggorilla, Trekking

Parc National des Volcans

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Der Parc National des Volcans ist als DER Gorillapark Ruandas bekannt. Er liegt im äußersten Nordwesten des Landes. Die Staatsgrenze zwischen Ruanda, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda verläuft über die Gipfel der Virunga-Vulkane Karisimbi, Visoke, Muside, Sabinyo, Gahinga und Muhavura. Der höchste Berg in der Kette ist der Karisimbi. In östlicher Richtung schließen sich die Berge Visoke, Sabinyo, Gahingo und Muhabura an.
Parc National des Volcans, Ruanda, Rwanda, GorillasBüro & Hauptquartier der Verwaltung des Parc National des Volcans

Der Nationalpark ist etwa 160 qkm groß und schützt den ruandischen Teil der Virunga Berge, zu denen sechs erloschene und drei aktive Vulkane gehören. Der Park ist Teil eines etwa 450 qkm großen grenzübergreifenden Schutzgebiets mit dem Virunga Nationalpark und dem Mgahinga Nationalpark. Die drei Parks werden getrennt voneinander verwaltet.

Parc National des Volcans, Ruanda, Rwanda, GorillasSteiler Aufstieg beim Gorillatrekking

Der Parc National des Volcans schützt auf einer Höhe zwischen 2.400 und 4.500 m den tropischen Regenwald an den Hängen der freistehenden Vulkane.
Zwischen 2.500 und etwa 3.000 m wächst vorwiegend Bambus, darüber ist Bergnebelwald mit Lobelien und Senezien vorherrschend, über 4.000 m liegt die afro-alpine Trockenzone.
Der Nationalpark geht abrupt in landwirtschaftlich intensiv und dicht bevölkertes Land über.

Parc National des Volcans, Ruanda, Rwanda, Gorillas
Begegnung mit einem Silberrücken, Chef einer Familie

Der Parc National des Volcans ist weltweit berühmt geworden durch seine Berggorillas und die amerikanische Primatologin Dian Fossey, die ihr Leben der Erforschung und dem Schutz der Tiere widmete. Der Film "Gorillas im Nebel" schilderte das Engagement und Leben der Wissenschaftlerin.

Der Park wurde 1994 im Gefolge des Genozids in Ruanda geschlossen, aber 1995 wiedereröffnet. Besuche bei den Berggorillas sind auch heute noch der Hauptgrund für eine Reise in den Parc National des Volcans. Zwar wird auch von anderen Säugetieren berichtet, ihre Sichtung ist aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte jedoch sehr selten.

Daneben bieten sich Vogelbeobachtungen (etwa 180 Spezies) und Vulkanbesteigungen an wie z. B. auf den Karisimbi (2 Tage) oder eine weniger anstrengende Wanderung zu Kraterseen. Ein kürzerer Anstieg führt auf den Mount Visoke und seinem Kratersee auf 3.711 m.

Gäste besuchen auch das Grab von Dian Fossey beim früheren Karisoke Research Camp. Das Grab erreicht man nach einer etwa 30minütigen Fahrt vom Parkhauptquartier, 10 Minuten Fußweg zur Parkgrenze und einem anderthalb bis drei Stunden dauernden Aufstieg durch den Wald. Der Abstieg dauert zwischen einer und zwei Stunden.

Täglich werden etwa 50 Permits für Gorilla Tracking ausgegeben. Zu den Kosten für das Permit kommen die Parkgebühren hinzu.

Das Gorilla Tracking beginnt mit dem Einchecken im Parkhauptquartier in Kinigi um 07.00 Uhr. Nach der Vorstellung der Gorillafamilien brechen die Besucher um 07.00 Uhr auf. Man kann pro Tag nur einmal auf die Suche nach Gorillas gehen.
Vom Parkhautquartier geht es zunächst zum Ausgangspunkt des Trackings, je nach Entfernung zu Fuß oder per Auto. Dann beginnt die Suche nach den Gorillas. Die Suche wurde von den Rangern bereits am Abend zuvor vorbereitet, als die Gorillas ihre Schlafplätze für die Nacht bauten. Die Ranger steigen am frühen Morgen wieder den Berg hinauf zu den Gorillas, begleiten sie während des Tages und lotsen per Funkgerät die Gäste zum Aufenthaltsort der Tiere.

Die Suche nach den Gorillas kann zwischen einer und vier Stunden dauern. Sie führt durch dichten Bergwald mit engen Pfaden, steilen Hängen mit Büschen und Lianen und abgestorbenen Baumstämmen auf dem Boden. Der Aufstieg kann also recht anstrengend werden.
Alle Mühen und Anstrengungen werden dann von einem großartigen und unvergleichlichen Erlebnis belohnt, das nur wenigen Menschen vergönnt ist: der Begegnung mit den sanftesten Riesen der Welt, den Berggorillas.

Gäste dürfen sich eine Stunde lang bei den Gorillas aufhalten und müssen dann wieder absteigen. Beim Auf- und beim Abstieg ergeben sich immer wieder großartige Ausblicke über die Vulkane der Bergkette und die fruchtbare Landschaft am Fuße der Vulkane.

Schauen Sie sich einmal unsere Diashow zum Gorilla Trekking an und lesen Sie den Bericht über die Suche nach Gorillas im Rahmen einer Rundreise durch Uganda.

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Landschaft Gorillamutter mit Kind Gorillababy Goldmeerkatze Kratersee