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Omandumba Farm

Region Omaruru

Lage:
Die etwa 5.000 ha große Wild- und Rinderfarm Omandumba liegt an der Nordwestflanke des Erongogebirges, ca. 45 km westlich von Omaruru in einer eindrucksvollen Berglandschaft, in der es auch Felszeichnungen zu sehen gibt.

Omandumba gehört zur Erongo Mountain Nature Conservancy, einem Zusammenschluß von 30 Farmen, die insgesamt eine Fläche von 190.000 ha bedecken.

Omandumba, das heißt "der Platz, wo der Bitterbusch wächst", ist eine landestypische Farm, auf der Sie das tägliche Farmgeschehen bei Ihren Gastgebern Deike und Harald Rust erleben können.

Persönlicher Kontakt zu den Gästen ist ein wichtiger Bestandteil des Aufenthaltes. Dazu gehört das gemeinsame Abendessen am Familientisch oder am Lagerfeuer und Harald erzählt gerne vom Leben einer Farmerfamilie in Namibia

Unterkunft:
Die Omandumba Farm verfügt über drei Gästezimmer. Ein Zimmer hat eine eigene Toilette und Dusche, die beiden anderen Zimmer haben außen liegende Duschen und Toiletten.

Einrichtungen:
Die Mahlzeiten kommen aus einer rustikalen  namibischen Farmküche. Großer Wert wird auf die Qualität der Zutaten gelegt. Biogemüse wie Tomaten, Gurken, Salat, Paprika, Auberginen, rote Beete, Karotten, Bohnen, Petersilie, Mangold und vieles mehr kommt aus dem eigenen Gemüsegarten.
Für Elektrizität sorgt eine moderne Solaranlage.
Die Farm ist an das öffentliche Telefonnetz angeschlossen, Handyempfang ist eingeschränkt möglich.

Aktivitäten:
Die faszinierende Landschaft des Erongo bietet ausgezeichnete Entdeckungsmöglichkeiten, Farmrundfahrten und interessante Ausflüge zu historischen Felszeichnungen, zum Klettern und zum Wandern.
Die Pfade sind teils markiert und können auf eigene Faust begangen werden oder man vertraut sich einem Guide an.
1. Felsmalereien und Felsgravuren
Durch die wildromantische Gebirgslandschaft des Erongo Gebirgsmassivs führen wir Sie zu verschiedenen Felsmalereien.
2 Fahrzeuge mit je 6 Sitzplätzen stehen zur Verfügung.
Preis: N$ 200,- p.P. 
Nach den Ausflügen servieren wir Ihnen auf Wunsch ein leichtes Mittagessen auf unserer Terrasse.
Lunch: N$ 80,- p.P.
2. Wanderwege und Klettersteige 
3. Wildbeobachtung
     
zu Fuß, im Geländewagen oder vom Hochsitz
4. Vogelbeobachtungen
    im Erongogebiet ist das Hartlaub Frankolin zu Hause.
    Preis für 3.+ 4. : N$ 200,- p.P.
5. Sundowner
Nach einem heißen Tag am Abend auf einem Hügel sitzen, den Sonnenuntergang genießen - mit einem kalten Bier oder einem eisgekühlten Gin Tonic in der Hand...
N$ 80,- p.P. 

Kinder:
Familien mit Kindern sind herzlich willkommen. Auch die Kinder der Gastgeber freuen sich. Auf Omandumba als landestypischer Farm leben auch Farmtiere wie Kühe, Zigen, Hunde, Katzen und andere Haustiere. Für die Kinder ist auf der Farm genügend Platz zum Spielen und Herumtollen

Die Buschleute (San) von Omandumba freuen sich auf Ihren Besuch 
Seit 2 Jahren kann das Ju/Hoansi Lebende Museum auf der Farm Omandumba West  besucht werden - es ist das ganze Jahr geöffnet und erfreut sich wachsender Beliebtheit, was an den steigenden Besucherzahlen abzulesen ist. 
Das Lebende Museum gibt den Besuchern einen interessanten Einblick in die uralte Jäger- und Sammlerkultur und die ursprüngliche Lebensweise der San. 
Das Lebende Museum ist ein Ausbildungsinstitut, eine Kombination von Schule und Museum, in welchem Besucher einige Stunden mit den Buschleuten deren Kultur kennen lernen können: z.B. mit ihnen auf die Jagd gehen, Fallen stellen, Buschmannschmuck, Medizin sowie Pfeil und Bogen und andere Geräte herstellen. Sie führen ihre uralten Spiele, Tänze und Gesänge vor (man darf auch mitmachen), der Medizinmann zeigt einen Trancetanz, und vieles mehr. 
Im Museumsladen kann man von den Buschleuten selbst hergestellte Reiseandenken wie Schmuck, Waffen, Werkzeuge, Pudersäckchen u. a. kaufen.
Das Lebende Museum wird eigenständig von den Buschleuten betrieben, 90% aller Einnahmen gehen direkt an sie (10% erhält die Farm Omandumba für Dienstleistungen an das Lebende Museum).
Eintritt: bitte anfragen.
Die Einnahmen werden für Schule, Kleidung, Decken usw. verwendet. Auch die Souvenirs erfreuen sich großer Beliebtheit.

Informationen über traditionelle Kulturen in Namibia wie die San finden Sie auf der Webseite von „The Living Culture Foundation Namibia“, auf der weitere Lebende Museen vorgestellt werden.

Die Allgemeine Zeitung von Windhoek hat einen lesenswerten Artikel zu Omandumba veröffentlicht.