Okomitundu Gästefarm, bei Okahandja, Namibia

Okomitundu Gästefarm Okomitundu Gästefarm, Okahandja, Namibia

Region Okahandja / Wilhelmstal

Lage:
Die Okomitundu Gästefarm befindet sich etwa 2 Stunden nordwestlich von Windhoek auf einem 18.000 Hektar großen Anwesen westlich von Okahandja, bzw. südlich von Wilhelmstal. Die Farm liegt inmitten eines weitläufigen Savannengeländes mit vereinzelten Granitkuppen. Das Gelände ist durchzogen von mehreren Rivieren (sandigen Trockenflussbetten, die nur nach heftigen Regengüssen für kurze Zeit Wasser führen). Die höchste Erhebung auf der Farm ist die mit 1660 m über dem Meeresspiegel gelegene Kuduspitze, die sich etwa 400 m über die umgebende Fläche erhebt. 

Okomitundu Gästefarm, Okahandja, Namibia

In der weiträumigen und abwechslungsreichen Landschaft erwartet Sie eine einzigartige Vielfalt an Wildtieren und Pflanzen.

Als Gastgeber begrüßen Sie Daniela und Cornelius Kemp, beide deutschsprachig in Namibia geboren und aufgewachsen. 

Okomitundu Gästefarm, Okahandja, Namibia

Unterkunft:
Die Okomitundu Gästefarm bietet ihren Gästen zehn geräumige und komfortabel eingerichtete Zimmer mit Bad/Dusche, WC und eigener Veranda. Es sind acht Doppel- und zwei Einzelzimmer.

Okomitundu Gästefarm, Okahandja, Namibia

Okomitundu Gästefarm, Okahandja, Namibia

Einrichtungen:
Zur Einrichtungen der Gäste- und Jagdfarm gehören zwei beheizbare Schwimmbecken, eine Sonnenterrasse mit Lapa (grasbedecktes Sonnendach), eine Reitanlage mit Spring- und Dressurplatz, eine Bibliothek und ein Fernsehraum, Telefon- und Internetanschluss, ein Seminarraum, ein Schießstand und eine Jägerstube, Ansitze und Hochsitze, ein Kinderspielplatz „Spatzplatz“, markierte Wanderwege und eine „Curiotique“ (Boutique für Curiositäten Souvenirs).

Die afrikanisch inspirierte Küche sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Zu den Spezialitäten gehören neben leckeren Wildgerichten selbst gebackenes Brot, selbst eingemachte Marmeladen, geräuchertes Wildfleisch, die Bio-Produkte der hauseigenen Käserei und vieles mehr.

Okomitundu Gästefarm, Okahandja, Namibia

Aktivitäten:
Die Okomitundu Gästefarm bietet eine ganze Reihe von Freizeitmöglichkeiten.

Wandern auf der Farm: Farmgäste können sich nahezu unbeschränkt auf dem 18.000 Hektar großen Areal bewegen. Vor ihren Wanderungen werden die Wanderer kurz instruiert und können dann auf eigene Faust das Land erkunden.

Farmrundfahrten: Auf Wunsch werden zwischen zwei und drei Stunden dauernde betreute Rundfahrten das 18.000 Hektar große Gelände der Farm durchgeführt.

Fotografieren: Das offene und abwechslungsreiche Gelände, der Wildreichtum, die faszinierende Felsformationen, sowie die Vögel und Pflanzen bieten wunderbare Motive.

Vogelbeobachtung: Auf Okomitundu sind bereits mehr als 200 verschiedene Vogelarten bestimmt worden, z.B. Strauß, Riesentrappe, Sekretär, Toko, verschiedene Adler und Bussarde, Webervögel, Rosenpapagei, Perlhühner, Wiedehopf und viele mehr. Am Schwimmbad, bei Spaziergängen oder bei Farmrundfahrten – immer bietet sich die Gelegenheit, Vögel zu beobachten.

Reiturlaub: Erleben Sie die offene und abwechslungsreiche Savanne auf dem Rücken schöner Hannoveranerpferde. Wilde Tiere lassen Reiter nahe herankommen – unvergessliche Begegnungen sind Ihnen gewiss.

Bogenschiessen: Auf einem abgesicherten Schießplatz können Sie unter Anleitung von Cornelius Bogenschießen lernen. Es gibt Bögen in verschiedenen Größen und Stärken.

Details zu den Freizeitaktivitäten finden Sie auf der Webseite von Okomitundu.

Auf der Farm gibt es viele Möglichkeiten, Wild zu beobachten und zu fotografieren. Folgende Tierarten wurden auf dem Farmgelände gesichtet: Kudu, Oryx, Bergzebra, Elenantilope, Hartebeest, Blässbock, Springbock, Steinbock, Gnu, Damara Dik-Dik, Klippspringer, Gepard, Schakal, Stachelschwein, Pavian, Ginsterkatze und andere.

Geschichte von Okomitundu: Die Farm Okomitundu wurde Im Jahr 1903 von der Familie Hälbich gegründet. Schon 40 Jahre zuvor war der Eduard Hälbich, der Gründer der Familie, mit der „Rheinischen Mission“ nach Namibia übergesiedelt. Er arbeitete viele Jahre als wandernder Kaufmann in der Umgebung von Otjimbingwe.
1972 kaufte der aus Düsseldorf stammende Senator Carl Arthur Fromann die Farm. Er bewirtschaftete  Okomitundu 20 Jahre mit Schafen und Rindern, bevor sein Sohn, Dr. Detlef Frormann, die Farm übernahm. Dieser erkannte das touristische Potenzial der Farm und richtete sie auf Gäste- und Jagdbetrieb aus.
Es stellte sich schnell heraus, dass dies eine gute Entscheidung war: Okomitundu wurde bereits mehrfach mit dem "HAN Certificate of Excellence" des Namibischen Gastronomieverbandes, sowie mit dem "International Award for the Tourist, Hotel and Catering Industry" aus Spanien ausgezeichnet.

Okomitundu Gästefarm, Okahandja, Namibia

Forschung auf Okomitundu:
Auf Okomitundu hat Forschung eine langjährige Tradition. Zwischen 2005 und 2008 haben Birgit und Harald Förster (Okatumba Wildlife Research) hier die Lebensgewohnheiten von Geparden und Braunen Hyänen erforscht. Im Jahr 2010 hat das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn seine Tätigkeit auf Okomitundu aufgenommen. Erklärtes Ziel ist, das Ökosystem Farmland im Umland von Otjimbingwe in seiner Artenvielfalt zu erforschen und Wildtiere zu schützen. Hauptaugenmerk gilt dabei den großen Karnivoren (Raubtiere, Beutegreifer), die besonders häufig in Konflikt mit den Farmern geraten, weil sie sich gelegentlich an Nutztieren vergreifen. Mehr über die Forschungsprojekte finden Sie auf der Webseite von Okomitundu.

Hier kommen Sie direkt zur Webseite der Okomitundu Gästefarm.

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