Nyika Nationalpark und der Norden

Nyika Nationalpark und der Norden

 Lage und Lebensraum

Das Hochland und die Gebirge dieser Welt üben eine ganz besondere Anziehungskraft aus insbesondere für die an den afrikanischen Grabenbruch angrenzenden Steilhänge. Denn wenn Sie den Blick über das wogende Grasland und den in die Hügel eingefassten smaragdgrünen Regenwald hinweg zum Horizont gleiten lassen, wird Ihnen bewusst werden, dass Sie in den Fußstapfen der ersten Menschen dieser Erde stehen.

 Das Nyikaplateau ist einer dieser auserwählten Plätze, und kein Liebhaber der unberührten Wildnis sollte

sich einen Besuch dieses seltenen Paradieses der Gebirgstiere, Vögel und wilden Pflanzen entgehen lassen. Mit einer Höhe von zweitausend Metern wacht das Plateau über die nördlichen Gebiete des Malawisees und bildet an seinem östlichen Rand ein sich über den See zu den entfernten Hügeln von Tansania hin öffnendes „Fenster in den Himmel“. Der größte unserer Parks, der Nyika Nationalpark, dient dem Schutz des Plateaus und seiner Tierwelt. Neben Herden von Elenhirschen , die trotz ihres majestätischen und kraftvollen Aussehens sanft mit  verschmelzen, grasen auch Zebra, Pferdeantilope und der anmutige Riedbock auf dem offenen Grasland.

 Das nördliche Hochland

 Das, nördliche Hochland ist die am wenigsten erforschte Reqion Malawis. Zugleich ist es aber auch das unberührteste Gebiet eines Landes, das sich durch seine Schönheit von anderen Ländern abhebt. Bei einer Fahrt über das Viphyaplateau erhalten Sie einen ersten Eindruck dessen, was Sie erwartet: Ausblicke auf Kiefer-  und Regenwälder, Blicke auf entfernte Berggipfel sowie eine erfrischende und belebende Gebirgsluft.

Jenseits von Mzuzu, dem Tor des Nordens, beschert die Fahrt über eine in die Felswand gehauene

eindrucksvolle Straße herrliche Ausblicke. Sie führt bis in das auf dem hohen Khondoweplateau errichtete Livingstonia, wo sich die berühmte Mission befindet. Hier in der Nähe befinden sich auch die prächtigen Manchewefälle. Die Straße östlich von Mzuzu führt durch sehr fruchtbares Land hinunter nach Nkhata Bay am Seeufer und von dort zum glänzend weißen Sandstrand von Chintheche.

Vermutlich ist jedoch die Flora die wahre Pracht Nyikas. Unter den Schwaden von Helichrysum und Gebirgspflanzen. die das hohe Grasland bedecken, lassen sich in schier endloser Zahl Spezies von 0rchideen finden. Herrliche Disas wippen an den Ufern rauschender Bäche im Winde, epiphytische  Orchideen leuchten in den immergrünen Hainen und Aloen und Proteas schmücken die unteren Berghänge.

Anreise
Mit dem Kfz: von Lilonqwe (507 km) und Blantyre (g54 km) auf der geteerten Straße nach Mzuzu und nach Rumphi; anschließend 59 km westlich auf der ungeteerten Straße in Richtung Katumbi, bevor Sie rechts zum Park abbiegen. Der Eingang Thazima Gate ist 8 km von der Kreuzung entfernt, das Hauptlager in Chilinda hingegen 56 km. Obwohl die Straße das ganze Jahr über in gutem Zustand ist, wird zwempfohlen, ein Fahrzeug mit Allradantrieb zu benutzen.

Mit dem Flugzeug: Start- und Landebahn in Chelinda für Kleinflugzeuge