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Namibias Süden

Namibias Süden umfasst das Land südlich von Rehoboth etwa ab dem Wendekreis des Steinbocks bis zur Grenze mit Südafrika.
Zur besseren Darstellung finden Sie rechts noch zwei Teilkarten, die erste mit dem Land um Sossusvlei etwa von Solitaire bis Maltahöhe, die zweite mit dem Bereich Lüderitz, Keetmanshoop und Fish River Canyon.

Namibias Süden bietet Ihnen großartige, ja atemberaubende Landschaften wie man sie sonst kaum irgendwo auf der Welt sehen kann.

Namibia Süden Fish River Canyon Lüderitz Keetmanshoop
In Sossusvlei und im Namib Naukluft Park betören die Pastellfarben der Sanddünen und ihr Formenreichtum unter einem tief blauen Himmel die Sinne.
Tiere und Pflanzen wie Oryxantilope, Springbock und Strauss oder die nur hier vorkommende Welwitschia mirabilis oder der Köcherbaum haben sich an die harschen Lebensbedingungen angepasst.
Der Fish River Canyon mit seinen windungsreichen, tief in die Landschaft eingeschnittenen Schluchten bietet einen Blick in die Jahrmillionen alte Erdgeschichte und lässt den Besucher geradezu in Ehrfurcht vor einem der größten Naturschauspiele der Welt erstarren.

Namibias Süden läst sich sehr gut als Selbstfahrer sogar mit einem PKW mit Zweiradantrieb bereisen. Dabei folgt die traditionelle, und auch empfehlenswerte, Route etwa folgendem Streckenverlauf: Windhoek - Mariental - Keetmanshoop - Fish River Canyon - Lüderitz - entlang des Namib Naukluft Parks nach Sossusvlei - über Solitaire nach Walvis Bay und Swakopmund - Windhoek.

Namibia Süden Landkarte
Weitere detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite von Namibia Tourism.

Zu den Sehenswürdigkeiten entlang dieser Route gehören u. a.:

- Rehoboth mit der heißen Quelle des Reho-Spa und des südöstlich gelegenen Kameldornbaumwaldes

- Nördlich der Ortschaft Hoachanas befinden sich auf der Farm Jena stellen Nama-Familien Textilien für das ganze Haus, von Tisch- bis zur Bettwäsche mit bunten afrikanischen Motiven her.

- Bei Mariental befinden sich der Hardap Stausee und Erholungspark. 1964 wurde ein an den See grenzendes, 250 qkm großes Gebiet unter
Naturschutz gestellt, das heute Lebensraum für Hartmanns Bergzebra, Kudu, Gemsbock, Kuhantilope, Strauß und das Spitzmaul-Nashorn ist. Außerdem brüten am See zahlreiche Vögel wie Wasservögel, Pelikane und Schreiseeadler.

- Der 1 590 Meter hohe Brukkaros, der das Landschaftsbild nach Gideon und Asab dominiert, sieht zwar aus wie ein erloschener Vulkan, soll Geologen zufolge durch eine unterirdische Gasexplosion entstanden sein, bei der ein gigantischer Hohlraum unter der Erdoberfläche in sich zusammenstürzte und so den etwa 3 km breiten Kessel schuf. Man kann den Brukkaros vom südlichen Kraterrand her zu Fuß besteigen und dann einem Pfad in den Kessel hinab folgen.

- Ein "Muss" für jeden Reisenden im Süden Namibias ist der Köcherbaumwald wenige Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop, einem Kleinstädtchen, das einst von dem deutschen Kaufmann Keetman gegründet wurde. Ungefähr 250 Exemplare der "Aloe dichotoma" befinden sich auf der Farm Gariganus. Besonders eindrucksvoll sind die Aloen während der Blütezeit in Monaten Juni und Juli.

- Nur wenig entfernt vom Köcherbaumwald türmen sich auf dem "Spielplatz der Giganten" mächtige Felsen aus schwarzgrauem Dolerit-Gestein auf, die so aussehen, als hätten Riesen sie durcheinander gewirbelt.

- In Keetmanshoop sind einige Kolonialbauten erhalten geblieben: das Bahnhofsgebäude aus den Jahren 1907/08, das Kaiserliche Postamt aus dem Jahr 1910, das heute ein Informationsbüro für Besucher beherbergt, und die alte Kirche der Rheinischen Missionsgesellschaft, die 1978 unter Denkmalschutz gestellt und restauriert wurde. Heute befindet sich dort ein Museum mit Fotos und Gegenständen Ende 19. Anfang 20 Jahrhundert. Außerdem sind landwirtschaftliche Geräte und das Modell einer Nama-Hütte zu sehen.

- Der Fish River Canyon, neben dem Grand Canyon in den USA einer der größten und tiefsten Canyons der Erde, ist DIE Sehenswürdigkeit in Namibias Süden. Am Rande des Canyons bei Hobas am Aussichtspunkt zu stehen und in diese außergewöhnliche Landschaft zu blicken, ist ein unvergessliches Erlebnis.

- Das Ai-Ais Hot Springs Resort ist für seine heißen Thermalquellen bekannt, die bei Rheumaerkrankungen und Nervenleiden helfen sollen, auf jeden Fall aber eine willkommene Erholung bieten. Selbst wenn man das in einer Schlucht gelegene Ai-Ais keineswegs mit einem europäischen Thermalbad vergleichen kann, so lohnt sich doch die Fahrt durch eine grandiose einsame Landschaft.

- Im Süden schließt der fast 6 000 qkm große grenzüberschreitende Ai-Ais / Richtersveld Transfrontier Park an. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Ai-Ais / Richtersveld Transfrontier Park.

- Biegt man von der Keetmanshoop mit Lüderitz verbindenden B4 auf die C14 ab, erreicht man den kleinen Ort Bethanien, über dessen Rolle bei der Missionierung und der Geschichte der damaligen Kolonie Deutsch Südwest Afrika eine Ausstellung im Haus des Missionars Schmelen informiert.

- Folgt man der B4 weiter in westliche Richtung, durchfährt man eine großartige Landschaft, die von Pastellfarben beherrscht und dunklen Bergketten begrenzt wird. Hier leben die berühmten Wildpferde der Namib in einer äußerst kargen und lebensfeindlichen Umgebung. Man sollte sich aber keiner zu großen Hoffnung hingeben, die Tiere auch zu Gesicht zu bekommen. Die besten Chancen, sie zu sehen, hat man an einer Wasserstelle, die etwa zwei Kilometer von der Teerstraße entfernt liegt. 

Wildpferde in der Wüste zwischen Keetmanshoop und Aus

Wildpferde in der Wüste zwischen Keetmanshoop und Aus
- Die kleine Ortschaft Aus bietet sich als Zwischenstopp auf der Fahrt nach Lüderitz an. Ganz in der Nähe von Aus unterhielt die südafrikanische Armee 1915 ein Lager für deutsche Kriegsgefangene, von dem heute allerdings nur noch wenige Spuren erhalten sind.

- Nach Aus führt die B4 am südlich der Straße liegenden Diamantensperrgebiet entlang über Kolmanskuppe nach Lüderitz. Kolmanskuppe entstand 1908 nach dem Fund von Diamanten, erlebte eine kurze Blüte und ist heute eine pittoreske Geisterstadt, in der der Sand von den im trockenen Wüstenklima erhaltenen Gebäuden Besitz ergriffen hat.

- Lüderitz gilt als die Keimzelle von Deutsch Südwest Afrika und bietet noch heute zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Felsenkirche oder das Goerke Haus und weitere prachtvolle Jugendstilbauten aus der Gründerzeit. Durchaus besuchenswert ist das kleine Museum.
In der Nähe von Lüderitz befindet sich am Diaz Point ein Steinkreuz, das der Seefahrer und Entdecker Bartolomeu Diaz als Zeichen für Inbesitznahme des Landes für Portugal errichtete.
Von Lüderitz kann man Bootsausflüge zu von Robben und Pinguinen bevölkerten Inseln und Touren in die Umgebung unternehmen.

- Die C14, eine Schotterstraße, führt nordwärts in Richtung der Tirasberge, die man westlich auf der D707, einer der schönsten Nebenstrecken Namibias, umfahren kann. Aber auch die östlich an den Bergen vorbei nach Helmeringhausen und weiter nach Maltahöhe führende Straße beeindruckt durch großartige Landschaften.
Sie sollten allerdings beachten, dass die meisten der auf der Landkarte verzeichneten Orte nur aus einigen Häusern und einer Tankstelle bestehen. Manchmal gibt es nicht einmal einen Laden.

- Südwestlich von Maltahöhe steht mit Schloss Duwisib aus dem Jahre 1908 ein exzentrisches burgähnliches Zeugnis der Geschichte Deutsch Südwest Afrikas.

- Das NamibRand Nature Reserve ist das größte private Naturschutzgebiet Namibias und mit seinen pastellfarbenen Dünen, seinen weiten Ebenen und schroffen Bergen eine traumhafte Landschaft für jeden Besucher. In der Region bis Sesriem bieten zahlreiche Camps und Lodges die Möglichkeit, die großartigen Landschaften und ihre Tier- und Pflanzenwelt zu erleben.

- Zwischen der Lüderitz mit Keetmanshoop verbindenden B4 Straße im Süden und etwa Swakopmund im Norden erstreckt sich vom Atlantik im Westen und dem Hochland im Westen der Namib Naukluft Park. Der überwiegende Teil des Parks ist für Besucher gesperrt, einige Bereiche wie die Landschaft um Sossusvlei, die Naukluft Berge, das Gebiet zwischen den Trockenflüssen Swakop und Kuiseb im Norden und die Sanddünen bei Sandwich Harbour sind jedoch zugänglich.

- Das Sossusvlei gehört zweifelsohne als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Namibias in jeden Reiseplan. Zwei weitere Lehmpfannen sind das Dead Vlei und das Nara Vlei. Bereits in der Nähe der Parkeinfahrt gibt es den Sesriem Canyon zu sehen. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite zu Sossusvlei und Sesriem.

Zu den Sehenswürdigkeiten entlang dieser Route gehören u. a.:

- Rehoboth mit der heißen Quelle des Reho-Spa und des südöstlich gelegenen Kameldornbaumwaldes

- Nördlich der Ortschaft Hoachanas befinden sich auf der Farm Jena stellen Nama-Familien Textilien für das ganze Haus, von Tisch- bis zur Bettwäsche mit bunten afrikanischen Motiven her.

- Bei Mariental befinden sich der Hardap Stausee und Erholungspark. 1964 wurde ein an den See grenzendes, 250 qkm großes Gebiet unter
Naturschutz gestellt, das heute Lebensraum für Hartmanns Bergzebra, Kudu, Gemsbock, Kuhantilope, Strauß und das Spitzmaul-Nashorn ist. Außerdem brüten am See zahlreiche Vögel wie Wasservögel, Pelikane und Schreiseeadler.

- Der 1 590 Meter hohe Brukkaros, der das Landschaftsbild nach Gideon und Asab dominiert, sieht zwar aus wie ein erloschener Vulkan, soll Geologen zufolge durch eine unterirdische Gasexplosion entstanden sein, bei der ein gigantischer Hohlraum unter der Erdoberfläche in sich zusammenstürzte und so den etwa 3 km breiten Kessel schuf. Man kann den Brukkaros vom südlichen Kraterrand her zu Fuß besteigen und dann einem Pfad in den Kessel hinab folgen.

- Ein "Muss" für jeden Reisenden im Süden Namibias ist der Köcherbaumwald wenige Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop, einem Kleinstädtchen, das einst von dem deutschen Kaufmann Keetman gegründet wurde. Ungefähr 250 Exemplare der "Aloe dichotoma" befinden sich auf der Farm Gariganus. Besonders eindrucksvoll sind die Aloen während der Blütezeit in Monaten Juni und Juli.

- Nur wenig entfernt vom Köcherbaumwald türmen sich auf dem "Spielplatz der Giganten" mächtige Felsen aus schwarzgrauem Dolerit-Gestein auf, die so aussehen, als hätten Riesen sie durcheinander gewirbelt.

- In Keetmanshoop sind einige Kolonialbauten erhalten geblieben: das Bahnhofsgebäude aus den Jahren 1907/08, das Kaiserliche Postamt aus dem Jahr 1910, das heute ein Informationsbüro für Besucher beherbergt, und die alte Kirche der Rheinischen Missionsgesellschaft, die 1978 unter Denkmalschutz gestellt und restauriert wurde. Heute befindet sich dort ein Museum mit Fotos und Gegenständen Ende 19. Anfang 20 Jahrhundert. Außerdem sind landwirtschaftliche Geräte und das Modell einer Nama-Hütte zu sehen.

- Der Fish River Canyon, neben dem Grand Canyon in den USA einer der größten und tiefsten Canyons der Erde, ist DIE Sehenswürdigkeit in Namibias Süden. Am Rande des Canyons bei Hobas am Aussichtspunkt zu stehen und in diese außergewöhnliche Landschaft zu blicken, ist ein unvergessliches Erlebnis.

- Das Ai-Ais Hot Springs Resort ist für seine heißen Thermalquellen bekannt, die bei Rheumaerkrankungen und Nervenleiden helfen sollen, auf jeden Fall aber eine willkommene Erholung bieten. Selbst wenn man das in einer Schlucht gelegene Ai-Ais keineswegs mit einem europäischen Thermalbad vergleichen kann, so lohnt sich doch die Fahrt durch eine grandiose einsame Landschaft.

- Im Süden schließt der fast 6 000 qkm große grenzüberschreitende Ai-Ais / Richtersveld Transfrontier Park an. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Ai-Ais / Richtersveld Transfrontier Park.

- Biegt man von der Keetmanshoop mit Lüderitz verbindenden B4 auf die C14 ab, erreicht man den kleinen Ort Bethanien, über dessen Rolle bei der Missionierung und der Geschichte der damaligen Kolonie Deutsch Südwest Afrika eine Ausstellung im Haus des Missionars Schmelen informiert.

- Folgt man der B4 weiter in westliche Richtung, durchfährt man eine großartige Landschaft, die von Pastellfarben beherrscht und dunklen Bergketten begrenzt wird. Hier leben die berühmten Wildpferde der Namib in einer äußerst kargen und lebensfeindlichen Umgebung. Man sollte sich aber keiner zu großen Hoffnung hingeben, die Tiere auch zu Gesicht zu bekommen. Die besten Chancen, sie zu sehen, hat man an einer Wasserstelle, die etwa zwei Kilometer von der Teerstraße entfernt liegt.

- Die kleine Ortschaft Aus bietet sich als Zwischenstopp auf der Fahrt nach Lüderitz an. Ganz in der Nähe von Aus unterhielt die südafrikanische Armee 1915 ein Lager für deutsche Kriegsgefangene, von dem heute allerdings nur noch wenige Spuren erhalten sind.

- Nach Aus führt die B4 am südlich der Straße liegenden Diamantensperrgebiet entlang über Kolmanskuppe nach Lüderitz. Kolmanskuppe entstand 1908 nach dem Fund von Diamanten, erlebte eine kurze Blüte und ist heute eine pittoreske Geisterstadt, in der der Sand von den im trockenen Wüstenklima erhaltenen Gebäuden Besitz ergriffen hat.

- Lüderitz gilt als die Keimzelle von Deutsch Südwest Afrika und bietet noch heute zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Felsenkirche oder das Goerke Haus und weitere prachtvolle Jugendstilbauten aus der Gründerzeit. Durchaus besuchenswert ist das kleine Museum.
In der Nähe von Lüderitz befindet sich am Diaz Point ein Steinkreuz, das der Seefahrer und Entdecker Bartolomeu Diaz als Zeichen für Inbesitznahme des Landes für Portugal errichtete.
Von Lüderitz kann man Bootsausflüge zu von Robben und Pinguinen bevölkerten Inseln und Touren in die Umgebung unternehmen.

- Die C14, eine Schotterstraße, führt nordwärts in Richtung der Tirasberge, die man westlich auf der D707, einer der schönsten Nebenstrecken Namibias, umfahren kann. Aber auch die östlich an den Bergen vorbei nach Helmeringhausen und weiter nach Maltahöhe führende Straße beeindruckt durch großartige Landschaften.
Sie sollten allerdings beachten, dass die meisten der auf der Landkarte verzeichneten Orte nur aus einigen Häusern und einer Tankstelle bestehen. Manchmal gibt es nicht einmal einen Laden.

- Südwestlich von Maltahöhe steht mit Schloss Duwisib aus dem Jahre 1908 ein exzentrisches burgähnliches Zeugnis der Geschichte Deutsch Südwest Afrikas.

- Das NamibRand Nature Reserve ist das größte private Naturschutzgebiet Namibias und mit seinen pastellfarbenen Dünen, seinen weiten Ebenen und schroffen Bergen eine traumhafte Landschaft für jeden Besucher. In der Region bis Sesriem bieten zahlreiche Camps und Lodges die Möglichkeit, die großartigen Landschaften und ihre Tier- und Pflanzenwelt zu erleben.

- Zwischen der Lüderitz mit Keetmanshoop verbindenden B4 Straße im Süden und etwa Swakopmund im Norden erstreckt sich vom Atlantik im Westen und dem Hochland im Westen der Namib Naukluft Park. Der überwiegende Teil des Parks ist für Besucher gesperrt, einige Bereiche wie die Landschaft um Sossusvlei, die Naukluft Berge, das Gebiet zwischen den Trockenflüssen Swakop und Kuiseb im Norden und die Sanddünen bei Sandwich Harbour sind jedoch zugänglich.

- Das Sossusvlei gehört zweifelsohne als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Namibias in jeden Reiseplan. Zwei weitere Lehmpfannen sind das Dead Vlei und das Nara Vlei. Bereits in der Nähe der Parkeinfahrt gibt es den Sesriem Canyon zu sehen. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite zu Sossusvlei und Sesriem.