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Namibia - Südafrika Reise

Liebe Frau Csar,

ja, wir sind wieder zurück – LEIDER! Denn wir hatten wieder eine WUNDERBARE und unvergessliche Zeit in Südafrika und Namibia, Dank Ihrer Unterstützung!... Übrigens: gefreut auf daheim hab` ich mich schon, aber nach sonnigen Temperaturen von 25°C bis 45°C , auf den Schnee und – 5° C- Dauerfrost hier bei uns nicht.

Zu gerne hätte ich am Abreisetag in Kapstadt auf dem Flughafen mein Ticket verschenkt J und hätte die Tour, so wie wir sie gefahren sind, nochmal wiederholt. Es war alles sehr ausgewogen und harmonisch und es hat alles sehr gut geklappt:  mit den Autos, den Lodges und Gästehäusern und auch mit den Aufenthaltszeiten. Hervorzuheben ist allerdings Ihre sehr gute und klare Planung und Beschreibung der Routen.

In dem Zusammenhang und ganz nebenbei: ein Navi (Europcar, veraltete Karten) ist in der Tat nicht von Nöten. Wir hatten auf der ersten Teilstrecke von JNB nach Durban eines. Leider waren keine up dates hinterlegt, sodass wir uns manchmal verfahren hätten, wenn wir uns nicht nach Ihren Angaben gerichtet hätten. Nach der WM ist ja an der Infrastruktur, die im Übrigen hervorragend ist, viel gebaut und verändert worden. Also das kann man Ihren Kunden getrost weitergeben: kein Navi buchen.

Die Übernachtung auf Röhr`s Farm war super. Ganz genau der richtige Einstieg, sehr familiär und überaus freundlich, die Zimmer mit einem wunderbaren Blick über die Farm umgeben von üppigem Grün (Balsam für die deutsche Winterseele).

Das Rocktail Beach Camp hat uns auch sehr gut gefallen. Das seit ca. 3 Wochen dort tätige Management (eine junge, unkomplizierte Frau aus Deutschland und ihr Mann aus Simbabwe mit Erfahrungen im Madikwe Game Reserve) gab sich alle Mühe, es den Gästen so angenehm wie möglich zu machen. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, die Seele baumeln lassen und auch an ein paar wunderbaren Aktivitäten (u.a. Turtle-Drive bei Vollmond! Fahrt zum Lake Sibaya) teilgenommen. Das Beste war allerdings unsere Suite mitten im Küstenwald und fantastischem Blick auf`s Meer. Einfach herrlich! Und die Black Cape Cobra eines Abends in der Lobby war auch recht abenteuerlich. Die hat sich aber ganz zügig wieder nach draußen begeben, nachdem sie bemerkt wurde.

Die Fahrt vom Camp nach Durban haben wir bei strömendem Regen (der einzige auf der Reise) in 5 Stunden zurück gelegt und waren gegen 13:00 Uhr bereits auf dem Flughafen. Da unser Flug erst für 17:00Uhr geplant war, haben wir versucht, eine Maschine früher nach CPT zu fliegen. Man sagte uns aber, dass das nicht möglich sei, da man das Ticket nicht umschreiben kann. Naja, so ist das manchmal. Wir haben es uns im modernen Flughafen von Duran in einem Cafe gemütlich gemacht und uns schon auf Kapstadt gefreut. Dort hatten wir auch sehr angenehme und erholsame Tage, waren in Kalk Bay im Harbour House und in Franschhoek im Restaurant Pierneef La Motte – einfach grandios!

Das Naries Namaqua Retreat bei Springbok (der Ort selbst ist ziemlich trostlos) muss man uneingeschränkt weiterempfehlen. Die komplett aus Reet erbauten Suiten liegen wunderschön auf einem Hügel auf einem 6500 ha großen Privatgelände mit ausgedehnten Wandermöglichkeiten, die wir genutzt haben. Von der Küche kann man nur schwärmen.

Ganz besonders hat es uns wieder in der Alten Kalköfen Lodge bei Keetmannshoop gefallen. Zum Glück hatten wir dort 3 Nächte geplant. Die Eigentümer, Frikkie und Hilde, konnten sich sogar noch ein wenig an uns erinnern. Die Häuser sind hell und freundlich und sehr individuell eingerichtet. Viele alte Gebrauchsgegenstände wurden liebevoll restauriert und als Deko-Objekte wieder verwendet. Überall Hingucker und eine einzigartige Ruhe. Man kann allein spazieren gehen, sich aber auch vom Hausherren im Safari-Jeep zum Sundowner auf einen der bizarr geformten Hügel in der Ferne bringen lassen und natürlich den alten Kaltkofen von 1880 besichtigen. Haben wir alles gemachtJ Und von den herrlichen Mahlzeiten aus frischen Zutaten, gezaubert von den beiden höchst selbst schwärmen wir noch heute. Also bitte auch weiterempfehlen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch an Anne von M&M Solutions in Kapstadt, die uns beim „Umstricken“ der Tour am Ende geholfen hat. Der F. River Canyon mit bis zu 45 °C trockener Hitze war nach 3 Tagen wirklich ausgiebig bereist und erkundet, sodass wir uns entschlossen hatten, einen Tag eher abzureisen und dafür 1 Nacht länger am Meer in Paternoster zu bleiben. Zwar war das nicht in der Strandloper Lodge möglich (da ausgebucht), dafür hatten wir eine sehr schöne Übernachtung im Oystercatcher `s Haven (liebevoll eingerichtet mit Antiquitäten) bei überaus liebenswürdigen Gastgebern. Das Besondere an unserem Zimmer offerierte uns Wayne, der Hausherr, am nächsten Morgen beim Frühstück: In unserem Zimmer hatte 2003 bereits Nelson Mandela übernachtet – wow. Die Strandloper Ocean  Lodge ist was ganz besonderes. Es hat uns dort sehr, sehr gut gefallen. Der Service ist perfekt, die Leute sind sehr freundlich (wie überall in SA), die Suite war ein Traum und hatte einen einzigartigen Blick auf den Strand. Es blieben keine Wünsche offen und wir haben unsere letzten Tage am Meer sehr genossen.

Soweit einige Eindrücke, die sich nun ganz allmählich setzen.

Liebe Frau Csar, Ihnen und dem Team von AST-Reisen nochmals ein ganz herzliches Dankeschön für die hervorragende Organisation dieser unvergesslichen Reise nach Südafrika/Namibia.  Sie dürfen sicher sein, dass wir Sie weiterempfehlen werden und auch bei der nächsten Reise wieder auf Sie zukommen.

Liebe Grüße

B. und F. P.

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