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Geschichte - kurze Übersicht Junge Oryxantilope im Kaudhum Nationalpark, Namibia

Seit etwa 3 000 vor Christus lebten in Namibia Buschmänner.

Im 15. Jahrhundert wanderten Bantuvölker aus dem ostafrikanischen Raum in den Norden und Nordwesten Namibias ein. Die Himba blieben im Kaokoveld, die Herero zogen später weiter nach Süden, wo sie auf die vom Oranje nordwärts ziehenden Nama trafen.

Als erster Europäer erreichte 1486 der Portugiese Diego Cao auf dem Seeweg die Küste am heutigen Cape Cross, wo er durch die Aufstellung eines Steinkreuzes das Land für Portugal in Besitz nahm, ohne das dies jedoch weitere unmittelbare Auswirkungen für Namibia hatte.

Die vorkoloniale Zeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war durch die Arbeit der Missionare insbesondere der Rheinischen Missionsgesellschaft bestimmt.

Die eigentliche Kolonisierung Namibias begann mit dem Erwerb von Land um das heutige Lüderitz durch den Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz im Jahre 1883.

Von 1884 bis 1914 war Namibia so genanntes Deutsches Schutzgebiet und hieß Deutsch Südwestafrika. Das deutsche Reich entsandte die Kaiserlich Deutsche Schutztruppe, die in Kämpfen bis ins Jahr 1908 die einheimische Bevölkerung wie die Herero, die sich gegen die Inbesitznahme ihres Landes gewehrt hatten, unterwarf.

Beim Ausbruch des ersten Weltkrieges besetzte Südafrika das Land und erhielt es 1920 vom Völkerbund als Mandatsgebiet.
Als sich Südafrika aber weigerte, die Aufhebung des Mandats durch die UNO zu akzeptieren, begannen militärische Auseinadersetzungen zwischen Südafrika und der Befreiungsorganisation SWAPO.

Am 21. März 1990 schließlich erhielt Namibia eine demokratische Verfassung. Die SWAPO gewann auch die ersten demokratischen Wahlen.