Namibia Reise 20.11. - 07.12.2014

Bagatelle Kalahari Game Ranch - Koiimasis  - Moon Mountain Lodge - Swakopmund Hotel  - Hohenstein Lodge - Erongo Wilderness Lodge - Okonjima Luxury Bush Camp  - Naankuse Lodge

Liebe Frau Csar,

wir wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr verbunden mit einem großen Dankeschön für Ihre immer hervorragende Beratung und –Planung unserer Reisen ins südliche Afrika.

Unsere letzte 17-tägige Reise führte uns im November/Dezember 2014 erneut nach Namibia. Hier nun das versprochene Feedback: Im Vordergrund unserer Reise stand der Besuch verschiedener Gästefarmen, auf denen Wildbeobachtungen im Rahmen von Game Drives möglich sind (Schwerpunkt Geparden).

Nach der unkomplizierten Übernahme des Mietwagens am Flughafen Windhoek starteten wir Richtung Bagatelle Game Ranch, ca. 3,5h südlich von Windhoek.

Die Gästefarm am Rand der Kalahari können wir uneingeschränkt weiterempfehlen. Wir hatten eines der 4 geräumigen und wunderschönen Dune Chalets etwas abseits des Haupthauses, auf einer roten Düne gelegen, mit einem fantastischen Blick in die weite Landschaft (Highlight Badewanne mit Panoramablick). Danke, dass Sie noch ein Dune Chalet für uns bekommen konnten! Der Sundowner-Drive mit Gepardenfütterung hat uns sehr gut gefallen. Das Dinner in Bufettform im Boma mit Lagerfeuerromantik war extrem schmackhaft und wurde mit viel Liebe zubereitet. Ein sehr schöner Auftakt unserer Reise und rückblickend  unumwunden eines der Highlights.

Die Fahrt nach Koiimasis führt zweifellos durch eine der beeindruckendsten Landschaften Namibias (Tirasberge) mit Abstecher zum Schloss Duwisib – etwas skuril, sollte man aber gesehen haben. Die Lodge selbst ist extrem abgelegen und befindet sich unterhalb eines Felsens in traumhafter Umgebung. Wir waren beeindruckt, mit welch hohen Anstrengungen der Inhaber vor 10 Jahren dieses Kleinod erschaffen hat. Kein Wunder, dass es mit sehr hohem Aufwand verbunden ist, die Gäste zu versorgen. Auf einem Sundowner-Drive mit dem Eigentümer haben wir viel Interessantes über den Ursprung des Ortes Koiimasis  und das Leben auf der Farm bzw. Lodge erfahren. Eine Nacht-Fahrt wurde nicht angeboten. Dafür gab es verschiedene Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, die man auch allein bewältigten konnte. Koiimasis ist sehr empfehlenswert, wenn man- so wie wir - einzigartige Landschaften, Ruhe und Abgeschiedenheit genießen möchte, auf kulinarische Höhepunkte jedoch nicht ganz so viel Wert legt (Logistik).

Unser nächster Stopp führte uns in die die Moon Mountain Lodge in der Nähe von Sessriem. Zunächst waren wir etwas erschrocken, weil sie von der „Straße“ aus zu sehen war (Autolärm?). Dem war zum Glück nicht so, weil einfach so weit von der Pad entfernt, dass nichts zu hören war. Wir hatten wieder ein sehr schönes Zelt mit einem traumhaften Blick auf die Dünen der Namib. In Solitair wurde auf einer nahegelegenen Farm eine nachmittägliche Geparden-Besichtigung angeboten. Der freundliche Manager von Moon Mountain kümmerte sich um eine Reservierung. Leider machte die junge Dame, die den Drive durchführte, einen etwas gelangweilten und unfreundlichen Eindruck. Sie vermittelte zwar viele interessante Informationen, jedoch ohne Freude und Engagement. Service und Verpflegung in der Moon Mountain Lodge waren sehr gut. Sind uns aber einig, dass wir beim nächsten Mal „Wolwedans“ ins Programm nehmen werdenJ

Im beschaulichen Swakopmund durften wir uns auf eine Nacht im Swakopmund Hotel – sogar in einer der beiden Suiten (Danke an Sie!)- freuen. Leider konnten wir diese nicht wie erhofft genießen, da in den Zimmern unter uns und im Hotel-Innenhof am Vorabend der Präsidentschaftswahlen bereits heftig und ohne Unterlass gefeiert wurde. An eine erholsame Nachtruhe – wenigstens für ein paar Stunden – war nicht zu denken.  Dafür hatten wir zuvor ein wunderbares Dinner im Tug Restaurant am Pier. Reservierung unbedingt notwendig.

Bei der Fahrt Richtung Hohenstein Lodge haben wir uns für eine andere Route entschieden (D1918), um noch ein paar Kilometer Salzstraße entlang am Meer durch eine lebensfeindliche, aber faszinierende Mondlandschaft zu genießen.

Die Hohenstein Lodge liegt wunderschön,  wie so viele Farmen und Gästehäuser in Namibia. Auch hier hatten wir ein ganz zauberhaftes Chalet mit netten Gastgebern und einem wunderschönen Blick auf den Hohenstein. Man sollte unbedingt einen der verfügbaren Wanderwege (z. B. Kudu-Trail) erkunden, um die zu dieser Zeit sehr grüne Umgebung besser kennen zu lernen. Auch der  Sundowner Drive mit einem sehr gut ausgebildeten Ranger (Matthäus) ist zu empfehlen (Giraffen, Paviane, verschiedene Antilopen sind zu sehen). Wir hatten traumhaftes Wetter, am Abend wunderbar warm, kein Wind. Leider gab es nicht für alle Gäste die Möglichkeit, das Dinner auf der Terrasse einzunehmen, sodass wir und eine weitere Dame nach der Rückkehr von der Ausfahrt in der Lounge Platz nehmen durften.  Man hatte zwar die Flügeltüren weit geöffnet, dennoch sitzt man bei diesem wunderbaren, warmen Wetter am Abend lieber im Freien, um so auch die Tiergeräusche besser wahrnehmen zu können. Eine kleine Einbuße, die wir jedoch nicht überbewerten wollen.

Unser nächstes Ziel, die Erongo Wilderness Lodge, in der wir 3 Nächte verbrachten, gehört zu den absoluten Highlights unserer Namibia-Reise. Ein kleines 4x4 Abenteuer, nach dem Tor über ein Felsplateau zum Parkplatz zu fahren. Die Safari-Zelte sind sehr geräumig, stilvoll eingerichtet  und haben eine wunderschöne sehr große Terrasse mit fantastischem Blick in die weite Ebene. Mit Kulis, unserem Guide, haben wir interessante Ausfahrten unternommen, u.a. zu einer abgelegenen San-Höhle.  Tiere gab es während des Game Drives eher weniger zu sehen, dafür war die Landschaft atemberaubend schön.  Das Dinner am Abend auf der kleinen Restaurant-Terrasse mit Blick auf`s Wasserloch und unterm Sternenhimmel haben wir sehr genossen. Hervorragender Service! Gutes Preis-Leistungsverhältnis. Sehr empfehlenswert. Es war eine gute Entscheidung, hier 3 Nächte zu bleiben.

Den krönenden Abschluss unserer Reise bildete das Bush Camp von Okonjima/Africat-Foundation. Eine sehr gute Wahl in jeder Hinsicht! Wir verbrachten dort 3 wunderbare Tage in einzigartiger Natur und einem Service, der seines gleichen sucht. Wir bekamen die Suite ganz am Ende des Camps, ganz privat mit einer großen Terrasse, von der aus man Schakale,  Giraffen, Warzenschweine, Kudus, vorwitzige  Perlhühner u.v.a. Tiere beobachten konnte. Man hätte dort den ganzen Tag verbringen können.  Vielen lieben Dank dafür, Frau Csar! Die Geparden-und Leoparden-Pirschfahrten (diese leben dort frei und werden nicht gefüttert) waren höchst beeindruckend. Wir konnten sogar eine Jagd dreier Geparden auf eine Dik Dik Antilope beobachten. Mit großer Hingabe und Leidenschaft haben die Ranger viel Wissenswertes und Interessantes über diese Tiere vermittelt. Am Abend trafen sich die Gäste – wie in Bagatelle -  im gemütlichen Boma bei einem Glas Wein. Witziger Weise trafen wir hier ein Paar wieder, das wir in Bagatelle kennen gelernt hatten. So konnten wir unsere umfangreichen Reiseeindrücke austauschen.

Die Rückfahrt nach Windhoek gestaltete sich unkompliziert, trotz sintflutartiger Regenfälle, die Anfang Dezember den Beginn der Regenzeit signalisieren. Ebenso unproblematisch war die Rückgabe des Wagens am Flughafen. Avis war in jeder Hinsicht eine sehr gute Wahl. Auch hat sich gezeigt, dass eine Full-Cover-Versicherung ein absolutes „Muss“ sein sollte.  Aufgrund eines kleinen Missgeschickes mussten wir in Ojiwarongo unseren Wagen wechseln. Das geschah mit Unterstützung eines sehr freundlichen und hilfsbereiten Avis-Mitarbeiters völlig unkompliziert im dortigen Büro innerhalb von 3,5h. In der Zwischenzeit haben wir uns ein wenig in Ojiwarongo umgesehen und hatten einen leckeren Lunch.

Die angegebenen Fahrtzeiten waren für uns eine gute Orientierung.  Ihnen, liebe Frau Csar, nochmals ganz herzlichen Dank für alles – auch für die Beratung und Auswahl der Gästefarmen und Lodges und für die Weitergabe unserer „Sonderwünsche“. Hat alles super geklappt!

Alles in allem wieder eine sehr eindrucksvolle und schöne Reise in eines der wunderbarsten Länder des südlichen Afrika. Das macht Lust auf „Mehr“! Wir haben auch schon eine IdeeJ

Beste Grüße

Ihre Familie P