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Feedback zu unserer Namibia-Reise vom 02.09. - 26.09.2011

Hallo liebes Ast-Team,

Hier einige Kommentare von unserer Seite zu unserer Reise.

1. DasLand hat uns sehr gefallen und wir sind von der Tour absolut begeistert.

2. Abgesehen von unseren Problemen mit der verzögerten Anreise (die mit Ihrer Planung ja gar nichts zu tun haben) hat alles hervorragend geklappt. KeinerleiSchwierigkeiten auf der organisatorischen Seite.

3. Einziger Kritikpunkt ist das Verhalten des Personals, der Service und die lieblose bis sterile Ausstattung der Zimmer in den besuchten NWR-Lodges mit Ausnahme der Soussus Dune Lodge (wichtig zu betonen ! ). Wir waren in Ai-Ais(war noch ok), Halali (grenzwertig) und Waterberg (jenseits der Grenze). Wir würden Kunden von NWR abraten (mit besagter Ausnahme). Nur in der Etosha mit dem Vorteil im Park zu sein, würden wir trotzdem wieder für eine Nacht in Halali bleiben. Zum Vergleich: Das Etosha Taleni Village war von der Ausstattung zwar sehr simpel, aber die Leute waren alle superfreundlich und das Essen Spitze. Da würden wir jederzeit wieder hingehen.

4. Aufgrund unserer eigenen, leider viel zu kurzen Erfahrung in Kiripotib (siehe2) und den Gesprächen mit anderen Leuten, die wir auf der Reise getroffen haben, würden wir, wo es passt, den einen oder anderen Farmstay einbauen. Das ist immer spannend und interessant, weil man eben doch noch mehr über Land und Leute mitbekommt, als in einer "normalen" Lodge. Anregung von uns,dies den Kunden als Option proaktiv anzubieten.

5. Einige Bemerkungen zur Routenbeschreibung in ihrem liebevoll zusammengestelltenReisehandbuch: Da gibt es immer mal wieder kleinere Fehler oder Umwege ohne wirklichen Zusatzwert, z. B. von Kiripotib zur Anib Lodge. Als Newcomer sind wir brav der Beschreibung gefolgt (im Glauben es gibt einen Grund dafür) und deshalb geschätzte knapp 100 km unnötigen Umweg gefahren. Wir wären stattdessen lieber noch eine Stunde länger in Kiripotib geblieben. Für die Strecke von Ai-Ais sind wir dann aber die Südroute entlang des Oranje-Rivers gefahren anstatt wieder auf der gleichen Strecke, auf der wir gekommen sind bis nach Seeheim zurück zufahren. Diese Südvariante ist atemberaubend schön und absolut zu empfehlen. Von Cape Cross zur Palmwag Lodge hat man uns von der bei Ihnen beschriebenen Nordroute entlang der Küste (Torra Bay) dringend abgeraten.Aufgrund der starken Regenfälle in diesem Jahr war diese Route selbst im 2x4 anscheinend mindestens grenzwertig, vom normalen PKW ganz zu schweigen. Für mich ist es schwierig zu beurteilen, ob Sie solche jahresbedingten Umstände in Ihrer Beschreibung berücksichtigen können. Wenn das nicht möglich ist, sollten Sie den Kunden aber empfehlen, sich auf einigen Streckenabschnitten im Vorfeld bezgl. der Strassenverhältnisse zu erkundigen. Bei uns war es Zufall, dass wir über ein mögliches Problem auf diesem Teilabschnitt erfahren haben, und haben uns deshalb in der Cape Cross Lodge gezielt erkundigt.

Bleibt noch anzumerken, wie superschnell und gut uns Daniella Csar im Vorfeld der Reise in der recht kurzfristigen Buchungsphase betreut hat. Das konnte man nicht besser machen.

Mit freundlichen Grüßen

Mieko Waranabe und Hartmut Bleier