Gesundheit, Informationen zu Moskitos & Malaria

Moskitos & Malaria

Bei der Vorbereitung Ihrer Reise spielen auch gesundheitliche Frage und Malaria eine wichtige Rolle. Um Sie gleich etwas zu beruhigen:
Die meisten der dem Menschen schädlichen Insekten sind vor allem in den nasseren Jahreszeiten aktiv. Wenden Sie sich wegen einer Malaria Prophylaxe an Ihren Arzt, ein Gesundheitsamt oder ein Tropeninstitut.

Malariarisiko im südlichen Afrika
Aufgrund unserer Erfahrung empfehlen wir Ihnen die Tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg. Informationen finden Sie auf der Webseite. Das TRBF ist ein Ärzteteam tropen- und reisemedizinisch erfahrener Ärzte und bietet Ihnen eine individuelle und ausführliche medizinische Beratung zu allen gesundheitlichen Fragen im Rahmen Ihrer Reisevorbereitung für alle Auslandsreisen auch telefonisch an.
Bei einer Beratung fallen Gebühren an. Die ärztlichen Beratungen werden im Rahmen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.

Die Meinungen bezüglich der Malariagefahr und den Nebenwirkungen einer Malaria Prophylaxe gehen weit auseinander. Wir selbst von AST reisen seit 1989 regelmäßig jedes Jahr mehrere Male ins südliche und östliche Afrika und verzichten vollkommen auf eine Malaria Prophylaxe mit Medikamenten, wie ja auch die Menschen, die dort leben und wohnen, und haben bisher noch keine Probleme gehabt, wissen natürlich durchaus, dass Reisende sich mit Malaria infiziert haben. Wir sind allerdings sehr konsequent in Bezug auf Kleidung (helle Kleidung, lange Hose und Bluse / Hemd aus dem Material G 1000) und Eincremen mit einem Insektenstift (ganz wichtig hinter den Ohren und an den Fuß- und Handknöcheln) und Einsprühen mit Insektenspray.

Wir besprechen dieses Thema gerne mit Ihnen im Beratungsgespräch, können und dürfen natürlich nicht den Platz eines Arztes einnehmen.

In der Tat ist es ein kompliziertes Thema, denn das Risiko einer Malariainfektion hängt von zahlreichen Faktoren ab wie
vorherrschende Plasmodienarten
,
die Häufigkeit infizierter weiblicher Anophelesmücken (nicht jede Anophelesmücke übertragt Krankheitserreger),
Vorkommen von Resistenzen
(die medikamentöse Vorbeugung oder Chemo-
prophylaxe ist zunehmend durch die Verbreitung von Resistenzen erschwert),
Jahreszeit,
Aufenthaltsdauer und Reiseart
.
Und das Problem der Nebenwirkungen von Malariamedikamenten sowie das Zusammenwirken mit anderen Medikamenten machen die Sache noch komplizierter.
Deshalb sollten Sie fachkundigen Rat einholen.

Informationen finden Sie unter anderem auf der Webseite der Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG).
Beachten Sie dazu bitte unsere weiteren Informationen zur Malaria sowie die Informationen zur Gesundheit unter Landeskunde.

Man sollte sich durchaus bewußt sein, dass die Erkrankung bedrohlich und sogar tödlich verlaufen kann. Auch noch Monate nach Ihrer Rückkehr sollten Sie bei Fieber oder anderen unklaren Krankheitssymptomen unbedingt und unverzüglich ärztlichen Rat suchen und den Arzt deutlich darauf hinweisen, dass Sie in einem Gebiet mit Malariarisiko waren.

. nach oben