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NilkrokodilNilkrokodil

Engl.: Nile Crocodile
Lat.: Crocodylus niloticus
Zur gleichen Gattung gehören weitere Arten.

Beschreibung
Das Nilkrokodil, das zur Familie der Echten Krokodile gehört, ist nach dem Leistenkrokodil (auch Salwasserkrokodil genannt) die größte Krokodilart und kann bis zu 1000kg schwer und 6 m lang werden.

Nilkrokodil
Vorkommen
Alle Krokodile brauchen Wasser als ihren Lebensraum. Das Nilkrokodil kommt in fast ganz Afrika vor außer in weiten Bereichen Namibias und Südafrikas.

Ernährung
Hauptsächlich ernähren sich Krokodile von Fisch. Zur Nahrung gehören aber auch größere Landtiere wie Impalas, Gnus, Antilopen, Zebras und dergleichen, die Krokodile vom Wasser aus durch einen Überraschungsangriff zu packen versuchen. Nachdem sie ihre Beute ertränkt haben, zerreißen mehrere Krokodile den Körper. Dazu drehen sie sich mehrere Male schnell und ruckartig um die eigene Achse. Dann verschlingen sie die Beutestücke unzerkaut.  Die Zähne des Krokodils sind nicht zum Zerbeißen von Fleisch oder Knochen geeignet.

Verhalten
Krokodile sind dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber liegen sie meistens in der Sonne, um ihre optimale Körpertemperatur von 25 Grad Celsius zu erreichen. Aber auch tagsüber nehmen sie Gelegenheiten zum Beutemachen durchaus wahr, wie zum Beispiel bei der großen Tierwanderung in der Masai Mara, während der Gnus und Zebras Flüsse durchqueren.
Außerhalb der Paarungszeit verhalten sich Krokodile sehr friedlich untereinander. Selbst wenn sich zehn oder sogar mehr Krokodile an einem Kadaver wie einem toten Hippo im Wasser zum Fressen versammeln, kommt es zu keinen Streitigkeiten wie das z. B. bei Löwen der Fall ist.

Fortpflanzung
Das Weibchen vergräbt bis zu 50 Eier in feuchter Erde in Ufernähe und hält sich bis zum Schlüpfen der Jungen in der Nähe des Nestes auf, um es vor Nestplünderern zu beschützen. Sobald die Jungen in ihren Eiern schlüpfbereit sind, rufen sie durch ihre Laute die Mutter herbei, die sie ausgräbt, ihnen aus dem Ei hilft und sie in ihrem Maul ins Wasser trägt.

Hinweis
Markus Kappeler berichtet auf seiner Webseite von einer interessanten Beobachtung, die die Rolle von Krokodilen im Ökosystem. Markus Kappeler schreibt nämlich, dass in Ge bieten, in denen das Krokodil ausgerottet wurde, der Fischbestand nicht zu- sondern abgenommen habe.

Umfassende Informationen zu Krokodilen finden Sie auf der Webseite von Wikpedia.
Hier finden Sie mehr zum Nilkorokodil.