Khaudum Nationalpark, Namibia

Eindruck von Christl und Dieter Nennstiel
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Wir waren im August 2009 zu Viert auf einer Privatsafari mit Namibia Tracks & Trails für drei Nächte im Khaudum Nationalpark.

Khaudum Nationalpark, Namibia
Den ersten Tag und die erste Nacht in Sikereti waren wir ganz alleine in dem riesigen Park, der noch sehr ursprünglich ist und den Besucher sehr viel mehr als die meisten anderen Nationalparks und Tierschutzgebiete in Afrika eine unberührte Natur und die Wildnis erleben läßt. Im Khaudum Nationalpark hat man das Gefühl, weit entfernt von unserer technischen Welt in einer Umgebung zu sein, wie sie schon vor Jahrtausenden aussah. Der Mensch hat hier noch weniger Spuren hinterlassen als anderswo.

Khaudum Nationalpark, Namibia
Wir haben jede Menge Elefanten gesehen. Insbesondere von der Hide aus konnten wir in Ruhe Elefanten und Pferdeantilopen (Roan) beobachten. Ein sehr eindrucksvolles Erlebnis kurz vor Sonnenuntergang war, als zwei Hyänen ankamen und gleichzeitig von der anderen Seite ein Honigdachs (Honey Badger). Die eine Hyäne wollte auf den Honigdachs losgehen, doch der stellte sich dagegen. Der Honigdachs rannte dann in unsere Rihtung, die Hyäne hinterher, doch der Honigdachs verschwand in einem Gebüsch und die Hyäne hatte das Nachsehen.

Khaudum Nationalpark, Namibia
Bei einer Tagespirschfahrt vom Camp Kwando aus wollten wir von einem Hochstand aus Tiere beobachten. Doch wir konnten nicht auf den Hochstand, da Elefanten darunter Schatten gesucht hatten und gleich neben dem Auto unter einem Busch eine Löwin ruhte. Auch sahen wir viele Geier, die an einer toten Giraffe fraßen.

Elefanten am Hochstand, Khaudum Nationalpark, Namibia
Löwin unter einem Busch neben dem Hochstand, Khaudum Nationalpark, Namibia
Besonders schwierig zu fahren, da sehr tiefer Sand, sind die Wege im Park. Aus diesem Grund sollten auch immer zwei Fahrzeuge zusammen fahren. Wir trafen vier Familien aus Windhoek, die ursprünglich mit vier Fahrzeugen unterwegs waren, bei denen aber an einem Fahrzeug die Elektronik ausfiel und sie das Auto im tiefen Sand stehen lassen mussten. Erst am nächsten Tag konnte ein Fahrzeug aus Rundu kommen, um das Auto abzuschleppen.

Sandweg, Khaudum Nationalpark, Namibia

Pferdeantilope, Khaudum Nationalpark, Namibia
Ein Tipp: Frühmorgens im Camp Khaudum los zu fahren, um die 55 km lange Strecke bis zum Ausgang besser zu bewältigen, da der Sand morgens noch fest ist und die Chancen größer sind, ohne steckenzubleiben den Ausgang zu erreichen.

Perlhuhn, Khaudum Nationalpark, Namibia
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