Samburu Kenya

Das Volk der Samburu

 Die Samburu sind ein Nomadenvolk, das etwa 80.000 Menschen zählt. Die Samburu sprechen wie die Maasai eine Maa-Sprache. Auch ihre Traditionen ähneln denen der Maasai. So leben Sie auch wie die Maasai im wesentlichen von ihren Viehherden. Sie halten ebenfalls stark an ihren Traditionen und Gebräuchen fest.

Der Stammesname leitet sich von Samburr ab, dem traditionellen Lederbeutel, der zum Transport von Fleisch und Honig von den Samburu auf dem Rücken getragen wird.

Normalerweise leben zwischen 5 und 10 Familien in niedrigen Hütten zusammen, die aus Stangen und Lehm erbaut sind. Zur Abdeckung werden auch Häute und Grasmatten benutzt. Die Männer und Knaben kümmern sich um das Vieh, die Frauen um den Haushalt. Sie melken die Kühe, sammeln Wasser und Holz. Das Vieh wird nachts in einen von Dornbüschen umgebenen Hof getrieben.

In den letzten Jahren haben die Samburu begonnen, sich von ihrer rein nomadischen Lebensweise zu trennen und haben sich auch dem Ackerbau zugewandt. Überdies versuchen sie, durch die Einrichtung von Wild- und Naturschutzgebieten ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern.
So entwickelt sich im Norden Kenyas ein Netzwerk von Schutzgebieten, zu denen neben dem Samburu, Buffalo Springs und Shaba National Reserves auch der Meru Nationalpark, die Lewa Wildlife Conservancy sowie die Community Conseervarion Areas von Namunyak, Il Ngwezi, Lekurruki, Kalama and West Gate gehören.

Mit diesen Projekten sollen die vorwiegend als Hirten lebenden Menschen für die Bewahrung ihrer Lebensgrundlagen zu interessieren, damit ihr Vieh und eine wachsende Bevölkerung nicht das Ökosystem zerstört. Durch die Schaffung von Schutzgebieten sollen Wild und Natur und auch die Umwelt der Menschen geschützt werden und durch Tourismus eine Einnahmequelle erschlossen werden.

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