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Die Tierwelt und die Tierwanderung im Masai Mara National Reserve 

Bildergalerie

Um einige der Tierarten zu nennen, die die Masai Mara bewohnen:
Zu den Raubtieren zählen Löwe, Gepard, Schakal, Hyäne, Leopard, Wildhund, Ginsterkatze, Zibetkatze, Servalkatze und Mungos.
Zu den Primaten zählen Pavian, Bushbaby und Affen.

Zu den Huftieren zählen Nashorn und Zebra, zu den Paarhufern Büffel, Giraffe, Flusspferd, Warzenschwein, Antilopen (Buschbock, Dik-Dik, Ducker, Elenantilope, Gazellen, Schwarzfersenantilope =Impala, Kuhantilope = Hartebeest, Klippspringer, Kudu, Oribi, Riedbock, Pferdeantilope = roan, Topi, Wasserbock, Gnu = Wildebeest (gesprochen: [wildebiest], nicht [waild..]).

Die "Big Five", die "Großen Fünf", sind Büffel, Elefant, Leopard, Löwe und Nashorn.

Vogelliebhaber können in der Masai Mara fast 500 Vogelarten antreffen, darunter 16 Adlerarten und viele Bussarde und Falken, sechs Geierarten, acht Storcharten, vier Trappenarten (darunter die Riesentrappe, der schwerste flugfähige Vogel der Welt) und neun Nektarvogelarten.

Die Tierwanderung

Bei ihrer Wanderung müssen die Herden die Flussläufe überwinden, die aufgrund der Regenfälle zu reißenden Strömen anwachsen. Bestimmt haben Sie darüber schon Dokumentarfilme im Fernsehen gesehen. Erst nach langem Suchen entscheiden sich die Leittiere für eine Stelle im Fluss, die ihnen geeignet erscheint. Über steile Abhänge stürzt sich die Herde hinter ihnen in den Fluss. Das tosende Wasser wird manchen Jungtieren, Verletzten und altersschwachen Tieren häufig zum Verhängnis. Sie werden vom Wasser mitgerissen, den Fluss hinab getrieben, ertrinken und bleiben zu Hunderten an der Uferböschung oder an Felsen hängen. Eine weitere große Gefahr sind die Krokodile, die den Tieren, die eine lange und ermüdende Wanderung hinter sich gebracht haben, im Wasser auflauern. Die Krokodile scheinen zu wissen, wo und wann Gnus und Zebras zur Flussdurchquerung kommen und erwarten sie schon. Sie erfassen Gnu oder Zebra an einem Bein, am Hals oder am Bauch und versuchen, ihr Opfer, das sich in Todesangst befreien will, unter Wasser zu ziehen und es zu ertränken. Haben die Gnus und Zebras das gegenüber liegende Ufer erreicht, so muss die manchmal recht steile Uferböschung erklommen werden. Da stürmen und fallen die Tiere dann oft übereinander her, oft voller Panik und Schrecken, denn sie sind der Gefahr des Wassers und der Krokodile entkommen und hinter ihnen drängen weitere Hunderte und Hunderte von Tieren die Böschung hoch.
Wir sind mehrere Male während der großen Migration in Tanzania und in Kenya gewesen und haben auch Flussdurchquerungen gesehen. Wir waren jedes Mal fasziniert, ja gebannt von einem Schauspiel, wie es sonst nirgendwo auf der Welt zu sehen ist und wie es seit ewigen Zeiten stattfindet.

Doch auch außerhalb der Wildwanderungen beeindruckt die Masai Mara durch ihren einzigartigen Tierreichtum. Die Chance ist groß, im Verlauf von nur zwei oder drei Safaritagen gleich alle »Big Five« zu erspähen. Trotz des großen Tierreichtums sollten Sie die Chancen der Wildbeobachtung aber realistisch sehen und nicht erwarten, Sie könnten all das, was professionelle Filmer in Wochen aufgenommen haben, in zwei oder drei Tagen sehen. Jagdszenen - wenn sich etwa ein Löwenrudel an eine Zebraherde heranpirscht oder ein Gepard in rasender Geschwindigkeit ein Impala zu fassen versucht - sieht man nicht jeden Tag.

Hier sehen Sie einen informativen Film mit dem Thema: 

Masai Mara, Kenia: Grosse Migration und Flussüberquerung der Gnus
Videoclip Kurt Suter


Bildergalerie
Büffelbulle im Masai Mara National Reserve Überquerung des Mara Flusses im Masai Mara National Reserve Überquerung des Mara Flusses im Masai Mara National Reserve Überquerung des Mara Flusses im Masai Mara National Reserve Elefanten im Masai Mara National Reserve
Flusspferde am Ufer des Mara River Löwenbabys im Masai Mara National Reserve Mungo im Masai Mara National Reserve Störche im Masai Mara National Reserve Safarifahrzeug im Masai Mara National Reserve

Landschaftsformen

Vier Landschaftsformen bestimmen die Masai Mara.
Landschaften Masai Mara National Reserve
Die Ngama Hills im Osten sind charakterisiert durch sandigen Boden und Büsche, deren Blätter unter anderem das Spitzmaulnashorn gerne frisst.

Das Oloololo Escarpment, etwa 300 m hoch, bildet die westliche Grenze des Tierschutzgebiets und steigt ziemlich steil zu einer beeindruckenden Hochebene an.

Das Mara Dreieck (Triangle) grenzt an den Mara Fluss, ist bestimmt durch fruchtbares Grasland und Akazienwald und ist Lebensraum für zahlreiche Tiere, besonders während der großen Tierwanderung.

Die großen Ebenen schließlich stellen den größten Teil der Masai Mara dar; diese Landschaft mit ihren Hügeln, Felsgruppen, Büschen und Bäumen ist das bevorzugte Aufenthaltsgebiet zahlreicher Tiere.