Mombasa
Mombasa (Schreibweise manchmal auch Mombassa), liegt am Indischen Ozean, ist mit etwa 900 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Kenya und die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas.Der alte Stadtkern liegt auf der etwa 13 qkm großen Insel Mombasa und ist über die Nyali Bridge mit der Nordküste, über den Makupa Causeway (über den auch die alte Eisenbahnlinie nach Nairobi führt) mit dem Westen und die Likoni Ferry mit der Südküste verbunden. Entlang der Küste südlich und nördlich der Stadt befinden sich zahlreiche zumeist größere Hotelanlagen.
Sehenswürdigkeiten von Mombasa sind
- Fort Jesus
- Altstadt und
- Großmarkt.
Das Fort Jesus wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen zum Schutz ihrer Handelswege nach Indien gebaut. Es blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Im 17. Jahrhundert wurde es von den Arabern erobert, später wieder von den Portugiesen, dann von den Briten. Heute ist es ein beliebter Ort bei Touristen. Ob das Museum einen Besuch wert ist, sei dahingestellt.
Die Altstadt zeigt sich heute noch weitgehend so, wie sie im 19. Jahrhundert aussah. Arabische Häuser mit geschnitzten und mit Messing eingelegten Türen stehen neben Moscheen und Geschäften von Gewürz- und Kaffeehändlern. Im alten Hafen ankern traditionelle Dhaus und erinnern an die Zeit, als diese Segler den Warenverkehr entlang der Ostküste Afrikas bestimmten.
Zumindest einmal im Vorbeifahren kann man sich die Tusks, die riesigen Elefantenstoßzähne anschauen, die die Moi Avenue überspannen und zu einem Wahrzeichen Mombasas wurden. Sie wurden anlässlich eines Besuchs von Prinzessin Margaret 1956 errichtet.
Der Großmarkt bietet das übliche Gewirr an Menschen, Geschäftsständen, Farben und Gerüchen, wie man sie aus anderen Städten eigentlich auch kennt.
Mombasa spielt mit dem neuen Hafen für Kreuzfahrtschiffe und dem Flughafen eine wichtige Rolle für den Tourismus. Außerdem ist es Durchgangsstation für Gäste der sich nördlich und südlich der Stadt befindenden Hotelanlagen.







