Huab River, Damaraland, Namibia, Wüstenelefanten, Desert Elephants

Huab River

Die Landschaft am Huab River im Nordwesten von Namibia: eine der ursprünglichsten und unberührtesten Regionen des Landes, ja, vielleicht sogar der Welt.

Der Huab, die Lebensader des Landes, „fließt“ durch das Huab-Tal. „Fließt“ steht in Anführungszeichen, denn die meiste Zeit über die Jahre ist es ein Trockenfluss, der aber dennoch von großer Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt ist, versorgt er doch Tiere und Pflanzen da und dort auch bei größter Trockenheit unterirdisch noch mit  dem überlebensnotwendigen Wasser.

Welche Pflanzen können in einer solch trockenen und kargen Landschaft überleben? 

Da sind zunächst einmal Kameldorn-Akazien, Anabaum, Tamariske. Im weiteren Einzugsgebiet des Huab wachsen auch Mopane und Leadwood-Baum, also eine eigentlich recht reiche Vegetation in Anbetracht der trockenen Landschaft. Und dann gibt es noch eine besonders gefährliche Pflanze, den Besenwolfsmilch, dessen Saft ätzend und hautreizend ist.

Und die Tierwelt?

Gerade für die berühmten Wüstenelefanten ist Wasser lebenswichtig. Blätter und Zweige der Kameldorn-Akazien bieten ihnen Nahrung.  Diese Elefanten haben sich hervorragend an ihre Umgebung angepasst und über Jahrtausende Überlebensstrategien entwickelt. Die kleinen Familien werden von der Matriarchin, dem ältesten und erfahrensten weiblichen Tier, geführt. Sie weiß, wo es immer noch Wasser gibt, selbst wenn alle Wasserstellen überall ausgetrocknet sind und wo es noch Nahrung gibt.

Neben Elefanten finden sich hier auch Löwen und verschiedene Antilopenarten.

Die Temperaturen können von 8 Grad Celsius bis über 40 Grad Celsius reichen. 

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