Herrliche Wüsten Namibias - Reiseverlauf
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1. Tag: Windhoek - Kalahari
Am Morgen treffen Sie sich mit Ihrem Guide und fahren von Windhoek über die Ortschaften Dordabis, Uhlenhorst und Stampriet in die Kalahari. Ankunft in der Bagatelle Kalahari Game Ranch (oder ähnlich.), die inmitten einem roten Dünenmeer und umringt von uralten Kameldornbaumakazien liegt. Die Lodge und ihre Umgebung geben dem Gast den ersten sanften Eindruck der südlichen Kalahariwüste und ihrer diversen und reichen Tier- und Vogelwelt. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Erkundungsfahrt auf dem Gelände der Lodge mit optimaler Möglichkeit zu ersten Tierbegnungen - Oryx, Springbock, Giraffe, Strauß, Gnu usw.  Ein Einblick in das CCF Geparden-Projekt direkt bei der Lodge ist ein Highlight dieses Besuches.
Übernachtung: Chalets in der Bagatelle Kalahari Game Ranch (o.ä.) (F/M/A)

2.-5. Tag: Kalahari - Kgalagadi Transfrontier Park
Nach dem Frühstück geht die Fahrt immer weiter in Richtung Süden in das Zentrum der Kalahariwüste. Der Kgalagadi Transfrontier Park - an Namibias und Südarikas Grenze gelegen - ist das Ziel für die nächsten vier Tage. Der Kalahari Park wurde 1999 mit dem angrenzenden Gemsbok Nationalpark in Botswana zusammen gelegt und Kgalagadi Transfrontier Park genannt. Das riesige Wildreservat - es umfasst eine Fläche von rund 36.000 qkm - gibt Einblick in die faszinierende Landschaft der Kalahari mit ihren orangeroten Dünenketten und der speziell an diese Trockensavanne angepassten Tierwelt. Die Grenze zwischen Südafrika und Botswana wird nur durch einige weiß getünchte Steine markiert. Somit kann das Wild auf der Suche nach Nahrung ungehindert durch beide Teile des Parks streifen.
Während ausführlichen Pirschfahrten in den nächsten Tagen sind optimale Tierbeobachtungen zu erwarten und auf den grasbewachsenen Flächen halten sich mehrere Herden von Gnus, Oryx, Springbock, Elenantilopen usw. auf. Der Park beherbergt weiter eine Vielfalt von Raubkatzen und im Schatten der vielen gigantischen alten Akazien trifft man des Öfteren den König der Tiere mit Familie an, während die mächtigen Akazienäste als Beobachtungspunkte für Leoparden und Raubvögel dienen. Die Art der Unterkünfte ist unterschiedlich, teils wird auf den idyllisch angelegten Campingplätzen gezeltet oder in den en-suite Zelten der kleinen Naturcamps übernachtet.
Übernachtung: Camping im Kgalagadi Transfrontier Park (F/M/A)

6. Tag: Kgalagadi Transfrontier Park - Köcherbaumwald
Über Mata Mata führt der Weg zurück nach Namibia und nach einer szenenreichen Fahrt durch diese kontrastreiche Wüstenwelt endet die heutige Reise am Köcherbaumwald in der Nähe von Keetmanshoop. Der "Spielplatz der Riesen" - ein Felsgewirr von aufeinandergetürmtem Granitgestein - ist bei unter- und aufgehender Sonne ein besonders Motiv für jeden Fotografen, ein unabdingbarer Halt in dieser Region.
Übernachtung: Camping beim Köcherbaumwald. (F/M/A)

7. Tag: Köcherbaumwald - Gondwana Cañon Park
Nach kurzem Besuch und einer Rundfahrt durch die Ortschaft Keetmanshoop geht die Fahrt weiter bis in den Gondwana Naturpark, ca. 20 km vom Fish River Canyon entfernt. Der 1.120 qkm große Cañon Park ist ein einzigartiges Naturschauspiel und seine besondere Fauna und Flora ist ein Genuss für jeden Naturliebhaber. Bizarr geformte Köcherbäume am blauen Horizont und eine diverse Tierwelt sind nur einige der besonderen Merkmale der unvergesslich schönen Erlebnisse während den angebotenen Naturrundfahrten.
Übernachtung: Chalets in der Cañon Lodge (o.ä.). (F/M/A)

8. Tag: Gondwana Cañon Park und Fish River Canyon
Heute steht ein Tagesausflug zum Fish River Canyon auf dem Programm. Dieser eindrucksvolle Canyon ist 27 km breit, 550 m tief und wird nur vom Grand Canyon übertroffen und zählt zu den größten Naturwundern Afrikas. Die beste Aussicht hat man vom Aussichtspunkt in der Nähe von Hobas. Hier kommt jeder Natur- und Landschaftsfotograf voll auf seine Kosten. Eine fakultative Wanderung oder eine Sundownerfahrt im Gondwana Cañon Park können am Nachmittag unternommen werden.
Übernachtung: Chalets in der Cañon Lodge (o.ä.). (F/M/A)

9. Tag: Gondwana Cañon Park - Oranje Fluss
Die heutige Fahrt geht weiter in Richtung Süden durch den Gondwana Cañon Park bis an den Oranje Fluss, Grenzfluss zu Südafrika. In kontrastreicher Landschaft, in der sich Berge, Täler und Flusslandschaften abwechseln, geht es anschließend auf der Schotterpiste weiter bis in den 50 km entfernten Aussenkehr Naturpark. Das Norotshama River Resort liegt im großen Tal der Karas Region am Ufer des Oranje und bietet sich hier in einem absolut Natur belassenen und Malaria freien Ambiente als idealer Erholungsort an. Ein umfangreiches Aktivitätenprogramm steht für den Rest des Nachmittages fakultativ zur Verfügung - u.a. werden Ausritte, Wildwasser-Kayaking, Angelausflüge, Wanderung, Mountainbiking und Geländerundfahrten angeboten.
Übernachtung: Camping im Norotshama River Resort (F/M/A)

10. Tag: Oranje Fluss - Aus
Klein-Aus Vista in der Nähe der Ortschaft Aus ist das Tor zum südlichen Namib Naukluft Park und das Reiseziel der nächsten zwei Tage. Der 300.000 Hektar große Gondwana Sperrgebiet Randpark mit seinen Wildpferden, den Koichab-Dünen und biodiversen Wüstenlandschaften ist allemal ein Besuch wert. Eine kurze Wanderung oder eine Naturerlebnisfahrt im Allradfahrzeug in dieser Wildnis ist wieder einmal ein neues Erlebnis auf dieser abwechslungsreichen Reise.
Übernachtung: Camping in Klein-Aus Vista (F/M/A)

11. Tag: Aus und Lüderitzbucht
Sie unternehmen einen Tagesausflug in das 115 km entfernte Küstenstädtchen Lüderitzbucht an der Südatlantikküste. Ein besonderes Erlebnis ist die kurze Fahrt entlang der Küste zur Erkundung der vielen kleinen Felsbuchten sowie der Besuch der Geisterstadt Kolmannskuppe außerhalb der Ortschaft.
Übernachtung: Camping in Klein-Aus Vista (F/M/A)

12. Tag: Aus - Tirasberge
Die Reiseroute der nächsten paar Tage führt zurück in das Zentrum des Landes. Inmitten der Tirasberge am Rande der Namib-Wüste liegt die Ranch Koiimasis, umgeben von rot leuchtenden Granitfelsen. Der Name "Koiimasis" bedeutet "Versammlungsplatz" und stammt von den ehemals hier lebenden San (Buschleuten). Die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Wüste und Köcherbaumwald lässt sich mit dem Auto, zu Fuß oder auf dem Pferderücken gut erkunden. Eine interessante Aktivität ist der Einblick in die Straußen- und Vogelzucht der Ranch. Mit einem eindrucksvollen Sonnenuntergang, gefolgt von einem unvergesslich klaren, nächtlichen Sternenhimmel endet die faszinierende Rundfahrt am späteren Nachmittag.
Übernachtung: Camping auf Koiimasis. (F/M/A)

13. Tag: Tirasberge - Sesriem
Die Fahrt entlang der Grenze der Namibwüste und dem sogennanten "Rooisandrücken" ist wohl die spektakulärste Fahrt auf dem Weg in die Gegend von Sesriem. Immer wieder öffnet sich eine neue, von traumhaft schöner Landschaft geprägte Naturszene. Ankunft im Desert Camp (o.ä.) in der Nähe von Sesriem.
Übernachtung: beduinartige Zelte im Desert Camp (o.ä.) (F/M/A)

14. Tag: Ausflug Sossusvlei
Sehr früher Aufbruch zur Fahrt in das Sossusvlei mit seinen höchsten Dünen der Welt. Ein traumhaftes Erlebnis ist das ständig sich verändernde Farbspiel der umliegenden Dünenlandschaft zum Sonnenaufgang. Das "Dead Vlei" - ein ovalförmiger, ausgetrockneter See mit seinen bizarren, aufrecht stehenden Baumstämmen und Ästen - ist nur eines der vielen Fotomotiven zur Erinnerung an diesen Ausflug.
Besichtigung des Sesriem Canyons auf der Rückfahrt zum Camp. Während des Sundowners auf einer der umliegenden Dünen kann man diesen erlebnisreichen Tag so richtig Revue passieren lassen.
Übernachtung: beduinartige Zelte im Desert Camp (o.ä.) (F/M/A)

Tag 15: Sesriem - Windhoek
Die Rückfahrt führt über den spektakulären Remhoogte Pass und durch die Ortschaft Rehoboth. Mit einem abschließenden Picknicklunch am Oanobdamm endet diese eindrucksvolle Reise am späteren Nachmittag in Windhoek. 
(F/M)

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen


Programmänderungen bleiben dem Veranstalter vorbehalten.